Tablet mit Stifteingabe für Uni

Honey_Badger

Cadet 4th Year
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Hallo zusammen,

ich suche ein Tablet mit Stifteingabe für die Uni, Studiengang Elektrotechnik. Das Tablet soll den normalen Schreibblock ersetzen. Für aufwendigere Sachen wie programmieren etc. besitze ich noch einen Laptop, daher soll es keinen vollwertigen PC ersetzen.

Anforderungen:
-Der Schreibblock soll ersetzt werden, sodass die Mitschrift direkt digital abrufbar ist und nicht soviel Papierchaos vorhanden ist.
-Vorlesungs-PDF direkt am Tablet bearbeiten und Markierungen auf dem Tablet vornehmen.
-Evtl. optionale Tastatur für kleine PC Tätigkeiten (E-Mails, etc.)

Budget: So günstig wie möglich (wenn es nichts im Preisbereich um 300-400€ gibt, wären auch eine Investition um die 800€ möglich)

Das Tablet soll nicht zum spielen verwendet werden, brauch also nicht die beste Hardware. Nur das Schreiben und bearbeiten soll natürlich flüssig funktionieren.

Vielen Dank schon mal für die Hilfe!
 
Hi,

Microsoft Surface 3, kostet für Studenten 540 Euro. Plus 45 Euro für den Stift, plus TypeCover 140. Ist zwar "hart am Limit", aber das dürfte tatsächlich ideal sein.

VG,
Mad
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber? :D Gibt es bei den Teilen eigentlich auch die ganzen Office Programme? Also Word, Powerpoint undso?
 
Schau dich mal nach nem gebrauchten Lenovo Helix bei ebay etc. um. Die i5-Variante bekommst du da um die 500 Euro. i7 ab 700 Euro.

Mußt nur darauf achten, das es eines mit Wacom-Digitizer ist, gibt auch welche ohne.

11,6", Full HD, Wacom-Stift, und nen Tastaturdock mit vollwertiger Thinkpad-Tastatur. Somit kannst du es auch als regulären Lapütop nutzen ohne die Einschränlkungen beim Surface.
 
Vielen Dank für die schnellen Antworten, direkt mal ein paar Fragen.

Wie sieht es mit einem Lenovo mit einem i3 aus?
Die Digitizer bei den Lenovo Helix Tablets sind immer Wacom-Digitizer oder gibt es da noch Unterschiede?

Das Surface habe ich mir auch schon angeschaut, ist aber natürlich dann direkt bei den 800€ mit dem Zubehör (Und kleiner in der nicht Pro Version, ist die Frage macht das einen merkbaren Unterschied aus).

Das Schreiben mit den Geräten geht aber gut oder muss man da noch Abstriche gegenüber einem herkömmlichen Schreibblock machen (Bezogen auf Genauigkeit und Schnelligkeit)?

Office 365 habe ich schon, brauche da also nicht unbedingt eine extra Lizenz.
 
Hi,

sorry, das "aber" war hier fehl am Platz :-)

Minimale Abstriche muss man auch mit einem Surface noch machen, definitiv. Aber wir nicht mehr so viel wie von früheren Digitizern gewohnt.

VG,
Mad
 
Bei dem Lenovo gibt es auch nen i3, aber da der eher nicht so der Verkaufsschlager ist, wirst du nen i5 zu nem günstigeren Preis als den i3 bekommen.
Lenovo nutzt bislang immer Wacom.
Von dem Formfaktor ist das Surface Pro besser, insbesondere im Hochkantformat, aber meiner Meinung nach gilt das nur für das Surface Pro, da das einfache Surface mit seinen 10 Zoll schon arg klein ist.
Genauigkeit und Schnelligkeit sind eigentlich kein Problem, solange du keine Sauklaue hast. Allerdings kommt das Schreibgefühl nicht an Papier und Stift ran, egal was für ein Gerät du nutzt.
 
Also ich habe das Surface mal in einem Geschäft getestet und das Schreiben ist sehr genau und ist fast so wie auf Papier. Der Stift ist wie ein Kugelschreiber und liegt gut in der Hand.

Ein Lenovo Tablet konnte ich leider nicht testen, da nicht vorhanden.
Ist bei den Lenovo Tablets der Stift ebenfalls so gut und liegt auch gut in der Hand? (zumindest beim Radieren muss man den Stift ja umdrehen, da er weniger Knöpfe hat)
Hat jemand schon mal beide oder ähnliche Geräte testen können?
 
