News Transparenz-Verordnung: Details zur Downloadrate, aber zu wenig Strafen

Finde den Test irgendwie etwas sinnlos, klar jetzt kriegt man die oberste Stelle mit, was tatsächlich so ankommt, aber hätte man nicht dafür einfach mal die Daten von speed.io oder einem anderen Speedtester kaufen können?

Ich dachte es zeigt mir an was an meinem Standort wirklich möglich ist, stattdessen gebe ich meine Bandbreite ein und sehe dann ob das hin kommt. Sprich im Grunde nichts anderes wie die anderen Speedtester auch.

Grundsätzlich finde ich die Idee dahinter gut und das man sich hier noch drüber lustig macht, zeigt mir nur wieder die Inkompetenz einiger Mitbürger. "Ich habe dickes Internet, dann ist mir doch egal was der Rest der Welt hat."

Wir hinken einfach seit Jahren beim Thema Breitband hinterher und seit Jahren passiert doch nicht wirklich was. Komisch das es aber in ärmeren Ländern möglich ist, obwohl die weder finanziell noch von der Infrastruktur die Möglichkeiten wie Deutschland haben.
 
Selbst wenn die Nutzer mehr Informationen erhalten, können sie diese rechtlich nicht durchsetzen. Das gelte etwa, wenn die im Vertrag versprochene Bandbreite nicht erreicht wird. In einem solchen Fall wären die Nutzer dann auf die Kulanz des Providers angewiesen.

Daher fordert der vzbv, dass Nutzer konkrete Rechte erhalten, wenn die Angaben nicht passen. So sollten sie etwa in einen günstigeren Tarif wechseln, ihren Tarif mindern oder ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen können.

Also mit anderen Worten es hat sich eigentlich nichts geändert. Der Verbraucher darf sich mit dem Anbieter wieder rumschlagen um sein Recht wahrnehmen zu können. Tolle Lobbyarbeit mal wieder. Bananenrepublik....
 
typisch Deutschland, erst wird gejubelt wenn bei DSL der RAM Modus kommt, der mehr DLS Bandbreite garantiert und alles aus der Leitung quetscht, nur keine fixen konservativen Bandbreiten. Eigentlich interessiert die meisten aber erstmal der Preis. Dann wird gejault, dann auf den bösen Anbieter geschimpft, der verständlicherweise keine wirklich fixen Mbit Angaben machen kann. Klar dass Anbieter auch überbuchen, um statistisch gesehen die Leitungen die sie gekauft haben entsprechend ausgenutzt werden. Das manche froh sein können was zu kriegen und nicht bei 384Kbit rumdümpeln kommt dazu.
Sich aber dann selber mit Risiko ohne Sitzplatzbuchung zum Urlaubsflug in fremde Landen ins Flugzeug hocken weils 50 EUR günstiger ist genau wissend dass es heisst 1st come 1st serve.
In gewissen Sinne gilt wirklich vorsicht Kunde, weils manche einfach übertreiben müssen.
 
Smagjus schrieb:
Müssen diese denn exakt sein? Wenn ich das richtig sehe, wird nur das "bis zu" bemängelt und sowie die fehlende Durchsetzung der Transparenz-Verordnung. Das Muster von der Bundesnetzagentur enthält auch nur Korridore, was mir auch recht sinnvoll erscheint.

Ein Korridor ist eine Von-bis-zu-Angabe. Verträge mit exakter Übertragungsrate sind so nicht möglich, sonst gäbe es hunderte verschiedene Verträge über 17.9, 23.4, und 89.2 Mbit/s.
 
Im Ausland bekommt man bereits Mobiltarife mit mehr Bandbreite als Flat und weniger Geld.
Deutschland wird einfach von den Unternehmen abkassiert - mit ganz besonderen Preisen.

Man sollte eher mal das Wort Abzocke genauer definieren und auch anwenden.
 
DeusoftheWired schrieb:
Wo kämen wir denn hin, wenn die Physik für die Übertragungsrate verantwortlich wäre! Das liegt doch nur an der Bosartigkeit der Anbieter, die ihren Kunden so wenig wie möglich zur Verfügung stellen möchten. :evillol:
Ja schon, allerdings kann man die Physik recht einfach überlisten: Einfach leistungsstärkere Hardware einsetzen!
Nur einfache Mechanik und man muss sich nicht mehr mit Elektrik & Co. herumschlagen ;)
 
DeusoftheWired schrieb:
Ah, ich glaube ich habe bisher was anderes verstanden. Ich dachte man würde bei seinem Anbieter Interesse an einem Produkt wie VDSL 50 anmelden und der wiederum würde einem speziell für den lokalen Anschluss sagen, dass dann aber nur 30-40MBit/s ankommen. So hätte man dann die Option zu sagen, man wolle doch lieber einen 25MBit/s Vertrag. So etwas habe ich bei einem Anbieter in Ansätzen bereits gesehen.

Aber die Produktinformationsblätter sollen stattdessen Allgemeingültigkeit haben oder wie sieht das aus?
 
