News LSI SandForce SF3700 erreicht bis zu 1,8 GB/s

bensen schrieb:
SATA-express kommt ja. (Hoffentlich)
Aber im vorteilhaften 2,5" Format . Die Anzahl an PCIe-slots ist ja stark begrenzt. Was das mit der Kompatibilität mit HDDs zu tun hat und was von Natur aus sein soll erschließt sich mir nicht ganz.

Ich finde nichts vorteilhaftes an SSDs in altmodischen Laufwerksgehäusen/-Einbauschächten. Diese Gehäuse sind sinnvoll bei mechanischen Laufwerken, die man nicht oder schlecht als Steckkarten realisieren kann. Aber eine kleine SMD-Platine extra in ein unnötiges Gehäuse zu packen und dann über Kabel (eins für Daten, eins für Strom) in einem speziellen Laufwerksschacht zu verbauen, das ist unsinnig.

In einem modernen Rechner sehe ich keine Notwendigkeit mehr für Laufwerksschächte und die SATA-Kabelei quer durchs Gehäuse.

Mit der Kompatibilität meine ich, dass man konventionelle Festplatten einfach gegen SSDs austauschen können soll. Und das nicht nur bei Desktop-PCs mit Platz für Steckkarten, sondern vor allem auch bei Notebooks. (Gerade Notebookfestplatten sind oft sehr langsam und obendrein sind SSDs mechanisch robuster und sparsamer. Also perfekt für Notebooks.)
Neben der Kompatibilität der Bauform, hat der Anschluss über SATA auch den Vorteil, dass es unkompliziert an den vorhandenen Laufwerks-Controllern funktioniert und auch ohne spezielle Treiber und weitere Maßnahmen in BIOS/UEFI und Betriebsystem bootfähig ist. Eben genau wie eine normale Festplatte.

Aber wenn diese Kompatibilitätsfrage erstmal ausgeräumt sind, z.B. durch bootfähige, native PCIe-Karten, sehe ich wie gesagt keinen Grund mehr dafür, SSDs wie altmodische mechanische Laufwerke zu behandeln. Bei RAM käme ja auch keiner auf die Idee, den in ein übergroßes Kunststoffgehäuse zu verpacken, irgendwo im Gehäuse zu verschrauben und über Kabelsalat ans Mainboard anzuschließen.
Sowas gehört einfach direkt aufs Mainboard gesteckt.

Und ich sehe auch keinen echten Mangel an PCIe-Steckplätzen. Normalerweise sollte eine PCIe-SSD-Karte mit sinnvoll gewählter Speicherkapazität ja ausreichen, für Betriebsystem und Anwendungen/Spiele.
Neben der Grafikkarte wäre die SSD-Karte in >90% aller PCs die einzige Erweiterungskarte.

Die Datengräber baut man heutzutage sowieso nicht mehr in den PC, sondern z.B. in ein NAS.

Für bestimmte Workstations und Datenbankserver usw., wo vielleicht wirklich mehrere große SSDs gebraucht werden, um großen Datenmengen schnell zu verarbeiten, gibt es auch entsprechende Plattformen mit reichlich PCIe-Lanes und Steckplätzen. Z.B. Sockel2011.
 
Zuletzt bearbeitet:
schrotti12 schrieb:
Ich bin mit der Samsung SSD840 Pro (ganz wichtig, nicht die Standard, sondern die Pro) sehr zufrieden!
Ich hab mal irgendwo gelesen dass Linux den TRIM-Befehl nicht so richtig unterstüzt und die Sandforce-SSDs nur mit diesem wirklich effizient arbeiten. Insofern wären 2 840-Pro mit je 256GB eine gute Lösung im Server. Mal sehen.

Wie lange hast du die Pro und die anderen im Einsatz?

Immer wieder lese ich das die DF-SSDs irgendwann kaputt gegangen sind und man mittlerweile voll zufrieden ist mit einer Samsung die man seit letzter Woche besitzt.

SF-SSDs haben da leider ein generelles Problem sobald die SSD einmal komplett vollgeschrieben wurde, geht nur wech wenn man einen Secure Erase macht. Aber die Geschwindigkeit sackt nur einen gewissen teil herunter und bleibt dann recht stabil.

Mit einer Samsung ist man ohne TRIM hoffnungslos verloren, eigene Erfahrung mit 830 und 840.

