News x86-Prozessoren: Größter Absatzrückgang bei CPUs seit 30 Jahren

sikarr schrieb:
das wird dauern, Apple hat Intel und AMD kalt erwischt und Designwechsel dauern Jahre, das ist nichts was man aus dem Ärmel schüttelt. Schau dir das Dilemma mit Bulldozer von AMD an, bis zu Zen hat es fast 10 Jahre braucht und das lag nicht am Willen.
Es waren 5,5 Jahre, auch wenn es sich deutlich länger angefühlt hat. Herbst 2011 bis Frühling 2017.
 
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Würde ja gerne meinen Xeon 1231v3, 16Gb RAM und 256Gb SATA SSD in Rente schicken. Aber bei den Preisen? Und außerdem bringt es ja nicht einmal so viel. Mit meiner RTX3060 Ti läuft Hogwarts Legacy in 1080p nativ auf Ultra mit 40-60 FPS (ohne RayTracing).

Für ein halbwegs sinvolles B760 Board werden 180 EUR fällig, für 32Gb DDR4 nochmal 100 EUR, für einen Intel 13500 ca. 260 EUR. dann noch 100 EUR für eine neue SSD und schwupp kostet der Plattformwechsel schnell mal 640 EUR. In etwa das habe ich für die RTX3060 Ti Anfang des Jahres gezahlt. War wohl das bessere Investment :rolleyes:
 
Kann mich nicht beschweren, die olle CPU hier (mindestens 10 Jahre alt) läuft dank Ersatz-Mainboard noch ein paar Jahre weiter. ARM wurde auch gekauft und habe auch noch ein 2. Ersatzboard am Start.
Schön kuschelig hier, weint doch um die Verluste.
 
Hmmm, mein Mitleid hält sich hier in grenzen oder gar, ... nicht vorhanden.
AMD und Intel haben halt ihrer gierige Hand zu sehr aufgerissen und haben den Hals nicht voll bekommen.
Das ist nun das Urteil für diesen 💩
 
Bin zwar wie die meisten hier regelmäßig an HW Upgrades interessiert bzw setze diese auch um, kann aber verstehen dass bei den Mondpreisen (Hardware zum Launch) das Interesse stark zurückgegangen ist.
Alles wird teurer und PC HW ist halt was es ist: In der Regel Luxus, den man im privaten Alltag nicht unbedingt braucht. Ist natürlich auch durch die derzeitige Weltsituation bedingt.
Die Preise müssten das Niveau von 2017/2018 erreichen damit wieder wirklich eklatant mehr verkauft wird.


-=[CrysiS]=- schrieb:
Die Leute haben was sie brauchen, dazu kommen noch die Preise und die kleinen Schritte die CPU's machen. Bspw. ein 5600 für 150€ reicht doch auch für alles. Aber das ist ja eh wieder ein aufgewärmtes Thema :D

naja eher nicht - würde ich niemanden empfehlen wollen außer er wäre bereit in 2 Jahren wieder um- bzw aufzurüsten.
Dann doch was das "etwas" besser für die Zukunft gerüstet wäre.
 
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Restart001 schrieb:
Kann mich nicht beschweren, die olle CPU hier (mindestens 10 Jahre alt) läuft dank Ersatz-Mainboard noch ein paar Jahre weiter. ARM wurde auch gekauft und habe auch noch ein 2. Ersatzboard am Start.
Schön kuschelig hier, weint doch um die Verluste.
@ähm was ist das denn für eine CPU, wie heißt denn bei beiden das mainbaord und wie Ersatz maimboard, war da etwa noch Garantie drauf gewesen oder hast du einfach das mainbaord durch ein gebrauchtes ersetzt, um so günstig wie möglich den pc wieder zum Laufen zu kriegen?

Also das wird vielleicht eines Tages auch mal bei mir sein. Ist halt die frage ab wann rechnet es sich dann nicht mehr und braucht dann mal wirklich neue Bauteile.
 
