News Linux Lite 5.6: Distribution für Einsteiger auf Basis von Ubuntu 20.04 LTS

Spike S. schrieb:
warum nehmen die immer so einen uralten Kernel (hier 5.4)?
Weil das eben der letzte Ubuntu-LTS-Kernel ist. Alles nachfolgende aus dem HWE-Track wird deutlich weniger lang unterstützt.
 
Halbe Google-Startseite von Linux Lite mit Werbung zugekleistert, auch sonst wirkt das System wenig professionell. Letzteres kann ich verzeihen, die fette Werbeeinblendung aber nicht. Und das angesichts der fast ein Dutzend besserer Alternativen auf dem Markt.

Nach 5 Minuten wieder runtergeschmissen.
 
@Loopman
Dass MS auf die Community hört wäre mir aber neu.
Außerdem besteht das Problem seit Release von Windows 10, dann hätte man es von Anfang an richtig machen müssen.
Und ich denke am Ende ist es egal obam die Sachen in die alte oder neue UI packt, das hin und her ist einfach nur schrecklich. Ich denke, dass auch Pros nichts dagegen hätten die neue UI zu verwenden (falls sie nicht sowieso GPOs oder eben die PS verwenden), aber es sollte halt alles an einem Punkt zu finden sein.
 
@Garmor
Ist ja schön und richtig das es solche Kernel gibt. Nur in dem Fall völlig fehl am Platz. Umsteigende Einsteiger gehen doch nicht in den Schrank "Och, da ist ja noch ein 5 Jahre alter Laptop, ich probiere jetzt mal Linux", sondern die kaufen sich einen neuen ohne OS und probieren Linux dann vielleicht erstmal aus, bevor sie doch wieder zu MS Produkten greifen.
Nur werden sie dann keine Freude daran haben, weil die aktuellen IGP vom 5.4er nicht richtig unterstützt werden und dann vom 640x480 Pixel Notbetrieb begrüßt werden. Sowas schreckt doch einen Unbedarften gleich wieder für die nächsten drei Jahre ab.
Finde das ein realistischeres Szenario. Alte Kernel sind was für Fortgeschrittene, egal ob der noch gepflegt wird oder nicht. Anfänger wollen die Kiste starten und "Bling Bling" (stark überzogen formuliert).
 
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@Spike S.
Sehe ich anders. Die Leute die ich betreue nutzen schon seit Jahren Ubuntu LTS Versionen, derzeit Ubuntu Mate 20.04 und ich hatte nie Probleme.

Meine Meinung nach:
Anfängern entweder ein Rolling Release oder ein LTS Version unterschieben.

Und bei Rolling Release kann eben auch mal was schief gehen, weswegen ich eigentlich mit LTS ganz zufrieden bin...
Daher sehe ich neue Kerne eher als was für Fortgeschrittene an...
 
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...und vorrangig Linux-Einsteiger und Windows-Umsteiger von einem freien Betriebssystem zu begeistern versucht.

Einen 5er für jeden gleichen oder ähnlichen Satz und ich werde Platinum Member der Linux Foundation. ;)
 
@jonderson "...die ich betreue..." Also bist du deren Admin, der auch so einen alten Kernel zum fliegen bekommt. Aber jemand der selbstständig aus einer Experimentierlaune heraus sich das mal anschauen will, ohne im Freundes- und Bekanntenkreis herumzufragen, steht dann doof da...
Ich musste halt auch schon die Erfahrung machen: Rechner zu Weihnachten verschenkt, Linux drauf, Grafik im Notbetrieb. Was mich dann zwei Weihnachtsfeiertage gekostet hat das gelöst zu kriegen. Dabei habe ich eben die schmerzliche Erfahrung gemacht, mit dem richtigen Kernel läuft auch Linux out-of-the-box :)
 
