Mobile Geräte für den kleinen Geldbeutel

Nokias Feature-Phones 105 und 301 für nur 15 und 65 Euro

Neben dem Lumia 520 und 720 hat Nokia heute im Rahmen des diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona mit dem Nokia 105 und 301 zwei Feature-Phones mit dem hauseigenen Nokia OS vorgestellt, welche mit geringen Preisen den Geldbeutel schonen und trotzdem den Alltag erleichtern sollen.

So ist das Nokia 105 bereits für 15 Euro (zuzüglich Steuern) erhältlich und kann trotz des geringen Preises mit einigen interessanten Features aufwarten. So betitelt der finnische Hersteller das 105 als Einsteigergerät in die Nokia-Welt, welches den Nachfolger des Nokia 1280 darstellen soll. Interessant dürfte hierbei vor allen die lange Standby-Zeit sein, welche Nokia mit über einen Monat (35 Tage) angibt, die reine Sprechzeit soll hingegen knapp 12,5 Stunden betragen. Bei den unterstützten Frequenzbändern erkennt man dann doch deutlich den Preis, hier sind nur Verbindungen im GSM-900- und 1800-Band möglich.

Nokia 105
Nokia 105

Darüber hinaus bietet das Einsteigergerät ein Farbdisplay mit einer Größe von 1,4 Zoll und zudem eine staub- und wassergeschützte Tastatur sowie ein FM-Radio, das das Angebot abrundet. Eine Kamera ist in dem Gerät nicht verbaut worden. Ein sinnvolles Feature stellt die kleine LED-Taschenlampe am Kopf des Gerätes dar, mit der sich in Dunkelheit zum Beispiel schnell das Schlüsselloch finden lässt, für die Beleuchtung des Gehweges reicht diese jedoch nicht aus. Das Nokia 105 soll noch in diesem Quartal in den Farben Cyan oder Schwarz erscheinen.

Im Anschluss wurde das Nokia 301 der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses verfügt mit 2,4 Zoll über ein größeres Display als das Nokia 105 und besitzt zudem eine Kamera mit einer Auflösung vom 3,2 Megapixeln und einen LED-Blitz. Außerdem wird Nokia das Gerät auch in einer Dual-SIM-Version auf den Markt bringen. Als Betriebssystem kommt auch hier Nokia OS zum Einsatz, darüber hinaus hat der finnische Hersteller dem Gerät einige interessante Software-Features spendiert: So besitzt das 301 unter anderem eine verbesserte Exchange-Mailanbindung, zudem sollen Wikipedia und WhatsApp vorinstalliert sein, wobei letzteres auch über eine Dual-SIM-Funktion verfügt. Für ein besseres Telefonieren in lauter Umgebung sorgt die integrierte Geräuschunterdrückung.

Von der Lumia-Serie übernommen wurde die Panorama-Shot-Funktion, neu ist eine Funktion namens „Sequencel-Shot“, mit der sich drei bis fünf Bilder hintereinander aufnehmen lassen. Ein eher lustiges Feature stellt der „Self-Portrait-Assistent“ dar: Dieser sorgt mit einer Sprachausgabe dafür, dass Selbstaufnahmen gut ausgerichtet werden. SLAM hingegen sorgt für eine einfachere Dateiübertragung via Bluetooth, im Fall des 301 mit Bluetooth 3.0 - dies soll auch mit nicht-Nokia-Geräten funktionieren. Der interne Speicher (256 MB) kann mittels einer bis zu 32 Gigabyte großen SD-Karte erweitert werden.

Nokia 301
Nokia 301

Unterstützt werden die GSM-Frequenzen 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. Über das integrierte „Nokia Xpress Internet“ ist auch eine Online-Verbindung via HSPA möglich, wobei hier durch eine Datenkomprimierung der Traffic um bis zu 90 Prozent reduziert werden soll. Die Standby-Zeit wird seitens Nokia im GSM-Standard mit 888 Stunden angegeben, die Sprechzeit mit 20 Stunden. Bei der Verwendung von UMTS/3G steigt die Standby-Zeit auf 936 Stunden, wobei die reine Sprechzeit hier deutlich auf sechs Stunden sinkt.

Das Nokia 301 wird in Europa, und somit auch in Deutschland, in zweiten Quartal dieses Jahres in den Farben Schwarz, Weiß, Cyan, Gelb und Fuchsia zu einem Preis von 65 Euro (auch hier zuzüglich Steuern) für die Basis-Version veröffentlicht.

Anzeige