Mac-4-Life schrieb:
x86 ist veraltet und tot. Arm ist die Zukunft. Fragt sich nur ob Intel und AMD auch noch verstehen werden oder ob sie mit untergehen wollen. Apple baut die mit Abstand schnellsten Prozessoren die auch noch mit Abstand am sparsamsten sind. DAS ist Zukunft.
naja.
ich habe vor 14-15 jahren mit der effizienz der damaligen ps3 cpu's experimentiert und später mit den cell-blades...schon damals hatte x86 nicht den hauch einer chance bei der effizienz.
warum hat sich die cell-BE nicht durchgesetzt?

wegen software.
die x86 welt hat so viel legacy software und abhängigkeiten dass es wahrscheinlich locker 10-20 jahre dauert die entsprechenden systeme umzustellen. bei linux ist arm kein problem, aber in der windows welt eben schon.

und so "krass" effizient ist arm auch nicht; viel der effizienz kommt bei apple aus den modernen fertigunsverfahren, wo apple fast immer mit vorne dabei ist...
 
arteus schrieb:
Für ein halbwegs sinvolles B760 Board werden 180 EUR fällig, für 32Gb DDR4 nochmal 100 EUR, für einen Intel 13500 ca. 260 EUR. dann noch 100 EUR für eine neue SSD und schwupp kostet der Plattformwechsel schnell mal 640 EUR. In etwa das habe ich für die RTX3060 Ti Anfang des Jahres gezahlt. War wohl das bessere Investment :rolleyes:
Willst du dich gerade ernsthaft beschweren, dass CPU+MB+RAM+SSD so viel wie eine einzelne Grafikkarte kosten? Mit der Begründung, dass eine Grafikkarten-Upgrade in Spielen, welch Überraschung, am meisten bringt?
Meine Güte...
 
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Mini PCs reichen inzwischen für Büros und vielen Anwendern aus und gelten ja soweit ich weiß als Laptop, weil sie ja meist Laptop-Hardware haben. Gerade der neue Low End Intel N100 macht das noch spannender, da der nochmal 30-40% schneller ist und nur 13W Peak braucht. schaut mal wie das teil rennt

Achja Notebooks: Dank Thunderbold 4, kann man nun ein Dock kaufen, das Ding im USB-C einstecken. Auf den Dock gibt ein Knopf um den Laptop anzuschalten. Zack und man hat ein Desktop PC mit Drucker, Bildschirm, Maus, Tastatur usw. Der Akku wird nebenbei noch geladen. Ohne einmal den Laptop zu öffnen. Man braucht nur ein Kabel ab ziehen und das Teil ist sofort mobil. Früher musste man noch mit Docks oder 47 Kabeln umherfummeln. Der Desktop-Tower-PC wird so immer mehr zu Nische. Also für Power User. Entweder zum Zocken oder wer einen leisen PC und schnellen PC möchte oder wem das leiseste Lüfterrauschen nervt. Ich z.B. will penibel meine Lüfterkurven einstellen. Daher habe ich ein Desktop-Tower.
Gäbe es ein Mini PC mit R7 6800H und einen wirklich guten Lüfter und guter Lüftersteuerung würde ich tatsächlich überlegen.

Dazu sind neue Grafikkarten immernoch sehr teuer. So lohnen sich Konsolen mehr. Der gelegenheitszocker kauft eher eine Konsole. Früher kaufte man ein PC, da beiden ähnlich teuer war, aber die Konsolengames waren teurer.
 
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blackiwid schrieb:
Achja und was sicher auch ein Faktor ist sind Sanktionen Richtung Russland und China, wenn dort bestimmte CPUs nicht verkauft werden dürfen senkt das auch die Umsätze oder nicht?


Russlands Prozessor Markt ist komplett vernachlässigbar für Intel und AMD - laut Statistik hatte Russland vor den Sanktionen ganze 0.1% Anteil am weltweiten Prozessormarkt was den Umsatz von CPUs angeht. Quelle dazu. Da wirken die Sanktionen wie auch beabsichtigt und schaden der Kriegsmaschinerie und der Wirtschaft Russlands die sie befeuert um vielfaches mehr, als dass sie der westlichen Wirtschaft tun.

Der Prozessor Markt von China dürfte größer sein, aber die Chinesen wollten sowieso mehr PCs mit CPUs aus ihrer Eigenproduktion bestücken, da wären die Anteile der westlichen Hersteller am chinesischen Markt so oder so zurückgegangen.
 
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AMD gebe mir eine richtige APU mit RDNA Grafik für den Desktop und ich werde kaufen! Dann bin ich aber auch erstmal für mindestens 10 Jahre versorgt. :)
 
karamba schrieb:
AMD gebe mir eine richtige APU mit RDNA Grafik für den Desktop und ich werde kaufen!

Ich werde in diesem Leben keinen Desktop-Computer mehr kaufen: zu ortsgebunden und damit zu unflexibel.

Desktop-Computer am Internet-Festnetzanschluß - das ist 20. Jahrhundert. Und das 20. Jahrhundert ist Geschichte.
 