Spike S. schrieb:
Umsteigende Einsteiger gehen doch nicht in den Schrank "Och, da ist ja noch ein 5 Jahre alter Laptop, ich probiere jetzt mal Linux", sondern die kaufen sich einen neuen ohne OS und probieren Linux dann vielleicht erstmal aus, bevor sie doch wieder zu MS Produkten greifen.
Sorry, da habe ich gänzlich andere Erfahrungen!
Ich kenne keinen einzigen, der einen neuen Rechner zum Anlass genommen hat, Linux auszuprobieren. Was m.E. auch eine ziemlich bescheuerte Idee ist.
Der ideale Einstieg in Linux ist nun Mal ein gut abgehangener Rechner und das ist der Normalfall. Wer sich halbwegs auskennt, kann dann gerne ins kalte Wasser springen und sich mit neuester HW im Zweifelsfall rumärgern, aber für einen Produktivrechner, womöglich noch beruflich, nie und nimmer. Da ist mir schon Rolling Release zu viel Nervenkitzel, und ein *buntu LTS ohne HWE und Fremdquellen eben das Nonplusultra für etwa 2 1/2 Jahre.
 
@@mo Wir können und werden jetzt hier keine universelle Lösung finden. Ich rede nämlich von Einsteigern die den Rechner für den Heimgebrauch nutzen, du von denen die damit ihre Brötchen verdienen. Bei Maschinen zum tatsächlichen Arbeiten bin ich voll bei dir, da nimmt man LTS für einen stabilen Betrieb.
Als ich meine oben geschilderte Erfahrung bzgl. Kernel machen musste, lag das an einem AMD A8-6600K der zu dem Zeitpunkt schon 3 Jahre aufm Markt war. Nur mal so...
Was heißt HWE?
 
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Spike S. schrieb:
@jonderson "...die ich betreue..." Also bist du deren Admin, der auch so einen alten Kernel zum fliegen bekommt. Aber jemand der selbstständig aus einer Experimentierlaune heraus sich das mal anschauen will, ohne im Freundes- und Bekanntenkreis herumzufragen, steht dann doof da...
Ich hatte diesen Fall noch nie, dass der Kernel schuld war, dass ein Gerät nicht lief bzw. im Notfallmodus lief...
 
Chfle schrieb:
Dann doch eher Linux Mint für Einsteiger.
Wenn man ein anspruchsloser Einsteiger ist, dann sicher.
Ergänzung ()

DieMuellermilch schrieb:
Linux Manjaro KDE. Beste und bedienerfreundlichste Distro.
Wenn das der Maßstab ist, dann gute Nacht. Habe ich gestern erst ausprobiert
(nachdem Pop!OS trotz Punkt-fürPunkt befolgen
der USB-Vorbereitung erst gar nicht vom Stick startete..):

Bei Manjaro KDE startet der Stick, soweit schon mal gut, Live-Desktop schaut auch schon mal ganz ok aus,
will ich also als Dual-Boot auf meine zweite M.2-SSD installieren. Es gibt eine geführte Installation
(ganze Platte)
oder manuelle Partition, das kenne ich ja so von all dem Ausprobieren, also dachte ich, "als Experte", machste mal manuell und liest vorher nach was am besten ist.
1. Problem: der Installer verwendet KDE partition manager, der im Detail anders ist als Gparted.
Die ganzen Tipps zu Dualboot-Installationen beziehen sich jedoch auf Gparted. WICHTIG, weil manuell
2 Flags gesetzt werden müssen, ein /boot/efi/-Pfad angelegt werden muss UND ein Label ausgedacht werden muss.
Eine klare Empfehlung/Anleitung wie man dabei vorgehen muss, ist nicht zu finden (!= keine Informationen!).
Entsprechend scheiterte die Installation mit einem boot installer error (dachte ich zumindest).
2. Ok, bin ich halt doch nur ein noob und nehme die geführte Installation, richtig?
Denkste, alle obengenannten Probleme erspart und trotzdem kommt derselbe Error,
den ich übrigens offenbar nicht alleine habe.

Danach habe ich Manjaro wieder runtergeschmissen, in der Zeit hätte ich 2x mal Windows fertig installiert...

Ich habe jetzt Solus drauf. Sieht sehr gefällig aus (im Gegensatz zu Krakelfont-Mint).
Ich habe jetzt festgestellt, dass Solus es mit denen eigenen Paketen ernstmeint:
ein .deb-Paket lässt sich nicht installieren, das ist auch nicht vorgesehen, dass man es
"umwandeln" kann. Schade eigentlich.
Mal schauen was die nächste Distro kann (oder nicht kann)...
 
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