News Micron kündigt kompakte 128-Gbit-TLC-NAND-Flash-Chips an

Wattwanderer schrieb:
Für ein 64GB Micro SDXC müssten 4 Stück von den sagen wir mal 12mm x 12mm großen Plättchen irgendwie gestapelt werden?
4 wird man da schon unter bekommen. Von riesen Kapazitätssprüngen kann man sich verabschieden, die wird nur nach und nach erhöht.

Was die SSDs betrifft, Zahlen wie 20GB pro Tag bei Intel SSD mindestens 5 Jahre haltbar oder von Anand 10GB pro Tag 11 Jahre sollen wohl beruhigen
Naja das ist auch sehr konservativ gerechnet.
Wenn man das Teil nur als OS-Laufwerk nutzt, hält das ewig. Wenn ich meine SSD hochrechne komme ich bei 100 Jahren raus. Un dann heißt es noch lange nicht dass die Zellen defekt sind. Mit ein bisschen Glück hat man welche drin die noch 5x länger halten.
Da wird bis dahin eh etwas anderes an der SSD defekt sein. Um den NAND würd ich mir die geringsten Sorgen machen.

Nun hat der 32nm NAND in meiner SSD noch 5000 PE-Zyklen, aber auch bei nur 1000 bekommt man das so nicht tot geschrieben.
Es ist was anderes wenn das Teil in Server oder in Workstation als Zwischenspeicher genutzt wird. Da kommen schon so einige GB zusammen. Aber da wird man auch keine TLC-SSD verbauen.
Für den Consumerbereich muss es so billig wie möglich sein, bei einer noch guten Haltbarkeit. Von mehr Haltbarkeit hat da keiner was, von billigeren Preisen schon eher.
Sorgen kann man sich eher um die Performance machen. Wobei ich da schon sehr überrascht war wie Samsung das bei der 840 in den Griff bekommen hat. Heißt nur nicht dass es andere Hersteller auch so gut hinbekommen. Wird sich zeigen.
 
Ich weiß ja nicht, was ihr mit eurer SSDs macht aber ich liege immer so zwischen 25GB bis 35GB an geschriebene Daten pro Tag.

Bzw. wenn die Betriebsstunden Anzeige der M4 mit 040H richtig funktioniert, macht es gerade 6,46GB/h.

System SSD Laptop
 
Zuletzt bearbeitet:
bensen, ja Samsung hat es geschafft bei der 840 Basic lesend fast die Performance der Pro zu erreichen. Da dürfte sich der Vorteil zeigen, wenn man sowohl die NANDs als auch den Controller selbst fertigt. Was andere für SSDs mit TLC fertigen werden, wird sich erst noch zeigen müssen, aber wenn Micron vorerst noch nicht von SSD als Anwendung dafür redet, dann scheinen sie sich noch nicht mit Samsung messen zu können. Die Koreaner haben eben alles konsequent richtig gemacht und sich mit jeder Generation ein gutes Stück in die richtige Richtung entwickelt, was man z.B. von Intel nun wieder nicht behaupten kann. Hätte Intel seinen damals herausragend guten Controller so konsequent weiter entwickelt wie Samsung, wo könnten die heute stehen?

Hallo32, wie nutzt Du die SSD denn? Poste doch bitte mal den Screen von CrystalDiskInfo, ziehe aber bitte das Fenster soweit auf, dass alle Attribute und auch die Hex-Werte vollständig sichtbar sind.
 
Holt schrieb:
Hallo32, wie nutzt Du die SSD denn? Poste doch bitte mal den Screen von CrystalDiskInfo, ziehe aber bitte das Fenster soweit auf, dass alle Attribute und auch die Hex-Werte vollständig sichtbar sind.

SSD.PNG

Die SSD wird als normales Laufwerk im Laptop verwendet. Mit der SSD werden die typischen Aufgaben erledigt, die vorher mit einer HDD erfüllt wurden.

Die Werte sollen nur den einen oder anderen Leser wachrütteln, die sich zwanghaft an den durchschnittlichen täglichen/wöchentlichen/monatlichen Schreibbelastungen einer SSD in Testberichten, Produktseiten und Werbungen festklammern.

Jeder Anwender muss für sich kontrollieren, was er an Datenmengen schreibt und dementsprechend seine SSD Wahl anpassen bzw. dessen Lebenszeit abschätzen.

Für die einen ist TLC preislich sehr interessant, andere hingegen greifen lieber zu MLC SSDs und nehmen den höheren Preis mit einen Schulterzucken zu Kenntnis. Je nach Bedarf, Verwendung und finanziellen Spielraum fällt diese Entscheidung anders aus.

Achja, die hohe Schreibleistung kommt bei mir durch Software Entwicklung zustande.
 