Das wird spannend wenn die Hausverkabelung rottig ist.
 
der_infant schrieb:
Jup, haben auch ne teure 100Mbit Leitung von Vodafone nur am Wochenende und Feiertag gibt's massiv Lags.

Ich habe jeden Abend ab ca 20 Uhr ein 130er Ping und es kommen nur noch 20 von den 50 Mbit an, ich drehe durch, was kann man da am besten machen?:freak:
 
foofoobar schrieb:
Das wird spannend wenn die Hausverkabelung rottig ist.
Für diese ist der Anbieter nicht verantwortlich.
 
das einzige was du manchen kannst ist gucken, dass das Kabel Modem aktuell ist und alle Frequenzen unterstützt
 
h00bi schrieb:
Ich würde mir mal ein Gesetz wünschen dass die automatische Vertragsverlängerung um mehr als einen Monat verbietet.

Das gibt es auch nur exklusiv in DE bei allen anderen Ländern läuft es automatisch aus. Die gute Lobby erlaubt das nicht....
 
Komisch das mir Easybell sagen konnte wie schnell mein Anschluss wird aber andere Provider bekommen sowas nicht hin?
 
Bei der Telekom bekommt man das in der Regel auch online vor dem Abschluss der Bestellung angezeigt.
 
Deshalb gehe ich auch nur über WLAN ins Netz. Da kann sowas nicht passieren
 
leipziger1979 schrieb:
Ja, zum Beispiel:

- eine höhere Lichtgeschwindigkeit
- eine Abschaffung des spezifischen Widerstands
- eine Abschaffung von Dämpfung

In dem Zusammenhand würde ich es begrüßen wenn die Verbraucherschützer mal wieder die Grundschule besuchen müssen.
Denn in Physik müssen die Noten bei denen unterirdisch gewesen sein.

nutzloses getrolle, auf das keiner reinfällt. hier geht es nicht um physik, sondern um vertragsrechtliche dinge.
 
alkaAdeluxx schrieb:
Ich habe jeden Abend ab ca 20 Uhr ein 130er Ping und es kommen nur noch 20 von den 50 Mbit an, ich drehe durch, was kann man da am besten machen?:freak:

Du kannst nur Sonderkündigen oder auf einen Ausbau warten.
Den Termin bekommst du manchmal, bei einem berechtigten Supporter an der Hotline oder im Vodafone Forum.
Schau mal hier, da hat ein User das ganz schön zusammengefasst.

https://www.onlinekosten.de/forum/showthread.php?p=2396914#post2396914
 
acc schrieb:
nutzloses getrolle, auf das keiner reinfällt. hier geht es nicht um physik, sondern um vertragsrechtliche dinge.

Von genau den aufgeführten Punkten hängt die Verringerung der Übertragungsrate ab. Die Verbraucherschützer fordern, daß eine Übertragungsrate vertraglich zugesichert wird. Beide Dinge stehen also sehr wohl in Verbindung miteinander.
 
DeusoftheWired schrieb:
Von genau den aufgeführten Punkten hängt die Verringerung der Übertragungsrate ab. Die Verbraucherschützer fordern, daß eine Übertragungsrate vertraglich zugesichert wird. Beide Dinge stehen also sehr wohl in Verbindung miteinander.

die erreichbare übertragungsrate ist der telekom etc. bei vertragsabschluss bekannt. es gibt also kein grund, die nicht fest im vertrag aufzunehmen. das ist das, was der verbraucherschutz fordert, die physik spielt bei diesen vertragsrechtlichen problem keine rolle.
 
Wo kämen wir denn hin, wenn die Physik für die Übertragungsrate verantwortlich wäre! Das liegt doch nur an der Bosartigkeit der Anbieter, die ihren Kunden so wenig wie möglich zur Verfügung stellen möchten..

Es geht eher um Betrug.

Oder wie will man erklären das man keine Angaben machen kann wenn der Vormieter schon einen Anschluss hatte.

Beispiel:
Bei mir steht laut Telekom 16.000 DSL es gingen nur 3000. Nun der Punkt es stehen nach 15 Jahren immer noch 16.000 da. Die Datenbank wird nicht korrigiert. Und das hat dann eben nix mit Physik zu tun.

Die Zeiten wo nie ein Anschluss vorher war. Und man deswegen keine aussagen treffen kann. Sind schon vorbei. Wenn ja wenn man eben die Datenbank pflegen würde. Die Provider bescheißen da einfach absichtlich.

Sicher mag das ganze im Fluss sein. Leitungen können schlechter werden. Aber es wird sichtbar nicht in die Datenbanken übertragen. Dazu gibt es unzählige belege. Und das ist dann Vorspiegelung falscher bekannter Tatsachen.

Oder das man auf einmal 16.000 Bucht 3000 bekommt die Telekom weiß das geht nicht und dann die Telekom freundlich ihr VDSL verkaufen will. Bewusste angelockt und abgezockt nenne ich so was.

Klar macht der Gesetzgeber da nix. Weil der Beschiss hat Methode.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben