Moin moin,
es wäre auch interessant zu wissen, ob eine normale Wärmeleitpaste für allgemeine Elektronikanwendungen auch zum Auftragen auf eine CPU geeignet ist. Die Motivation: Ein sehr alter PC soll wieder Betriebstauglich gemacht werden, dabei habe ich den Kühlkörper entfernt und es gewaschen. Da zuvor ein Wärmeleitpad angebracht ist, muss man es entfernen und neue Wärmeleitpaste auftragen, da dieses Pad teilweise am Kühler und teilweise an der CPU kleben bleibt.
Da kommt doch der Gedanke hoch, warum man nicht für ein solches "wertloses" System günstige Standardwärmeleitpaste für die Anwendung im Elektronikbereich (Transistoren, ICs in Multiwatt-Gehäuse,...) verwenden soll? Trocknet die Wärmeleitpaste mit der Zeit aus und verschlechtern sich die Werte drastisch?
Es handelt sich um folgendes Produkt:
Übrigens funktioniert das Netzteil noch, jedoch sind einige Elkos im inneren aufgequollen und ein Elko hat die typische braune Kruste auf der Sollbruchstelle...Fischer Elektronik
Wärmeleitpaste, silikonfrei
WLPF
Chargennummer: 8A
[Adressangaben vom Hersteller]
Gefahrensymbol: N, umweltgefährlich
PS: Interessant wäre auch, wie eine solche günstige Wärmeleitpaste im Dauertest auf einem aktuellen System sich verhalten würde und ob am Ende doch noch etwas vernünftiges herauskommt - sozusagen als Wärmeleitpaste für Budgetfreaks
Freundliche Grüße N-MOS
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24.04.2012, 17:16 #1
Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
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24.04.2012, 20:41 #2Commodore
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AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
Prinzipiell eignet sich jede Wärmeleitpaste.
Aber Paste mit dem Gefahrensysmbol "umweltgefährlich" würde ich nicht verwenden. Was haben die da bloß in der Paste drin?
/edit: ah, ok
https://www.buerklin.com/datenblaetter/B116650_SD.pdfGeändert von kisser (24.04.2012 um 20:44 Uhr)
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24.04.2012, 21:01 #3Legend-StormGast
AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
solang diese nicht elektrisch leitet geht das auch solangs kein high end system wird was schön warm wird passt das
umweltschutz wenn ma geld sparen kann is das ja mal egal du isst ja nicht vom cpu ?
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24.04.2012, 21:12 #4
AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
Verwendet wird das sowieso nur für einen Pentium 4 und die Elektrische Leitfähigkeit ist sowieso von keiner großen Bedeutung, da der Heatspreader und der Kühlkörper keine unterschiedliche Potentiale aufweisen. Dann kann ich mich auch mal daran wagen, den Computer wieder flott zu machen

Apropos Geld sparen: Eine solche Tube kostet kaum etwas und reicht locker für 20 Benutzungen - warum denn nicht? Nur die Langzeitwirkungen in PCs sind ungewiss
Grüße N-MOS
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26.04.2012, 02:48 #5Ensign
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AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
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26.04.2012, 14:20 #6Commodore
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AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
Die kannst du nehmen,
das Netzteil wird mit schon ausgelaufenen Elkos aber bestimmt nur noch ein paar hundert stunden laufen, wenn überhaupt
Homepage: Dominic Schulz Fotografie |
Workstation: i7 2600k@4.4Ghz, P8P67, 16GB, Crucial M4 128GB, GTX260
Notebook: HP Elitebook 8730w, 17" Dreamcolor 1920*1200px, Q9100 2.26Ghz, 8GB, X25-M 120GB, Quadro FX 3700M
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26.04.2012, 16:05 #7
AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
Damit meine ich ja, dass das Netzteil in meinen Augen nicht mehr zumutbar ist
Höchstens paar brauchbare Halbleiter und Widerstände lassen sich noch herausholen und die Elkos, die noch normal aussehen eignen sich womöglich noch für 50Hz und Gleichstromanwendungen. Ein Kapazitätstest ist aber nicht immer aussagekräftig...
Ich bedanke mich für die Antworten, das ist eine tolle Community hier
Grüße N-MOS
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24.05.2012, 19:16 #8
AW: Normale Elektronikwärmeleitpaste für Zweitcomputer
Geschlossen in der Tube sollte die WLP doch eigentlich recht lange halten. Meine MX-2 müsste ca. 1,5 Jahre alt sein und tut es immer noch. Vor wenigen Wochen habe ich schließlich den Rechner meiner Eltern mit meiner alten Hardware aufgerüstet. Für paar CPUs wird die Paste noch reichen. Da kommen die 5€ nicht so teuer.
Beim Auftragen würde ich einfach Kleckse in der Mitte drauf machen und die Kühler aufsetzen. Der Anpressdruck erledigt den Rest. Bei der Karte, womit man verteilt, bleibt die Hälfte nur an jener hängen. Die Menge sollte nicht mehr als einem Reiskorn entsprechen.Geändert von Banger (24.05.2012 um 19:31 Uhr)
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