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News Ken Levine: Judas tritt als geistiges Erbe von BioShock an

Kann mich noch erinnern als wäre es gestern, da hatte in irgendeiner Games Zeitschrift den Testbericht über Bioshock gelesen. Obwohl der Artikel den Titel in den höchsten Tönen gelobt und empfohlen hatte, empfand ich den Titel durch die gedruckten Bilder wie Klamauk. Little Sister, Big Daddy - da war mal einer richtig kreativ.

Ein paar Jahre später hat mir ein XBOX Kollege (Gruß an meine XBOX 360 Gamer Crew) seine Collector's Edition mit Soundtrack und Big Daddy Replica einfach per Post geschickt. Ich sollte dem Spiel eine Chance geben und es mal anzocken.

Ich weiß so geil kann zocken im Leben nicht mehr werden aber ich hoffe Judas bringt mir ein wenig diese vergangene Stimmung zurück.
 
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Da schrumpft einer 2013/14 seine Firma zusammen, alle bis auf 15 müssen gehen, weil der Herr aus Stressgründen nicht mehr an großen Titeln arbeiten wollte. Kleine, narrativ getriebene Spiele mit hoher Wiederspielbarkeit (!?) sollen es nun sein. 2017 kündigt er dann ein Sci-Fi Rollenspiel an - das sich 2022 als… doch wieder Bioshock mit Detailunterschieden herausstellt. :freak:
 
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Das ist auch das, was mich so verwirrt an der ganzen Sache. Ein neues Spiel, das genau wie Bioshock ist, hätte er doch auch bei Irrational machen können.

Ich hatte nun eher so etwas erwartet wie es bei Raphael Colantonio lief: Bei Arkane gegangen und dann zwar wieder ein Immersive Sim artiges Spiel mit Weird West gemacht, aber in einem völlig neuen Setting und auch mit ganz anderer Spielperspektive und dadurch Steuerung sowie Weltinteraktion als noch zuvor (Iso Perspektive vs. Ego Perspektive).

Klar war Bioshock gut, aber genau aus diesem ewigen Sequelgemache wollte Ken Levine doch ausbrechen war mein Eindruck...
 
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Aekoric schrieb:
Das ist auch das, was mich so verwirrt an der ganzen Sache. Ein neues Spiel, das genau wie Bioshock ist, hätte er doch auch bei Irrational machen können.

Irrational verhält sich wohl auch Herr Levine bisweilen. Ich finde das leider nicht mehr bei Reddit, wo jemand, der sich als ehemaliger Mitarbeiter ausgab, ihn als "Soziopath übelster Sorte" definierte.

Genie und Wahnsinn halt...
 
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Hoffentlich setzt das auch mal wieder paar neue Impulse. Sieht für mich bisher etwas nach "been there, done that" aus und reißt mich jetzt ehrlich gesagt noch nicht vom Hocker.
 
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Moetown schrieb:
Sieht für mich bisher etwas nach "been there, done that" aus und reißt mich jetzt ehrlich gesagt noch nicht vom Hocker.

Das geht mir ähnlich. Es bleibt halt abzuwarten was daraus wird. Würde ein weiteres Bioshock entstehen und es unterhält trotzdem gut, dann soll mir selbst das recht sein. Vorbestellt habe ich eh nie was und so warte ich auch hier einfach die ersten Tests ab.
 
Aekoric schrieb:
Wenn man das noch liest…
https://www.polygon.com/2021/5/10/22424321/a-look-inside-bioshock-infinites-troubled-development
(basierend auf Jason Schreiers Kapitel über ihn in seinem Blood, Sweat & Pixel Buch),
…formt sich das Bild.

Er sieht Spielentwicklung nach eigener Aussage wie Bildhauerei, wo er ein Teil nach dem anderen wegklopft.
Seine Kollegen kritisieren, dass er ein miserabler Kommunikator sei, seine Ideen nicht vermitteln könne, dafür aber austicke, wenn das Ergebnis nicht so sei, wie er es sich vorstelle. Gerne auch mal Dinge wieder wegschmeiße, in die ein Mitarbeiter Herzblut gesteckt hat.

