Leserartikel Lautloser Office-PC im Akasa Euler

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Lautloser Office-PC



Einleitung

Auch in Zeiten erschwinglicher Laptops und handlicher Tablets stellt ein klassischer Office-PC für viele Anwender immer noch die bessere Lösung dar. Daher möchte ich an dieser Stelle kurz einen kompakten Bürorechner vorstellen, der genug Leistung für alle anfallenden Aufgaben bietet und dabei sparsam und lautlos ist.




Inhaltsverzeichnis


1. Komponenten









2. Zusammenbau und Erfahrungen

3. Messungen



4. Fazit





1. Komponenten




1.1 Übersicht


Komponente
Bezeichnung (gh-Link)​
Gehäuse​
Prozessor​
Mainboard​
Arbeitsspeicher​
SSD​
externes Netzteil​
Adapter​

--------------------------------------------------------------------------------------

Kosten: ca. 350,- Euro




1.2 Detailbetrachtung


Der Prozessor


Der Celeron G1840 ist mit seiner relativ hohen IPC und den zwei Kernen recht gut für alle Office-Aufgaben gerüstet. Er ist mit unter 35 € recht günstig und außerdem recht sparsam (Verbrauchsmessungen siehe unten).
Die geringe Leistungsaufnahme ermöglicht dann auch den problemlosen Passivbetrieb des Celerons, obwohl dessen TDP mit 53 Watt deutlich über der TDP-Angabe des Gehäuseherstellers liegt, die nur 35 Watt beträgt.
Soll hingegen eine stärkere intel-CPU verbaut werden, empfiehlt es sich, die Angaben seitens Akasas einzuhalten: Die TDP etwa eines Core i3 ist zwar kaum höher als die des Celerons, die tatsächliche maximale Leistungsaufnahme dürfte aber doppelt so hoch sein, was die Kühllösung des Gehäuses überfordern könnte.

Der Boxed-Version liegt wie üblich ein einfacher Kühler bei, der für die CPU bereits mehr als ausreichend wäre und zumindest im Idle sehr leise ist. In diesem Fall wird er aber nicht benötigt und verbleibt in der blauen Pappschachtel.



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Das Mainboard


Für das ausgewählte Gehäuse wird ein thin-Mini-ITX-Mainboard benötigt. Im Vergleich zu den Boards mit normaler Bauhöhe fällt hier die Auswahl angesichts von nur sieben Modellen verhältnismäßig bescheiden aus. Mit AsRock, Asus und Gigabyte sind jedoch immerhin drei Board-Hersteller mit insgesamt vier verschiedenen Chipsätzen vertreten (H81, H87, B85 und Q87). Lediglich der Performance-Bereich wird durch das Fehlen des Z-Chipsatzes aus naheliegenden Gründen nicht abgedeckt.

Das ASUS H81T stellt zusammen mit dem ASRock H81TM-ITX die günstigste Lösung dar, Boards mit anderen Chipsätzen liegen bereits jenseits der 100-Euro-Marke.
Während das AsRock einen PCIe-Slot (x4) bietet, kann das Asus mit einer mSATA-Schnittstelle aufwarten. Diese ermöglicht die Verwendung eines passenden Moduls anstelle einer klassischen SSD, was zusätzliche Kabel spart und den Zusammenbau erleichtert.
Beide Boards verfügen zudem über einen Anschluss für eine PCIe-Mini-Card, sodass sich ein WLAN-Adapter nachrüsten ließe (auf der Rückseite des Gehäuses sind entsprechende Öffnungen für die Antennen vorgesehen). Ein Manko ist hingegen das Fehlen von internen USB-3.0-Headern, die leider nur das deutlich teurere Q87-Board bietet.
Um die Frontanschlüsse des Gehäuses dennoch nutzen zu können - wenn auch nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit -, wurde ein günstiger Adapter verwendet (siehe Komponentenübersicht).


