News Ermittlungen des Kartellamts: 5G-Ausbau von 1&1 womöglich durch Vodafone behindert

FR3DI schrieb:
1&1, nichts Positives ist mir über diesen Schuppen bekannt. Die meisten Kunden, zumindest vor Jahren hatten nichts gutes zu berichten.

Hat sich zwischenzeitlich daran etwas geändert?

Gruß Fred.
Ergänzung ()


Sind teile der Autobahn nicht eben falls Privatisiert wurden und wie gut läuft das ganze?

Seit 2 Jahren Kunde und hatte 2 Ausfälle oder so.. Läuft sehr gut da und ich bin zufrieden.

Vodafone Cabel zuvor war die reinste Katastrophe
 
Cr4y schrieb:
Das mag stimmen. Da es bei natürlichen Monopolen aber keine Konkurrenz geben kann, sind private Unternehmen eben noch schlechter. Ob Mobilfunk ein natürliches Monopol ist, ist streitbar. Unbenommen bleibt aber, dass es theoretisch effizienter/billiger wäre, wenn ein Dienstleister das Netz aufbaut und betreibt.
Auf einer bereitgestellten Plattform (Netz) können die ihren Preiskampf (Kapitalismus/Marktwirtschaft) austoben wie sie wollen. Es wäre dann jenseits eines Monopols und es könnten deutlich mehr teilnehmen. Es würde sich sehr schnell ein Preis-Leistungsangebot einstellen welches durch Quantität und Qualität überzeugt.Auch hier würden Platzhirsche (mit höherer Kapitaldeckung) entstehen, aber die können jederzeit herausgefordert werden.
An welcher Stelle die Provider das Netz übernehmen ist dann halt Verhandlungssache und sollte nach Kosten-Nutzen und Wettbewerb entschieden werden.
 
DieRenteEnte schrieb:
Man stelle sich vor, eine für die Bevölkerung essenzielle Infrastruktur würde staatlich kontrolliert werden.
Man bräuchte keine vier, sondern nur ein vernünftiges Netz.
Ja das kann man auch auf andere Dinge übertragen.

Man stelle sich vor, das Gesundheitssystem wäre in staatlicher Hand. Genau so wie die Polizei.

Statt dessen schiebt man jetzt vom Gesundheitsministerium Geld von links nach rechts. Krankenhäuser die eine hohe Auslastung hatten und haben müssen schließen, damit die Patienten weiter fahren dürfen und dann eventuell eine bessere Qualität erwarten können.

Problem nur, dass an den verbleibenden Krankenhäusern nicht automatisch mehr Kapazität entsteht.
 
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d0xs schrieb:
und die werden ein Teufel tun für 3 Haushalte die Straße aufzureißen

Wenn noch Geld da ist, das verteilt werden muss, dann schon.

Bei uns hier in der Sackgasse hat man erst den Bombensuchdienst losgeschickt, der bei einer von 1904 stammenden Straße, die niemals Bombenschäden hatte, nach Blindgängern gesucht hat. Die haben dann gebuddelt und jede Menge alte Dosen und Löffel gefunden.

Der Eigentümer des Bombensuchdienstes ist aber Verbandelt mit der Dame im Amt.

Als noch Geld da war, was für Bürgersteige verplant war, hat man den Bürgersteig neu gemacht und wenn nicht ein besorgter Bürger bei der Energieversorgung nachgefragt hätte, ob die dann nicht gleich neue Stromleitungen verlegen wollen, waren die stinksauer, dass ihnen niemand bescheid gesagt hat und haben dann schnell neue Leitungen mit verlegt.

Das Unternehmen, welches die Bürgersteige mit Platten neu eingekleidet hat, gehört auch einem Verbandelten einer Dame im Amt und die waren sauer, dass sie nicht 2 mal buddeln durften.