Also ein kluger Kopf, der aber die meiste Zeit gar nicht weiß, was am Ende rauskommen soll, nicht kommunizieren kann, dafür aber mit Temperament gesegnet ist.

Vermutlich war die Hoffnung, dass er mit einem kleineren Team besser klar kommt… aber die Brötchen, die er bei kleiner Teamgröße backen kann, waren ihm dann doch zu klein.
 
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hm....wenn ich mir die Lobeshymnen hier so durchlese, muss ich Bioshock wohl doch noch mal spielen. Infinite hatte ich angefangen, aber nie zu Ende gespielt ("Lizzie" ging mir zu sehr auf den Keks). Aber auch da habe ich dann wohl was verpasst.
 
@Dorimil
Man muss es halt für Setting und Story lieben.
Für sein Shooter-Gameplay gewinnt es keinen Blumentopf.

Ich mochte Elizabeth. Ob es an der Vertonung liegt?
Hab‘s auf Englisch gespielt.
 
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Sieht grafisch doch irgendwie auch aus als wäre es in der Zeit stehen geblieben.Bin ja eigentlich hart im nehmen: 2d-Pixellook kein Problem, ältere Spiele nachholen auch kein Problem aber ein "neues Spiel" und dann diese (auch irgendwie unästhetische) Grafik? Naja..
Bioshock sehe ich retrospektiv aber auch deutlich kritischer:
Der erste Teil war schon sehr schlauchig und bot spielerisch wenig Raffinesse, im Grunde war es allein das Setting welches das Spiel damals trug, der zweite Teil war da spielerisch meiner Meinung nach deutlich besser und wurde rückblickend zu unrecht eher "abgewatscht".
Der dritte Teil erinnerte dann über weite Strecken an eine Bahnfahrt im Vergnügungspark: Kam man irgendwo an, spielten die NPCs, wie Puppen, ihr kleines Stück ab und verharrten dann in sehr schnell wiederholenden Loops oder in Schweigen, das konnten Spiele schon damals besser.
Die Ballerpasagen waren derweil einfallslos, nerviges, Schwammgeballer. Abermals wurde das Spiel im Grunde vor allem durch die Präsentation, das Setting und den Style getragen. Sagt mMn schon viel aus, dass man damals froh war, wenn man nicht ballern musste (und das in einem Shooter), einfach weil das der schlechteste Part am gesamten Spiel war.
 
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Bioshock hat mich zu seiner Zeit total abgeholt. Der Titel wurde für mich überwiegend von der extrem guten Atmosphäre getragen und wurde mir auch nie langweilig.

Bioshock 2 war solide, konnte aber die Begeisterung nicht gänzlich duplizieren.

Bioshock Infinite war für mich der schwächste Teil. Gute Ansätze hatte es, aber insgesamt hatte ich auch mehr das Gefühl einem Puppenspiel beizuwohnen als tatsächlich in der Welt eintauchen zu können. Der spätere Story-DLC hat mir da sogar viel besser gefallen.

Judas behalte ich somit mal hoffnungsvoll im Auge und warte erste Tests ab.
 
Wäre soooo schön,wenn diese Spiele direkt einen richtigen VR Support hätten. Soll das Game doch dann 10 Euro mehr kosten für die ,die VR wollen.

Solche Spiele muss man einfach in VR erleben.
 
Katzenjoghurt schrieb:
@Dorimil
Man muss es halt für Setting und Story lieben.
Für sein Shooter-Gameplay gewinnt es keinen Blumentopf..
Deswegen hab ich Infinite nie durchgespielt im Gegensatz zu Bioshock 1+2. Das Gameplay war meistens nervtötend.

@topic mal abwarten. Einen weiteren Aufguss braucht es meines Empfindens nach nicht. Bioshock war cool - aber sich ausschließlich in Nostalgie zu wälzen reicht nicht. Nach frischem Wind sieht das gezeigte nicht aus.
 
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