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An externen Anschlüssen gibt es einen DVI-I- sowie einen HDMI-1.4-Ausgang, jeweils zwei USB-3.0- und USB-2.0-Ports, einmal Gigabit-LAN, einen eSATA-Anschluss und zweimal Audio.
Eine Besonderheit ist die Stromversorgung, die lediglich ein externes Laptop-Netzteil erfordert, wozu sich am I/O-Panel ein 19V-Anschluss befindet. Die benötigten Spannungen werden indes direkt auf dem Board erzeugt. So finden sich im Lieferumfang des Mainboards neben den üblichen zwei SATA-Datenkabeln auch Stromkabel mit SATA- und IDE-Steckern, um etwaige Laufwerke anschließen zu können.
Des Weiteren werden eine Treiber-CD, ein Benutzerhandbuch und zwei I/O-Blenden mit niedriger und normaler Bauhöhe mitgeliefert, sodass sich das Board auch in jedem beliebigen Standardgehäuse verbauen lässt.



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Der Arbeitsspeicher


Für das Board werden DDR3 SO-DIMMs benötigt, wie sie auch in Laptops zum Einsatz kommen. Die CPU unterstützt 1333er-, das Board 1600er-RAM, allerdings spielt es angesichts der Preise keine Rolle, wofür man sich entscheidet. Will man sich die Option auf eine spätere Erweiterung offenhalten, sollte man einen einzelnen Speicherriegel wählen, da das Board nur zwei RAM-Slots bietet. Die Geschwindigkeitsnachteile, die der Verzicht auf Dual-Channel-Betrieb mit sich bringt, sind vernachlässigbar gering.


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Die SSD


Statt einer herkömmlichen SSD wird ein Solid-State-Modul (SSM) mit mSATA-Schnittstelle verwendet. Das hier gezeigte Modell M550 von Crucial mit Marvell-Controller ist inzwischen nicht mehr verfügbar, Alternativen wären die Crucial MX200 250GB oder die Samsung SSD 850 Evo 250GB.
Auch für die SSMs gilt, dass die Modelle mit weniger Kapazität ein deutlich schlechteres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen, relativ günstig wäre hier die Kingston SSDNow mS200 120GB mit SF-2241-Controller.
Ansonsten lässt sich im Akasa-Euler natürlich auch eine normale SSD verbauen, da ein einzelner 2,5“-Einbauplatz ebenfalls vorhanden ist.



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Das Gehäuse


Das Äußere des Akasa Euler S wirkt eher schlicht: Ganz in schwarz eloxiertem Aluminium gehalten, fügt es sich dezent in jede Umgebung ein, lediglich die angeschliffene Kante der Frontplatte weicht davon ab. Akasa spricht hier vollmundig von einem „diamond edge finish“ und tatsächlich sieht das Euler S damit gleich etwas edler aus als der Vorgänger, der ohne diesen Silberstreif auskommen muss.
Im Gegensatz zu diesem bietet das Euler S nun außerdem zwei USB-3.0-Frontanschlüsse, was gerade im Hinblick auf die stets knapp bemessenen USB-Ports der thin-mITX-Boards durchaus sinnvoll ist.

Die Abmessungen betragen nur 228 x 187 x 61,5 mm (BxHxT), was ein Volumen von ca. 2,6 Litern ergibt. Angesichts seiner Kompaktheit liegt das Euler erstaunlich schwer in der Hand: 2,2 Kilogramm bringt der Zwerg auf die Waage, was seiner massiven Bauweise geschuldet ist.


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Der Clou an diesem Gehäuse ist aber natürlich nicht das Aussehen, sondern die passive Kühlung. Die Umsetzung derselben ist denkbar einfach: Ein massiver Aluminiumblock an der Oberseite stellt den Kontakt zwischen CPU und Gehäuse her, das ebenfalls aus Aluminium besteht und als Kühlkörper fungiert. Die Kühlrippen auf der Oberseite und an den Seiten vergrößern dabei die Fläche, über die die Wärme an die Umgebung abgegeben werden kann.
Akasa verzichtet hier also auf die sonst üblichen Heatpipes, was sicherlich auch zur restriktiven TDP-Angabe beiträgt.
Die vier Öffnungen auf der Unterseite des Gehäuses ermöglichen die Montage an einer Vesa-Halterung, womit sich das Akasa Euler auch auf der Rückseite eines passenden Monitors befestigen lässt.

