Warum bringen SSDs für Spiele nicht viel?

Rowdy2

Cadet 4th Year
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Hallo Freunde,

habe mich schon öfter gefragt warum SSD Festplatten bei Spielen nicht so ein großen Leistungsschub bringen wie z.b. bei Anwendungen.

Habe schon einiges im Internet gelesen, leider will es sich mir nicht erschließen.

Komme auf diese Frage, weil sich mein Freund letztens eine 120 GB Chronos Deluxe geholt hat, mit Leistungswerten von denen eine HDD nur träumen kann.
90000 IOPS soll sie bringen. Soweit ich weiß sind HDDs mit 7200rpm mit ca 80 IOPS unterwegs.

Trotzdem laden seine Spiele nicht sehr viel schneller als von meiner HDD. Man merkt schon das es flotter geht, aber nicht so wie die Werte vermuten lassen.
An der Defragmentierung kann es nicht liegen, oder? Liest denn eine SSD Datensätze die aufeinanderfolgend angeordnet sind schneller ein wie welche die komplett auf der ganzen Platte verteilt sind?

Warum ist das so?
 
Weil Games keine hohe Festplattenaktivität erfordern. Vllt. bringt es minimale Vorteile, die man aber nicht spürt.
 
weil im spiel nicht viel von der festplatte gelesen werden muss, außer beim laden vom spielstand

bei programmen wird zu nem großen teil von der festplatte/ der ssd gelesen...
 
rein der ladevorgang eines spiels geht auch schneller nur das spielen an sich wird nicht beschleunigt.
 
weil die "jetzt" gebrauchten daten fürs spiel im ram liegen und die "bald" gebrauchten daten quasi schon vorher geladen werden.
die ssd hilft zB maps schneller zu laden beim ersten start des games, danach wie schon gesagt jukt das nicht mehr
 
Das ist Quatsch! Wenn du Spiele auf einer SSD installiert hast, hast du teils viel geringere Ladezeiten, die man schon deutlich spühren kann.
 
Nenn mir ein Spiel, dass 100MB/s++ an Daten runterbaggert.

Es lädt vllt. die Karte schneller am anfang, durch die geringere Zugriffszeit, aber dannach ist das Wurst wie Brot.
Anwendungen profitieren auch nur beim Start (es sei denn Fotobearbeitung und Videobearbeitung, wo man auch noch mit einer RAMDISK Leistung rausholt).

Solang sich das nicht ändert (was ich hoffe!), braucht man einfach für Spiele keine SSD.
 
Der Ladevorgang geht erheblich schneller mit einer SSD und ich denke, dass danach nur noch minimal Daten im Hintergrund geladen werden (auf jeden fall nur soviel dass auch normale HDDs die Performance nicht beeinträchtigen)
 
Trotzdem laden seine Spiele nicht sehr viel schneller als von meiner HDD.
Vielleicht ein Konfigurationsproblem auf seiner Maschine. Das Laden geht auf einer guten und optimal konfigurierten SSD ums zigfache schneller als auf einer HDD.

Derzeit kann man doch noch ein paar Fehler begehen. (schlechte SSD, schlechter Controller, Inkompatibilität mit Motherboard, an falschen SATA Port am MB angeschlossen (Marvel macht Probleme), ACHI nicht aktiviert, irgendwelche Windows Tweaks die scheiße bauen, andere BIOS Einstellungen,...)
 
Allein durch die Auslagerungsdatei werden Spiele sehr wohl beschleunigt, da hier oft einige GB Daten anfallen. Auch Spiele mit großen offenen Welten, sowie 3D-Shooter, deren Inhalte und Animationen mitten im Spiel dynamisch nachgeladen werden, profitieren extrem.

Die Framerate wird deshalb aber trotzdem nicht höher.
 
Bei Spielen tabbe ich sehr oft hin und her, und da macht sich die SSD wirklich bemerkbar.
Z.B. bei The Witcher 2. Auf meiner normalen 5400er HDD dauert das reintabben 10+ Sekunden. Da rödelt die HDD auch übelst. Bei der SSD sinds gerade mal ~4 Sekunden. Ladezeiten haben sich teils auch um 50% verringert.

Mehr FPS darfst du dir aber nicht versprechen.
 
@ rStar: Da gäbe es z.b. World of Warcraft (das bei Festplatten beim Anfang immer eine Ruckelorgie ist xD) oder auch "Oblivion" oder ähnlich aufwändige, große Welten enthaltende Rollenspiele. Es gibt noch zig mehr Spiele, die von SSDs sehr stark profitieren. Auch Flight Simulator ist so ein Extrembeispiel.
 
Der eizige Vorteil ist, wenn du Spiele hast, wo verschiedene Levels kommen, dass die Ladezeiten etwas verkürzt werden. Mehr auch nicht.
 
Bei offline Titeln brint eine SSD so kaum sichtbare vorteile, anders sieht es schon bei Multiplayer-titlen aus. Maps werden schneller geladen (z.B. bei BFBC2), wobei man da bei einer schnellen Onlineverbindung mehr vorteile hat. Ist aber beides gegeben, also SSD + sehr guten Ping zum Gameserver ist man meistens schneller am Start als seine Kollegen beim Mapchange. Die heutige art Spiele zu Programmieren, mit schlauchleveln und Gescripteten Szenen dient dazu das die Spiele gut Gestreamt werden können, das Entlastet die Hardware und dient dazu das eine breite schicht der Kunden dieselbe Qualität eines Games geniessen können.

Nachtrag als edit. Open World games Profiteren Stark von einer SSD, schlauchlevelige Games kaum bis gar nicht. Das ist es was man zusammenfassend aus allen beiträgen sagen kann.
 
der aufpreis lohnt sich. es ist schließlich nicht der einzige vorteil einer SSD.
 
Es hängt sehr stark vom Spiel selbst ab, wie es die Zugriffe auf die Platte regelt. manche können schon sehr vorausschauend die Daten in den Speicher laden, so das man die Zugriffe selbst mit einer HDD kaum merkt. Andere laden beim Betreten eines Levels erst mal alles in den Speicher, dies kann durch eine SSD gut beschleunigt werden.

Bei WoW z.B. wird der erste Login oder das betreten einer Instanz sehr stark beschleunigt, aber während des Spielens merkt man dagegen kaum mehr was.
 
Es bringt schon was, aber halt nur für das Zeugs drumrum.

Spiele starten schneller und bei mir selber zum Beispiel ist es jetzt möglich im selben Jahr zwischen Windows und Starcraft hinundher zu tabben.
 
@micha2: Wenn es nur darum geht Spiele-Ladezeiten zu verkürzen lohnt er sich nicht.
Bei Spielen stören mich die Ladezeiten auch nicht so sehr... aber wenn ich am Arbeiten bin und neben dem Compilieren noch kurz Outlook und Skype starte, dann macht es einen himmelweiten Unterschied zwischen SSD und HDD.

Unterschiede, die zwar messbar aber nicht spürbar sind, bringen mir nichts. Und beim Spielen hatte ich nie das Gefühl eines spürbaren Vorteils, wenn ich sie von SSD gestartet habe.
 
Alternate 2
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