Elf CPUs von Athlon bis Phenom im Test: Vier Kerne für ein Halleluja?

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Volker Rißka
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DivX 6.7

Seit DivX 6.1 (Codename Helium) unterstützt der für Videos sehr beliebte MPEG-4/ASP-Codec auch Dual-Core-Prozessoren und erreicht je nach Konfiguration eine Steigerung der Encoding-Rate um mehr als 150 Prozent. Die Leistungsunterschiede sind dabei umso stärker ausgeprägt, je höher die gewählte Qualitätsstufe ist. Bei früheren Prozessortests wurde DV- und MPEG2-Videomaterial mit unterschiedlichen Qualitätseinstellungen nach DivX 6.1 encodiert. Tendenziell waren auch hier die Ergebnisse gleich. Die bei DV gewählten, niedrigen Qualitätseinstellungen für Audio- und Video-Encoding ließen Single-Core-Prozessoren ein wenig besser abschneiden. Aufgrund des größeren Praxisbezugs werden fortan nur noch die Ergebnisse des MPEG2-Encodings veröffentlicht.

Zum neuerlichen Einsatz kommt DivX 6.7, der experimentelle Unterstützung für die SSE4-Befehlssätze beinhaltet. Intel hat gerade durch diese Instruktionen im Zusammenspiel mit DivX einen großen Performanceschub für Anwender versprochen, der in Ansätzen bereits erkennbar ist. An der Stelle hängt jedoch viel von der Art der Betrachtung ab. Intel hat in einem kleinen Guide die „optimalen“ Einstellungen für ein möglichst gutes Ergebnis geliefert, jedoch haben diese, dank Einstellungen wie „no sound“ wenig Bezug zur Realität. Deshalb verwenden wir unser angestammtes Video und behalten die bisherigen Einstellungen bei. Mit dem neuen Prozessor testen wir deshalb einmal in der herkömmlichen SSE2-Optimierung, wie sie derzeit jede CPU unterstützt, als auch in der neuen aber noch experimentellen SSE4-Variante. Um das Abschlussrating nicht zu verfälschen wird jeweils das schnellste Ergebnis eines Prozessors in das Diagramm aufgenommen, bei den SSE4-CPUs als Hinweis jedoch auch das SSE2-Ergebnis dargelegt.

Die erstmals beim AMD Phenom eingeführte Variante SSE4.1A, die sich von Intels SSE4 unterscheidet und nicht kompatibel ist, wird aktuell noch nicht unterstützt. Deshalb kann dieser nur im SSE2-Modus getestet werden.

TMPGenc Xpress 4: MPEG2 zu DivX 6.7
  • schnellste Möglichkeit:
    • QX9770 (C0), 3,20 GHz, 4 Kerne, FSB1.600, DDR3-1600
      4:44
      mit SSE2 5:34 min
    • QX9650 (C0), 3,00 GHz, 4 Kerne, FSB1.333, DDR3-1333
      5:07
      mit SSE2 6:01 min
    • Q9450 (C0), 2,67 GHz, 4 Kerne, FSB1.333, DDR3-1333
      5:37
      mit SSE2 6:38 min
    • QX6850 (G0), 3,00 GHz, 4 Kerne, FSB1.333, DDR3-1333
      6:33
    • Q6700 (B3), 2,67 GHz, 4 Kerne, FSB1.066, DDR3-1066
      7:11
    • X4 9950 (B3), 2,6 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      7:24
    • X4 9850 (B3), 2,5 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      7:37
    • X4 9750 (B3), 2,4 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      7:52
    • Q6600 (G0), 2,40 GHz, 4 Kerne, FSB1.066, DDR3-1066
      7:56
    • X4 9650 (B3), 2,3 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      8:31
    • X4 9600 (B2), 2,3 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      8:42
    • X4 9550 (B3), 2,2 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      9:00
    • X4 9500 (B2), 2,2 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      9:04
    • E6850 (G0), 3,00 GHz, 2 Kerne, FSB1.333, DDR3-1333
      9:41
    • X6800 (B1), 2,93 GHz, 2 Kerne, FSB1.066, DDR3-1066
      10:03
    • X4 9150e (B3), 1,8 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      10:32
    • X4 9100e (B2), 1,8 GHz, 4 Kerne, FSB200, DDR2-1.066
      10:40
    • E6750 (G0), 2,67 GHz, 2 Kerne, FSB1.333, DDR3-1333
      10:49
    • E6600 (B1), 2,40 GHz, 2 Kerne, FSB1.066, DDR3-1066
      12:11
    • X2 6000+ (F3), 3,00 GHz, 2 Kerne, FSB200, DDR2-750
      12:55
    • E6420 (B1), 2,13 GHz, 2 Kerne, FSB1.066, DDR3-1066
      13:42
    • X2 6000+ (F3) @ 2,20 GHz, 2 Kerne, FSB200, DDR2-733
      17:03
Einheit: Minuten, Sekunden