Weder die Telekom noch Vodafone waren interessiert, zeitgleich neue Telefonkabel zu verlegen und wenn die Wasserleitung von 1902 erneuert wird, wird wieder aufgerissen.

Der Staat ist am Ende seiner langen Kette, ein Selbstbedienungsladen und sogar ganz oben, haben Diäten nix mehr mit Diäten zu tun und wenn man seinen Buddy mit seiner Mischpoke ein Gesetz machen lässt, welches man aus ideologischen Gründen möchte, wundert das auch niemanden mehr.

mfg
 
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[wege]mini schrieb:
Keine Zivilisation ohne Staat und funktionierende Verwaltung. Eine Demokratie ist ein Balanceakt zwischen Administration und "Meute". Wohin eine "Meute" schlidern kann wissen wir aus der eigenen Geschichte und wie gut der Brexit funktioniert.
An die Vernunft und das Gute im Menschen zu appellieren ist bestenfalls naiv. Da die Angst die stärkste Emotion ist wird sie in der Entscheidungsfindung auch immer obsiegen. Die Lüge und der Hass ist immer 2 Schritte schneller.
 
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Hornblower schrieb:
An die Vernunft und das Gute im Menschen zu appellieren ist bestenfalls naiv

Beides kann man steuern. Bildung ist hier das Zauberwort.

Dass der Staat aber auch nicht an besonders vielen gebildeten Menschen interessiert ist, sieht man an der Bildungspolitik. Die Bürger sollen alle 4 Jahre ihr Kreuz an der "richtigen" Stelle machen und dann dem Staat weiter dienen.

Die DDR ging ganz sicher nicht zu Grunde, weil die Menschen zu dumm waren.

Da war Bildung auch nicht hilfreich, für den Staat. :heilig:

Das Märchen, dass viel Staat viel hilft, sollte aber bitte schön im Jahr 2023 in das Reich der Fabeln verwiesen werden. Der soll den Bürgern dienen und nicht anders rum.

Je mehr Staat, desto mehr Filz.

mfg
 
[wege]mini schrieb:
Beides kann man steuern. Bildung ist hier das Zauberwort.
Bildung hilft nur begrenzt, wie die Geschichte und die aktuelle Situation zeigt.

Deutschland war die "Zierde" der intellektuellen Welt vor den Kriegen und ich gehe mal davon aus, dass nicht nur Dummies in UK, USA, Russland oder China wohnen.
Bildung als Allheilmittel hilft gegen Angst genau so wenig, wie "Wandel durch Handel".
Das linke Spektrum ignoriert genauso wie das rechte Spektrum, dass der Mensch aus Engelchen und Teufelchen besteht (Dualität) und sich das nicht ändern wird, bis Nr.5 den ganzen Laden übernimmt.
 
DieRenteEnte schrieb:
Man stelle sich vor, eine für die Bevölkerung essenzielle Infrastruktur würde staatlich kontrolliert werden.
Man bräuchte keine vier, sondern nur ein vernünftiges Netz.

Ich sage damit nicht, dass der Staat sich alleine um "das Internet" kümmern, sondern das Kochen unterschiedlichen Suppen verhindern sollte.

Ja das hatten wir schon mal. Zum Beispiel bei der Post, bei der Energieversorgung oder der Deutschen Bahn.

Gebracht hat es damals vor allen Dingen unglaublich aufgeblasene Konstrukte mit vielen Beschäftigten die sich selbst nicht zu beschäftigten wussten. Also gar nicht mal so so unähnlich den VEBs der DDR und das die zum großen Teil nicht wirtschaftlich waren ist allgemein bekannt.

Es gab dann z.B. bei RWE nach der Privatisierung - auch auf Kosten der deutschen Steuerzahler - Frühverrentungswellen wo alle ab 51 in Rente geschickt wurden oder auch die Beamen der Deutschen Post die weiterhin bezahlt werden aber keiner Tätigkeit mehr nachgehen können weil es diese Tätigkeiten nicht mehr gibt.