Der Wacom-Stift bei den Lenovo-Geräten "funktioniert" eher noch besser als der N-Trig Stift beim Surface. N-Trig ist der Hersteller der Technik des Surface-Stiftes (wurde mittlerweile von MS aufgekauft).
Die meisten, die mit beiden Techniken Erfahrung haben, favorisieren Wacom. In deinem Fall ist das wahrscheinlich egal. Zumindest beim Helix ist der Stift kleiner, aber dafür auch direkt im Tablet versenkbar. Du kannst dafür aber auch einen der etlichen anderen Wacom-kompatiblen Stifte alternativ nutzen, da hast du ne große Auswahl.
Persönlich finde ich die Radierfunktion bei manchen Wacom Stiften genial, da dies eben dem Bleistift am nächsten kommt.

Von einem Tablet mit nur 64GB Speicher und Atom-Prozessor würde ich dir aber abraten. Von den 64GB hast du keine 40GB zur Verfügung, das kann auch bei geringer Nutzung schnell knapp werden. Und wenn du mit großen und grafik-intensiven PDFs arbeitest und die auch markieren/kommentieren willst, kann der Atom evtl. auch mal spürbar langsam sein.

Falls du dir wg. der Größe unsicher bis hier mal zwei Vergleiche:
http://displaywars.com/11,6-inch-16x9-vs-12-inch-3x2
http://displaywars.com/11,6-inch-16x9-vs-10,8-inch-3x2
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die Größe des normalen Surface fand ich beim Testen noch in Ordnung. In der Breite ist es ja ein Stück breiter als ein hochkantes DIN A4 Blatt. So müsste ich dann ja zumindest nicht zu der Seite scrollen, sondern nur nach unten. Das ist bei der Größe eigentlich das einzig wichtige, dass ich in der Breite des Tablets soviel Platz wie bei einem DIN A4 Blatt habe.

Beim Speicherproblem kann doch eine SD Karte eingesetzt werden, damit mehr Speicherplatz zur Verfügung steht.

Beim Stift habe ich bis jetzt nur auf Youtube Vergleiche der Lenovos zwischen dem Surface sehen können, wo der Windows Stift in den Ecken genauer war und gesagt wurde, dass das Schreiben beim Surface besser sei. Von der Form würde ich eine Kugelschreiberform, der Form eines Bleistifts vorziehen. Aber da gibt es ja wie du bereits sagtest auch von Wacom welche, die der Form nahe kommen (und auch noch mehr Tasten haben).
Ich versuche mal in den nächsten Tagen irgendwo einen Händler in der Nähe zu finden, der auch Lenovo und eventuelle noch andere Geräte zum ausprobieren hat, damit ich das mal selber testen kann.

Und merkt man beim normalen Surface 3 wirklich schon beim Nutzen und beschreiben von PDFs und beim Einsatz von Office Anwendungen, dass der Prozessor schwächelt?

Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die Informationen!
 
Zuletzt bearbeitet:
marvi schrieb:
Die meisten, die mit beiden Techniken Erfahrung haben, favorisieren Wacom.

kann ich überhauptnicht zustimmen, wacom ist schrott verglichen mit dem ntrig digitizer + stylus bei den tablets die ich bisher hatte (hatte auch noch nen bamboo feel stylus, nicht nur die standard stifte der tablets). wacom macht vieleicht gute grafiktablets und eigene gute tablets zum zeichnen aber die wacom digitizer die in den fremdtablets verbaut sind mies verglichen mit dem surface 3 digitizer.
 
Wenn du mehr Erfahrungsberichte zu einzelnen Geräten/Geräteserien lesen willst, kann ich dir noch das Forum auf www.tabletpcreview.com empfehlen. Da tummeln sich alle Digitizer-Fans.

Was meinen Tipp zur Vorsicht bei einer Atom-CPU betrifft: Für normale Office-Tätigkeiten und PDFs ist der natürlich schon ausreichend. Ich weiß halt nicht wie "exzessiv" dein Workflow wäre. Ich kenn das nur aus dem Geographie-Studium, wo die Profs schon mal mal PDFs mit ~100 Seiten und ebenso vielen Grafiken hatten. Bei mehreren geöffneten PDFs solcher Art und ständigem Hin- und Her-Switchen (Klausurvorbereitung) und schnellem Scrollen und diversem Multitasking hatte da ein Atom ab und an hinterhergehinkt. Das ist aber Meckern auf relativ hohem Niveau und für dich evtl. gar kein Problem.
 
