USB zu Optisch adapter - verschlechtert Soundqualität?

vxncnt

Cadet 4th Year
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Moin,
ich habe gerade ein paar Lautsprecher im Auge welche ich leider nicht per USB an meinen PC anschließen kann.
Nun frage ich mich, verschlechtert ein USB zu Optisch Adapter die Klangqualität?

Danke schonmal
Liebe Grüße
 
Digital zu digital...

Btw welche Lautsprecher nicht das es dann so oder so egal ist und wo angeschlossen ob nicht alle anderen Möglichkeiten geklärt sind.
 
Hi...

vxncnt schrieb:
[...] verschlechtert ein USB zu Optisch Adapter die Klangqualität?
Ganz klares vielleicht. 😉

Auch wenn man meinen sollte, dass
xxMuahdibxx schrieb:
Digital zu digital...
die Sache logisch beantwortet, so muß man da eindeutig auf die im Adapter verwendete Wandler-Schaltung verweisen - manchmal werden da halt für die Signaladaptierung sehr preisgünstige Komponenten verbaut, die durchaus auch Einfluß auf die Signalqualität haben könn(t)en.
Dahingehend dann vllt. nicht grad die aller"billigste" (China-)Ware aussuchen.

Welche Lautsprecher sind das denn, die da mit optischem Anschluß zur Wahl stehen?
Hat das MB keinen optischen Ausgang?​
 
Die meisten Lautsprecher mit Tosslink haben auch SPDIF und die meisten Mainboards auch wäre auch eine rein Digitale Lösung ohne extra Wandler.
 
User007 schrieb:
Ganz klares vielleicht. 😉
nee, nicht wirklich

es gibt da immer noch die Geschichte mit dem Jitter...
bei S/PDIF gibt es ja keine eigene Taktleitung. Daher muss der Takt beim Empfänger aus dem Signal zurück gewonnen werden.
wenn das Siganl (dessen Flanken) extrem verschlechtert wird, dann kann es sein, dass zwar 1=1 und 0=0 bleiben, aber eben der dazu gehörige Takte etwas "ruckelt" (Jitter). Also eine Null bleibt eine Null, kommt aber einige Nano-Sekunden später an und die folgende Eins dafür ein paar Nano-Sekunden früher...

wenn man jetzt echten Kernschrott als Empfänger hat, dann macht das Gerät keine vernünftiges Clock-Recovery und man könnte (theoretisch...) diesen Jitter am analogen Ausgang "wieder finden" (gemessen, gehört hat das noch niemand, wenn er es nicht wusste).
interessanterweise haben wohl nur High-End Geräte damit Probleme, "normale" kommen damit offensichtlich besser zurecht.
bei meiner A/V-Vorstufe kann ich in drei Stufen einstellen, wie "aggressiv" das Clock-Recovery am S/PDIF Eingang arbeitet.
"ganz sanft" soll besser klingen, kann bei extrem schlechten Signal aber zu Abbrüchen führen, weil der Puffer leer läuft. "extra stark" arbeitet schneller, der Puffer reicht und es kommt nicht zu Abbrüchen, dafür ist der daraus generierte Takt aber auch "schlechter".
tatsächlich hatte ich bei der "max. Qualität" Einstellung mal Abbrüche mit einer Toslink Leitung. Das war ein 15m "Kabel", das ich mal testweise in das Nachbarzimmer gelegt hatte und das in der Tür eingeklemmt war. Der Knick in der Optik war dann so stark (ich vermute, der Plastik-Kern (Toslink ist kein Glasfaser!) war komplett gebrochen und das würde nur durch den Mantel gehalten), dass es eben kaum noch Licht durchgelassen hat. Auf der nächsten Stufe waren die Abbrüche sogar mit diesem Kabel weg und einen Unterschied habe ich nicht hören können. Trotzdem wurde dieser "Versuchsaufbau" abgebaut.

aber um es nochmal ganz klar zu sagen, ich rede hier von einem Vorverstärker für 2500€, der überhaupt erst die Möglichkeiten für solche "Spielereien" bietet. Man braucht jetzt keine Angst haben, dass bei 250€ Tischhupen da irgendwelche Nachteile entstehen.

User007 schrieb:
die Sache logisch beantwortet, so muß man da eindeutig auf die im Adapter verwendete Wandler-Schaltung verweisen - manchmal werden da halt für die Signaladaptierung sehr preisgünstige Komponenten verbaut, die durchaus auch Einfluß auf die Signalqualität haben könn(t)en.
heute in der Praxis nicht (mehr).
und wenn, dann sind 0815 Billigteile aus China vermutlich (messtechnisch) besser, als Geräte, die für eine High-End Bude aus einzelnen Transistoren zusammen gkloppt, in ein aus dem Vollen gefrästen Alu-Gehäuse verpackt und mit Schlangenöl eingerieben werden ;)

xxMuahdibxx schrieb:
Die meisten Lautsprecher mit Tosslink haben auch SPDIF und die meisten Mainboards auch wäre auch eine rein Digitale Lösung ohne extra Wandler.
das ist ja auch alles "digital".
Toslink wird halt in Licht gewandelt, bei Coax geht der Strom direkt auf die Reise, die SIgnalinformation ist exakt die gleiche.
Eine Wandlung mehr, dafür keine Potential Probleme. Vermutlich hat man durch "Brummschleifen" bei Coax mehr "Störungen" (theoretisch) als bei Toslink trotz Wandler.
 
Grundsätzlich würde ich versuchen jede "Umwandlung" zu vermeiden. Zwar wird ein USB-Toslink-Wandler imho keinen Einfluss haben, aber wieso sollte man das machen, falls Toslink an PC und Speaker vorhanden sind?
 
Wenn beides auf beiden Seiten vorhanden und i. O. ist, dann machen zusätzliche Wandler natürlich Null Sinn.

Fehlt das aber auf ei er Seite, dann tut auch der billigste Wandler nicht weh.
Der finanzielle Aufwand bei Massenfertigung dürfte im Bereich von einem Cent liegen...
 
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