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14. Dezember 2005

Test: Aspire X-QPack (1/4)

Kubisch, praktisch, gut?
Autor: Arne Müller

Einleitung

Nach dem X-Navigator haben wir uns mit dem X-QPack erneut ein Produkt der US-amerikanischen Firma Aspire zur Brust genommen, das mit einer ähnlichen Farbwahl, aber einem völlig anderen Konzept daherkommt. Wir haben es hier weder mit einem Tower, noch mit einem Desktop- oder Barebone-Gehäuse zu tun. Es ist zwar als Barebone-Konkurrent konzipiert, unterscheidet sich von diesen aber durch die Verwendung mehr oder weniger standardgemäßer Mainboards und Netzteile und verspricht eine bessere Erweiterbarkeit, eine bessere Kühlung und einfach mehr Platz.

Aspire X-QPack

Lieferumfang

In einem gegenüber anderen Gehäusen wohltuend winzigen, schlicht gestalteten Pappkarton mit Tragegriff wird das mit den üblichen Schaumstoffelementen und einem Kunststoffsack sicher verpackte X-QPack geliefert. Im Innern fand sich neben dem vorinstallierten Netzteil eine Tüte mit Schrauben – und das war auch schon alles.

Die Be- und Entlüftung des Gehäuses beschränkt sich auf das Netzteil und einen 120-mm-Lüfter. Verfügbar ist es in den Farben Schwarz, Silber, Rot, Grün, Blau und Gelb. Die schwarzen und silbernen Varianten sind auch ohne Klarsichtfenster erhältlich.

Die technischen Daten des Aspire X-QPack lauten:

  • Material: Aluminium/Kunststoff
  • Abmessungen: ca. 230 x 285 x 350 mm (H x B x T)
  • Gewicht: etwa 5,4 kg inklusive Netzteil
  • zwei 5,25"-Front-Laufwerkschächte
  • ein 3,5"-Front-Laufwerkschacht
  • zwei interne 3,5"-Festplattenschächte
  • ein Blau beleuchteter 120-mm-Lüfter
  • Mainboard-Formfaktor: Micro-ATX (9,6" x 9,6")
  • USB-, Firewire- und Audio-Anschlüsse an der Front
  • U-Haube mit drei Acrylglasfenstern
  • Display mit zwei Temperatursensoren

Während uns für den Test die Revision 1 und die Revision 2 des Gehäuses zur Verfügung standen, bei denen die Spezifikationen des Netzteils deutlich voneinander abwichen (Revision 1: 26A/28A/30A (3,3V/5V/12V), Revision 2: 31A/29A/14A/16A (3,3V/5V/12V1/12V2)), ist im Handel über die offiziellen Vertriebspartner nur noch die mit einem 24-poligen ATX-Stecker ausgerüstete Revision 2 zu finden, die im Gegensatz zu unserem älteren Modell keine Probleme mehr beim Betrieb einer Pentium-4-CPU machte. Alle Netzteile sind mit einer Hochglanzlackierung, einem Blau beleuchteten 80-mm-Lüfter und recht kurzen, ummantelten Kabeln ausgestattet, was in diesem Gehäuse aber kein Hindernis ist. Im Einzelnen sind das je ein ATX-, P4- und SATA-Stromstecker, zwei Stränge mit je zwei Steckern für Festplatten und DVD-Laufwerke und ein Stecker für Diskettenlaufwerke, Card-Reader oder Ähnliches.