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    [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    PC Power & Cooling – Quality knows no limits
    Erfahrungsbericht


    Mehrere Grafikkarten im Verbund, Quad Core Prozessoren von AMD und Intel; die Liste der Stromverbraucher in einem Computer wird lang und länger. Der Bedarf eines zuverlässigen Netzteils auf dem Markt ist dabei deutlich größer geworden. Viele Marken ringen um die Gunst des Kunden, entweder mit günstigen Preisen oder aber mit besonderen Features wie optischer Raffinesse. Die 1000W Grenze konnte dafür schon seit längerem überschritten werden und zwar erstmals von PC Power & Cooling.
    Einige werden sich unter dem Hersteller nichts vorstellen können, andere wiederum kennen es als einen der beliebtesten Anbieter in den USA, dessen Produkte nicht zuletzt in vielen solcher High-End Rechner zum Einsatz kommen. Nur was macht diese Firma so besonders?
    Angefangen hat alles an einem Ort mit dem Namen San Diego und mit einem Mann. Einem Mann, der maßgeblich das Gewerbe mit originellem Vorstellungsvermögen und schöpferischem Können geprägt hat : Doug Dedson. Im Grunde ist er jemand, der als Hobby-Bastler begonnen hat und durch gesammelte Erfahrungen sehr viel vom seinem Fach versteht. Die Fähigkeit, eigene gute Ideen umzusetzen, zählt zu seinen Stärken. Gegründet würde diese Firma bereits im Jahr 1985, am 19 April um genau zu sein. Im Jahr darauf erreichten auch bereits die ersten beiden Power Supply Units unter dem Namen Silencer mit 150W und Turbo-Cool mit 200W ihre ersten Abnehmer. Eine Serie war für den besonders leisen Betrieb und eine weitere für höchste Performanceansprüche gedacht. Zuvor hatte man sich hauptsächlich mit Lüftern und der PC Kühlung allgemein beschäftigt, was dort auch einfließen konnte. Es war ein kleines aber zielstrebiges Unternehmen, das klare Vorstellungen von einem guten Netzteil hatte und mit dieser Einstellung langsam zu wachsen begann…


    Heute ist es eine namenhafte Marke die seit einiger Zeit zur OCZ Group gehört. Von OCZ aufgekauft zu werden, bringt sicherlich nicht nur die Nachteile geringerer Freiheiten mit sich. Der Gründer von PCP&C kann nun als sogenannter Chief Technology Officer weitere innovative Schritte planen und mehr Zeit in die Technik ansich investieren. Die beiden Reihen Silencer und Turbo-Cool wurden beibehalten und auf diese Weise ergänzt man die Produktvielfalt von OCZ. Bei Seasonic werden aktuell erstere gebaut, allerdings auf Wunsch deutlich massiver bestückt, Amerikaner mögen es eben eine Nummer kraftvoller. Deshalb schafft man es auch, die etikettierte Leistung fair anzugeben und Peak-Werte zu erreichen, die darüber hinausgehen. Ein Kenner, der selbst auf einen leisen Betrieb wert legt, wird sicherlich nach dem 80mm Lüfter Fragen. Man sollte bedenken, das mehrere Punkte zusammenkommen, die darüber entscheiden, wie schnell ein Lüfter drehen muss, um effektiv kühlen zu können und durch entsprechende Maßnahmen eine 80mm Lösung gar nicht so laut sein muss. Einerseits sind das stattliche Kühlrippen mit T-Form und weiterhin erklärt man die geringe Geräuschentwicklung durch den Abstand des Lüfters mit 1.5” gegenüber Standardfabrikaten. Direkt davor installierte haben diverse Bauteile sozusagen direkt vor der Nase, wodurch der Airflow nicht optimal ist und Luftverwirbelung entstehen, die hochfrequente Töne entstehen lassen. Auch bietet es Vorteile durch die Ausrichtung um kleinere Elemente im unteren Bereich erreichen zu können. Nachteile sind unter Umständen, dass nicht alle wesentlichen Segmente auf der gesamten Platinenfläche abgedeckt werden. Was jedoch bei einer guten Struktur nicht der Fall ist.

