PC für Gaming/Streaming/Encoding | Skylake-X oder Threadripper | Budget 1500 - 2000 €

c0nsecro

Ensign
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Hallo ComputerBase-Community,

ich brauche mal wieder eure Meinung zu einem Thema, um eine Entscheidung zu fällen. Es geht um das leidige Thema der Rechneraufrüstung bzw. um einen Neukauf. Mein Grundsystem ist mittlerweile gute 10 Jahre alt und es wird (meiner Meinung) langsam Zeit für einen Architekturwechsel. Mein jetziges System beläuft sich auf folgende Komponenten:

CPU: HexaCore Intel Xeon X5650, 3900 MHz
Motherboard: Asus Rampage II Gene
RAM: Corsair Dominator 12 GB DDR3-1600
Grafik: 8GB KFA2 GeForce GTX 1080 EX OC Edition
Monitor:
24" BenQ XL2411Z
Festplatten:
Samsung SSD 840 PRO 128 GB
Falcon II SSD 128 GB
Samsung 250GB, 7200 RPM, Ultra-ATA
Seagate 1TB, 5900 RPM, SATA-II
Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 900W (gekauft 2011, hat allerdings noch keine Probleme gemacht)

Ich habe extra gewartet, bis Ryzen Threadripper an den Start gegangen ist, um keine übereifrige Entscheidung zu treffen, auch weil sich Intel mit seinem Hauruck-Release der Skylake-X-Generation nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat (heiße CPUs dank unverlöteter Headspreader).

Was soll mit dem System gemacht werden?
Das System soll 3 grundlegende Funktionen erfüllen:

  1. Gaming
  2. Streaming & Recording
  3. Videoschnitt

Gamer bin ich seit meinem 14. Lebensjahr, seit einer Weile bin ich hobbymäßig auch als YouTuber und Twitcher unterwegs. Dadurch brauche ich auch etwas Performance um meine Games streamen und auch gleichzeitig aufnehmen zu können. Momentan geschieht das per NVENC über meine Grafikkarte, da meine CPU nicht potent genug ist um ein vernünftiges CPU-encoding durchzuführen und auch der Framedrop weitaus geringer ist. Das liegt daran, dass bei Spielen mit Mehrkernunterstützung wie Watch_Dogs 2, Battlefield 1, Tom Clancys Wildlands, u.Ä. die CPU-Kerne auf Volllast laufen, weil die Grafikkarte in der momentanen Konstellation nicht der Flaschenhals ist, sondern die CPU. Zusätzlich ergibt sich die Anforderung, lokale Aufnahmen mittels Adobe Premiere und Adobe Media Encoder zu schneiden und zu rendern, genutzt wird dabei zusätzlich CUDA, was die Ausgabezeit drastisch reduziert, aber bei einem 20 minütigen Video trotzdem um die 45-50min Renderzeit benötigt. Es wäre schön, diesen Zeitraum noch etwas zu verkürzen.

Meine Crux:
Ich wollte endlich in die Enthusiasten-Plattform einsteigen, mit dem Erscheinen von Threadripper ist die Auswahl jetzt komplett, macht mir die Entscheidung aber nicht wirklich leichter. Mir ist bewusst das CPUs mit einer Bestückung über 8 Kerne für Gaming ungeeignet ist, da die meisten Spiele auf die Nutzung von 4 Kernen zugeschnitten sind. Die Aussage „in Zukunft werden es mehr werden“ will ich so nicht unbedingt unterschreiben, weil das höre ich glaube jetzt seit mehr als 2 Jahren. Das Problem ist einfach, dass ich laut Aussage eines Freundes „die eierlegende Wollmilchsau“ suche, da ich versuche Gaming und Videoencoding unter einen Hut, bzw. in ein System zu bringen.

Threadripper fällt aus der Auswahl eigentlich raus, die CPU ist einfach zu überdimensioniert und auf reine Anwendungsszenarien ausgelegt, durch die niedrigere CPU-Taktung ist sie für Spiele einfach ungeeigneter. Theoretisch könnte ich damit zwar ein mordsmäßiges CPU-encoding für Streaming und Recording realisieren, bringt mir aber auch nichts wenn ich a) so schon bis zu 40 FPS weniger in Spielen im Gegensatz zu einer Intel- bzw. Ryzen-CPU mit geringerer Kernanzahl habe oder b) ich für den Gaming-Modus vllt. die Hälfte der Kerne abschalten muss (weil manche Spiele mit so viel Threads nichts anfangen können) und mir dadurch die Encoding-Power flöten geht.