68000 schrieb:
Pauschal würde ich dem neuen Chip eine Chance geben und ihn mir sicher zulegen, wenn wieder bedarf besteht ;)

Ich auch :)

Es gibt ein Leben außerhalb des Samsung-Universums
 
Saftpresser schrieb:
Wie lange hast du die Pro und die anderen im Einsatz?

Immer wieder lese ich das die DF-SSDs irgendwann kaputt gegangen sind und man mittlerweile voll zufrieden ist mit einer Samsung die man seit letzter Woche besitzt.

Ich habe im guten Glauben die Intel-SSDs verbaut und gehofft was vernünftiges zu kaufen. Die ersten Bluescreens hab ich als Zufall abgetan, aber als die Leistung in den Keller ging und es keine Firmware-Updates gab hab ich so den Glauben daran verloren...
Ich könnts nicht beweisen, aber es ist dieses subjektive, ungute Gefühl das mich bei jedem länger dauernden Ladevorgang beschleicht. Wenn dann noch unreproduzierbare Fehler die in unregelmäßigen Abständen auftreten dazukommen bekommt man zwangsläufig so seine Zweifel. V.a. wenn man Chipsatz mit AHCI-Treibern immer auf dem neuesten Stand hält sollte man meinen dass das Zeugs vernünftig läuft.

Folglich hatte ich die Corsair- und Intel-SSDs länger im Einsatz. Die Samsung-SSDs liefen von Tag 1 an ohne Probleme in PC und Laptop.
 
Vrstehe ich das richtig?
RAISE ist sowas wie SSD internes Raid 5?
Channel 1-8 arbeiten ganz normal und 9 dann als Backup ( vermutlich mit einer quersumme )
 
Knuddelbearli schrieb:
Vrstehe ich das richtig?
RAISE ist sowas wie SSD internes Raid 5?
Ja, das war schon seid der ersten Sandforce Generation so und die neuen SF-37xx haben nun ja wohl mit dem Level 2 sogar eine Art RAID 6, können also den Ausfall von 2 Dies überleben.

Knuddelbearli schrieb:
Channel 1-8 arbeiten ganz normal und 9 dann als Backup ( vermutlich mit einer quersumme )
Wie das konkret läuft und wie viele Prüfsummen nun genau vorhanden sind, könnte nur LSI konkret beantworten. Offenbar war das bisheriger RAISE nicht so effizient, denn schon an der Kapazität von 240 statt 256GB kann man ja ablesen, dass es nicht so viele zusätzliche Prüfsummen geben kann.
 
naja je mehr channels umso weniger Kapazität braucht man für die Quersumme.

bei 4 Channels braucht man 25% des Platzes für die Prüfsumme bei 10 nur 10% usw
 
So viele Prüfsummen können die akuellen SF nicht haben, denn da wird ja nur immer mindestens ein Die dafür genommen. Bei 128GiB verbautem NAND sind da 8GiB bei den üblichen 64Gigabit Diesize und um so viel ist die Kapazität ja auch ungefährt höher bei den Versionen ohne RAISE. Für 128GiB braucht man 16 solche Dies und damit hat man ein Verhältnis von 15:1 bei den Nutzdaten zu Prüfsummen.
 
ja die zahlenw arren ja nur als anschauliches beispiel.

bekommt man eigentlich irgend einen alarm sobald Raise auslöst?

Bei einem Raid würde man dann ja die Platte tauschen hier muss man sich halt rechtzeitig um eine neue SSD kümmern bzw ab da extrem häufig ein Backup machen
 
schrotti12 schrieb:
Ich habe im guten Glauben die Intel-SSDs verbaut und gehofft was vernünftiges zu kaufen.

Die Samsung-SSDs liefen von Tag 1 an ohne Probleme in PC und Laptop.

Meine SF liefen auch auf Anhieb problemlos, allerdings kaufte ich diese erst nach dem wichtigen Update.

Intel hatte mal den 8MB-Bug der bedeutend ärgerlicher war und bis zum Schluß nie völlig beseitigt wurde
 
Knuddelbearli schrieb:
bekommt man eigentlich irgend einen alarm sobald Raise auslöst?
Nicht das ich wüsste, aber vielleicht gibt es ja in den S.M.A.R.T. Werten des neuen SF dann entsprechende Informationen und entsprechende Dokumentation für diese Werte.

