News Android-Klon Replicant wird von der FSF gefördert

Die sollten mE warten bis Ubuntu und FirefoxOS so richtig auf dem Markt angekommen sind. Das ist die bessere Basis.
 
Auf Ubuntu unf FirefoxOS werden vermutlich keine Android Apps nativ laufen, oder? Aber eine gute Entwicklung.
 
Ist das wieder eines dieser "zukunftsträchtigen" FSF-Projekte in denen ein bestehendes Projekt nachgebaut wird? (Stichwort: DotGNU, …)
 
Das ist ja mal ein feines Projekt, sowas verdient Unterstützung. Leider ist mein altes Android nicht dabei, sonst würde ich direkt umrüsten.
 
also die formulierungen in der news sind ja mal der hammer.

was soll denn bite heißen der kernel sei "größtenteils" frei. das geht überhaupt nicht. der kann aus lizenzgründen nicht teilweise unfrei sein. und genau so wenig macht das für das ganze os sinn (wobei ein android-derivate tatsächlcih dank der apache2 lizenz teilweise unfrei seien könnte).

die einzigen propriäteren dinge sind treiber und zusätzliche nicht zum OS gehörende applikationen. z.b. ein blick zu den propriäteren anteilen des galaxy nexus auf der von euch verklinken seite zeigt lediglich eine kleine liste von treibern.

das "freie" ubuntu oder suse oder fedora wird doch nicht teilweise propriäter nur weil es für manche hardware trieber benötigt, die proprietär ist. was redet ihr da?

p.s. das mit dem kernel ist ja mal der knaller.
 
estros schrieb:
Die sollten mE warten bis Ubuntu und FirefoxOS so richtig auf dem Markt angekommen sind.

Ich glaube, das ist der Haken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass FFOS oder Ubuntu eine stabile Userbase aufbauen können, die Karten sind schon verteilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dese schrieb:
also die formulierungen in der news sind ja mal der hammer.

was soll denn bite heißen der kernel sei "größtenteils" frei. das geht überhaupt nicht. der kann aus lizenzgründen nicht teilweise unfrei sein. und genau so wenig macht das für das ganze os sinn (wobei ein android-derivate tatsächlcih dank der apache2 lizenz teilweise unfrei seien könnte).

die einzigen propriäteren dinge sind treiber und zusätzliche nicht zum OS gehörende applikationen. z.b. ein blick zu den propriäteren anteilen des galaxy nexus auf der von euch verklinken seite zeigt lediglich eine kleine liste von treibern.

das "freie" ubuntu oder suse oder fedora wird doch nicht teilweise propriäter nur weil es für manche hardware trieber benötigt, die proprietär ist. was redet ihr da?

p.s. das mit dem kernel ist ja mal der knaller.

Die Entwickler von Replicant sehen das so: Most of Android is licensed freely under the Apache License 2.0. The Linux core is mostly Free Software under the GPLv2. …
 
Tja das ist schon ein Knackpunkt.

Andererseits zeigt sich Sony in lichten Momenten erstaunlich offen gegenüber offener Software. Die hatten/haben einige Projekte mit dem AOSP am laufen. Da kann ich mir vorstellen das sie zumindest nicht arg blockieren.
 
fethomm schrieb:
Die Entwickler von Replicant sehen das so: Most of Android is licensed freely under the Apache License 2.0. The Linux core is mostly Free Software under the GPLv2. …

Ist jetzt nicht abwertend, aber einen Nutzer ist es doch herzlich egal ob die GPL oder die Apache Lizens ist.
 
Floletni schrieb:
Ist jetzt nicht abwertend, aber einen Nutzer ist es doch herzlich egal ob die GPL oder die Apache Lizens ist.