Skylake-X ist laut Benchmarks momentan die bessere Wahl, auch was Spiele angeht. Wir wissen alle das sich Intel das durch eine höhere Taktrate der Kerne erkauft, was in einer höheren TDP und mehr Abwärme resultiert. Mehr Stromverbrauch stört mich in dem Sinne aber nicht, weil ich ja einen Gaming/Render-PC bauen will und keinen ECO-PC zum surfen, dafür kann ich meinen Laptop nehmen.

Ryzen 7 habe ich in meiner Überlegung nicht großartig mit einbezogen, einfach weil es nichts zu den Enthusiasten-Plattformen zählt und die maximale Kernanzahl schon fix bei 8 Kernen ist.

Meine Idee ist es nun, einen PC zusammenzustellen, mit dessen Kompromiss ich am besten leben kann. Ich möchte ungern mit der Anschaffung warten, bis Threadripper evtl. für die Anwendungen besser optimiert wurde, wer weiß inwieweit das überhaupt möglich ist und wie lange das dauert. Meine jetzige Überlegung geht soweit, das ich mir eine Skylake-X-Version zusammenstelle, aber noch auf Release und Benchmarks der Intel 12 – 18-Kerner Ende August warte, um zu überprüfen, ob Intel genau auf die gleichen „Probleme“ mit der Threadunterstützung stößt wie AMD mit Threadripper. Wenn nein, würde ich wahrscheinlich eher zur Intel-Plattform tendieren. Dabei könnte ich erstmal mit einer „kleineren“ CPU starten auf dem aktuellsten Sockel starten und bei Bedarf in ein paar Jahren auf eine größere CPU wechseln, wenn es denn sein muss.

In der Zusammenstellung würde ich es eher auf den Intel Skylake-X i7-7820X bzw. i9-7900X absehen, entscheidend wäre hier einfach der Kosten/Nutzen-Aspekt der wirklichen Mehrkernleistung und die Beschneidung der PCIe-Lanes. Der i7 liefert bekanntermaßen ja nur 28 Lanes mit denen ich meine Hardware ansteuern muss. Geplant ist folgendes:

Übernahme aus alter Konfiguration:
  • Grafikkarte
  • Beide SSDs (auf die Samsung kommt das BS, die Nutzung der Falcon ist noch nicht ganz klar)
  • Evtl. Übernahme der Samsung 250 GB als Aufnahmeplatte

Was kommt neu dazu?
Ich habe mal eine spontane Konfiguration vorgenommen, wechseln würde dann nur die CPU. Kurze Erklärung zur Auswahl:

  • Die M.2-SSD wird die zukünftige Platte für Games, M.2 einfach aus dem Grund weil sie aktuell im Angebot günstiger ist als eine normale 2,5“ SSD-Platte
  • Die 4GB HDD dient als Datenablage, kann sein das hier noch ein anderes Modell gewählt wird, vom Budget her wird es aber in der Preiskategorie bleiben
  • Als Kühler nutze ich momentan einen TrueSpirit 140, angeblich passt der auch auf den 2066er Sockel, aufgrund der schlechten Abwärmeeigenschaften denke ich aber über die Anschaffung einer AiO-Wakü nach (Ich möchte allerdings den Preislichen Rahmen nicht sprengen, da ich mir eigentlich ein Budget zwischen 1.500 – max. 2.000€ gesetzt hatte)

Meine Frage ist erstmal ob ich mit dem i7-7820X theoretisch sämtliche Hardware vernünftig ansteuern könnte, weil ich mich mit der Materie nicht so wirklich auskenne. D.h. Versorgung von 3x SATA, 1x PCIe 16x, 1x M.2.-Anschluss und 2x 16 GB DDR4-Ram Slots. Stream-encoding würde ich dann weiterhin über NVENC machen, da ich nicht glaube das dann noch viel CPU-Reserven übrig sind, primär wäre auch das Encoding für den Livestream über CPU wichtiger, da man mit der geringen Bitrate von max. 6000 Bit/s bei NVENC nicht wirklich gute Qualität erzeugen kann. Bei der Wahl des i9-7900X sehe das dann schon wieder anders , dort hätte ich dann wahrscheinlich genug Ressourcen um auch lokal per CPU zu recorden, außerdem hätte ich dann 44 PCIe-Lanes zur Verfügung. Ach so, da ich nur einen FullHD-Monitor besitze, beschränkt sich Streaming und Aufnahme auch auf FullHD-Material.