Knuddelbearli schrieb:
Bei einem Raid würde man dann ja die Platte tauschen hier muss man sich halt rechtzeitig um eine neue SSD kümmern bzw ab da extrem häufig ein Backup machen
Du hast wohl noch nicht verstanden, wozu das ganze dient. Der Sinn ist ja nicht, dass man damit einen Garantiefall erzeugt bei dem der Kunde noch keinen Datenverlust hatte, sondern die SSDs über die Garantiezeit zu bringen, selbst wenn ein Die komplett ausgefallen ist bzw. beim Level 2 RAISE sogar noch wenn 2 Dies ausfallen. Die SF Controller waren schon immer auf die Verwendung auch mit minderwertigen NANDs ausgelegt, denn die Kunden der Controllerhersteller sind die SSD Hersteller und bei Sandforce / LSI konkret die ohne eigene NAND Fertigung, für die es schon immer teuer und heute teils sogar schwer ist, sich mit hochwertigen NANDs zu versorgen. Außer Intel setzt doch kein Hersteller von NANDs mehr den Sandforce ein und bei Intel ist der nur in den Consumer SSD zu finden, die besten NANDs der Fertigung werden dagegen also eMLC mit einem eigenen Controller in den Enterprise SSDs vermarktet.

Deshalb haben die SF schon immer eine Menge Techniken enthalten um auch mit minderwertigen NANDs möglichst über die Garantiezeit zu kommen, wie die LTT in Durawrite, RAISE und eben jetzt auch diese aufwendige ECC. Was das alles bringt ist sowieso die Frage, denn andere SSDs haben ohne solche Tricks im Dauerschreibtest auf xtremesystems.org teils viel mehr Daten geschafft also selbst die SF-SSD von SanDisk und Intel, bei denen man von der Verwendung vergleichsweise guter NANDs ausgehen kann.
 
Endlich hört man hier von den Hersteller auch mal wieder was. Ein Controller der in jeder 0815 SSD und NoName Hersteller verbaut wird.

Hoffe ja das langsam die neuen Schnittstellen mal kommen :( Toshiba und Micron ect. haben schon neue PCIe Sata SSDs angekündigt und ersten werden in Preisvergleich geliestet. Auch Sas 12 und 16 GB/s kommen in Fahrt.
 
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Sandforce? Nein, danke.
Ich warte bis die Samsung XP941 auf Desktop Massenmarkt getrimmt wird.
 
Ob diese Schnittstellen so viel in der Praxis bringen? Nur der sequentielle Transfer wird merklich davon profitieren, der Rest wohl wenig bis kaum
 
Tekpoint schrieb:
Endlich hört man hier von den Hersteller auch mal wieder was. Ein Controller der in jeder 0815 SSD und NoName Hersteller verbaut wird.
Schon mal von der Frima Avant gehört? Die bauen die ganze Sandforce SSDs für die ganzen Sandforce SSDs, nicht nur für die 0815 und NoName Hersteller. Muskin gehört denen sogar.

Tekpoint schrieb:
Hoffe ja das langsam die neuen Schnittstellen mal kommen :( Toshiba und Micron ect. haben schon neue PCIe Sata SSDs angekündigt und ersten werden in Preisvergleich geliestet.
Wo? Verwechselst Du da M.2 mit PCIe SSDs? Die M.2 gibt es auch als reine SATA SSDs und die meisten M.2 sind auch genau solche. Durchsetzen werden sich die PCIe bzw. SATAe SSDs erst, wenn die Chipsätze diese auch nativ unterstützen und das ist bisher nicht in Sicht, zumal die Intel 90er Chipsätze wohl doch ohne SATAe erscheinen werden.

Saftpresser schrieb:
Nur der sequentielle Transfer wird merklich davon profitieren, der Rest wohl wenig bis kaum
Das ist klar, intern sind die SSDs halt RAIDs und auch bei einem RAID 0 oder RAID 5 gewinnt man erst an Performance, wenn man die Zugriffe so lange sind, dass diese sich wirklich über mehrere Platten verteilen.

Bei kurzen Zugriffen kann vor allem das NVMe Protokoll etwas bringen, denn AHCI bringt einiges an Overhead mit.
 
Herdware schrieb:
Ich finde nichts vorteilhaftes an SSDs in altmodischen Laufwerksgehäusen/-Einbauschächten. Diese Gehäuse sind sinnvoll bei mechanischen Laufwerken, die man nicht oder schlecht als Steckkarten realisieren kann. Aber eine kleine SMD-Platine extra in ein unnötiges Gehäuse zu packen und dann über Kabel (eins für Daten, eins für Strom) in einem speziellen Laufwerksschacht zu verbauen, das ist unsinnig.

