Gehalt in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Ja klar hört das niemand gerne. Aber es hat sich als geflügelte Redewendung bei dieser Art von Hochqualifizierten Jobs etabliert.

Wie willst du die Abgrenzung auch sonst formulieren? Also zwischen dem was man sich vorstellt und denen die sich so heißen, aber nichts damit zu haben, was die hohe Qualifikation erfordert.

Es gibt da halt schlicht keine Bezeichnung für. Oder mir wäre zumindest keine bekannt...
 
Das sind für mich Programmierer, die den geforderten Code erzeugen, auch diese Leute braucht man, ein Projekt nur mit kreativen Köpfen kann nicht funktionieren.
Ich finde aber dennoch, dass diese Leute eine vernünftige Behandlung verdient haben.
Nenne sie doch einfach Programmierer.
 
Skysnake schrieb:
Wie würdest du denn Leute politisch korrekt bezeichnen, deren Problemlösungskompetenz aus StackOverflow besteht?
Früher gab es mal die Unterscheidung zwischen einem Programmierer, Software-Entwickler, SW-Architekten usw.

Skysnake schrieb:
Bei Programmierern sieht man das seltener, aber auch da gibt es Fälle wo stumpf nach Lastenheft entwickelt wird
Das wäre früher schon oberhalb eines "einfachen" Programmierers gewesen. Der hat, wenn es kein Min-Projakt war, eher das Design vorgesetzt bekommen und durfte es dann realisieren.

blubberz schrieb:
In der Regel ist es aber so, dass Leute mit Hochschulabschluss mehr können als Leute mit Ausbildung.
Keine Regel ohne Ausnahme, erst recht in der Informatik. Der eine landet mit dem Master nach 10 Jahren auf einer 3rd Level Stelle und hat mit der SW-Entwicklung/Architektur beruflich nichts mehr zu tun. Der andere erarbeitet sich als Autodidakt nachweislich Fähigkeiten in der SW-Architiktur und erhält dann darübereine passende Stelle in einem Betrieb, in dem mehr auf Know-How und Erfahrung wie auf den Titel geschaut wird.
 
Also meiner persönlichen Erfahrung als Softwareentwickler nach, hängt deine Karriere sehr stark davon ab, was du persönlich dafür tust.

Grundsätzlich:
Du musst den Markt ständig beobachten und schauen wie sich dieser entwickelt um technologisch nicht abgehängt zu werden. Je nachdem wie fortschrittlich deine Firma schafft, mal mehr, mal weniger.
Wenn du dich ewig in einer Nische bewegst, die für 99% der restlichen Unternehmen nicht relevant ist, dann wirst du irgendwann Schwierigkeiten haben, den Anschluss nicht zu verlieren, was dir spätestens dann zum Verhängnis wird, wenn du dich anderweitig umschauen möchtest.

Softwareentwicklung ist inzwischen mehr als nur Codezeilen runterzutippen. Gerade das Thema DevOps bekommt immer mehr Relevanz und es kann von dir erwartet werden, dass du dich z.B. mit dem Thema Docker und Kubernetes halbwegs auskennst.
Von dir wird auch erwartet, dass du in der Lage bist, eine halbwegs sinnvolle Softwarearchitektur auf die Beine zu setzen.

Generell bist du als Softwareentwickler eine gefragte Arbeitskraft und kannst dir, mit entsprechenden Kenntnissen, fast aussuchen wo du arbeiten möchstest. "Dank" der Pandemie gibt es auch immer mehr Möglichkeiten z.B. komplett remote zu arbeiten. Du bist also auch nicht mehr an deine Region gebunden, falls dir diese Art zu arbeiten zusagt.

Zum Thema Gehalt:
Auch das liegt primär in deiner Hand. Klar kannst du das Privileg haben und nach Tarifvertrag bezahlt werden, aber das muss nicht der Fall sein. Genrell solltest du vorzugsweise dort arbeiten, wo es für dich am besten passt. Dort wo du dich weiterentwicklen kannst und dort, wo dir aktuelle Technologien geboten werden.

Typischerweise ist das Einstiegsgehalt, je nach Erfahrung, recht üppig. Mit wirklich nennenswerten Erhöhungen tun sich viele Firmen aber schwer. Da hilft oft einfach eine klare und direkte Kommunikation was von dir erwartet wird um aufzusteigen. Von sich aus sind die Firmen eher knausrig, meiner Erfahrung nach. Grundsätzlich ist es ratsam, regelmäßig (alle ~ 5 Jahre) den Job zu wechseln. In der Zeit hast du i. d. R. genug Erfahrung gesammelt, um anderswo höher einzusteigen.
Verkauf dich nicht unter Wert, aber schätze auch deine Stellung auf dem Markt realistisch ein.

Generell ist Berufserfahrung der Schlüssel. Ab einem gewissen Grad spielt es auch weniger eine Rolle ob du einen Studienabschluss hast.

Als Einstieg:
Ich denke, deine Voraussetzungen sind gut. Es ist generell hilfreich bereits Programmieren zu können, bevor du die Ausbildung beginnst. Einige Firmen legen sicherlich auch Wert darauf.
Mit Python hast du zumindest eine gute Basis um grundlegende Dinge zu verstehen. Ob du Python in der Ausbildung und darüber hinaus brauchst, hängt ganz von deiner Tätigkeit ab. Im Internet findest du eine Liste mit den aktuell beliebsten und verbreitetsten Programmiersprachen.
Ich persönlich kenne die praktische Anwendung eher aus dem Bereich testing.

Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg ;)
 
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