Richtig und ich kann Firmen, die den Quellcode nicht offen legen oder unter eine Open-Source Lizenz stellen auch verstehen.
 
fethomm schrieb:
Die Entwickler von Replicant sehen das so: Most of Android is licensed freely under the Apache License 2.0. The Linux core is mostly Free Software under the GPLv2. …

mit verlaub, aber in der news steht es nicht so drinn, dass die Replicant entwickler das so sehen. es sit so formuliert, als ob das euro (computerbase) ansicht ist.

ich bitte daher darum mal diese absurd erscheinende behauptung näher zu erleutern. der kernel aller geräte ist als source verfügbar und offen. anders ginge es auch nicht ohne lizenzverstoss.

im falle von android ist die aussage ebenfalls falsch: man muss hier unterscheiden zwischen dem google android auf nexus geräten und den herstellerspezifischen android versionen, die durchaus proprietäre teile haben (nicht immer).

wenn ihr die aussage als zitat der replicant entwickler bringt, dann ist da ja ok. aber wenn ihr das als euro aussage und meinung schreibt, dann bitte ich doch mal darum diese behauptung näher zu erleutern. welcher teil des linux kernels unter android ist denn bitte schon proprietär? und welche des betriebssystems android (ich benote des betriebssystems)?

google play zählt nicht zum os.
 
Natürlich sind Teile von Linux nicht frei. Aber die Computerbase-Überschrift ist kacke. Firefox OS ist ein Klon von Android. Replicant ist Android.
Ergänzung ()

Dese schrieb:
google play zählt nicht zum os.

Mit Verlaub, aber: doch. Sogar auf'm Nexus ist es drauf.
Gern geschehen.
 
Im F-Droid-Repository gibt es keine 1000 Apps, insofern kann man gleich zu freien Alternativen wie Sailfish, Tizen etc. greifen.
 
Floletni schrieb:
Ist jetzt nicht abwertend, aber einen Nutzer ist es doch herzlich egal ob die GPL oder die Apache Lizens ist.

sorry, fakt ist es so gut wie keine freie linux distribution gibt. Der vanilla kernel mag "frei" sein, aber ein android nicht, und ja selbst bie den "google phones" die ach so tollen nexuses sind vollgepumpt mit unfreier software.

Und ja hier wirds pervers, man kann sagen gut installiert einfach nicht google-apps, das reicht aber nicht, denn in dateien dei vom Kernel abgeleitet sind wird im grunde die gpl gebrochen. Da aber wohl keiner lust hat bisher zu klagen gegen wirds weiter gemacht.

Freie software erlaubt z.B. auch nicht das man davon werke ableitet die unfrei sind und diese bundelt und auf datenträgern (in dem fall smartphones) vertreibt.

Opensource ja, aber frei nö.

Aber magst jetzt korrintenkackerisch teilweise recht haben, das Android per se als sourcecode theoretisch frei ist und der kernel ohne firmwares auch... aber so wie jeder es bekommt, ist es keine freie software mehr.



BTW zu den FirefoxOS und MozillaOS Leuten die das als alterantive hier hin stellen muss man fest halten das ziemlich sicher diese auch mit unfreien treibern kommt und vielleicht auch mit closedsource programmen vorinstalliert.
Gut das mit den closedsource programmen wird man sehen, man kann ja auch android ohne google apps bneutzen dann wären wir gleich weit, die mit nsa-backdoor-firmwares verseuchten linux-kernels sind das problem. oder das wo man unterscheiden kann wie frei so ein system ist.

Unter anderem deshalb baut ubuntua uch grad ihre kacke (um nicht zu sagen ausschließlich) mit MIR um proprietäre Android-treiber laden zu können, gut geht mit wayland auch, aber vielleicht mit mir noch besser vielleicht spinnen die auch einfach kann auch sein wurscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle, die Ubuntu wegen der Freiheit loben, sollten sich mal durchlesen, was Canonical alles machen kann.

Canonical lizensiert Mir mit der GPLv3, was erst einmal gut klingt. Das Problem ist, dass Canonical sich sämtliche Rechte an Mir-Code sichert: Wenn man nicht einen Abtretungsvertrag unterschreibt, wird der Code nicht übernommen.
Damit kann Canonical jederzeit Mir proprietär lizensieren.