Das Problem ist auch zu einem großen Teil hausgemacht. Die größten Konzerne in dem Bereich sind alles ehemalige Staatskonzerne.

Sinnvoll ist es also verbindliche Ziele zu setzen die die Unternehmen erfüllen müssten (statt zu versuchen es über Anreize zu realisieren) und die Macht der großen Konzerne die sich auf ihrem Erbe als Staatskonzerne ausruhen zu brechen und besser darauf zu achten das kleinere Firmen auch eine Chance bekommen.

Alles in allem hat die Bundesnetzargentur eigentlich aus meiner Sicht durchaus erkannt das man in der Vergangenheit da einige Sachverhalte falsch eingeschätzt hat und macht gerade genau das - verbindliche Ziele setzen und kleinere Anbieter bewusst fördern.
 
Sorry aber hier im Thread steht einfach viel Deutsches Bla Bla Bla!

Ich persönlich bin relativ viel in Europa unterwegs und mal ganz ehrlich wir in Deutschland haben das Glück 3 wirklich gut ausgebaute LTE/5G Netzte nutzten zu dürfen.

Fahr doch mal nach Frankreich, über die Dörfer, die haben min genau so viele Funklöcher wie wir auch, außerhalb von Städten meistens langsames UMTS oder GSM da wo wir schon lange LTE nutzte.
Spanien, Portugal, Polen, Italien und selbst die Niederlande sind bei weitem nicht so gut ausgebaut wie Deutschland.

Klar als Urlauber merkt man das nicht, da brettert man entweder über die Autobahn oder macht Urlaub, diese Orte sind dann sowieso versorgt und hat mal ein Netz ein Funkloch, kein Problem dank Roaming wird halt ein anderes genutzt. Ich bin im Februar mit dem Nightjet von München nach Rom gefahren und ab Bologna war ich wach und hab mich mit dem Smartphone beschäftigt. Hätte ich nicht gewusst das ich in Italien bin hätte ich auch in Deutschland sein können, gerade in der Toskana hat das verfügbare Netz hin und her gewechselt, mal gar kein Netz mal nur Wind, mal TIM, mal VF nur iliad konnte ich nicht nutzten, aber ich glaube das hätte den Bock nicht fett gemacht. Sitzt man aber jetzt als Italiener in diesem Zug und kann nur eines der Netzte nutzten könnte man sicherlich auch kotzen. Wobei ich sagen muss Wind und Tre hat die Fusion echt gut getan, die haben mittlerweile ein echt gutes Netz gerade auch was die Geschwindigkeit angeht.

Gibt es Länder die besser ausgebaut sind? Ja zb die Schweiz, Luxemburg oder Belgien dann hört es aber auch schon auf, und der Mythos in Norwegen, Schwenden und Finnland hätte man selbst irgendwo im nirgendwo besten LTE empfang, das ist Bullshit, außerhalb von bewohntem Gebiet ist dort der Empfang auch ganz ganz schnell weg, was dort dann bedeutet zum Teil stundenlanges Autofahren ohne Netz, gerade um so weiter man in den Norden kommt.

Also nicht immer alles schlecht reden, uns geht es in Deutschland gar nicht so schlecht, und wir haben 3 Betreiber die einiges investieren. Eventuell könnte es sogar noch besser sein, hätte es die UMTS Lizenz Abzocke nicht gegeben. Aber das ist eine andere Geschichte.
 
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-Levi- schrieb:
Ja das hatten wir schon mal. Zum Beispiel bei der Post, bei der Energieversorgung oder der Deutschen Bahn.
Bei der Energie-oder Wasserversorgung?In meiner Stadt ist ein Unternehmen tätig das seit über 100 Jahren tätig ist.
Es gibt Bereiche wo der Staat nicht der beste Anbieter ist und da gehört die Post und Telefon sicher dazu.
Aber das die DB so katastrophal ist, daran kann ich mich aus meiner Kindheit nicht erinnern. Öffentlicher Transport in der Größenordnung kann niemals flächendeckend profitabel sein, sondern muss immer quersubventioniert werden. Ich schaue schon mit Grauen auf die EM2024, wo wir uns vor aller Welt blamieren werden und Besucher nicht zu ihrem Spiel kommen und staatdessen aus Wut die Innenstadt auseinandernehmen.

