News AI-Welle: Microsoft löst Apple als wertvollsten Konzern der Welt ab

@Magellan
mehr als die hälfte davon können die systeme schon jetzt und was recherche betrifft kann man kaum echten menschen vertrauen, geschweige den einer ki, welche nichtmal in der lage ist die qualität der quellen zu beurteilen - zuletzt mal die verfügbaren ki dafür benutzt? wenn ja, dann weißt du dass die ergebnisse eher so lala sind...

man verstehe mich nicht falsch; ich bin sicher ki wird in bestimmten branchen für mächtige umwälzungen sorgen, aber ich bin dennoch der meinung das hier aktuell eine große portion hype mit an bord ist...
 
@cypeak

Dann sollte die Frage für dich doch schon beantwortet sein. Wie viele Menschen benutzen Alexa, Siri oder sonst welche Assistenten. Nun schau dir mal an welches Verständnis ein ChatGPT bei Aufgaben an den Tag legt. Da gibt es doch eine recht große Diskrepanz zu den aktuellen Assistenten.

Wie nützlich könnten diese sein, wenn das Verständnis aktueller LLMs integriert wird? Und schon hast du eine alltägliche Funktion, welche revolutioniert werden kann.
 
cypeak schrieb:
zuletzt mal die verfügbaren ki dafür benutzt
Geht es dir jetzt um (auch kommende) Einsatzzwecke von KI generell oder darum was aktuelle Systeme hinreichend gut können?
Auf ersteres bin ich eingegangen, letzteres ist eine reine Frage der Zeit.

Was ich heute schon nutze:
  • Übersetzung, da ist ChatGPT einfach um Längen besser als herkömmliche Übersetzer
  • zum Brainstorming (wirft er Punkte ein an die noch nicht gedacht wurde?)
  • bestimmte Code Teile entwerfen oder umformen lassen
  • spezifische Fragen zu denen Google keine spezifischen, schnell findbaren Antworten liefert (allerdings mit nachgehender Kontrolle)
  • Kamera und Bildbearbeitungsfunktionen im Pixel
  • Sprachsteuerung


cypeak schrieb:
welche nichtmal in der lage ist die qualität der quellen zu beurteilen
Eine Aufgabe welche in Zukunft geradezu prädestiniert für den Einsatz von KI ist, eine hinreichend gute KI kann das mit Sicherheit sehr viel besser, unvoreingenommener und vor allem schneller als ein Mensch beurteilen.
 
chillipepper schrieb:
Ach Du denkst? Interessant. Kann ich mir kaum vorstellen wenn Du offensichtlich die Dinge so herunterspielst.
chillipepper schrieb:
Das Betriebssystem ist zusammen mit der Hardware nun mal die Basis für ein Computersystem und alles was wir mit dem PC machen.
In den letzten 10+ Jahren sehen wir eine Entwicklung, dass immer Anwendungen am PC im Browser laufen, also der Browser zu der Plattform wird, die einst der PC war. Gleichzeitig nimmt die Dominanz des PCs ab, da mobile Geräte auf dem Vormarsch sind.
Aus den beiden Gründen nimmt die Rolle von Windows für Microsoft ab. Dass Windows für Microsoft nicht mehr die Cashcow ist, kannst du auch an den Geschäftszahlen sehen.

Ich selbst nutze täglich Microsoft-Produkte (am wichtigsten ist sicher Github), Azure zur Zeit nicht. Aber Windows ist nicht dabei.

Aus unserer Firma, die in den letzten Jahren entstanden ist, kann ich dir auch sagen, dass Windows (bzw irgendein festes Betriebssystem) keine Rolle spielt, abgesehen von unserer Grafikerin und den Entwicklern.
Da läuft alles im Browser, auch unsere Eigenentwicklungen.
Während wir vor 20 Jahren vielleicht erstmal mit Windows und AD ein Netzwerk aufgebaut haben, läuft das inzwischen alles über die Cloud und im Browser. Ich weiß, ist hier im Forum kontrovers und privat wäre das auch nur bedingt meins. Unternehmerisch ergibt es aber natürlich viel Sinn, das so zu machen, statt erstmal massig teure Technik, Lizenzen und Mitarbeiter zu beschaffen, obwohl das alles nur Mittel zum Zweck ist.

Die Entwicklungen sieht auch Microsoft und handelt entsprechend, indem Mittel zum Geldverdienen abseits von Windows gesucht werden.
 
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Da weichst jetzt aber vom Thema ab.

Microsoft gestaltet Windows einfach zu etwas um, was wir Anwender nicht wollten und uns eigentlich zur Wehr setzen sollten.