    Die Turbo-Cool Modelle, allem voran das neuste mit 860W, welches ich seit Freitag dem 2. Mai mein eigen nennen darf, setzt noch etwas andere Akzente. Hier geht es weniger um Lautstärke, sondern um brachiale Leistung. Dazu dann gleich noch weiteres.
    Beide vereinen die Grundvorstellungen der Ingenieure, denn es wird bewusst kein Kabelmanagement eingesetzt, nur weil der Kunde meint, dass das gut sei. In der Praxis gibt es teilweise noch das Problem, dass Steckerköpfe verwechselbar sind und von einem Laien falsch angesteckt werden oder zu locker sitzen und es zu einem Kontaktbrand kommt. Von der theoretischen bzw. technischen Seite her sind Übergangswiderstände zu nennen, die zum Spannungsabfall führen und einen kleineren Wattverlust (=geringeren Wirkungsgrad) mit sich bringen sollen. Außerdem setzte man auf eine solide +12V Rail, statt mehrerer aufgeteilter. Hierbei setzt der Überlastungsschutz (OPP engl. für Over Power Protection) entweder später als bei 240VA ein oder existiert nicht. Das Splitting, was so viele machen, begründet sich durch einen Wunsch von Intel in der ATX Norm, nicht weil es wirklich sinnvoll ist. Die Intel Prozessoren werden hierbei unabhängig von den Peripheriegerätschaften versorgt, angeblich aus Stabilitätsgründen. Dabei bringt das den Nachteil mit sich, dass gerade starke Verbraucher wie die Grafikkarte durchaus eine der Leitungen die üblicherweise auf 20A (240VA) spezifiziert ist, überlasten kann. Weiterhin kann nicht das volle Potenzial genutzt werden. Hängt an einer solchen Schiene ein Verbraucher mit 10A, bleibt der Rest ungenutzt und kann nicht an andere Komponenten ausgegeben werden. Die übrige Leistung ist isoliert und liegt damit einfach brach. Also ein deutliches Contra für die einstigen Vorstellungen seitens Intel. Man will keine optischen Äußerlichkeiten wie Gehäuse mit Chromoberfläche bzw. LED-Lüfter vor die inneren Werte stellen, die Netzteile sind vor allem robust gebaut und man konzentriert sich auf das wesentliche.



    Turbo-Cool 860W:


    Nun nach dieser etwas umfangreicheren Einleitung in das Geschehen folgt der eigentliche Erfahrungsbericht zu meinem neuen Turbo-Cool 860W. Dieses ist aktuell nur bei sehr wenigen Shops verfügbar und liegt mit einem Preis von 230-240€ sicherlich nicht bei der Kostenvorstellung jeden Lesers. Aus meiner Sicht ist es allerdings jeden Cent wert und das es bei der Beschaffung zu einigen Schwierigkeiten nicht nur wegen der Verfügbarkeit kam, ist ertragbar. Umso verführerischer, wenn man es schafft, eines zu ergattern. Weiterhin bezahlt man ja auch Unmengen für stetig neue Grafikkarten, weshalb das Finanzielle beim High-End Anwendungsbereich eine eher untergeordnete Rolle spielt. An dieser Stelle werden die Daten noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

    Leistungsdaten:
    Gesamtleistung: 860W (960W P)

    P= Peak Power

    Features:
    Aktives PFC, Wirkungsgrad weit über 80% (80Plus), integrierte Potentiometer, 7 Jahre Garantie bei PC Power & Cooling, 200.000 hrs. MTBF, Nvidia SLI zertifiziert.



    Das Netzteil kommt in einem blau-schwarzen Karton daher, der mit Produktinformationen versehen ist, Logos und Zertifikate ebenso wie Firmendetails aufgedruckt hat. Im Lieferumfang enthalten sind neben 4 Schrauben zur Befestigung, einem Kaltgerätestecker, einer Broschüre mit Pinbelegungen und einer Installationsanleitung in Englisch das Netzteil selbst und was einzigartig ist, ein Beiblatt mit individuellem Testbericht, was bei jedem einzelnen Produkt dort durchgeführt wurde.



    Anschlüsse:
    Wie bereits erwähnt verzichtet man bewusst auf ein Kabelmanagementsystem aus oben genannten Gründen, weshalb man ungenutzte anderweitig im Gehäuse verlegen muss. Mit einigen Kabelbindern ist das jedoch keine große Sache. Ein paar Verschlusskappen wären nützlich gewesen damit es nicht möglicherweise zu Kurzschlüssen kommt. Die Kabel sind allesamt nylonummantelt, nur bei den Enden der SATA- sowie Molexstecker hat man darauf verzichtet, um die nötige Dynamik und Flexibilität zu gewähren. Diese sind auch sehr lang, sodass es zu keinen Problemen in Big Tower Gehäusen kommen sollte. Zwei 6+2 pin und zwei weitere 6 pin PEG Stecker versorgen ohne Probleme hungrige Karten. Allerdings wären ohne Probleme weitere Anschlüsse denkbar gewesen.