Im Vergleich zu Vodafone kann ich mich nicht erinnern auch nur einmal Kabelfernsehenausfall unter der Telekom gehabt zu haben. Bei Vodafone über 2 Wochen und entweder sind die RTL oder die PRO7 Frequenzen "grmmfpnärghkrchhh" und das von Beginn an. Zum Glück ist das bei den Sendern kein Verlust, aber wir zahlen die Mehrfamilienhausanlage jeden Monat.Ist auch kein Wunder, wenn die Leitungen auch noch für Internet verwendet werden und Priorität haben.
Die Störmeldungen jeden Tag für Vodafone-Kabel in D sprechen Bände.Sie bekommen es nicht gebacken und wollen jetzt noch 3000 Leute entlassen- ich gehe davon aus vornehmlich Techniker was zur Situationsverbesserung führen wird.
 
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Hornblower schrieb:
Bildung hilft nur begrenzt, wie die Geschichte und die aktuelle Situation zeigt.

Auch das ist mMn ein Märchen, was gerne von Menschen erzählt wird, die von weniger gebildeten Menschen profitieren.

Hornblower schrieb:
bis Nr.5 den ganzen Laden übernimmt

So lange er uns Menschen leiden kann, kann man darüber nachdenken. Ich befürchte aber, er wird ähnliches sagen wie Agent Smith zu Neo:

"Die Menschheit ist ein Virus, Mr. Anderson".

Wie lautete schon ein alter Witz?

"Treffen sich 2 Planeten. Sagt der eine zum anderen, du siehst aber mies aus. Sagt der andere, ich habe Menschen"

btt:

Wenn es sich wirtschaftlich lohnen würde, würden längst die letzten Gebiete angeschlossen sein. Es lohnt sich aber nicht und wir leben im Kapitalismus. Jetzt die ganzen Verlustgeschäfte auf den Staat zu übertragen und den seinen Speckbauch zu bezahlen und dieses alles durch Steuermittel, hilft aber auch nicht weiter.

mfg
 
Hornblower schrieb:
Bei der Energie-oder Wasserversorgung?In meiner Stadt ist ein Unternehmen tätig das seit über 100 Jahren tätig ist.
Es gibt Bereiche wo der Staat nicht der beste Anbieter ist und da gehört die Post und Telefon sicher dazu.
Aber das die DB so katastrophal ist, daran kann ich mich aus meiner Kindheit nicht erinnern. Öffentlicher Transport in der Größenordnung kann niemals flächendeckend profitabel sein, sondern muss immer quersubventioniert werden. Ich schaue schon mit Grauen auf die EM2024, wo wir uns vor aller Welt blamieren werden und Besucher nicht zu ihrem Spiel kommen und staatdessen aus Wut die Innenstadt auseinandernehmen.

Im Vergleich zu Vodafone kann ich mich nicht erinnern auch nur einmal Kabelfernsehenausfall unter der Telekom gehabt zu haben. Bei Vodafone über 2 Wochen und entweder sind die RTL oder die PRO7 Frequenzen "grmmfpnärghkrchhh" und das von Beginn an. Zum Glück ist das bei den Sendern kein Verlust, aber wir zahlen die Mehrfamilienhausanlage jeden Monat.Ist auch kein Wunder, wenn die Leitungen auch noch für Internet verwendet werden und Priorität haben.
Die Störmeldungen jeden Tag für Vodafone-Kabel in D sprechen Bände.Sie bekommen es nicht gebacken und wollen jetzt noch 3000 Leute entlassen- ich gehe davon aus vornehmlich Techniker was zur Situationsverbesserung führen wird.