In einem modernen Rechner sehe ich keine Notwendigkeit mehr für Laufwerksschächte und die SATA-Kabelei quer durchs Gehäuse.

Mit der Kompatibilität meine ich, dass man konventionelle Festplatten einfach gegen SSDs austauschen können soll. Und das nicht nur bei Desktop-PCs mit Platz für Steckkarten, sondern vor allem auch bei Notebooks. (Gerade Notebookfestplatten sind oft sehr langsam und obendrein sind SSDs mechanisch robuster und sparsamer. Also perfekt für Notebooks.)
Neben der Kompatibilität der Bauform, hat der Anschluss über SATA auch den Vorteil, dass es unkompliziert an den vorhandenen Laufwerks-Controllern funktioniert und auch ohne spezielle Treiber und weitere Maßnahmen in BIOS/UEFI und Betriebsystem bootfähig ist. Eben genau wie eine normale Festplatte.

Aber wenn diese Kompatibilitätsfrage erstmal ausgeräumt sind, z.B. durch bootfähige, native PCIe-Karten, sehe ich wie gesagt keinen Grund mehr dafür, SSDs wie altmodische mechanische Laufwerke zu behandeln. Bei RAM käme ja auch keiner auf die Idee, den in ein übergroßes Kunststoffgehäuse zu verpacken, irgendwo im Gehäuse zu verschrauben und über Kabelsalat ans Mainboard anzuschließen.
Sowas gehört einfach direkt aufs Mainboard gesteckt.

Und ich sehe auch keinen echten Mangel an PCIe-Steckplätzen. Normalerweise sollte eine PCIe-SSD-Karte mit sinnvoll gewählter Speicherkapazität ja ausreichen, für Betriebsystem und Anwendungen/Spiele.
Neben der Grafikkarte wäre die SSD-Karte in >90% aller PCs die einzige Erweiterungskarte.

Die Datengräber baut man heutzutage sowieso nicht mehr in den PC, sondern z.B. in ein NAS.

Für bestimmte Workstations und Datenbankserver usw., wo vielleicht wirklich mehrere große SSDs gebraucht werden, um großen Datenmengen schnell zu verarbeiten, gibt es auch entsprechende Plattformen mit reichlich PCIe-Lanes und Steckplätzen. Z.B. Sockel2011.

Ich sehe das ehrlich gesagt etwas anders.

Du hast zwar schon Recht damit, das SSDs irgendwie eher direkt auf das Mainboard gehören. Auf der anderen Seite ist der Nachteil, dass man nur sehr wenige davon verbauen könnte. Mit der Zeit kauft man sich vieleicht auch eine neue SSD mit mehr Speicherplatz und dann wird das Mainboard schon ziemlich voll.

Hat man dagegen 2,5" SSDs, so kann man von diesen problemlos 10-20 Stück im PC verbauen. Coolermaster geht jetzt dazu über 3,5" Laufwerksschlitten in ihre neuen Gehäuse zu bauen, bei denen man 2x 2,5" Laufwerke übereinander bauen kann. So wären im Coolermaster Cosmos 2 problemlos über 20 SSDs möglich. Die Menge ist zwar stark übertrieben, denn so viele werde auch ich nicht verbauen, aber ich denke es ist schon ein Nachteil, wenn das Mainboard irgendwann keinen Platz mehr für PCI-Express SSDs hat.
 
Gerade bei 20SSDs brauchts einen fetten (!) Raid Controller um die Dinger entsprechend gescheit anbinden zu können. Wobei es doch Unsinn ist einen dicken Controller zu nutzen, wenn man die SSDs entsprechend auch direkt anbinden könnte. Vor allem würden sich Latenzen verringern.

Insofern Sata SSDs sind zwecks Abwärtskompatibilität durchaus sinnvoll. Es ist aber sinnvoller entsprechend schnelle Speicher möglichst direkt anzubinden.
 
wir daber wirklich zeit das zumindest 1-2 direckt ans board angebunden werden und somit nicht mit dauer begrenzer laufe.

bin ma gespannt was die produkte aufm markt dann wirklich können :)
hoffe dann gibt es auch mehr Pci-e speicher die booten können.

achso zu der diskusion:)

ich bin Samsung hasser.

hab meine ersten geh versuche auf Samsung gemacht mit ssd´s und in der 1 woche schon nr 1 rma gehabt nach der 2 rma der selben ssd hab ich mit viel Streit dann mein Geld zurück bekommen.

