Veränderte Dropquoten, angepasster Schwierigkeitsgrad

Blizzard nennt Details zum nächsten Diablo-3-Patch

Blizzard hat heute ein ausführliches Statement zum kommenden Patch für Diablo 3 veröffentlicht, das auch viele Problemlösungen für aktuell heiß diskutierte Themen bereit hält. Unter anderem sind demnach Anpassungen bei den Items, dem Schwierigkeitsgrad und den Handwerken geplant.

Diablo 3 ist seit gut drei Wochen im Handel verfügbar und steuert langsam auf den ersten größeren Patch zu, der teils deutliche Änderungen am Spiel vornehmen wird. Viele der Anpassungen werden bereits intensiv in der Diablo-3-Spielerschaft diskutiert, wie man auch an unserem heute veröffentlichten Kommentar zu Diablo 3 und dessen Forumthread sieht, in dem eine engagierte Diskussion geführt wird.

Zu den hauptsächlichen Änderungen zählen eine Anpassung der Item-Dropraten, des Nephalem-Buffs, des Schwierigkeitsgrades und der Kosten für den Juwelier. Besonders die Dropraten von Items dürften dabei viele Spieler interessieren. Anders als bisher plant Blizzard etwa, die besten Items mit dem höchsten Itemlevel demnächst auch auf den niedrigeren Akten verfügbar zu machen. Bisher ließen sich Gegenstände mit dem höchsten Itemlevel (Level 63) nur in Akt 3 und 4 in Inferno finden. Zukünftig wird dies – mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit als in höheren Akten – auch schon ab Akt 1 möglich sein. Items mit einem Itemlevel von 61 und 62 sind sogar schon im Schwierigkeitsgrad Hölle zu finden. Gleichzeitig versprach Blizzard, langfristig an den legendären Gegenständen zu schrauben und diese stärker zu machen – auch ein Kritikpunkt vieler Spieler am derzeitigen Diablo 3. Im Zusammenhang mit den Diablo-3-Items ist noch interessant, dass der Nephalem-Buff angepasst wird und zukünftig bei fünf Stacks dafür sorgen soll, dass sowohl bei Boss-Kämpfen als auch bei Elite-Mobs ein garantiertes seltenes Item fällt statt – wie bisher – nur Bosse garantiert solche Gegenstände fallen lassen.

Die nächste große Anpassung betrifft Veränderungen am höchsten Schwierigkeitsgrad „Inferno“. Blizzard will hier die Schwierigkeitsgradkurve nach dem ersten Akt etwas herunterschrauben. Zwar soll Inferno auch weiterhin fordernd bleiben, Spieler, die im niedrigeren Akt aber sehr gut bestehen können, sollen im nächst höheren nicht mehr gegen eine Wand rennen, so die Diablo-3-Entwickler. In diesem Zusammenhang dürfte auch helfen, dass Blizzard plant, den Schadensbonus von Monstern in einem Gruppenspiel zu streichen. Diese werden also zukünftig nur mehr aushalten, nicht aber mehr austeilen.

Eine weitere Änderung betrifft die Kosten für den Schmied und den Juwelier. So soll etwa das Aufwerten von Juwelen bis zu Stufe 8 deutlich günstiger werden, darüber aber gleich bleiben. Konkrete Änderungen an der Preisliste des Schmieds nennt Blizzard noch nicht. Auch Änderungen an den Fähigkeiten der Charakterklassen werden angedeutet, aber noch nicht detailliert benannt.

Weitere Informationen zum kommenden Patch 1.03 finden sich in dem ausführlichen Battlenet-Blogeintrag. Einen konkreten Erscheinungstermin für das Diablo-Update nannte Blizzard noch nicht. Der Patch soll aber „im Laufe dieses Monats“ verfügbar gemacht werden.

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