    Eindruck:
    Mit 15cm Länge ist das Gehäuse, dessen Oberfläche schwarz verpulvert wurde, für diesen Leistungsbereich nicht allzu groß bzw. sogar Standard, was darauf schließen lässt, dass die interne Leiterplatte recht klein sein muss und die Bauteile sehr komprimiert beieinander stehen. Es werden keine halben Sachen gemacht, zur Kühlung steht ein ordentlicher, dreiblättriger Delta Lüfter im 80mm Format bereit. Die Ausführung trägt die Bezeichnung EFB0812EH und kann bis zu 5000rpm erreichen bei einem Bedarf von 0.42A, was aber durch eine gute Regulierung nicht zu erreichen ist im normalen Betrieb. Die Lautstärke kann man somit als moderat einstufen, wobei es sicherlich nicht für Silentsysteme geeignet ist. Auf der anderen Seite sind starke Systeme mit GPU Verbund ohnehin keine Leisetreter, weshalb das nicht zu bemängeln ist. Immerhin muss in dem Verbrauchsbereich auch einiges an Wärme abgeführt werden trotz der wirklich hohen Effizienz. Aus diesem Grund ist das ganze wohl besser, als das sich knapp 240€ wegen Überhitzung sprichwörtlich in Rauch auflösen.



    Bereits auf den ersten Blick in das Innere fällt auf, dass dies kein gewöhnliches Netzteil ist. PCP&C hat es mit WinTact entwickelt und eine klassische Strukturierung in die verschiedenen Abteilungen mit unterschiedlichen Spannungsniveaus fällt nicht leicht. Es wurden zwei Windtunnel in die Struktur eingefügt, die in der operierenden Bahn des Lüfters liegen, um hinten erwärmte Luft heraus zu befördern. Einer des größeren Kühlkörper, der den benachbarten teilweise überdeckt, ist unverkennbar aus Kupfer. Solches Material ist durch seine thermischen Eigenschaften etwas besser geeignet als das an anderer Stelle verwendete Aluminiumblech. An der Vorderseite befinden sich wabenförmigen Belüftungslöcher. Die Bauteile sind allesamt als hochwertig zu bezeichnen, auch wenn man Feststoffkondensatoren hätte integrieren können. Diese zeichnen sich durch eine höhere Temperaturunempfindlichkeit, damit Langlebigkeit und weiterhin einen geringen Innenwiderstand aus. Da diese aus festem Polymer bestehen, können sie zudem nicht so einfach auslaufen. Dennoch ist die Wahl auch dort bestens getroffen worden, wie in unterer Beschreibung zu sehen ist. Die spezifizierte Lebensdauer kann man als sehr lang bezeichnen und sie sind allesamt mit einer maximalen Betriebstemperatur von bis zu 105°C angegeben. Wer sich nach dem Sinn bei dem Thema 105°C fragt, wo die ATX Norm als maximale Umgebungstemperatur 50°C angibt, sollte die Werte anders interpretieren. Ein Elektrolytkondensator verschleißt bereits bei einer Temperaturerhöhung von 10°C um die Hälfte schneller, ergo lebt einer mit 105°C gegenüber einem mit 85°C theoretisch doppelt so lange. Bei diesem Bauteil kommt es andererseits immer auf die Umstände an, wie schnell diese an Kapazität verlieren über die Dauer, weshalb die Verwendung dieser gehobeneren Modelle angemessen ist, zumal man das für diesen Kostenaufwand auch erwarten darf. Hier zeigt sich also, wie wichtig eine effektive Kühlung und ein passabler Airflow tatsächlich sind. Mit entsprechendem Siliconkleber wurden einige Stellen isoliert, besonders bei den unter Last möglicherweise vibrierenden Drosseln, die zusätzlich noch ummantelt und stabilisiert wurden. Die Kabelstränge am Ausgang haben relativ wenig Raum, aufgrund der vielen Technik vertreten durch das Schwester PCB mit mehreren Potentiometern. Mit den integrierten Potentiometern (Abkürzung Poti) kann man die Spannungen der drei Hauptschienen manuell beeinflussen. Zur Verstellung benutzt man einfach einen Schraubendreher, um es vorsichtig zu verstellen, wenn der Bedarf besteht. Es handelt sich daher um so genannte Trimmer, wie sie auch bei anderen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen. ( Zum Beispiel als Lautstärkeregler im Audiobereich.) Somit ist das Turbo-Cool wohl mit Abstand einer der besten Netzteile, die es derzeit als Endverbraucher zu bekommen gibt.
    Das ganze kann man durchaus schon als Serverniveau bezeichnen.

