CM Storm Spawn im Test: Agiler Schreibtischflitzer von Cooler Master

 5/5
Martin Eckardt
69 Kommentare

Bewertung

In unserer (lediglich als Ergänzung zum geschriebenen Urteil zu sehenden) bepunktenden Bewertung stellen wir die CM Storm Spawn anhand möglichst breit aufgestellter, objektiv einschätzbarer Kriterien gegen bisher getestete Referenzen dar. Dabei ist zu beachten, dass die Punktevergabe nach wie vor lediglich als grober, vergleichsbildender Richtwert angesehen werden darf und je nach individuellem Empfinden anders gewichtet werden würde.

Bewertungsübersicht
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Fazit und Empfehlungen

Mit der Spawn bereichert die Coolermaster-Tochter CM Storm den Markt um eine wirklich charakteristische Maus, die vielen Freunden des virtuellen Spieles gefallen dürfte.

Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten wartet die Spawn dabei auf dem Papier mit nur wenigen plakativen Funktonen und technischen Raffinessen auf, ohne jedoch markante Alleinstellungsmerkmale und ein stimmiges Gesamtkonzept vermissen zu lassen. Beginnend mit einer extravaganten Farbgestaltung sowie einer speziellen Formgebung, die beiderseits stark polarisierend Wirkungen zeigen dürften, versucht CM Storm mit der Spawn dennoch eine Nische zu füllen. Klein, leicht und enorm griffig konzipiert, bedingt sie mit dem Claw-Grip eine spezielle, einklemmende Hand- und Fingerhaltung, die sehr exaktes Navigieren zulässt.

Dem robusten, qualitativ überzeugenden und haptisch interessanten Mauschassis steht eine ebenfalls sehr gelungene Tastenausstattung zur Seite. Mit klar definierten Druckpunkten, sanften Auslösegeräuschen und exakt eingestellten Wegen erwecken sie ein ausgesprochen zufriedenstellendes Bediengefühl in jeder Lebenslage.

Agiler Schreibtischflitzer – CM Storm Spawn
Agiler Schreibtischflitzer – CM Storm Spawn

Mit Blick auf Untergrundkompatibilität und Zuverlässigkeit der Abtastung lässt die CM Storm Spawn keine Wünsche offen. So fegt der agile Schreibtischflitzer mühelos über alle gängigen Pad-Materialien und digitalisiert die Bewegungen erwartungsgemäß absolut zielgenau und verzögerungsfrei.

Etwas schade finden wir im Rahmen dieses absolut stimmigen Gesamtkonzepts den etwas dürftigen Konfigurationsumfang durch die entsprechende Software. Ein mageres Makro-Menü, kaum Programmiermöglichkeiten und lediglich drei unveränderliche dpi-Stufen sind zum Teil nicht ganz zeitgemäß. Vor allem der Umstand, dass die Abtastsensibilität nicht besser angepasst werden kann, wird einigen potentiellen Interessenten schwer im Magen liegen. Hier bleibt nur der Ausweg über die Feinjustierung per Pointer-Speed-Option.

Insgesamt könnte die Spawn dennoch für viele Spieler endlich die Maus sein, auf die sie bereits lange gewartet haben. Durch ihre Besonderheiten verkörpert sie eine ganz eigene Auffassung eines potenten Spielerwerkzeugs, das durchaus Chancen auf ein Erfolgsprodukt hat. Bei einem fairen Startpreis von unter 40 Euro steht diesem Unterfangen auch nur wenig im Weg.

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