Tja, jetzt frage ich mich natürlich was ihr darüber denkt, vielleicht hat ja jemand von euch das gleiche Problem gehabt, die gleichen Voraussetzungen und/oder schon Erfahrung. Es würde mich freuen wenn hier ein paar Meinungen/Erfahrungsberichte zusammenkommen.

Danke schonmal und sorry für den langen Post :baby_alt:
c0nsecro
 
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Es werden mehr werden, wirklich. BF1 hat die Anzahl der genutzten Kerne ja erhöht von BF4, etc.
Eine M.2 ist niemals günstiger wenn sie sinnvoll sein soll. Eine SATA M.2 mag vielleicht ein paar Euro günstiger sein aber man verbaut damit den M.2 Slot unnötig.

Intel nur kaufen wenn du maximal hohen Takt willst, Ziel 4.5GHz Allcore. Dann ist köpfen Pflicht. Muss sein, keine Alternative. AIO Wakü ist zwiespältig: die CPU säuft, schlimmer als ein FX, und das belastet die VRMs weil keinerlei Kühlung dann. Ein NH-D15S hingegen kühlt genausogut und kühlt gleichzeitig die VRM MOSFETs. Es muss also keineswegs AIO sein, sondern nur ein guter Kühler, egal wie. Also sehr genau auf ein gutes Bord achten. Das treibt die Kosten weiter in die Höhe.
Intel kostet aber eben auch saumäßig unverschämt viel für diese Mehrleistung pro Kern.
Wenn du nicht grade die Leistung pro Kern brauchst, wieso kein Threadripper?

Der Unterschied von Threadripper zu Ryzen ist 4% maximal. Das ist nicht vorhanden. Existiert nicht. Also warum sollte TR rausfallen?

Die PCIe Lanes sind völlig und total egal. Irrelevant bei jeder CPU die du aussuchst.
 
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Ich würde das alte system zum rendern und streamen nehmen, mit einer anderen Grafikkarte und mir zum spielen den 1600x aus der FAQ holen, dann darin die 1080 betreiben.
Plus einem zweiten Monitor

Zumindest wenn du den Platz dazu hast
 
Bei der Gamingperformance wirst du keinen Spürbaren unterschied zwischen i9-7900X und 1950X feststellen. Würde bei deinem Anwendungsprofil noch auf einen 16-Core non X TR warten und mir den dann holen. Danach OC rein und du solltest damit glücklich werden.
 
@c0nsecro: Ich kann deine Argumentation gegen TR nicht nachvollziehen. Gerade bei den 99th Percentile ist der TR der beste AMD Prozessor, noch besser als ein Ryzen und nur 3% langsamer als ein i9-7900X. Wo kommen da Minus 40 FPS her, außer vielleicht bei 1000 FPS Ausgangslage? Meinst du die Max-FPS in den Benchmarks? Da sollte doch mittlerweile jeder wissen, dass die Max-FPS schnurz-piep-egal sind, da sie nicht für ein flüssiges Spieleerlebnis sorgen. Auch die Bergündung mit niedrigem Takt gegenüber dem Ryzen kann ich nicht nachvollziehen. Der Takt ist höher als beim Ryzen, aber auch niedriger als beim i9.

Kurz, beim TR hast du minimale Leistungseinbußen ggü dem i9, aber dafür in Anwendung den absoluten Vorsprung. Was spricht (dazu bei dem Preis) gegen TR?
 
Ich hab eine Wakü auf Skylake-X 7820x samt Spawa Wasserkühler. Die CPU ist geköpft. Grizzly WLP ist drauf. Die gesamte, nagelneue Wakü hat mich 600 Euro gekostet. Und dennoch schmiert das System mit den bekannten Belastungstests Prime95 + Furmark einfach irgendwann ab. OC ist da möglich, aber die 5 Ghz auf allen Kernen erreicht man nicht.

Dein System limitiert durch die CPU nicht sehr stark. Mit aktueller Hardware wäre es wieder etwas schneller, aber die Kosten sind hoch. Die Idee mit dem Akuji´s Zweitpc wäre eine Option.

Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Es gibt einfach keine optimale CPU, die alles abdeckt.
 