    Beim primären Kondensator handelt es sich um ein Hitachi Modell mit folgenden relevanten Eckdaten laut Hersteller:


    Hitachi HU
    Temperaturbereich: -40°C ~ + 105°C
    Lebenserwartung: 6000h bei 105°C

    Bei den sekundären Kondensatoren handelt es sich um Nippon Chemicon Modelle mit folgenden relevanten Eckdaten laut Hersteller:


    Chemicon KY Series (Miniaturausgabe)
    Temperaturbereich: -40°C ~ + 105°C
    Lebenserwartung: 4000-10.000h bei 105°C

    Mich hatte jemand gefragt, ob es sich wirklich spürbar lohnt, so viel für ein Netzteil auszugeben. Ich antwortete, dass manche ihr Geld in Grafikkarten stecken, wieder andere in teure Autos und dergleichen. Aber an der Stelle möchte ich das noch mal ausführen sozusagen als persönliche Erklärung. Natürlich kann man es so sehen, dass ein Netzteil entweder läuft oder eben nicht, solange es halbwegs passabel ist. Jedoch sollte beachtet werden, dass die spezifizierte Betriebszeit ganz enorm ist und man dieses theoretisch noch weit über die 7 Jahre Garantiezeit (auch ein Argument gegenüber 3 Jahren Standard) hinaus verwenden kann. Man bezahlt sicherlich bei diesem Produkt die Entwicklungsarbeit, weil man neben genügend Zeit sehr fähige und kreative Ingenieure benötigt, die dieses völlig neuartige Konzept entwerfen. Man hat sich sicherlich zu jedem einzelnen Bauteil große Gedanken bei dem zur Verfügung stehendem Budget gemacht. Und da ist auch der springende Punkt, mit so viel finanziellem Freiraum muss man nicht überlegen, an welchen Ecken man sparen sollte. (Quality knows no limits.) Das äußert sich in der Markenwahl der Bauteile wie den den Transistoren, zum Beispiel von Fairchild und NXP Semiconductors . Wo viele andere die ganzen Standards aus Taiwan kaufen oder noch schlimmer günstige Modelle von Fuhjjyu, werden hier Chemicon und Hitachi Elkos angebracht. Diese zählen unter anderem sozusagen zu den „Top 5 Japanese brands“ in die man großes Vertrauen stecken kann. Fuhjjyu hatte Channel Well auch eine ganze Weile im Einsatz und noch ehemals viele weitere, die eigentlich aktuell eher zu den guten bzw. verbreiteten Marken zählen. Die Fehlerrate im Einsatz bei primärgetakteten Schaltnetzteilen ist dort teilweise sehr hoch, gerade unter schlechten Bedingungen bei wenig Platz im sekundären Abschnitt. Weiterhin geht es um die Materialien wie eben Kupfer oder bei der Platine solides und resistentes Epoxidharz. Auch bei den messbaren Werten äußert sich das nicht nur im Wirkungsgrad, sondern auch bei der Restwelligkeit und Spannungsstabilität. Letzteres trägt wiederum erheblich zur Lebensdauer aller Systemkomponenten bei. Es gehört insgesamt viel Mut dazu, den Kunden nicht mit Preisen überzeugen zu wollen und sich damit möglicherweise Wege im größeren Verkaufsumfang zu versperren. Es ist fast so, als ob ein Künstler ein Bild malen würde und seinen Stil mit voller Leidenschaft verewigt. Ist doch egal wie viel die Farbe gekostet hat und was die anderen für Kunst halten. Denn dann blickt er nach der Vollendung auf sein Werk und ist zufrieden mit seiner Arbeit. Das ist die Hauptsache. Und manche Gemälde sind Millionen wert.


    Insgesamt also der pure Individualismus, dieses Netzteil wird man kein zweites Mal mit einem anderen Label auffinden können. Massive Leistungsfähigkeit, da wirkt der eigene PC stark unterdimensioniert und fast schon unwürdig:

    Intel Core 2 Duo E6600 übertaktet auf 3,6GHz Vcore: 1,35V
    Scythe Mugen
    Asus P5B Deluxe
    4 GB Corsair /A-DATA
    Gainward 8800 GTS 640MB
    Seagate 7200.9 200GB
    Western Digital RE 500GB
    Nec DVD Brenner
    Antec Nine Hundred



    Es gibt aber nun mal keine kleinere Alternative, selbst innerhalb des Herstellers ist diese Variante ein absoluter Ausnahmefall. Weiterhin sollte bedacht werden, dass ein starkes Netzteil nicht automatisch mehr verbraucht, vor allem wo es einen so guten Wirkungsgrad auch in niedrigen Lastbereichen hat. Dazu nochmals an dieser Stelle der Merksatz:
    Zitat:
    Die hohe Leistungsfähigkeit eines Netzteils hat prinzipiell nichts mit dem Wattverlust zu tun. Der Verlust ergibt sich aus Effizienz und Verbrauch. Je höher der Verbrauch ist, desto höher sollte auch der Wirkungsgrad sein, um die Differenz zu kompensieren.

