„Kepler“-Architektur nach wie vor treibende Kraft

Nvidia mit Rekordmarge dank „Kepler“ im 1. Quartal

Am 28. April 2013 endete das erste Quartal von Nvidias Fiskaljahr 2014. Während Umsatz und Gewinn gegenüber dem vorangegangenen Quartal deutlich geringer ausfielen, fällt der Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum positiv aus. Einen Rekord kann der Grafikchiphersteller erneut bei der Marge verbuchen.

Mit 54,3 Prozent wurde die höchste Bruttogewinnspanne aller Zeiten erzielt, diese lag im vierten Quartal des Vorjahres noch bei 52,9 Prozent. Die Bruttogewinnspanne stellt den Gewinn nach Abzug variabler Kosten dar.

Der Umsatz lag mit 954,7 Millionen US-Dollar deutlich unter dem Ergebnis zum Abschluss des Geschäftsjahres 2013 mit noch 1.107 Millionen US-Dollar, aber wiederum 3,2 Prozent höher als im vorherigen ersten Quartal. Gegenüber den Monaten November 2012 bis Januar 2013 sank der Nettogewinn um 55,2 Prozent auf 77,9 Millionen US-Dollar, was aber im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres wiederum einer Gewinnsteigerung von deutlichen 29 Prozent entspricht.

CEO Jen-Hsun Huang zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und erklärte, dass vor allem die Grafiklösungen auf Basis der GPU-Architektur „Kepler“ ihren Teil zu einer erneuten Rekordmarge beigetragen hätten: „Kepler erobert Anteile unter Spielern, stärkt unsere Workstation- und Supercomputing-Bereiche und wird die Wachstumschancen unserer Server-Grafik-Lösungen GRID anheizen.“ Zudem sollen die neuen Mobillösungen Tegra 4 und Tegra 4i zu einem erneuten Wachstum im zweiten Halbjahr verhelfen, so der CEO.

Nvidia: Umsatz der Sparten gegenüber gleichem Vorjahreszeitraum
Nvidia: Umsatz der Sparten gegenüber gleichem Vorjahreszeitraum
Nvidia: Umsatz der Sparten gegenüber vorherigem Quartal
Nvidia: Umsatz der Sparten gegenüber vorherigem Quartal

Bei Betrachtung der einzelnen Sparten zeigt sich, dass im Jahresvergleich der Umsatz mit klassischen GPUs um acht Prozent gestiegen ist. Sie machen noch immer den Löwenanteil des Gesamtgeschäfts aus. Mit Tegra-SoCs für Mobilgeräte wie Tablets wurde hingegen 22 Prozent weniger umgesetzt. Hier erhofft sich Nvidia mit der neuen Generation Besserung.

Im GPU-Bereich bereitet Nvidia inzwischen die GeForce-700-Generation für den Desktop-Markt vor, so lauten zumindest aktuelle Gerüchte. Diese besagen, dass noch in diesem Monat die Grafikkarten GeForce GTX 770 und GTX 780 vorgestellt werden sollen.

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