Aufgrund der spartanischen Ausstattung gibt es im Inneren des Gehäuses außer dem Kühlblock nicht viel zu sehen, es sind nur wenige Kabel zum Anschluss der USB-30-Frontanschlüsse sowie des Power-Buttons und der LEDs vorhanden.
Der Lieferumfang gestaltet sich ähnlich übersichtlich, es ist jedoch alles Benötigte dabei, um das System in Betrieb nehmen zu können. So finden sich im Karton eine knappe, aber ausreichende Bedienungsanleitung, je ein SATA-Strom- und Datenkabel, Montagematerial für eine 2,5"-HDD und die Vesa-Halterung sowie alternativ dazu einfache Standfüße aus Gummi. Auch an ein Päckchen Wärmeleitpaste hat Akasa gedacht, offenbar eine günstige Paste auf Silikonbasis.



img_36787hul2.jpg img_3680xkupl.jpg img_3676w3ugq.jpg zwischenablage0144say.jpg * zwischenablage02postc.jpg *

* Quelle: www.akasa.com




Das Netzteil


Das hier verwendete Akasa Euler S wird ohne Netzteil geliefert, der Vorgänger war wahlweise auch inklusive eines solchen erhältlich. Neben diesem OEM-Netzteil, das auch separat erhältlich ist, existiert aber noch eine ganze Auswahl an teils deutlich günstigeren Modellen, die ebenfalls mit dem Board kompatibel sind.
Außer der Spannung, die 19 Volt betragen muss, ist die richtige Steckergröße zu beachten, nämlich 7,4*5,0 mm (Außen- und Innendurchmesser).
Als passend erwies sich unter anderem das Leicke NT34705, das über zwei praktische USB-Ports zum Laden von entsprechenden Endgeräten verfügt. Auch das Modell NT00347 wäre für das Asus H81T geeignet. Beide Modelle haben eine Leistung von 90 Watt, wobei für das hier gezeigte System bereits 60 Watt ausreichen würden.



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Peter_Shaw

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2. Zusammenbau und Erfahrungen

Der Zusammenbau des Systems gestaltet sich denkbar einfach: Zuerst wird das Mainboard mit SSM, RAM und CPU bestückt und auf letztere etwas Wärmeleitpaste aufgetragen (hier: Prolimatech MK-2).


Anmerkung: Noch einfacher geht's mit der Klecksmethode, hier ein interessanter Artikel zu den verschiedenen Methoden >> LINK.


img_3712vkutq.jpg img_3714n5u91.jpg img_372572u0s.jpg img_3727azuhy.jpg


Als nächstes verbindet man die Gehäusekabel unter Zuhilfenahme des USB-Adapters mit den Board-Anschlüssen und platziert das Board anschließend auf den Halterungen des Gehäuses.
Zuletzt wird das Ganze mit je vier Schrauben und Muttern fixiert und das war's auch schon: Deckel drauf - fertig.



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3. Messungen

3.1 Benchmarks

Der populäre Cinebench in der Version 11.5 dient primär zur Einordnung der CPU-Leistung. Gerade die relativ hohe Single-Core-Performance des Celeron ist im Office-Bereich von Vorteil.




Um die Leistung des Celeron besser einordnen zu können, wurden die Cinebench-Ergebnisse weiterer CPUs zum Vergleich herangezogen. Die hier gezeigten Werte stammen von der Seite technikaffe.de.






Zur Ermittlung der GPU-Leistung wurde der Unigine Heaven Benchmark in der Version 4.0 verwendet. Die Leistung ist begrenzt und in etwa vergleichbar mit der eines Athlon A5350.


Einstellungen: 720p, low quality, aa + tesselation off: 16,9 fps, 427 Punkte



3.2 Temperaturen und Leistungsaufnahme

Die CPU-Temperaturen wurden mit CoreTemp ausgelesen, die der SSD mit Crystal Disk-Info. Die Gehäusetemperaturen wurden außen an der heißesten Stelle (mittlerer Steg) mit einem Laserthermometer (Laser Grip 774) ermittelt. Das Gehäuse stand dabei nicht frei, sondern war per Vesa-Halterung am Monitor befestigt.
Zum Auslasten der CPU kam Prime zum Einsatz, im Volllast-Szenario zusätzlich Furmark.