Ich kann mich aus meiner Kindheit erinnern das von der DB aus meinem Dorf kaum Züge fuhren. Heute fahren da erstaunlicherweise mehr. Genutzt werden sie trotzdem kaum, auf dem Land ist das Auto praktischer und schneller. Quersubventionierung ist für einen öffentlichen Transport absolut sinnvoll, so wie er heute gemacht wird allerdings weniger. Oder kennst du größere Betreiber von Fernverkehrszügen? Man könnte Strecken im Fernverkehr auch ausschreiben... Die Bahn finanziert mit dem Geld was sie bekommt auch fröhlich beteiligungen im Ausland oder bei Unternehmen die wenig mit der Bahn zu tun haben. Steuern könnte dass der Staat, er ist alleiniger Aktionär der Bahn und damit ist die Bahn Monopolist auf der Fernstrecke.

Man muss sich Fragen ob es sinnvoll ist die Bahn bis in die kleinste Ecke auszubauen oder ob man das Geld nicht lieber in die Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen den Knotenpunkten steckt und von dort aus andere Konzepte wie CarSharing oder Taxis anbietet.

Dein Horrorszenario halte ich allerdings für etwas übertrieben. Die Bahn hat seit Jahrzehnten Probleme mit der Pünktlichkeit und auch 2008 sind die Leute noch zu ihren Spielen gekommen. Das wird schon.

Ich kann mich persönlich bei jedem Anbieter daran erinnern dass es Ausfälle gab, die Telekom wollte damals sogar Geld für private Satelittenschüsseln haben. Störungen haben wir selten aber ab und an gibt es welche, ist auch nicht verwunderlich in dem Netz sind elektronische Komponenten verbaut, wenn da mal was kaputt geht muss man das eben tauschen. Grundsätzlich gebe ich dir auch hier recht, der Service der Telekom ist besser, man bezahlt ihn aber auch. Kann man sich ja aussuchen.

Wir haben zum Beispiel hier die Wahl zwischen 'echter' Glasfaser (Deutsche Glasfaser) und Vodafone-TV-Internet (+Carriern auf deren Netz). Wir sind bei Vodafone obwohl die Deutsche Glasfaser besser ist. Warum? Preis/Leistung. 40€ für 1000 Mbit sind mehr oder minder unschlagbar. Störungen gibt es, aber vielleicht 1x im Jahr für sehr kurze Zeit. Die Deutsche Glasfaser (hier Monopolist) will für die gleiche Leistung mindestens 70€ haben und argumentieren mit Shared Bandwidth und dem ganzen Kram. Berechtigter Einwand, die Leistung kommt hier aber voll an.
 
[wege]mini schrieb:
Auch das ist mMn ein Märchen, was gerne von Menschen erzählt wird, die von weniger gebildeten Menschen profitieren.
So lange er uns Menschen leiden kann, kann man darüber nachdenken. Ich befürchte aber, er wird ähnliches sagen wie Agent Smith zu Neo:

"Die Menschheit ist ein Virus, Mr. Anderson".
Das eine schließt das andere nicht aus und bedeutet nicht, dass man auf gute Bildung verzichten soll- ganz im Gegenteil. Aber es schließt nicht aus, dass gebildete Menschen aus Ängsten und daraus resultierenden zweifelhaften Rückschlüssen gefährliche Entscheidungen treffen, die in der Regel von Personen mit sinisteren Intentionen befördert werden.
Ich mache den Menschen auch keine unhaltbaren Vorwürfe, da sie halt Menschen sind. Aber zu glauben, dass der Großteil der Menschen, in dieser paradoxen und informationsüberfluteten Welt einen fundierten alleinigen Durchblick haben kann ist töricht. In einer modernen Demokratie sollten Bürger und Staat ein konstruktives korrektiv bilden.