Also die PDFs haben auch schon mal einen Umfang von bis zu 250 Seiten. Allerdings muss ich da nicht mehrere gleichzeitig offen haben. Ich würde wenn dann mein Schreibprogramm für die Mitschrift geöffnet haben und dazu das Skript zum markieren. Mehrere Skripte gleichzeitig habe ich eigentlich nicht geöffnet.
 
Also als mögliche Optionen stehen mir zur Auswahl:
Das Surface 3 ohne Pro in dem Bundle von öcdc's Link für 629€ (neu)
Das Surface Pro 3 i5 inkl. Type Cover für ca. 850€ (neu)
Lenovo Helix für ca. 550€ (gebraucht)

Da ist die Frage wären die ca. 230€ Aufpreis für das Surface Pro 3 lohnenswert?
Beim gebrauchten Lenovo bin ich mir mit dem Digitizer halt nicht so sicher und ist halt gebraucht.

Das neue Surface Pro 4 wäre ja wieder in einer Preisklasse von ca. 1000€ mit Zubehör und das in der kleinsten Variante, da würde mir glaub ich ein Surface (Pro) 3 reichen. Da wäre die Frage ob die Preise vom Surface Pro 3 noch fallen oder es ohne großen Preisverlust vom Markt verschwindet?
 
Zuletzt bearbeitet:
H3cht schrieb:
Das Schreiben mit den Geräten geht aber gut oder muss man da noch Abstriche gegenüber einem herkömmlichen Schreibblock machen (Bezogen auf Genauigkeit und Schnelligkeit)?

Ja du wirst Abstriche machen. Ich studiere selber und hatte zu Anfang genau die gleiche Idee, und das bei einem Studiengang, der weniger Formeln beinhaltet als Elektrotechnik. Klar kann ein Tablet nützlich sein für die Uni ohne Zweifel, aber ersetzen wird es Stift und Papier niemals. Ich würde an deiner Stelle eher so was mal genauer unter die Lupe nehmen:
http://www.amazon.de/gp/product/B00...m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=10T9DQZ43WC9JBNF8B48
 
Ich denke Leistung brauchst du nicht bei dem was ich so rauslese, bzw. selbst die vom S3 ist für deine Zwecke ausreichend. Du solltest dir lieber Gedanken um den Formfaktor machen falls das Geld nicht soo wichtig ist. Ich zb wollte auf keinen Fall ein so großes Tablet wie das SP3 aber das kann bei dir genau umgekehrt sein. Da kann dir hier niemand Tipps geben und du musst selbst überlegen was dir mehr Zuspricht. (Ist übrigens nen gutes Angebot für 850€).


Ansonsten stimme ich janniator zu, ersetzen wirds das Papier (aktuell) nicht aber es ermöglicht tolle neue Möglichkeiten.
Z.b lerne ich aktuell Maschinenbauklausuren die ich erst in paar Monaten schreiben werde. Ich möchte mir da für die jeweiligen Aufgabenstellungen "Musterlösungsansätze" erstellen.
Um ne Aufgabe neu zu lernen und zu rechnen brauche ich ca 5-6 A4 Seiten. Da ist dann viel durchgestrichen, unnötige Nebenrechnung, die Reihenfolge wie ich das Zeug berechne ist nicht optimal und es wird auch Platz verschwendet.
Diese 6 Seiten taugen somit nicht um mir den Stoff in paar Monaten dann schnell anzuschauen und wieder rein zu kommen, total unübersichtlich. Um immer wieder alle Aufgaben ins Reine auf neue Blätter zu übertragen bin ich zu faul denn das ist echtn Haufen Arbeit bei 20 Aufgaben und mehr.
Wenn ich aber das Zeug auf dem Surface per Onenote rechne kann ich wenn ich fertig bin schnell das unnötige Zeug löschen, mir die Reihenfolge anpassen und habe ganz schnell ein fertiges Blatt das ich in paar Monaten dann ausdrucke und lernen kann.

Auch ist es toll um Skripte mitzuschreiben (Drawboard PDF ist klasse!) und zu ergänzen und danach erst auszudrucken, mit den eigenen Kommentaren schon integriert. Man kann zb ne neue Seite einfügen wenns mal wieder knapp wird mit dem Platz und muss nicht eigene Blätter zwischenreinlegen was besonders nervig ist wenn man zb 4 Folien pro A4 druckt und man immer wieder wechseln muss zwischen eigenen Kommentaren und Skriptseite.
 
Sorry dass ich so blöd frage aber wo bekommst du denn das Surface 3 pro für 850 ? :)

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