Jetzt sagt vielleicht einer: "Nicht so schlimm, wir haben dann ja immer noch die GPLv3-Version." Das Problem ist aber, dass kein Canonical-Konkurrent mit dieser Version etwas wird anfangen können, weil sie viel zu restriktiv ist, um kommerziell eingesetzt werden zu können.
Mit anderen Worten: Indem Canonical frei und OSS-freundlich tut, schalten sie potenzielle Konkurrenz aus. Die einzigen, die neben Canonical mit UbuntuPhone etwas anfangen werden können sind damit Projekte wie das von der FSF. Nur werden die es nie schaffen, in dem sich schnell fortentwickelnden Smartphone-Business einen Fuß auf den Boden zu bekommen.

Im Endeffekt hat Canonical also alle Freiheit, UbuntuPhone faktisch so abzuriegeln wie iOS und WP:
http://mjg59.dreamwidth.org/25376.html
 
Garrus83 schrieb:
Jetzt sagt vielleicht einer: "Nicht so schlimm, wir haben dann ja immer noch die GPLv3-Version." Das Problem ist aber, dass kein Canonical-Konkurrent mit dieser Version etwas wird anfangen können, weil sie viel zu restriktiv ist, um kommerziell eingesetzt werden zu können.
Mit anderen Worten: Indem Canonical frei und OSS-freundlich tut, schalten sie potenzielle Konkurrenz aus. Die einzigen, die neben Canonical mit UbuntuPhone etwas anfangen werden können sind damit Projekte wie das von der FSF. Nur werden die es nie schaffen, in dem sich schnell fortentwickelnden Smartphone-Business einen Fuß auf den Boden zu bekommen.

Sorry bin mitlerweile der letzte der Canonical verteidigen will. Regen mich mit ihren alleingängen auf. Und ja die Motive mögen vielelicht böse sein und sie sich das denken was du da sagst.

Aber nur weil die anderen scheiss firmen zu Faul oder Feige sind einfach ein offenes System auf zu setzen. Muss man jetzt nicht Canonical die Schuld in die Schuhe schieben.

Eine Firma wie z.B. Samsung könnte natürlich deren zulieferer dazu bewegen alle Treiber zu veröffentlichen. BTW kann man auch auf einem gpl3 bassierten system proprietäre apps vertickern in nem Softwareshop. Sehe also kein Problem, solange man nicht NSA-Trojaner irgendwo einbauen will. Und ja sowas wie google apps kann man auch als offene version mit liefern, da würde sich niemand was abbrechen. Können dann ja an den anderen apps geld verdienen.

Können ja die 1-2 apps die man nicht offenlegen will aus dann sehr verdächtigen Gründen in appshop stecken.

Sorry das argument gilt nicht, wenn canonical mit der lizenz leben kann (wobei ja selbst das mitliefern von proprietären treibern weiterhin ok ist, oder liefert canonical nen eigenen kernel mit gpl3 aus?) also wieso sollte wenn cannonical im alleingang ausschließlich durch bezahlte entwickler soclh ein system aufbauen kann. wieso sollte es samsung als beispiel nicht können?

Proprietäre software kann sowas wie microsoft möglich machen, gpl3 macht sowas sicher nicht möglich. Wenn Firmen geil auf proprietäre Systeme sind sollen sie halt an microsoft oder canonical pro phone 500 Euro lizenzgebühren zahlen wenn sie lustig sind, hab ich kein problem mit. Die freie konkurenz wird unter solchen bedingungen boomen.
 
blackiwid schrieb:
Freie software erlaubt z.B. auch nicht das man davon werke ableitet die unfrei sind und diese bundelt und auf datenträgern (in dem fall smartphones) vertreibt.

Opensource ja, aber frei nö.

Man ist nicht frei wenn man sich nicht dagegen wehren kann in den Knast gesteckt zu werden. Sehr merkwürdige Definition von Freiheit die dort propagiert wird.

Freiheit ist was anderes als Freibier.
 
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