    Laut Reviews ergab sich bei der Beanspruchung bereits ein Wirkungsgrad von satten 86%. Bei 50% Last werden noch 1-2 Prozentpunkte mehr erreicht.

    Die Stabilitätswerte wurden mit einem Alcron Multimeter gemessen und waren innerhalb der Spezifikation (siehe Grafik). +5V und +12V wurden über einen Molex- und +3,3V von hinten am ATX Hauptstecker überprüft im Betrieb. Anzumerken wäre, dass diese Werte nicht repräsentativ sind für höhere Strapazierungen, auslastungsbedingt. Netzteile starten oftmals mit einer leichten Überspannung, um sich Raum für den Abfall bei höherer Last zu schaffen. Infolgedessen wird meist bei mittlerer Inanspruchnahme das Optimum erreicht. Bei PCP&C war die +5V Leitung schon immer ein Stückchen schwächer laut Anandtech und anderen Reviews, aber bis hoch zu den Peakwerten sind diese noch absolut innerhalb der Norm, weshalb das absolut unproblematisch ist. Bei der Auslastung (rund 30% gesamt) war die Leitung in diesem Zusammenhang jedenfalls nahezu ideal mit 5,01V. Im Übrigen gibt es wie gesagt Potentiometer. Deshalb ist das schon Kritik auf hohem Niveau. Weiterhin werden knapp 90% der Leistung ohnehin über die +12V Schiene bereitgestellt und dort zeigten diese eine der besten Regulationen überhaupt. Bei uns konnten dort 12,12V ermittelt werden, 3,3V lag bei 3,32V. Ein guter Beweis dafür, dass ein scheinbar überdimensioniertes Produkt trotzdem für so ein System geeignet ist. Stabile Werte sind schließlich sehr wichtig. Vergessen sollte man jedoch nicht, dass zu niedrige Lastbereiche auch wieder viel zu hohe Spannungen (ein Grund, warum man ein Schaltnetzteil nicht ohne Verbraucher zum laufen bringen sollte) und eine verringerte Effizienz mit sich bringen.
    Die verschiedenen Spannungen werden über die (Sekundär)Wicklungen der Transformatoren (Haupt- und Standby) generiert bzw. über Spannungsteiler anschließend noch weitere abgeleitet. Der Steuerungschip prüft anschließend vor der Ausgabe die Werte, reguliert gegebenenfalls und schaltet in kritischen Zuständen das Netzteil möglichst schnell ab.
    Noch mal der Hinweis: Dies sind keine professionell erfassten Werte und beziehen sich nur auf den Lastzustand (ca.30%) des eigenen Systems.




    Differenzen der Technologie des Silencer Quad:




    Ein nicht unwesentlicher Preisunterschied trennt das schwarze Turbo-Cool vom feurig roten Silencer Quad, das ohne Zweifel unheimlich preiswert zu bekommen ist, auch in Europa. Von daher lohnt sich sicherlich ein Blick „Hinter die Kulissen“, was denn nun für Unterschiede bestehen. Bereits eine kurze Betrachtung auf folgende Darstellung gibt einem Aufschluss über das ein oder andere Detail.



