Radeon HD 5850 im Test: ATi macht DirectX 11 bezahlbar für alle

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Wolfgang Andermahr
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Übertaktbarkeit

Vielen dort draußen wird die gerade neu gekaufte Grafikkarte noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Hardware zu übertakten. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark06, der besonders grafiklastig ist, laufen und testeten nachfolgend den höchsten Takt mit Hilfe von Battleforge, Crysis Warhead und World in Conflict: SA. Jedoch muss man vor den Messungen anmerken, dass sich die Ergebnisse nicht auf jede Karte desselben Typs übertragen lassen, da die Güte von Chip zu Chip unterschiedlich ist.

Übertaktbarkeit
  • Battleforge:
    • Radeon HD 5850– Übertaktet (825/2.400)
      42,6
    • Radeon HD 5850 – Standard (725/2.000)
      37,7
  • Crysis Warhead:
    • Radeon HD 5850– Übertaktet (825/2.400)
      24,9
    • Radeon HD 5850 – Standard (725/2.000)
      21,9
  • World in Conflict: SA:
    • Radeon HD 5850– Übertaktet (825/2.400)
      69,0
    • Radeon HD 5850 – Standard (725/2.000)
      61,3
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Die RV870-GPU auf unserem Exemplar der Radeon HD 5850 lässt sich um genau 100 MHz auf 825 MHz übertakten, bevor erste Abstürze auftreten. Der 1.024 MB große GDDR5-Speicher macht ein Plus von 400 MHz mit, was in einem Ergebnis von 2.400 MHz resultiert. Im Durchschnitt können wir die Geschwindigkeit der Radeon HD 5850 je nach Applikation zwischen 13 und 14 Prozent steigern, was ein recht gutes Ergebnis ist.