Crimson ReLive im Test: AMDs Treiber wird schneller, chillt und streamt

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Wolfgang Andermahr
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Fazit: Erneut deutlich besser

Abermals mehr Leistung für die aktuelle Architektur, der automatische FPS-Limiter Chill, eine bessere FreeSync-Unterstützung und endlich eine gut funktionierende Aufnahme- und Streaming-Funktion – auch mit Crimson ReLive hält AMD das Versprechen, die Grafikkarten-Treiber im Jahresrhythums deutlich weiterzuentwickeln.

ReLive ist das Highlight

Das Highlight ist in der Tat die namensgebende ReLive-Funktion, mit der AMD in Konkurrenz zu Nvidias GeForce Experience beziehungsweise ShadowPlay tritt. Vom Start weg besser gelöst hat AMD die Menüs und deren Einstellungsmöglichkeiten, und auch die Stabilität und der geringe Leistungsverlust überzeugen. Überlegen ist Nvidia aber noch in Sachen Kompatibilität, da alle aktuellen GeForce-Grafikkarten auch in hohen Auflösungen mit hohen Frameraten aufnehmen können.

Weniger überzeugen kann die neue Funktion Chill. Der Ansatz ist gut, aber mit der Kopplung der Technik an die Eingaben des Anwenders läuft es in den bisher 18 unterstützten Spielen nicht immer rund. Das ist aber die einzige wesentliche Baustelle. Auch die Anpassungen an FreeSync, das Freischalten von VP9 und die Verfügbarkeit von WattMan auf mehr GPUs sind positive Entwicklungen.

Zur Installation kann geraten werden

Ansonsten hinterlässt der Crimson ReLive 16.12.1 eine sehr gute Figur. Neben der Performance stimmt auch die Stabilität: Im Testzeitraum war nicht ein Absturz zu verzeichnen. Besitzer einer Grafikkarte von AMD sollten Crimson ReLive nach der Verfügbarkeit also installieren.

AMD Crimson ReLive

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