Dead Space 3 im Test: Die Kernkompetenz ist in Gefahr

Sasan Abdi
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Dead Space 3 im Test: Die Kernkompetenz ist in Gefahr

Vorwort

„Dead Space“ gehört in der Fraktion der Grusel-Shooter ohne Zweifel zu den schillernden Marken. Gepaart mit einer zünftigen Prise erdrückender Trostlosigkeit, verstanden es sowohl der erste als auch der zweite Teil hervorragend, den Weltraum in bester „Alien“-Tradition als schwerelose Vorhölle zu konzeptionieren.

So solide dementsprechend das Plus auf dem Sympathiekonto der Spielerschaft seit der Ankündigung des dritten Teils im August 2012 auch ausfiel, so eindeutig wurden vor allem die PC-Spieler schon vor der Veröffentlichung von „Dead Space 3“ vor den Kopf gestoßen: Demo ja, aber nicht für den PC; eine direkte Konsolen-Portierung, die auf PC-Gimmicks wie DirectX 11 und hochauflösende Texturen verzichtet; elf Download-Inhalte allein zum Verkaufsstart; ein überarbeitetes Setting, bei dem der Spieler vor allem in die Eislandschaft des Tau Volantis entlassen wird, die in vielerlei Hinsicht nichts mehr mit dem alten „Dead Space“ zu tun hat.

All diese Faktoren führten dazu, dass die seit der Ankündigung des Spiels vergebenen, satten Vorschusslorbeeren schon Wochen vor dem Start zu welken begannen. Auch wenn hiermit eine gewisse Ernüchterung verbunden war, durfte man dennoch – oder gerade deswegen – gespannt sein, wie sich „Dead Space 3“ schlagen würde.

Lascher Aufguss oder gelungene Weiterentwicklung: Diese Frage soll passend dazu im Folgenden geklärt werden.

Systemanforderungen

Testsystem und Empfehlung „Dead Space 3“
Komponente Testsystem Herstellerempfehlung
Betriebssystem Windows 8 (64 Bit) Windows Vista, 7, 8
Prozessor Phenom II X6 1075T 2,8 GHz
Arbeitsspeicher 8 GByte 2 GByte
Grafik Radeon HD 7870 256 MByte
Festplattenspeicher ca. 10 Gigabyte