    Wie bereits erwähnt handelt es sich hier um eine verwendete Seasonic Plattform, die ihren Einsatz auch beim X-900 gefunden hat. Wobei diese sehr stark modifiziert und ausgestattet wurde. Der gesamte Aufbau geht schon eher in die konventionelle Richtung, hebt sich aber ebenso von vielen Standardnetzteilen ab. Beim primären Kondensator handelt es sich gleichermaßen um Hitachi, allerdings ein anderes sehr oft gewähltes Modell, das HP3 mit einer Temperaturspezifikation auf +85°C. Da dieser in der direkten Verlaufsrichtung des 80mm Lüfter liegt, sollte es mit der Temperaturentwicklung oder Lebensdauer keine Probleme geben. An dieser Stelle war allerdings auch schon Chemicon zu sehen bei diversen Tests. So oder so eine zufrieden stellende Entscheidung. Insgesamt wirkt alles sehr gut strukturiert und man kann die einzelnen Abschnitte gut gliedern. Oben links fallen die äußerst akkurat gewickelten Spulen und weitere großzügig verwendete Bauelemente der Filtering Stage auf. Dort wurden jeweils mehr Komponenten als üblich in Form von X-/Y-Kondensatoren benutzt, auch hinter der Gleichrichterbrücke setzt sich das fort. Der sekundäre Teil ist ebenfalls sehr üppig bestückt. Es würde wirklich in höchstem Maße präzise gearbeitet. Damit ist es sogar besser als das genannte Seasonic selbst, obwohl es eine höhere Leistungsangabe von 900W hat. Auch hier gibt es an einigen Stellen den Einsatz von Kleber als Isoliermaterial und ein Kabelbinder findet an manchen Punkten Verwendung. Man bemerkt auch den erwähnten größeren Abstand des Lüfters zur Platine, wodurch das Netzteil ganze 18cm in der Länge misst. Dieser ist von außen her mit „Silencer“ gelabelt, es handelt sich jedoch um ein ADDA Modell AD0812UB-A71GL mit 0.45A. Diese Marke wird bei vielen Herstellern verwendet, vor allem auch beim OEM Seasonic. Es kommen zwei Aluminiumkühlkörper zum Einsatz. Weiterhin trifft man angenehmerweise erneut auf Chemicon Elektrolytkondensatoren an aus derselben Reihe. Wobei sich auch ein kleiner OST Cap eingeschlichen hat.
    Geändert von soulpain (31.05.2008 um 13:45 Uhr)

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  3. #2
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Layout im Detail:


    1. Eingangsfilterung
    2. PFC Sektion
    3. Ausgangsfilterung
    4. Lüfter
    5. Transformator
    6. Gleichrichterbrücke (mit Heatsink)



    Beim primären Kondensator handelt es sich um ein Hitachi Modell mit folgenden relevanten Eckdaten laut Hersteller:


    Hitachi HP3
    Temperaturbereich: –40C ~ +85C
    Lebenserwartung: 2000h bei 85°C

    Möglicherweise laut Tests auch Chemicon, Modell unbekannt.

    Bei den sekundären Kondensatoren handelt es sich unter anderem um Chemicon Modelle mit folgenden relevanten Eckdaten laut Hersteller:


    Chemicon KY Series (Miniaturausgabe)
    Temperaturbereich: -40°C ~ + 105°C
    Lebenserwartung: 4000-10.000h bei 105°C

    Fazit:

    Was lässt sich nun zusammenfassend sagen?
    Nach diesem kleinen Einblick in die Welt dieses Unternehmens und einiger seiner Produkte lässt sich jedenfalls feststellen, dass dieser zu Recht mehr Beachtung finden sollte. Mit diversen bemerkenswerten Innovationen und einem Faible zu den Basiswerten eines Netzteils ist diesen eine gewisse Einzigartigkeit vorbehalten. Wer ein halbwegs leises, günstiges und dennoch kraftvolles Netzteil für seinen Rechner haben will, der ist mit den Silencer (Quad) gut beraten. Für eine kompromisslose Performance und völlig neuartige Technologie, wo das Preislimit keine Rolle spielt, kommt das Turbo-Cool 860W in Frage.
    Für die meisten Heimanwender reicht sicherlich ein deutlich kleineres Netzteil aus und Leser die auf besonders leise Rechner wert legen, werden wahrscheinlich zu anderen Lösungen greifen. Jedoch kann man sich bei der nächsten Zusammenstellung eines High-End PCs nochmals hier orientieren. Denn ihr Geld wert sind die beiden auf jeden Fall.

    Turbo Cool 860W:

    + herausragende Verarbeitung und Wertestabilität
    + extrem effizient
    + hochwertigste Bauteile
    + sehr lange Garantiezeit
    + unverwechselbares und einzigartiges Design
    + lange Kabelstränge
    + seriöse Leistungsangaben


    - sehr teuer
    - hörbarer Lüfter


    Quelle Bilder : PC Power & Cooling, CB, Reviews, Datenblätter. Dank gilt besonders dem Artikelschreiber auf Anandtech, der mich zum Kauf inspiriert hat.

    Reviews:
    Anandtech
    PC Perspective
    CPU3D

    Wichtige Anmerkung: Wenn ihr ein PC Power & Cooling Produkt habt, könnt ihr mich gerne wegen Ergänzungen anschreiben. Dann wird eine Art Kommentarliste erstellt.
    Geändert von soulpain (10.06.2008 um 17:34 Uhr)

  4. #3
    Commander
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Sieht ja spitze aus Gefällt mir mit den ganzen Bildern...