Die Temperaturen der CPU bleiben stets im grünen Bereich und sind selbst unter ungünstigen Bedingungen unproblematisch. Da das SSD-Modul im Gegensatz zur CPU nicht gekühlt wird, fallen dessen Temperaturen etwas höher aus, das hier gezeigte Extremszenario mit einer dauerhaften Vollauslastung von CPU und SSM dürfte aber in der Praxis kaum auftreten.
Das Gehäuse selbst, das hier ja als Kühlkörper dient, erwärmt sich auf maximal 45°C, sodass keine Verletzungsgefahr besteht.

messung_primeh2b87.jpg messung_prime-furmarkgvytw.jpg messung_prime-crystal5ty4v.jpg temp-idlevujb6.jpg temp-officecckuz.jpg temp-voll8typd.jpg


Die Leistungsaufnahme in den verschiedenen Szenarien wurde direkt an der Steckdose mit dem Strommessgerät Profitec KD 301 gemessen.


Der typische Verbrauch im Office-Betrieb bewegt sich zwischen 15 und 25 Watt, womit das System als relativ sparsam gelten kann.
Um die minimale Leistungsaufnahme des Systems bei ruhendem Desktop zu ermitteln, wurden alle angeschlossenen Geräte abgesteckt, worauf das Messgerät einen Wert von nur 10 Watt anzeigte.



Hier sind die Ergebnisse eines früheren Testlaufs zu sehen, die sich bei der erneuten Messung nicht reproduzieren ließen (vermutlich aufgrund unterschiedlicher Umgebungstemperaturen), die maximale Gehäusetemperatur blieb jedoch im Vergleich zur neueren Messung unverändert.
Auch die maximale Leistungsaufnahme unter Volllast lag mit 55 Watt etwas höher.
Um möglichst praxisnahe Werte zu erhalten, wird die Messung zu gegebener Zeit noch einmal wiederholt werden.






4. Fazit


Zu einem Preis ab 300 € erhält man ein in allen Lebenslagen lautloses System, das für alle gängigen Office-Aufgaben gerüstet ist und auch beim Arbeiten mit mehreren Programmen und vielen offenen Tabs nicht ins Stocken gerät.
Positiv hervorzuheben sind die Materialanmutung und die Verarbeitungsqualität des Gehäuses sowie der einfache Zusammenbau, der selbst für Unerfahrene innerhalb weniger Minuten zu bewerkstelligen ist.
Mögliche Aufrüstoptionen wären ein stärkerer Prozessor - als größte kompatible CPU listet Akasa einen i7 in der T-Version -, eine größere SSD oder mehr Arbeitsspeicher. Falls gewünscht, könnte man also noch mehr Leistung auf kleinem Raum umsetzen - und das weiterhin lautlos, solange keine HDD zu Einsatz kommt, für die das Euler immerhin Platz bieten würde.

Somit ist ein Office-PC auf Basis des Akasa Euler eine interessante Option für alle, die ein kompaktes System bevorzugen und denen leise nicht leise genug ist.


Grüße und Danke für Eure Aufmerksamkeit
Peter_Shaw





Für alle, die Lust bekommen haben dieses System nachzubauen, gibt es hier aktualisierte Zusammenstellungen:

- 350-€-Konfiguration mit Celeron, 8 GB RAM und 250-GB-SSD

- 500-€-Konfiguration mit i3, 8 GB RAM, 250-GB-SSD und Front-USB-3.0
 
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Peter_Shaw

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#6
Falls ihr noch Anregungen zum Punkt 4 "Messungen" habt (z.B. weitere Messungen/Benchmarks), dann nur her damit. Ich habe ohnehin festgestellt dass ich zu wenige Screenshots gemacht habe, das werde ich noch nachholen. Für die Leistungsaufnahme und die Temps werde ich noch ein Diagramm einfügen, außerdem werden auch die Temperaturen des SSMs in verschiedenen Lastszenarien berücksichtigt. Und naürlich fehlt noch der Text.