Kein Mensch braucht Online Accounts, TPM und schon gar nicht diese Performance fressende Kernvirtualisierung, weil es in niemandes Interesse ist, einen eigentlich noch guten performanten Rechner völlig zu unrecht entsorgen zu müssen.
 
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chillipepper schrieb:
Da weichst jetzt aber vom Thema ab.
Das Thema hier ist der Firmenwert :D
chillipepper schrieb:
Microsoft gestaltet Windows einfach zu etwas um, was wir Anwender nicht wollten und uns eigentlich zur Wehr setzen sollten.
Ok. Setz dich zu wehr. Was hast du konkret vor?
chillipepper schrieb:
Kein Mensch braucht Online Accounts, TPM und schon gar nicht diese Performance fressende Kernvirtualisierung, weil es in niemandes Interesse ist, einen eigentlich noch guten performanten Rechner völlig zu unrecht entsorgen zu müssen.
Ansichtssache. Du hast einen anderen Blickwinkel als Microsoft. Und wenn du deswegen Windows nicht mehr benutzen willst, sondern stattdessen etwas anderes, hat Microsoft jetzt schon dafür gesorgt, dass du mit vielen ihrer Produkte auch ohne Windows arbeiten kannst und dich gar nicht groß umstellen musst. So schließt sich der Kreis wieder. Nutzt du es weiter, machst du zwangsläufig ihr Ding, nutzt du es nicht mehr, kannst du problemlos locker weiterhin im Ökosystem gehalten werden.
 
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chillipepper schrieb:
Da weichst jetzt aber vom Thema ab.
Sehe ich anders. Das Thema des Artikels (Firmenwert bzw Grundlage dessen) sollte ich getroffen haben. Darauf eingegangen, weswegen ich die Windows-Änderungen deutlich weniger schwer bzw emotional (bitte sieh das nicht als Vorwurf, aber deine Posts hier wirken da recht emotional) sehe, bin ich auch.

chillipepper schrieb:
Microsoft gestaltet Windows einfach zu etwas um, was wir Anwender nicht wollten und uns eigentlich zur Wehr setzen sollten.
Hab ich. Ich mach das, was laut vielen völlig unmöglich ist: Ich nutze es nicht mehr.
Zugegeben, das hat andere Gründe als mich zur Wehr setzen zu wollen.

Microsoft-Produkte nutze ich dennoch, weil Microsoft erkannt hat, das Windows eben nicht mehr die Plattformmacht von einst hat und so auch da aktiv teils gute Angebote macht. Und wegen genau dieser Erkenntnis/Entwicklung legt der Firmenwert so zu.


chillipepper schrieb:
Kein Mensch braucht Online Accounts
Brauchen ist immer relativ. Für bereits installierte Software wie Windows sehe ich den Sinn auch nicht so recht. Aber bei Webapps einfach einloggen (nein, viele laufen nicht nur mit permanenter Internetverbindung), nichts installieren und die Sache läuft? Hat schon was. Klar, hat auch Nachteile, muss man abwägen.


chillipepper schrieb:
TPM und schon gar nicht diese Performance fressende Kernvirtualisierung, weil es in niemandes Interesse ist, einen eigentlich noch guten performanten Rechner völlig zu unrecht entsorgen zu müssen.
Dass niemand das Zeug braucht, würde ich nicht sagen. Den letzten Punkt finde ich allerdings auch kritikwürdig.

Gleichzeitig bist du mit den Ansprüchen aber eben auch niemand, der Microsoft Geld bringt. Da wären wir wieder bei der Rolle von Windows für Microsoft und dem Grund für den Aktienkurs.
 
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=dantE= schrieb:
Halleluja ... da fehlt dann nur noch eine Billion bis zum BIP Deutschlands.
"Glueckwunsch" ...
Börsenwert ≠ Tatsächlicher Wert. Und Deutschland setzt das BIP jedes Jahr um ^^
 
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Understood ... mir ging es eher um meine persoehnliche Veranschaulichung dieser "Werte".
Dennoch krass beim Mitarbeiterverhaeltnis von 221.000 (MS) zu ~57.000.000 (erwerbsfaehige BRD Buerger) ... was ebenso ein fast sinnfreier Vergleich ist ^^
 
pseudopseudonym schrieb:
Die Entwicklungen sieht auch Microsoft und handelt entsprechend, indem Mittel zum Geldverdienen abseits von Windows gesucht werden.

Nach meinen Informationen haben sie das schon seit einigen Jahren gefunden. Der MS Umsatz ist mittlerweile sehr gut diversifiziert. Vor 20 Jahren war MS noch ein "1-Produkt-Unternehmen" mit Windows. Das ist aber vorbei.
 
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