Wenn wir Nr.5 nach unserem Vorbild schaffen wird die Evolution ihren geregelten Gang nehmen- dies war meine Intention mit diesem Satz.
Ergänzung ()

-Levi- schrieb:
Dein Horrorszenario halte ich allerdings für etwas übertrieben. Die Bahn hat seit Jahrzehnten Probleme mit der Pünktlichkeit und auch 2008 sind die Leute noch zu ihren Spielen gekommen. Das wird schon.
Mein Horrorszenario ist, dass 3 Personen aus meiner Firma am Pfingstwochenende Probleme hatten mit der DB, inklusive meiner Person.
Einer kam aus dem Urlaub (Frankfurt) direkt zur Arbeit um 7:30 mit 3 Stunden Schlaf im Zug. Und meine Wenigkeit wurde mit einer gößeren Gruppe von Menschen 5km vor dem Ziel aus dem Nahverkehrszug rausgeschmissen.Im Nirgendwo ohne Schienenersatzverkehr, weil kurz vor dem Zielbahnhof die elektrische Hebebrücke nicht mehr zu schließen war, was häufiger vorkommt. Der Zug fuhr dann einfach zurück.Wie der mitreisende Bundesbürger, inklusive fußkranke Bundesbürger, dies empfand brauche ich wohl nicht weiter erläutern.
 
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FR3DI schrieb:
Sind teile der Autobahn nicht eben falls Privatisiert wurden und wie gut läuft das ganze?
Nicht in DE.
Das ist auch gut so.

Infrastruktur gehört nicht in Private Hand.

Das es im fall der Telekommunikation zu einem solchen Unfall kam ist schlimm genug.
 
Hornblower schrieb:
wird die Evolution ihren geregelten Gang nehmen

Und genau da bin ich der Meinung, schafft sich die Menschheit selbst ab.

Kein logisch denkender Computer würde all das, was wir momentan machen, vernünftig finden. Wenn die KI nach unserem Vorbild ist und nicht besser, brauchen wir sie auch nicht.

Bleiben wir beim Internetausbau.

Der ist extrem wichtig. Ob jetzt aber 20Mbit oder 1Gbit "nötig" sind, damit jeder Mensch seinem Konsum frönen kann, liegt dann im Auge des Betrachters.

Wer ab 10 Mbit unzufrieden ist, weil seine Bildungsinhalte zu langsam über das Internet kommen, lügt sich selbst in die Tasche. Der Onkel, der im "Fernsehen" erzählt, dass die Welt zu Grunde geht, der erzählt auch in 720p immer noch das Selbe.

mfg
 
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Jungs kommt mal wieder zum Thema zurück, hier gehts um 1&1 und den Netzausbau, nicht um die DB, nicht darum das doch sowieso alles scheiße ist und auch nicht um irgendwelche anderen rührseligen Geschichten.
Und das irgendwelche Hinterwäldler mit 10 Mbits zufrieden sind juckt hier auch niemanden!

Die hälfte der Beiträge hier kann man ja kaum lesen ohne Fremdscham.
 
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VF glaube ich kein Wort... wenn die den Mund aufmachen um etwas zu sagen, denke ich bevor das erste Wort kommt,... ja ja ist klar - wenn die was können, ist das "labern". Wir erhöhen den Upload... drei Jahre später, ja ja wir sind dran usw... würde mich also nicht wundern,wenn an der Sache was dran ist.
 
[wege]mini schrieb:
Bleiben wir beim Internetausbau.

Der ist extrem wichtig. Ob jetzt aber 20Mbit oder 1Gbit "nötig" sind, damit jeder Mensch seinem Konsum frönen kann, liegt dann im Auge des Betrachters.
Das regelt der Kunde nach seinen Bedürfnissen!Aber erstmal muss ja wohl ein flächendeckendes Angebot bestehen, wo der Bürger dann seine Bedürfnisse austariert.