Dazu muss ich sagen in der zeit der rma 2 von ssd 1 ist mir nr 2 auch abgeraucht.

danach war ich erst ma gegen ssd´s
bis ich vor einiger zeit Sandisk in rechner baute und ja geht :)

empfehle Persönlich auch kein Samsung mehr da es bilieg schrott für mich ist.
kann nicht sein das so was passiert wen mir asus oder EVGA so was liefert würd ich denen den hals umdrehen.
 
Herdware schrieb:
Ich finde nichts vorteilhaftes an SSDs in altmodischen Laufwerksgehäusen/-Einbauschächten. Diese Gehäuse sind sinnvoll bei mechanischen Laufwerken, die man nicht oder schlecht als Steckkarten realisieren kann. Aber eine kleine SMD-Platine extra in ein unnötiges Gehäuse zu packen und dann über Kabel (eins für Daten, eins für Strom) in einem speziellen Laufwerksschacht zu verbauen, das ist unsinnig.
Was ist daran altmodisch? Steckkarten im 90° Winkel sperrig auf ein anderes PCB zu packen ist mindestens genauso altmodisch.
Es ist nicht unsinnig sondern flexibel. Du bekommst so auf kleinem Raum die maximale Anzahl an Laufwerken.

In einem modernen Rechner sehe ich keine Notwendigkeit mehr für Laufwerksschächte und die SATA-Kabelei quer durchs Gehäuse.
Ist das der einzige Grund? Nur wegen Kabel sind 2,5" Gehäuse unsinnig?
Mal davon ab kann jeder selber entscheiden ob er sich nen Spinnennetz baut oder die Kabel ordentlich verlegt.

Bei RAM käme ja auch keiner auf die Idee, den in ein übergroßes Kunststoffgehäuse zu verpacken, irgendwo im Gehäuse zu verschrauben und über Kabelsalat ans Mainboard anzuschließen.
Blöder Vergleich. Aufgrund der Signallaufzeiten hast du gar keine andere Möglichkeit als den RAM möglichst nah am Speichercontroller zu packen.
Und ich sehe auch keinen echten Mangel an PCIe-Steckplätzen. Normalerweise sollte eine PCIe-SSD-Karte mit sinnvoll gewählter Speicherkapazität ja ausreichen, für Betriebsystem und Anwendungen/Spiele.
Das der Trend zu kleineren Formfaktoren geht sollte bekannt sein. Und in µATX und vor allem mini-ITX herrscht da nen großer Mangel. Und M.2 ist da nur bedingt ne Lösung.
2,5" ist enifach universell. Passt fast überall rein und man bekommt viel auf engem Raum unter.
Und wenn einem die SSD zu klein wird will man die ja nicht gleich wegschmeissen sondern einfach ne Zweite dazu kaufen.

Für bestimmte Workstations und Datenbankserver usw., wo vielleicht wirklich mehrere große SSDs gebraucht werden, um großen Datenmengen schnell zu verarbeiten, gibt es auch entsprechende Plattformen mit reichlich PCIe-Lanes und Steckplätzen. Z.B. Sockel2011.
Blöd wenn noch nen Pärchen Teslas rein soll. Dann ists auf einmal essig mit dem Platz.


Ich sehe rein gar keinen Grund warum man nicht auf 2,5" Gehäuse setzen sollte. Kabel sind doch kein Problem, die stören doch nicht.
 
Wahnsinn, ein neuer SF bzw. LSI-SSD-Controller :)

Bin gespannt ob der so reinhaut wie damals die 22xx, aber hoffentlich ohne den Bug. Wäre auch cool wenn es dann reichlich Auswahl gäbe, verschiedene NANDs verbaut werden.

Aber der Controller allein wird mich noch nicht zum Kauf irgendeiner SSD bringen, sollte schon ein Hersteller mit Firmware-Support sein, also keine Marken wie Intenso oder takeMS

Mal sehen ob sich dann hier einer eine Empfehlung traut, die Samsung-Fanatics vertragen so was ja schließlich gar nicht :D

P.S. meine Intel 330 rennt so unauffällig wie meine Plextor M3 :)
 
Hmm, zieht mich nicht vom Hocker. Vermutlich weil ich Beruflich ganz andere Sachen als solche Consumer SSD gewohnt bin. Wer staunen möchte googelt mal nach NetApp EF550. Das ist Flashspeicher für's Enterprise Segment.
 
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