Naja aber wie lange hast du das Laufwerk schon? Knapp 600h sind ja schon was.
Und es sind grad mal 15 PE-Zyklen erreicht. Sollte also noch mind. 200x so lange halten. Das sind wohl deutlich über 10 Jahre.
 
@bensen

Die SSD wurde am 3.11.2012 geliefert.

Wie oben erwähnt, sollen diese Zahlen die Leser, die sich an den Referenzangaben klammern, aus ihren Träumen holen und diese anregen ihr eigenes Nutzungsverhalten zu analysieren.
 
Das wären ja dann fast 50 Jahre. ;)

Aber du hast natürlich recht. Jeder muss selber schauen was er für Datenaufkommen hat.
Ich mag es nur nicht, dass manche (damit bist sicherlich nicht du gemeint) TLC generell verteufeln. Im Consumerbereich langen 1000 PE-Zyklen für die Meisten. Da ist es Unsinn solchen Laufwerken aus Prinzip eine Empfehlung zu verweigern.
Es ist immer wichtig zu schauen in wie weit der Nachteil des TLC-NAND überhaupt eine Relevanz bei dem eigenen Nutzungsverhalten hat.

Genauso sieht es auch bei der Performance der SSDs aus. Bei dem Nutzungsverhalten vieler User hat es auch keine Relevanz ob man ne Crucial m4, Samsung 840 oder ne teure 840 Pro kauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Hallo32

Selbst wenn die SSD nur 5 Jahre mit macht passt es doch... Was ich in den 5 Jahren an Zeit spare nehme ich gerne ich kauf das sie nach 5 Jahren nicht mehr brauchbar ist. Fakt ist nun mal das Flash über die Zeit abbaut und da kann man aktuell auch nichts dran ändern. Ich habe meine 128 GB m4 nun seit Okt. 2011 und die ist immer noch so Flott wie an Tag eins und hält laut div. Tools noch min. 9,x Jahre.
 
Vielleicht überseh ich was, aber wo genau ist dein Problem? Die M4 ist ja grade mal aus der Verpackung genommen und warm gelaufen.
 
Cool Master schrieb:
@Hallo32

Selbst wenn die SSD nur 5 Jahre mit macht passt es doch... Was ich in den 5 Jahren an Zeit spare nehme ich gerne ich kauf das sie nach 5 Jahren nicht mehr brauchbar ist. Fakt ist nun mal das Flash über die Zeit abbaut und da kann man aktuell auch nichts dran ändern. Ich habe meine 128 GB m4 nun seit Okt. 2011 und die ist immer noch so Flott wie an Tag eins und hält laut div. Tools noch min. 9,x Jahre.

Ich will keinen potentiellen Kunden mit den Zahlen abschrecken. ;) Des Weiteren stört es mich relativ wenig, ob die SSD 1k, 3k oder 5k PE Zyklen verträgt. Die meisten Ultrabooks haben schon keinen 2,5" Slot mehr.

Sehr wichtig ist mir hingegen, dass die Leistung der SSD zu meinen Nutzungsprofil passt.

Ich möchte die SSD im Laptop nicht missen.
Ergänzung ()

bensen schrieb:
Genauso sieht es auch bei der Performance der SSDs aus. Bei dem Nutzungsverhalten vieler User hat es auch keine Relevanz ob man ne Crucial m4, Samsung 840 oder ne teure 840 Pro kauft.

Das sehe ich ebenfalls so.
 
bensen schrieb:
Naja aber wie lange hast du das Laufwerk schon? Knapp 600h sind ja schon was.
Und es sind grad mal 15 PE-Zyklen erreicht. Sollte also noch mind. 200x so lange halten. Das sind wohl deutlich über 10 Jahre.
So ist es, dass ist doch nun wirklich mehr als genug.

Hallo32 schrieb:
Die SSD wurde am 3.11.2012 geliefert.
Im Schnitt hat sie nicht einmal eine Stunden gelaufen, wenn sie eingeschaltet wurde. Diese 617 in gut 100 Tagen deuten also auf 6 Nutzungen von je einer Stunde pro Tag und wenn Du dann jedesmal einfach den Deckel schließt und der RAM Inhalt auf die SSD geschrieben wird, dann kommen da eben entsprechende Datenvolumen zusammen.
Das sind aber anders herum auch nur 38GB pro Tag und würdest Du es länger am Stück nutzen und dafür weniger oft in den Ruhezustand versetzen, so würden sogar weniger statt mehr Daten pro Tag auf die SSD geschrieben werden.
Hallo32 schrieb:
Wie oben erwähnt, sollen diese Zahlen die Leser, die sich an den Referenzangaben klammern, aus ihren Träumen holen und diese anregen ihr eigenes Nutzungsverhalten zu analysieren.
Das ist ja auch gut, jeder sollte sich realistisch überlegen, welche Volumen er wirklich schreibt, wie lange er die SSD nutzen will und ob ihm mehr Reserve bei der Lebensdauer einen Aufpreis wert ist.
 