    Werde mal alles durchlesen, bestimmt wieder intressant^^

  5. #4
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Interessant könnte es vor allem werden, wenn noch die kleineren Silencer Modelle auf den Markt kommen und Bereiche 500W bzw. darunter abdecken neben den bisherigen.
    Bei ähnlicher Qualität dürften die in Mittelklassesystemen Platz finden und eine richtig harte Konkurrenz darstellen.

  6. #5
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    soulpain, hiermit gibts ein fettes Lob von mir - inhaltlich find ichs Hamma (auch wenn ichs schon kenne) rumpel01 go on ...

    cYa
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  7. #6
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Danke.
    Sind eben wie geschrieben leider keine eigenen Bilder mangels Kamera, aber zum Glück legen die ihre Internals auf der HP offen aus und auch durch die vielen Reviews kann man das dann gut genug sehen, um es mit eigener Meinung zu beschreiben, ohne das jetzt selbst auseinander zu nehmen.

    Lustig vor allem, das andere Hersteller immer die Ausrede haben, das Netzteil würde zu lang werden, wenn man diese und jene Technik integriert. Aber an der Bauweise kann man erkennen, dass es möglich ist, etwas gutes auf wenig Platz unterzubringen. Und das ist genial, ohne das da jetzt irgendwelche Probleme mit Temperaturen zu Stande kommen.

  8. #7
    Lt. Commander
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Der Primärkondensator in Silencer Quad ist, wie auf dem Foto zu sehen mit einer Spannungsfestigkeit von 400V versehen. Das ist meiner Meinung nach schon wieder sehr knapp über der evtl. vorliegenden Primärspannung. Die kann im ungünstigsten Fall nahe an 400V rankommen.
    Der Hitachi HU im anderen NT hat 450V und somit etwas mehr Sicherheit.
    Mir hat man mal beigebracht das Elkos am besten 20 - 25% mehr Spannung abkönnen sollen, als anliegt. Und ich bin damit immer sicher gefahren.
    Ich würde alleine aus diesem Grund das 1. Netzteil vorziehen.

    Ich habe vor einigen Jahren mal den Entwurf eines NT gesehen, bei dem das ganze Gehäuse aus Aluguß hergestellt war, mit Kühlrippen und als Kühlkörper diente. Hat aber anscheinend niemand gebaut?

    Ansonsten Prima Test.
    Gruß alfbaer

  9. #8
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Danke.
    Wie gesagt handelt es sich laut einigen Tests auch um irgendein Chemicon Modell. Das ist eben die Frage, was letzten Endes im Retailmarkt landet. Chemicon als auch Hitachi scheinen sehr beliebt beim eigentlichen Hersteller Seasonic zu sein, deshalb wechselt das vermutlich je nach Angebot beim Silencer.
    So wie es aussieht haben die meisten Hersteller einen 400V Kondensator primär, aber Du wirst schon recht haben, dass man sinnvollerweise Puffer einrechnet. Also auch ein Zeichen dafür, dass man an der Stelle kein Risiko eingeht.
    Nun, wenn also auch ein Elektroniker sagt, das erste hat diesen Vorteil, fühle ich mich mal in dem Kauf bestätigt.

  10. #9
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Echt klasse deine Erfahrungsberichte über Netzteile von PC Power & Cooling.

    Das Geschriebene von dir liest sich gut und unterstreicht meine Meinung über die Produkte von PC Power & Cooling.

    Du hast mir auch in der Vergangenheit mir zu dem Silencer geraten und es ist für den Preis ein wahres Allround-Talent. Den Blick in das Netzteil habe ich bei mir noch nicht gewagt, aber danke, dass du den Schleier gelüftet hast. Ich wusste zwar schon vorher, ungefähr von welchen Herstellern die ELCOS oder das eigentliche Fabrikat stammt, aber deine ausführlichen Infos sind beruhigend.

    Mal nebenbei gefragt - gibt es sonst noch Hersteller, die ein top 750 Watt Netzteil mit 4 x PCIexpress Anschlüssen mit fünf Jahren Garantie für unter 1ß߀ an den Mann bringen? Ich glaube nein ^^

  11. #10
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Jetzt speziell zu der Leistung gibt es SilverStone Decathlon, auch ein Dark Power Pro und ansonsten diverser CWT oder FSP Stuff, um so das größte Feld zu nennen. Fragt sich nur, wie die jeweils einzuordnen sind.
    Von der Garantie her sind die meist nicht so nah dran und man muss teilweise mehr bezahlen, wobei man dafür dann auch wieder, sofern man das will, Kabelmanagement bekommt.

