Test: Crucial M4 mit Firmware 0009 (7/9)

Bis zu 20 Prozent schneller
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Entpacken

Im folgenden Abschnitt widmen wir uns der Frage, wie schnell das Entpacken einer großen unkomprimierten Datei abläuft. Je höher die Kompressionsrate, um so geringer wären beim Entpacken die Leistungsunterschiede, da die CPU bei höherer Kompression eine Limitierung darstellt. Da der Fokus aber auf der Leistung der SSDs liegt, wäre eine starke Kompression zum Vergleichen wenig sinnvoll.

Die maximalen sequentiellen Schreibraten spielen hier eine entscheidende Rolle. SSDs mit einer Kapazität von 60 und 64 GB schreiben unabhängig vom Controller langsamer als mit 120 bzw. 128 GB, was sich bei diesem Test am deutlichsten niederschlägt. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der komplette zweite Durchlauf, welcher den genutzten Zustand überprüft, mit deaktiviertem TRIM durchgeführt wurde. Somit können wir insbesondere bei diesem Test feststellen, wie gut der „Garbage-Collection-Algorithmus“ des Controllers einen Leistungsverlust verhindert oder minimiert.

Entpacken
 Windows 7 Image (ca. 3 GB):
Intel SSD 510 250 GB
20,30
Kingston HyperX 240 GB
22,35
Kingston HyperX 240 GB (genutzt)
24,82
XLR8 Express 120 GB
24,98
Crucial M4 256 GB (0009)
26,17
Crucial M4 256 GB (genutzt; 0009)
26,62
Crucial M4 256 GB
26,65
XLR8 Express 120 GB (genutzt)
27,24
Crucial M4 256 GB (genutzt)
27,44
OCZ Agility 3 240 GB
32,40
XLR8 Express 60 GB
32,80
XLR8 Express 60 GB (genutzt)
36,54
OCZ Agility 3 240 GB (genutzt)
40,78
Intel SSD 320 300 GB
42,35
Adata S511 60 GB
44,22
Adata S511 60 GB (genutzt)
48,40
Angaben in Sekunden

Bereits die synthetischen Benchmarkergebnisse deuteten darauf hin, dass die Schreibraten nur minimal verbessert wurden. Dies zeigt sich auch beim Entpacken der ISO-Datei. Zwar ist die M4 mit der neuen Firmware minimal schneller, der Leistungsgewinn ist für die Praxis aber von geringer Bedeutung, da er relativ gering ist.