Holt schrieb:
Im Schnitt hat sie nicht einmal eine Stunden gelaufen, wenn sie eingeschaltet wurde. Diese 617 in gut 100 Tagen deuten also auf 6 Nutzungen von je einer Stunde pro Tag und wenn Du dann jedesmal einfach den Deckel schließt und der RAM Inhalt auf die SSD geschrieben wird, dann kommen da eben entsprechende Datenvolumen zusammen.
Das sind aber anders herum auch nur 38GB pro Tag und würdest Du es länger am Stück nutzen und dafür weniger oft in den Ruhezustand versetzen, so würden sogar weniger statt mehr Daten pro Tag auf die SSD geschrieben werden.

Der Ruhezustand Ansatz greift nicht wirklich.
Das System wird primär mit Linux genutzt und dort ist nur der klassische Standby Modus aktiviert, der die Daten im Ram behält.

Der eine oder andere Ruhezustand mit Windows verursacht nicht die Menge an Schreibvolumen. Dürften so 1-2GB pro Ruhezustand sein.
 
Auch unter Linux gibt es schon lange ein Hybrid-suspend wo beides gemacht wird, es alles auf die Disk geschrieben und im RAM gelassen. Hat die Batterie durchgehalten, so wird schnell aus dem RAM aufgewacht und wenn nicht, dann eben alles von der Platte gelesen. Bei 6 Einschaltungen pro Tag dürfte erstes wohl mehrheitlich der Fall sein. Du kannst das ja mal prüfen (auf eigenes Risiko!) und das Netzteil abziehen sowie die Batterie entfernen, wenn der Rechner schläft. Wacht er trotzdem wieder auf, so stand alles auch auf der Disk und eben nicht nur im RAM. Stand wirklich alles nur im RAM, so muss er neu danach frisch booten.
 
@Holt

Es ist nur im Ram. Der Konfiguration fehlt der Swap Speicher, der das Gegenstück zur hiberfil.sys und pagefile.sys ist.
 
Bist Du das sicher? Normalerweise legt Linux dafür bei der Installation ein File oder eine Partition an. Das Du in jeder Stunde wo Du am Notebook sitzt selbst etwa 6GB schreibst, kann ich mir nun beim besten Willen kaum vorstellen, sofern Du nicht laufend nur irgendwelche Dateien hin- und her kopierst. Das sollte schon eher etwas sein, was unbemerkt im Hintergrund passiert.

Wie Du es testen kannst, habe ich ja schon geschrieben und natürlich sollte keine Datei offen sein und ein sync vorher kann auch nicht schaden, aber das sollte sowieso passieren.
 
Die Erstellung der Swap Partition wurde bei der Installation unterbunden. Eine Datei ist nicht als Swap Speicher eingebunden.

Zu 99% brauche ich keinen Swap und wenn mir dann doch der Ram ausgeht, binde ich eine Datei als Swap ein.

Hast du evtl. gerade das Micron PDF zu den Smart Werten zu Hand?

Edit:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Betriebsstunden falsch sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo32 schrieb:
Hast du evtl. gerade das Micron PDF zu den Smart Werten zu Hand?
Das gerade nicht, aber was willst Du da wissen?

Hallo32 schrieb:
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Betriebsstunden falsch sind.
Das könnte mit LPM zusammen hängen, denn wenn LPM aktiviert ist, so zählt bei einigen SSDs der Betriebsstundenzähler nur die Zeit wo die Lane auch powered ist und nicht die "Ruhepausen" dazwischen, was ja auch kein Fehler sondern vielmehr eine andere Sichtweise ist.
Ergänzung ()

Das hatten wir hier bei der Intel Postville auch schon mal.
 
Holt schrieb:
Das gerade nicht, aber was willst Du da wissen?

Das könnte mit LPM zusammen hängen, denn wenn LPM aktiviert ist, so zählt bei einigen SSDs der Betriebsstundenzähler nur die Zeit wo die Lane auch powered ist und nicht die "Ruhepausen" dazwischen, was ja auch kein Fehler sondern vielmehr eine andere Sichtweise ist.
Ergänzung ()

Das hatten wir hier bei der Intel Postville auch schon mal.

Genau so etwas habe ich gesucht. LPM ist bei mir öfter aktiviert als deaktiviert, somit ergeben sich die hohen Datenrate pro Stunde und die geringen Betriebsstunden.
 
Die 6 Einschaltungen pro Tag sollten aber weiterhin stimmen und werden es wohl kaum auch nur 4 Stunden bei jedem Einschalten sein, oder läuft er Rechner eigentlich ständig und wird nur so oft rebootet?
 
Der Rechner läuft fast den ganzen Tag. Ein Reboot findet in der Regel nur am Morgen statt, beim Wechsel der Location und beim Wechsel des Betriebssystems.

LPM läuft nicht immer unter Linux und Windows.
 
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