In meinen Augen ist deine Einschätzung von Threadripper bzgl. Gaming nicht ganz richtig.
Dadurch, dass Threadripper selektierte Ryzen Dies bekommt, zeigen doch die OC-Ergebnisse, dass 4,0-4,2 GHZ auf allen Kernen wieder absolut realistisch sind.
Den 1900X oder 1920X würde ich an deiner Stelle in die engere Auswahl nehmen. Mit vernünftigem RAM ist man auch in der SingleThread Leistung nur noch 10% hinter einem 7700K. Dazu Quadchannel auf der X399 Plattform.
Und wenn Kerne mit der Anwendung/Spiel nicht skalieren, kannst du mit dem angepassten Threadripper(Ryzen)-Master Tool die Kerne vom Desktop aus deaktivieren.

Bei Intel geht durch den CPU-Aufbau mit jedem Kern mehr der Base-Clock weiter in den Keller..

Würde sagen ein 1700X passt schon für dich, ggbfs. der 1900X. Bin selbst von Intel gewechselt und nun äußerst zufrieden mit der Performance von meinem Ryzen.
 
An deiner Stelle würde ich auch auf Threadripper setzten. Sie sind momentan einfach die klügere Wahl.
Wo hast du das mit der angeblich schlechterern Spieleperformance her? Die TR sind momentan keine 10% schlechter als die Intels. Meist können sie sich von den Frametimes sogar durchsetzten. Was in den Benches auch nicht erwähnt wird: Wie verhält sich die Spieleperformance während andere Programme im Hintergrund laufen. Also vor allem in deinem Anwendungsgebiet - Zocken, Streamen, Rendern simultan - dürfte sich Threadripper nochmals von der Konkurenz absetzten (vor allem vom so hochgelobtem 7700K).

Was reine Produktive Arbeit angeht sind die neuen AMDs von der P/L konkurenzlos gegenüber den Intels.

Wenn du keine 800-1000€ übrig hast kannst du evtl auf den "kleinen" 8-Kern Threadripper warten. Der bietet dann auch volle 64 PCIe Lanes, Quad-Channel-RAM und höheren Base-Takt für ~550€
 
Threadripper niedrig getaktet und daher für Spiele nicht brauchbar?

Öhm..wer sagt denn das?

Der 16 Kerner liegt auf dem Taktniveau des 1700X... und wenn der ungeeignet für Spiele sein soll bin ich auf die Erklärung gespannt :D
 
Ich bin zwar selbst kein Experte bzgl. High-End-CPUs in Verbindung mit Streaming, habe aber gestern zufällig diesen Artikel hier auf Gamestar gefunden:

http://www.gamestar.de/artikel/amd-...reaming-performance-im-vergleich,3318161.html

Laut denen ist selbst ein Ryzen 1700 besser als ein i7-7700K beim Streamen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Einstellungen mit deinen vergleichbar sind, da ich wie gesagt selbst nicht streame.

Nur so als Anregung.
 
Da du Ryzen und TR schon vornerein ausschließt ... warum frägst du uns dann überhaupt noch?

Du wirst dir eh nen Intel kaufen - Genug Argumente gegen Ryzen und TR hast du dir ja schon ausgedacht

c0nsecro schrieb:
...ich für den Gaming-Modus vllt. die Hälfte der Kerne abschalten muss (weil manche Spiele mit so viel Threads nichts anfangen können) und mir dadurch die Encoding-Power flöten geht.

Du musst keine 8 Kerne deaktivieren ... es gibt nen Parameter (weis grad nicht welchen) da weist du direkt NUR die ersten 8 Kerne zu) (die anderen 8 kannst du trotzdem nutzen)
 
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ungeeigneter ist eine interessante Wortschöpfung ;-)

So wie sich dein Text liest hälst du TR für ungeeignet, kannst das aber nicht begründen.

Die Frage ist: Wirst du Video Encoding und Streaming machen während du spielst? Dann werden dir die Threadripper Kerne sicher was bringen. Machst du das nicht bist du eigentlich eh auf der falschen Plattform.
 
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@ Hannibal: Jo, das geht mit Boardmitteln im Taskmanager, ob es auch Software gibt, die das beim Starten bestimmter Programme automatisch macht, weiß ich nicht. Ich mache das, wenn ich mal Transcodiere und Spiele, weise beidem dann so wie ich es brauche die Threads zu und gut ist.
 