  12. #11
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Also für mich war es ja wichtig 2 x PCiexpress 6 Pin + 2 x PCIexpress 8 Pin bei einem günstigen, hochqualitativen Netzteil für wenig Geld zu erhalten. Gut dafür blieb die Hochglanzpoliutur und das schicke Kabelmanagement eben auf der Straße, aber das ist für mich mittlerweile echt Kinderkrams geworden.

    Heh Sapphire bringt auch bald Netzteile auf den Markt - mal sehen was die so taugen.

    Auf den ersten Blicken scheinen die vermehrt für den Workstationbereich qualifiziert zu sein von daher vom Gedanke her würde ich sagen mehr als hochwertig.

    Aber wie auch immer - fetter Thread

  13. #12
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Die Sapphire FirePSU haben zu einer Marke gewisse Ähnlickeiten, was einem neben dem Anblick auch die Leistungswerte nur alzu deutlich sagen.
    Wenn dem so ist wo man einkauft: Überflüssig, kann man sich gleich das Original holen.

  14. #13
    Commander
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Also sprichst du von Enermax?

  15. #14
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Sehr eindeutig. Sapphire kann ohnehin nicht einfach mal so ein Netzteil aus dem Ärmel schütteln.
    Ich will garnicht wissen, welcher Quereinsteiger sich noch alles in den Markt einmischt, deren Herkunft man meist auf wenige tatsächliche Quellen zurückführen kann.

  16. #15
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Mal nebenbei gefragt - gibt es sonst noch Hersteller, die ein top 750 Watt Netzteil mit 4 x PCIexpress Anschlüssen mit fünf Jahren Garantie für unter 1ß߀ an den Mann bringen? Ich glaube nein
    ich kann die beiden letzten Ziffern nach der 1 nicht identifizieren

  17. #16
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Damit wird wohl 00 gemeint sein, weil diese direkt neben dem ß sind. Da haben wir das diverse Channel Well Zeug Thermaltake, Coba, Chieftec und Corsair.

    Das eine Silencer Modell ist für gewöhnlich bei 2 Shops unter 100€ erhältlich, momentan aber für 120-130€. Und zu dem Preis fließen dann vor allem Zalman, AmacroX und SilverStone mit ein.

  18. #17
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Weiß einer von euch, wie es um die "Industrieserie" von PC- Power steht? Mich interessiert das 860 Watt Modell sehr, aber es ist schon leicht übertrieben, es in meine zukünftige Workstation einzusetzen.

    Das Turbo-Cool 510 ATX würde da schon eher passen. Ist das qualtitativ eher bei den Silencern oder bei der Turbo- Cool Serie einzuordnen?

  19. #18
    Fleet Admiral
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Jedes Turbo-Cool ist definitiv ein Wintact mit kompakter Bauweise und strapazierfähigen Komponenten, also nicht mit den Silencer zu vergleichen.



    Aber ob speziell da alles so gut funktioniert mit dem Airflow und Werten, kann ich nicht sagen. Das Arrangement ist doch ein wenig anders.

  20. #19
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Außerdem steht leider nirgends etwas von "80+"!

    Und: Auf der Seite steht rechts daneben das Symbol für 7 Jahre Garantie und in der Beschreibung "extended MTBF".

    Im Specsheet steht dann allerdings 100000h MTBF, also weniger als bei dem Modellen 860 Watt aufwärts. Außerdem steht da drin nur etwas von 5 Jahren Garantie.

    Ich haette halt gerne das von dir getestete Modell mit ~ 600 Watt... :-)

  21. #20
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    AW: [Erfahrungsbericht] PC Power & Cooling

    Nennen wir es lieber nicht "getestet", denn es ist ja nur ein einfacher Erfahrungsbericht. Das wird ja kaum ans Limit gebracht mit dem System.

    PCP&C ist eben eher für seine großen bekannt. Die 860W Version ist zudem wie gesagt auch intern recht einzigartig, die 1KW bzw. 1,2KW Version kommt da nicht wirklich ran.

    Für Workstations sind sicherlich auch noch Zippy, FSP oder dergleichen mit Redundanz interessant.
    Aber ich weiß ja, nicht, was konkret damit gemacht wird. Normalerweise sollte man sich, wenn es ein für die Arbeit wichtiges Gerät ist, wegen des Support eher an komplette Lösungen halten als eines selbst zusammenzusetzen. Dell, IBM, Wortmann.

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