GeForce GTX 260² im Test: Nvidia erhöht Anzahl der Shader bei der GTX 260

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Wolfgang Andermahr
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Impressionen

Zotac GeForce GTX 260²

Mit der überarbeiteten GeForce GTX 260 möchte Nvidia die Karten im unteren High-End-Segment neu mischen und die Radeon HD 4870, die sich wacker gegen die „alte“ GeForce GTX 260 schlägt (ja teilweise gar überholt), auf Distanz halten. Der Grafikkartenhersteller Zotac ist auch bei der neuen Karte wieder mit von der Partie und hat das hauseigene Exemplar auf den Namen GeForce GTX 260² getauft, sodass man die unterschiedlichen Varianten voneinander unterscheiden kann. Gelistet wird die Grafikkarte vereinzelt ab 260 Euro, jedoch sprechen die meisten Online-Shops eher von 270 Euro bis 280 Euro. Lieferbar ist der 3D-Beschleuniger ab 290 Euro - allerdings noch nicht von Zotac, sondern von EVGA.

Zotac GeForce GTX 260²
Zotac GeForce GTX 260²

Optisch gleicht die Zotac GeForce GTX 260² bis ins kleinste Detail einer bekannten GeForce GTX 260. Bei Zotac kann man die 3D-Beschleuniger nur durch den Exponenten „²“ bei den neuen Karten unterscheiden, ansonsten ist die Hardware inklusive Aufkleber absolut identisch.

GeForce GTX 260² Rückseite
GeForce GTX 260² Rückseite
GeForce GTX 260² Lüfter
GeForce GTX 260² Lüfter
GeForce GTX 260² Stromanschlüsse
GeForce GTX 260² Stromanschlüsse

Auch bei der GeForce GTX 260² muss man weiterhin zwei Sechs-Pin-Stromstecker für den ordnungsgemäßen Betrieb anstecken. Den eigentlichen 3D-Beschleuniger bekommt man nicht zu Gesicht, da eine schwarze Metalummantellung das gesamte PCB umschließt. Dadurch soll ein besserer Wärmetransport gewährleistet werden. Das Kühlsystem besteht abseits der Ummantellung aus einem großen Kühlkörper, der mit diversen Kühllamellen aus kostengünstigem Aluminium bestückt ist. Auf der GPU selber sitzt ein eingelassener Kühlblock, der aus teurerem, dafür aber effektiverem Kupfer besteht. Zusätzlich sind die beiden Kühleinheiten mit einer Heatpipe verbunden.

GeForce GTX 260²  Logo
GeForce GTX 260² Logo
GeForce GTX 260² Aufkleber
GeForce GTX 260² Aufkleber
GeForce GTX 260² SLI-Anschluss
GeForce GTX 260² SLI-Anschluss

Als Lüfter wird auf der Zotac GeForce GTX 260² ein 70-mm-Radialexemplar verbaut, das etwas abfallend Richtung GPU montiert ist. Dadurch soll der Luftdruck stärker gebündelt werden und den Kühlkörper besser abkühlen können. Der Lüfter saugt die kühle Luft aus dem Gehäuse an und bläst sie durch die Kühllamellen und somit über die GPU. Die erhitzte Luft wird anschließend wieder durch das Slotblech aus dem Gehäuse heraus transportiert. Der Lüfter arbeitet dabei überraschend leise – mehr dazu im Abschnitt Lautstärke.

GeForce GTX 260² Slotblech
GeForce GTX 260² Slotblech
GeForce GTX 260² von hinten
GeForce GTX 260² von hinten
GeForce GTX 260² Spannungswandler
GeForce GTX 260² Spannungswandler

Im 2D-Modus taktet sich die Zotac GeForce GTX 260² auf 300 MHz (TMU), 600 MHz (ALUs) beziehungsweise 100 MHz (Speicher) herunter. Bei unserem Launch-Review der GeForce GTX 260 waren es noch 300/100/100 MHz, was allerdings nicht an der Hardware, sondern voraussichtlich an dem aktuellen GeForce-Treiber liegt. Wir versuchen dieses Phänomen mit Nvidia zu klären.

GeForce GTX 260² Kühlerrückseite
GeForce GTX 260² Kühlerrückseite
GeForce GTX 260² ohne Kühler Rückseite
GeForce GTX 260² ohne Kühler Rückseite

Auf dem Slotblech findet der Käufer zwei HDCP-kompatible Dual-Link-DVI-Ausgänge vor, die den Kopierschutz auch in hohen Auflösungen wie 2560x1600 anwenden können. Darüber hinaus gibt es noch den obligatorischen HDTV-Ausgang. Die Ausstattung ist Zotac bei der GeForce GTX 260² gut gelungen. Neben zwei Stromkabeln gibt es noch einen DVI-auf-D-SUB- sowie einen DVI-auf-HDMI-Adapter und noch eine S-Video-auf-S-Video/YUV-Kabelpeitsche. Ein SPDIF-Kabel fehlt ebenso wenig. Loben muss man Zotac für die Softwareausstattung. Diese ist zwar nicht vielseitig, dafür aber hochwertig. Denn neben einer Treiber-CD liegt der Grafikkarte noch das gute Rennspiel „Race Driver Grid“ bei.

GeForce GTX 260² ohne Kühler
GeForce GTX 260² ohne Kühler