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Restart001 schrieb:
@latiose88
Eben das
Ergänzung ()

@latiose88
Eben das
Was ist das denn für ne Antwort. Ist ja nix sagend. Hättest aber auch schreiben können als Antwort will ich nicht sagen. Dann wäre es auch ne Antwort gewesen. Tya scheinbar lohnte es sich für dich doch noch ein neues Mainboard für ein 10 Jahre altes System zu kaufen. Und dann auch gleich 2 x das selbe Mainboard. Mit wurde nahegelgt das es sich nicht lohnen würde ein 10 Jahre altes mainbaord zu kaufen weil man nie weis wie lange es noch leben wird. Und das Geld so billig auch ein 10 Jahre altes auch nicht mehr ist. Muss ja jeder für sich selbst entscheiden was besser ist.
 
Der Absatzrückgang ist keine große Überraschung. Die CPUs der letzten Jahre sind alle schnell und immernoch gut nutzbar. Es ist eben nicht mehr so wie vor 20 Jahren wo man jedes Jahr bei einem Upgrade ordentlich mehr Power bekommen hat, X86 ist ja schon so ziemlich ausoptimiert meiner Meinung nach.
Mehr Cores, mehr Takt, mehr Verbrauch und mehr Cache, sonst kann man nicht mehr so viel machen.

Dazu kommt noch dass das Geld bei vielen Menschen nicht mehr so locker sitzt und man sich 3 mal überlegt ob sich denn die neue Anschaffung überhaupt lohnen wird. Auch bei Spielern ist es meist besser das Geld in eine neue Grafikkarte zu investieren wenn man nicht grad einen uralten Prozzi am werkeln hat.

MFG Piet
 
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JohnWickzer schrieb:
naja eher nicht - würde ich niemanden empfehlen wollen außer er wäre bereit in 2 Jahren wieder um- bzw aufzurüsten.
Dann doch was das "etwas" besser für die Zukunft gerüstet wäre.
Wenn ein Ryzen 5600 in 2 Jahren unbrauchbar wird, liegt’s eventuell an der „Optimierung“.

Viele machen nunmal den Fehler und schauen sich Benchmarks an, anstatt zu schauen was wirklich benötigt wird.

Ohne die ganzen Tests würde es für Intel/AMD noch schlechter aussehen.
Und ein Käufer in der 150€ Region wird sicher keinen 13900KS erwarten.
 
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Das beste was aus Kundensicht passieren konnte, jetzt sind die Hersteller gezwungen zu liefern und wirkliche Verbesserungen zu bringen bei zukünftigen Generationen.
 
@PietVanOwl na das stimmt so nicht ganze. Man kann ne cpu auch noch immer breiter machen ohne die Anzahl der Kerne zu erhöhen. Mehr Einheiten also Instruktionen und die vorhanden noch breiter machen. Aber geht halt auch nicht unendlich weil der Platz irgendwann limitiert. Spätestens wenn die ryzen 90 mm2 erreicht haben ist es echt wohl vorbei mit dem großen wachsen. Vorallem die fertigung wird immer teurer. So das es dann auch irgendwann immer weniger Menschen bereit sind sich was zu gönnen. Das hast du wohl damit gemeint gehabt. Aber die Technik ist noch lange nicht ganz ausgereizt.
 
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cypeak schrieb:
und so "krass" effizient ist arm auch nicht; viel der effizienz kommt bei apple aus den modernen fertigunsverfahren, wo apple fast immer mit vorne dabei ist...
Ein M1 Max mit der 32 Kern GPU im MB Pro 14“ zieht ca. 70-80 Watt, unter Last! Und da ist dann der Bildschirm und alles andere wie SSD, TB4 Controller usw. mit drin. Oder anders, Ein Komplettsystem mit der CPU Leistung (Cinebench Multicore) eines i9 9900K / i5 12400 und der GPU Leistung zwischen einer RTX 3060 und 3060 Ti, bei unter 90 Watt, inkl. Monitor/Display finde ich schon ordentlich. Im Geekbench liefert der M1 Max auf Ryzen 9 5900X Niveau ab.
 
Wie und warum wurde doch schon mehrmals erklärt. Wenn, sollte man die günstigen Preise bei RAM und M2 SSD ausnutzen und aufrüsten. Denn immer mehr Spiele werden 32 GB RAM für das Optimum voraussetzen und die Festplatten werden bestimmt nicht so billig bleiben. Wenn, da auch die Produktion gedrosselt wird.

Wieso M2? Wegen Direct Storage und das wird auch mehr und mehr kommen. Wie man sehen konnte, reicht da auch PCI3.
 
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