Was meiner meinung nach auch viel zu selten augesprochen wird: die Zahnpasta aka Wärmeleitpaste, die Intel verwendet ist aktuell noch "neuwertig", also funktioniert diese auch wie sie soll. Bei meinem Skylake hab ich aber schon festgestellt das die Temperaturen über die Zeit deutlich gestiegen sind (WLP trocknet aus). Also ist es durchaus denkbar, das die Performance der Intels mit der Zeit "einbricht". Einfach weil die CPU nicht mehr auf ihren Boost-Clock hochtaktet. Die 140W++ wollen ja auch irgendwie abgeführt werden.
Einzige Lösung: Köpfen -> Traust du dir das zu mit dem Risiko danach deine 1000€ CPU zu zerstören?

Dieses Problem hat eine AMD CPU dank verlötetem Heatspreader nicht.
 
Irgendwie ergeben die Argumente gegen den Threadripper keinen sinn, okay wenn der PC nur für 2017 ist, dann nimm den 7900x für knapp 1000€ statt dem Threadripper mit 16 Kernen.

Das Problem mit den zu vielen Threads wird mit Sicherheit durch einen Patch behoben, auch folgten bei den Ryzen 7 einige Patches welche die Performance teils deutlich erhöht haben.
Also in Zukunft wird der Threadripper immer besser.

Gut, wenn Du nur Quake 3 Spielst mit 1000FPS, dann nimm am besten einen i5 und takte den so hoch wie es geht :D

OT: Mir muss echt ma einer erklären, warum 90% der Leute "Streaming" als Anwendung angeben, gibt es Leute die sich anschauen wie irgendwelche Amateure irgendwelchen Hafer spielen? Dafür gibts doch Lets-Play bei Youtube und co?
 
Ryzen 7 habe ich in meiner Überlegung nicht großartig mit einbezogen, einfach weil es nichts zu den Enthusiasten-Plattformen zählt und die maximale Kernanzahl schon fix bei 8 Kernen ist.
Die

Threadripper fällt aus der Auswahl eigentlich raus, die CPU ist einfach zu überdimensioniert und auf reine Anwendungsszenarien ausgelegt, durch die niedrigere CPU-Taktung ist sie für Spiele einfach ungeeignete

Erst nicht genug Kerne dann zuviel - du redest dir doch selber Intel schön wieso fragst du dann eigentlich noch? Mal ganz abgesehen von dem anderen Stuss der hier steht von wegen "mit nur 4GHz aufm ryzen kann man nicht zocken" oder man hat "40fps weniger" - da weißt du glaube ich selber das stimmt vorne und hinten nicht :)

Also für dich skylake holen aber auf einen guten kühler achten
Kein bling bling board da die vrm kochend heiß werden -
 
All deine Ansprüche in einem Ein-PC-Setup zu vereinen ergibt wenig Sinn. Dein Freund hat daher schon recht, dass du etwas suchst, was du so nicht 100% finden wirst. Wenn du wirklich streamen, zocken und rendern gleichzeitig willst, dann bau dir ein Setup mit Streaming und Gaming PC, einer für die Spiele, der andere fürs Streamen und Aufnehmen. Viele größere Streamer machen dies nicht ohne Grund auf diese Art und Weise.
 
@ Bully: Ja, das mit dem Streamen frage ich mich auch, die ganzen Plattformen vermüllen doch total und wer, auch der der selbst spielt, hat die Zeit sich sich abertausende Stunden von Material, die in einer Zeitstunde geuppt werden zu einem populären Spiel reinzuziehen?In der Zeit spiele ich lieber selbst. Aber gut, man muss sie (die Streamer) einfach gehen lassen. Wahrscheinlich macht das Produzieren und das Gefühl "Schau mal das habe ICH gemacht" den Hauptreiz daran aus. Also Produziert für die digitale Mülltonne, aber wenn es Spaß macht, warum nicht. Spiele spielen am PC ist ja auch nicht produktiv.
 
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Also bei Benchmarks gehe ich immer von einschlägigen Tests aus, die beziehen sich meistens ja auf den max. FPS-Wert. Bezug genommen habe ich dabei auf PCGAMESHARDWARE, Gamers Nexus, Linus Tech Tips und ComputerBase.

@frost21: Nein, das köpfen traue ich mir nicht zu, die Intel-CPU hätte ich wahrscheinlich auch nicht übertaktet ... oder mir halt das Toolkit von der8auer bestellt. Aber ich vermute mal das mir das zu viel Risiko wäre.

