Leadtek Winfast PX6600 und PX6600GT im Test: PCI Express für den umkämpften Massenmarkt

 18/18
Christoph Becker
15 Kommentare

Fazit

Leadtek Winfast 6600 GT:

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Die Winfast PX6600GT verdeutlich ein weiteres Mal, warum der Schrei nach einer AGP-Version dieser Karte gar nicht verstummen wollte. Die Karte kann dank ihrer sehr hohen Taktfrequenzen von 500 MHz für den Chip und den GDDR3-Speicher stets sehr gute Leistungen für ihren Preis vollbringen und die gesamte letzte Generation der Pixelbeschleuniger (Radeon 9800 XT, GeForce FX 5950 Ultra etc.) in Schach halten. Als nicht zu verachtenden Bonus gibt es nVidias fortschrittliche Architektur des NV43 dazu - in Sachen Features ist der Chip gegenüber dem NV40 nicht beschnitten. Auch die Option auf einen SLI-Betrieb könnte ein weiteres Kaufargument sein, versprechen zwei Karten vom Typ GeForce 6600 GT doch in Zukunft in etwa die Leistung einer 6800 GT zu bieten, ohne heute den Preis für die 6800 zahlen zu müssen. Seitdem der nForce-4-Chipsatz auf dem Markt ist, hat ein solches System auch endlich eine halbwegs erschwingliche Basis gefunden. Fazit: Sehr schnelle Mittelklassegrafikkarte mit guter Kühlung, hoher Übertaktbarkeit und einem umfangreichen Lieferumfang samt großer Portion Sicherheit für die Zukunft zum angemessenen Preis. Die nur unwesentlich billigere X700 Pro sieht gegen die 6600GT keinen Stich: Kurz gesagt, ein Award.

Hardware-Hammer
Hardware-Hammer

Leadtek Winfast 6600:

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600

Mit der WinFast PX6600 hat Leadtek eine Grafikkarte im Portfolio, die mit ihren knapp 100 Euro in erster Linie Kunden mit weniger dickem Geldbeutel oder den OEM-Markt bedienen soll. Dementsprechendes leistet dieser Pixelbeschleuniger dann auch. Die Karte platziert sich gemäß ihrer Taktraten stets hinter dem GT-Modell und belegt auch sonst eher hintere Plätze, wenn es um die schiere Leistung geht. Hierfür zeichnen wohl vor allem die nur 300 MHz Chiptakt verantwortlich. Dass diese Grafikkarte unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung ebenfalls recht viel Boden verliert, liegt an den nur 275 MHz Speichertakt, die in Verbindung mit einem nur 128 Bit breiten Speicherinterface hinderlich wirken. Fazit: Die Leadtek Winfast bietet eine solide Leistung für Leute, die eine Grafikkarte mit aktuellen Features und ausreichender Performance bei mittlerer Qualität auch in aktuellen Spielen suchen. Als Bonus gibt es eine im Vergleich zu Referenz relativ leise sowie effiziente Kühlung und eine extrem gute Übertaktungsfähigkeit des Chips, die leider durch den Speicher gebremst wird. ATis X600 XT, die in der billigsten Version von Sapphire 120 Euro kostet, lässt die Karte leistungsmäßig deutlich hinter sich.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.