Ich hatte 16Mbit und kam damit gut zurecht auch was Streaminginhalte anbelangte- als Einzelperson. Ich wollte und konnte nicht mehr bezahlen zu dem Zeitpunkt. Der Fortschritt kam mir zur Hilfe, da mich mein Provider auf 50Mbit hochgestuft hat zum gleichen Preis. Dank einer einheitlichen Umstellung in meiner Stadt habe ich davon profitiert, weil alles andere wahrscheinlich teurer für den Provider gewesen wäre. Wahrscheinlich ist 50Mbit sogar das technische Minimum in meiner Zone (keine Ahnung).Dieses Glück werden Leute auf dem Land oder Dörfern wahrscheinlich nicht so schnell erleben.
 
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FR3DI schrieb:
1&1, nichts Positives ist mir über diesen Schuppen bekannt. Die meisten Kunden, zumindest vor Jahren hatten nichts gutes zu berichten.

Hat sich zwischenzeitlich daran etwas geändert?
Na ja, wir waren lange bei 1&1 geschäftlich ohne jeglich Schwierigkeiten.
Der Zwangsumstieg zur Telekom war das pure Chaos.

Es wurden Nummern ungültig, weitervergeben und wir durfte sie zueletz zurückkaufen, obwohl sie jahrelang unsere Geschäftsnummern waren.
Ich hatte monatelang nur ein paar hundert kbit/s als Downloadgeschwindigkeit in der Werkstatt, wo teilweise 5 PCs in der Reparatur dranhingen.

Der Telekomtechniker hingegen war freundlich und kompetent und hat gleich eine Fehlschaltung am Routeranschluß beseitigt.

Bei 1 & 1 gab es die Schwierigkeiten nicht.


FR3DI schrieb:
Sind teile der Autobahn nicht eben falls Privatisiert wurden und wie gut läuft das ganze?
Wie, privatisiert?
Ich hab doch 40 Jahre lang Steuern bezahlt.
Zusammen mit der Spritsteuer könnte man davon doch eine Autobahn von Hamburg bis New York bauen bei meiner Reisetätigkeit.
 
mMn dürfen die gerne mal bei Vodafone ermitteln, wird auch noch interessant ob die Preiserhöhung im laufenden Vertrag so rechtens war/ist....

Naja nur weil wir einen Staat haben, bei dem die Politiker so eng "vernetzt" sind mit Banken, Versicheren, Energie, Auto, bedeutet eben nicht das es überall auf der Welt so ist. Bestimmte Dinge der Grundversorgung gehöhren mMn in die Hand des Staates. Dazu gehöhren mMn die Stromnetze, Wasser, Gas und JA auch Internet.
Wer sich übrigens dafür interessiert ob wenig Staat oder viel Staat (z.B. auch niedrige oder hohe steuern) glücklich macht, kann sich gerne mal schlau machen und wird eventuell sehr überrrascht sein.
Auch Rente, Kranken- und Pfelgeversicherung, sowie Fachkräftemangel sind halt richtig dolle Bild Themen. Wenn die Überschrift mal lauten würde, Einkommensbemessungsgrenzen und Beamte runieren unser Sozialsystem, ei da wäre mal was am broddeln. Fachkräftemangel ist auch wirlich was, je nachdem wers sagen darf spricht man ab 3-7 oder weniger geigneten Bewerbern als Fachkräftemangel. Es gibt immer noch genug geeignete Bewerber, aber halt nicht genug....
Die Fälle wo es wirklich Fachkräftemangel gibt sind zu großen Teilen durch zu geringe Gehälter bedingt. Unternehmen die halt nicht gewillt sind entsprechende Löhne zu zahlen müssen auch damit leben entsprechendes Personal zu bekommen (oder halt keins). Das der Staat Probleme hat ITler zu bekommen, Kindergärtner oder Peronal für die Bürgerbüros etc. ist halt kein Wunder bei den Löhnen....
 
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