Grüße
Peter_Shaw
 

Heen

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#7
Auch wenn es anderswo von dir teils schon verlautbart worden ist:

- Falls kein Messgerät griffbereit ist, die Temperaturentwicklung außen am Gehäuse
- Temperaturen der SSM, ggf. im Vergleich zu einer SSD unter Volllast
- Besonderheiten bei der Wahl des Aufstellorts
- Ich fänd ein Bild mit hochgeklappten Mainboard klasse, so dass eindrucksvoll der simple Aufbau dank Thin Mini-ITX Spezifikation und SSM sichtbar wird.
- Du erwähnst einen USB2.0-Adapter für die USB3.0 Stecker. Liegt der dem Mainboard oder dem Gehäuse bei?
 

Peter_Shaw

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#10
Ich hatte die letzten beiden Wochen wenig Zeit, habe es aber immerhin geschafft, noch mal ein paar Messungen zu Temperaturen und Leistungsaufnahme durchzuführen. Diese Informationen und das Fazit werden natürlich noch ergänzt.

EDIT: Oh nein, das Ding steht ja auf der Main. :o Dann aber schnell...
 

Badly

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#11
Top Zufall, da ich mir auch so ein System gerade zusammenbauen will.
Was ich bei dem Gehäuse nicht ganz verstehe - Sofern mal eine normale SSD hat, wo wird die den befestigt.
Habe auch ein anderes Board, dass keinen mSata-Anschluss hat.
 
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#14
Schön, dass es jetzt mal SSD-Temps eines voll passiv gekühlten PCs gibt, die zeigen, dass der Normalbetrieb völlig problemlos ist.

An anderer Stelle wurde hier im Forum ja schon behauptet, dass man gewissermaßen mit Anlauf seine SSD grillt, wenn man so ein System baut (auch wenn es nur für Office und Surfen gedacht ist). [Dass die SSD Volllastszenarien auf Dauer nicht durchhält, sollte klar sein.]

Habe einen OfficePC auf Euler-Basis für meine Freundin von HWV zusammenbauen lassen und bin mit dem Ergebnis auch hochzufrieden (nur die helle LED stört und musste abgeklebt werden.)
 
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#15
Wieso ist da denn soviel wärmeleitpaste auf der CPU ? ;)
 

Peter_Shaw

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#16
@ mr hyde
Ich hab da ebenfalls überhaupt keine Bedenken wegen der Temps. Wie oben geschrieben, muss man ein Szenario, in dem die SSD tatsächlich über 70°C heiß wird, schon künstlich erzeugen. Nach mehrstündigem Office-Betrieb mit mehreren offenen PDFs, Dokumenten und vielen offenen Tabs + Youtube im Hintergrund schwankt die Temperatur zwischen 50 und 55°C.

@ D0m1n4t0r
Ganz einfach: Viel hilft viel! ;) Ne Quatsch, da ist gar nicht so viel drauf, ein kleiner Klecks eben.
 
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#17
Super Bericht Peter_Shaw. Vielen Dank! Habe zwar ein ultraleises System, aber noch nicht leise genug :) Passiver PC muss her! Der Cirrus7 ist mir zu teuer und ich pendle noch zwischen dem getesteten Akasa-Euler-S System (allerdings mit i3-4330 mit etwas Undervolting) und einem Intel Nuc i7 im Akasa Plato-X. Der muss Tag und Nacht laufen können, ohne das ich Angst haben muss, dass mir irgendwann die Bude abbrennt :)

Sollte es der Euler-PC werden, liefere ich die Temps mit dem i3 nach für Deinen Bericht.
 
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#18
Peter_Shaw, das ist einfach ein super System und ein super Bericht. Ich verweise häufig darauf!
 
C

computerfrust

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#19
Ich hab zum Gehäuse mal eine Frage. Mich stören im Dunkeln LEDs, so dass ich sie immer so gut es geht abklebe. Wie ist das bei diesem Gehäuse, kann man etwaige LEDs punktuell gut abkleben, oder leuchtet es auch aus USB-Anschlüssen oder anderen Öffnungen heraus?
 
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