Test: Intel „Sandy Bridge-E“ (11/23)

Unvernünftig.
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Kühlung

Intels neue Prozessorfamilie wird für Endkunden natürlich als Boxed-Variante ausgeliefert. Neben drei Jahren Garantie gehörte in der Vergangenheit damit ein passender Kühler in den Lieferumfang. Den letzten Punkt streicht Intel jedoch mit der neuen High-End-Familie, da man in der Marktforschung zu dem Schluss gekommen sei, dass Käufer dieser Art von Prozessoren ohnehin eine alternative Kühlung nutzen und der Boxed-Lüfter im Schrank versauert.

Boxed-Variante des Core i7-3960X
Boxed-Variante des Core i7-3960X

Die Prozessoren werden deshalb ein paar US-Dollar weniger kosten als ihre Vorgänger. Für Alternativen sollte man sich an seine Lieblingshersteller von Kühlern wenden, aber auch Intel hat noch zwei Trümpfe in der Hand. Zum Einen ist dies auch weiterhin ein kleiner Luftkühler, der für weniger als 20 US-Dollar in den Handel kommen soll und vor allem auf Nutzer zielt, die nicht das Maximum aus dem Prozessor quetschen wollen. Dieser Kühler ist speziell für „Sandy Bridge-E“ entwickelt und soll sich auch für den Nachfolger „Ivy Bridge-E“ – den Intel hiermit offiziell bestätigt – eignen.

Luftkühler
Luftkühler

Der zweite, richtige Trumpf für die „Sandy Bridge-E“ und auch „Ivy Bridge-E“ ist eine Wasserkühlung, die von Asetek entwickelt wurde. Diese soll für 85 bis 100 US-Dollar im Handel verfügbar werden und statt des Asetek-Logos als einzigen Unterschied ein Intel-Logo besitzen. Übrigens: AMDs Wasserkühlung für den „Bulldozer“ im Desktop ist exakt das gleiche Modell von Asetek.

Wasserkühler
Wasserkühler
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