3/9 GeForce GTX 950 im Test : Asus, EVGA und MSI verleihen Nvidias neuester Grafikkarte Flügel

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Testergebnisse

Wie ComputerBase Grafikkarten testet, kann in einem separaten Artikel nachgeschlagen werden. Darin enthalten ist ist nicht nur die eingesetzte Hardware, sondern auch die genutzten Qualitätseinstellungen der Spiele und Erklärungen zu den sonstigen Testverfahren.

Die Turbo-Taktraten

Nvidia nutzt auf der GeForce GTX 950 den gewohnten Turbo-Mechanismus. Überschreitet die GPU-Temperatur 80 Grad Celsius nicht und die Leistungsaufnahme nicht einen im BIOS hinterlegten Wert, taktet der 3D-Beschleuniger mit dem vollen Takt. Wird jedoch einer der Werte überschritten, wird die Frequenz schrittweise verringert, bis die Vorgaben wieder gehalten werden können.

Da die vier Testkandidaten mit einem leistungsfähigen Kühler ausgestattet sind, bleiben diese durchweg von der 80-Grad-Marke ein gutes Stück entfernt – diesbezüglich besteht also keine Gefahr. Etwas anders sieht es jedoch beim Power Target aus, das bei der Asus GeForce GTX 950 Strix für einen durchweg voll gehaltenen Takt zu niedrig konfiguriert ist. Anstatt mit 1.455 MHz arbeitet der 3D-Beschleuniger so in den meisten Spielen alternierend zwischen 1.430 MHz und 1.443 MHz. Wird das Power Target maximiert, arbeitet die Grafikkarte mit der vollen Frequenz.

Grafikkarte Maximaler Takt Takt nach 20 Minuten Takt nach 20 Minuten
max PT/TT
Asus GeForce GTX 950 Strix 1.455 MHz 1.430-1.443 MHz [PT] 1.455 MHz
EVGA GeForce GTX 950 FTW 1.481 MHz 1.481 MHz 1.481 MHz
MSI GeForce GTX 950 Gaming 1.380 MHz 1.380 MHz 1.380 MHz
Zotac GeForce GTX 950 AMP! 1.468 MHz 1.468 MHz 1.468 MHz
[P] = Power Limit limitiert, [T] = Temperature Target limitiert

Die drei anderen Grafikkarten sind deutlich freizügiger gestaltet, sodass selbst beim Übertakten kaum eine Erhöhung des Power Targets notwendig ist. Die EVGA GeForce GTX 950 FTW arbeitet entsprechend mit 1.481 MHz am schnellsten, währen die Zotac GeForce GTX 950 AMP! mit 1.468 MHz minimal langsamer taktet. Die MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G muss sich mit 1.380 MHz klar geschlagen geben.

Tests in 1.920 × 1.080

20 Einträge
Rating 1.920 × 1.080 – normale Qualität
Angaben in Prozent
    • GeForce GTX 980 Ti OC-Karte
      295,7
    • Nvidia GeForce GTX Titan X (Max)
      280,2
    • Nvidia GeForce GTX Titan X
      275,8
    • Nvidia GeForce GTX 980 Ti
      270,6
    • AMD Radeon R9 Fury X
      250,4
    • GeForce GTX 980 OC-Karte
      244,1
    • AMD Radeon R9 Fury
      231,1
    • Nvidia GeForce GTX 980
      224,7
    • AMD Radeon R9 390X
      219,1
    • Radeon R9 290X OC-Karte
      205,1
    • GeForce GTX 970 OC-Karte
      203,2
    • AMD Radeon R9 390
      200,3
    • Radeon R9 290 OC-Karte
      196,1
    • Nvidia GeForce GTX 970
      195,2
    • Nvidia GeForce GTX 780 Ti
      188,2
    • AMD Radeon R9 290X
      177,9
    • AMD Radeon R9 290
      176,7
    • Nvidia GeForce GTX 780
      170,3
    • AMD Radeon R9 280X
      146,0
    • Nvidia GeForce GTX 770
      141,5
    • GeForce GTX 960 OC-Karte
      136,9
    • AMD Radeon R9 380
      136,8
    • Nvidia GeForce GTX 960
      131,1
    • AMD Radeon R9 285
      129,1
    • Zotac GeForce GTX 950 AMP!
      116,1
    • EVGA GeForce GTX 950 FTW
      114,6
    • AMD Radeon R9 270X
      111,8
    • Asus GeForce GTX 950 Strix
      111,2
    • Nvidia GeForce GTX 760
      110,8
    • MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G
      108,9
    • Asus Radeon R7 370 Strix
      104,2
    • Nvidia GeForce GTX 950
      100,0
    • AMD Radeon R7 370
      98,7
    • Nvidia GeForce GTX 580
      86,9
    • AMD Radeon R7 260X
      79,5
    • AMD Radeon HD 6970
      79,5
    • Nvidia GeForce GTX 750 Ti
      78,0
    • AMD Radeon R7 360
      73,5

Die GeForce GTX 950 nach den Referenzvorgaben von Nvidia schafft es in 1.920 × 1.080, sich ganz knapp vor die direkte Konkurrenz, die AMD Radeon R9 370, zu setzen. Die Nvidia-Grafikkarte arbeitet im Durchschnitt um ein knappes Prozentpunkt schneller. Damit ist die neuste Maxwell-Karte 28 Prozent schneller als die GeForce GTX 750 Ti. Die GeForce GTX 960 ist hingegen weitere 31 Prozent zügiger unterwegs.

Einige Boardpartner scheinen es zudem ausnutzen zu wollen, dass die Basis ein hohes Übertaktungspotenzial hat. Die schnellste Variante im Testfeld stellt Zotac mit der GeForce GTX 950 AMP!, die 16 Prozent schneller arbeitet als die Referenzkarte – ein Wert, den man selten sieht. Die GeForce GTX 960 ist jedoch trotzdem ungefährdet und noch 13 Prozent entfernt. Auf den zweiten Platz kommt die EVGA GeForce GTX 950 FTW, die zwar einen höheren GPU-Takt auffährt, dafür den Speicher aber nicht übertaktet – und deswegen verliert. Die Differenz liegt bei einem Prozent.

Die Asus GeForce GTX 950 Strix liegt etwas weiter zurück, ist aber immer noch um elf Prozent schneller als Nvidias Referenzvorgaben. Die niedrigsten Taktraten hat die MSI GeForce GTX 950 Gaming 2G, die noch neun Prozent schneller arbeitet. Der Unterschied zwischen der schnellsten und der langsamsten Partnerkarte im Testfeld beträgt damit sieben Prozent.

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