Yakumo Q8M Power64 XD im Test: 64 Bit für unterwegs

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Christoph Becker
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Das Yakumo Q8M Power64 XD

Technische Daten

Technische Daten
Typ Two-Spindle
Display 15" TFT XGA-Display mit einer Auflösung von 1024x768 Pixeln
Prozessor AMD Athlon64 Mobile 3000+ Prozessor
Chipsatz VIA K8T800 Norhtbridge und VT8235 Southbridge
Arbeitsspeicher 512 MB PC2100 DDR SDRAM CL2.5
Grafikkarte ATi Mobility Radeon 9600 (M10) mit 64 MB Speicher
(200 MHz Chiptakt, 350 MHz Speichertakt)
Soundkarte C-Media AC97
Festplatte Seagate Momentus ST94011A ATA-6 40GB, 5400 U/min, 2 MB Cache
Optisches Laufwerk Matshita 2x/1x8x/16x8x24xDVD-R/-RW//CD-R/-RW
(Multi-DVD)+2x DVD-RAM
Kommunikation VIA compatible 10/100MBit, Smart Link 56k Modem
Mausersatz Touchpad
Anschlüsse VGA, TV-Out (SVHS/Cinch), 4x USB 2.0, Firewire (4 pol.),
Infrarot, parallel, Kopfhörer, Mikrofon,
1x PCMCIA Typ II, 4 in 1 Kartenleser
Akku Sanyo Lithium-Ionen 97.68 Wh
Gewicht 3,6 bis 3,9 kg
Gewicht Ladegerät 0,5 kg
Abmessungen 333mm x 47mm x 285mm
Betriebssystem Microsoft Windows XP Home SP 1, DirectX 9.0a
Garantie 2 Jahre

Neben dem sehr aktuellen und ebenso schnellen AMD Athlon 64 Mobile 3000+ Prozessor verfügt das Notebook von Yakumo also noch über einige andere interessante Features. So ist besonders die schnelle Grafiklösung hervorzuheben, deren Leistung für viele aktuelle Spieletitel absolut ausreichend sein dürfte. Dank der Architektur der Mobility Radeon 9600 dürfte dieser Grafikchip auch mit DirectX 9-Titeln keinerlei Probleme haben. Im Zusammenspiel mit der schnellen CPU ergibt sich also ein äußerst leistungsfähiges Duo. Beim Chipsatz setzt Yakumo auf den bewährten K8T800 von VIA, der im Zusammenspiel mit der VT8235 Southbridge eine sehr gute Leistung abliefert. Auch die verbaute Festplatte aus dem Hause Seagate verspricht dank 5400 U/min und 2 MB Cache gute Leistungsdaten, die 512 MB Arbeitsspeicher geben den Rest zum rundum gelungenen Gesamtpaket hinzu. Leider verbaut Yakumo hier aber nur recht langsamen PC2100-RAM, so dass ein großer Teil der maximal erreichbaren und wichtigen Speicherbandbreite verloren geht. Dazu jedoch später mehr.

Als ganz und gar nicht mobil erwies sich leider das Gewicht des Q8M Power64 XD. Das Notebook bringt fast vier Kilogramm auf die Waage und gehört somit nicht zu den Leichtgewichten, wie wir sie von Intels Centrino-Reihe gewohnt sind. Hat man zusätzlich noch das Ladegerät mit im Koffer, steigert sich das Gesamtgewicht schnell auf über 4,5 kg. Das Notebook taktet im Batteriemodus standardmäßig nur mit 800 statt der vollen 1800 MHz.

Der Athlon 64 Mobile 3000+

Die Prozessoren im Überblick
Merkmale Athlon 64 3400+ Athlon 64 M 3000+ Pentium 4 M 2,6 GHz Pentium M 1,7 GHz
Taktfrequenz 2200/1000 MHz 1800/800 MHz 2600/1200 MHz 1700/600 MHz
L1-Cache 64/64 kB 64/64 kB 12.000 µOps/8 kB 32/32 kB
L2-Cache 1024 kB 1024 kB 512 kB 1024 kB
L2-Cache-Takt 2200 MHz 1800 MHz 2600 MHz 1700 MHz
Frontside-Bus entfällt entfällt 100 MHz 100 MHz
Multiplikator 11 9 26 17
Kernspannung 1,5 V / 1,1 V 1,5 V / 1,1 V 1,3 V / 1,2 V 1,484 V / 0,956 V
Thermal Design Power 89 W / 22 W 81,5 W / 19 W 35 W / 20,8 W 24,5 W / 6 W
Transistoren 106 Mio. 106 Mio. 55 Mio. 77 Mio.
Strukturbreite 0,13 µm 0,13 µm 0,13 µm 0,13 µm
Die-Fläche 193 mm² 193 mm² 132 mm² 83 mm²

Wirft man einen Blick auf diese Daten, fällt unweigerlich auf, dass auch die mobile Variante des Athlon 64 3000+ bei weitem keine langsame CPU ist. Allerdings darf man das Desktop-Modell nicht mit dem für Notebooks verwechseln. Basiert das Modell für den heimischen PC auf dem Newcastle-Core mit einem Level 2-Cache von nur 512 kB und einer Taktfrequenz von 2000 MHz, bringt es die mobile Version auf nur 1,8 GHz, dies aber bei vollem Cache von 1024 kB. Auch weiterhin unterscheiden sich die beiden Varianten des Athlon 64 nur unwesentlich voneinander. Die Die-Size beider Athlon 64-Prozessoren ist zwar gleich, dennoch besitzt die mobile Variante keinen Heatspreader. Dieser kommt nur bei der Desktop-CPU um Einsatz, um den empfindlichen Kern vor eventueller Beschädigung zu schützen. Weiterhin unterstützt natürlich auch der mobile 64er die Cool'n'Quiet-Technologie, die wohl vor allem im Batteriemodus ihre Vorzüge ausspielen kann. Bei mobilen Athlons wird diese allerdings unter dem Label "PowerNow!" vertrieben. Ist der Prozessor also kaum bis gar nicht belastet, taktet er nur noch mit 800 MHz, wird mit einer Spannung von 1,1 Volt angesprochen und verbraucht nur noch 19 Watt (TDP). Seit der Einführung eines neuen Steppings kommt übrigens auch der Athlon 64 3400+ auf ähnliche Werte, taktet jedoch in der niedrigsten Throttling-Stufe mit 1,0 GHz. Mehr über die Architektur des Athlon 64 könnt ihr in unserem großem Launchartikel nachlesen. Zur besseren Übersicht anbei noch ein kleines Diagramm bezüglich der Architektur aller Athlon 64 Prozessoren aus dem Hause AMD.

AMD Athlon 64 Architektur
AMD Athlon 64 Architektur

Besonders hervorzuheben sind natürlich weiterhin der integrierte Speichercontroller, der bis zu 3,2 GB/s Daten übertragen kann, und der HyperTransport-Link, der einen konventionellen Frontside-Bus überflüssig macht. All diese Features besitzt natürlich auch die mobile Variante des Athlon 64, die der Desktop-Variante nahezu gleicht.