IDF: nVidias SLI-Connector ab September

Parwez Farsan
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Mit der bald erscheinenden nativen PCIe-Karte GeForce 6600 GT und den bisher nur auf dem OEM-Markt verfügbaren PCIe-Varianten der GeForce 6800 GT und 6800 Ultra hat nVidia gleich drei SLI-fähige Desktop-Grafikkarten im Angebot. Neben entsprechenden Boards fehlt momentan auch noch der SLI-Connector, der zwei Karten verbindet.

SLI-Connector
SLI-Connector
SLI-Connector
SLI-Connector
GeForce 6600 GT
GeForce 6600 GT

Zumindest der SLI-Connector wird, wie Raj Mirpuri, Workstation Product Manager bei NVIDIA, anlässlich des IDF gegenüber „TecChannel“ verlauten ließ, ab Ende September bei den Grafikkarten-Herstellern verfügbar sein. Entsprechende Desktop-Boards mit einem passenden zweiten PCIe-Slot (mindestens PCIe x4), basierend unter anderem auf nVidias nForce 4 oder VIAs PT894 Pro und K8T890 Pro, werden derweil wohl noch etwas länger brauchen, bis sie am Markt erscheinen. In der Zwischenzeit bleibt Intels Workstation-Chipsatz E7525 die einzige Lösung für entsprechende Boards, auf Grund des hohen Preises ist er allerdings keine praktikable Lösung für den Desktop-Bereich.

GeForce 6600 GT im SLI-Mode
GeForce 6600 GT im SLI-Mode
Zwei GeForce 6800 Ultra im SLI-Betrieb
Zwei GeForce 6800 Ultra im SLI-Betrieb
GeForce 6600 GT im SLI-Mode
GeForce 6600 GT im SLI-Mode

Die SLI-Freigabe für nVidias Workstation-Grafikkarten Quadro FX 1400, 3400 und 4400 wird sich unterdessen noch bis November hinziehen, da insbesondere die OpenGL-Zertifizierung viel Zeit in Anspruch nimmt. Hier sollte der zweite Slot dann bereits PCIe x8 unterstützen.