@Hannibal Smith: Ich will hier nichts ausschließen und lasse mich auch gerne eines besseren belehren. Ich habe nur dargelegt, was meiner Auffassung nach mehr Sinn macht, nachdem ich die Artikel gewälzt habe. Kein Grund hier gleich zu eskalieren, ich frage ja nicht umsonst auch nach Erfahrungsberichten :freak: . Die Variante mit der Kernzuweisung mache ich aktuell auch bei meiner CPU bei Spielen, die nicht auf 6 Kernen arbeiten, meistens in Verbindung mit dem Windows-Gaming-Mode. Der nagelt die Tasks dann auf eine bestimmte Anzahl von physischen Kernen fest und diese arbeiten dann auf 100%. Wenn conf_t bestätigt das die Zuweisung unter Windows auch funktioniert, dann kann ich das theoretisch weiter so handhaben.

@founti: Laut Tests ist die Kommunikation zwischen den DIEs länger, wenn man TR nicht im richtigen Modus betreibt. Hat in dem Sinne mehr Einfluss auf Spiele, weil die Latenz hier wichtiger ist als bei reinen Anwendungen. Habe ich aber halt auch nur gelesen.

@Emmel: Ja den Artikel habe ich mir auch durchgelesen, wäre auch entgegen aller Logik wenn bei 8 Kernen Mehrfachanwendungen zu kurz kommen würden. Ryzen 7 hatte ich nur ausgeschlossen, weil mehr als 8 Kern-CPUs nicht kommen werden weil dafür ja die TR-Architektur in Frage kommt. Demnach könnte ich nicht nochmal aufrüsten sollte die Leistung mal knapp werden und ich müsste wieder einen Plattform-Wechsel durchführen.

@Edelhamster: Laut den Tests sollte man bei TR sogar auf ein OC verzichten, weil es mehr ausbremst als es boostet. Kernumschaltung auf den Gaming-Modus würde mich persönlich etwas nerven, weil man dann jedes mal neustarten muss. Aber das steckt ja noch in den Kinderschuhen, ich bin zuversichtlich dass das nur eine Übergangslösung ist und noch verbessert wird.

@Willi-Fi & Akuji: Meinen alten Rechner als ZweitPC für Streaming & Rendering zu verwenden war auch schon in der Überlegung, aber um ehrlich zu sein reicht mir ein PC, der wird schon genug Strom verbraten. Das ich nicht den perfekten PC zusammenbauen kann, damit habe ich mich schon abgefunden, allerdings versuche ich den besten Kompromiss zu finden.

@HominiLupus: Mag sein das die M.2.-SSD den Slot "sinnlos" verbraucht, ist halt auch "nur" eine 6 GB/SATA und keine PCIe, aber das Angebot war günstiger als eine Festplatte. Und anderweitig würde ich den M.2.-Slot eh nicht nutzen, zumindest aktuell nicht.

@reVr0x & Bully|Ossi: Mag sein das größere Streamer das so machen, aber ich verdiene damit ja kein Geld und es ist auch kein Job. Wäre also in meinen Augen übertrieben .. ich gucke aber selber auch keine Streams oder Let's Plays, dafür habe ich auch weder Zeit noch Muße. Manchmal gucke ich beim Essen mal zu, macht auf jeden Fall mehr Sinn als das hiesige TV-Programm :D .

P.S. Habe noch mein Netzteil ergänzt, das hatte ich völlig vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Befehl ist "start /affinity". Z.B. https://stackoverflow.com/questions/7759948/set-affinity-with-start-affinity-command-on-windows-7 als Erklärung, um ein Spiel nur auf bestimmte Kerne zuzuweisen
Bully|Ossi schrieb:
OT: Mir muss echt ma einer erklären, warum 90% der Leute "Streaming" als Anwendung angeben, gibt es Leute die sich anschauen wie irgendwelche Amateure irgendwelchen Hafer spielen? Dafür gibts doch Lets-Play bei Youtube und co?

Von TwitchTV hsat du schonmal gehört? Ich spiele ja nur Path of Exile, aber die Streamer dort sind prakisch Rockstars. Klar, das will jedes Kiddie auch machen...
Dito bei DOTA, CS:GO, etc. Reines Onlinespielphänomen.

Wenn du nicht übertaktest bzw. es nicht extrem machen willst, bleibt eigentlich nur eine AMD CPU imho.
 
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