News Echo 11 Thunderbolt 4 Dock: Sonnets neue TB4-Dockingstation ist kleiner

Blutschlumpf schrieb:
Ich denke die ganzen Docks werden eh auf Dauer wieder vom Markt verschwinden wenn Monitore mit USB-C und Hub drin sich als Standard etabliert haben. Ist viel praktischer als ne separate Box.
Ist es das? Bei jedem Monitorwechsel eine neue integrierte Box mitbezahlen, obwohl die alte noch tauglich gewesen wäre?

Auch von den Anforderungen seh ich das nicht wirklich gegeben: Mein Dock wurde hauptsächlich verwendet um die gesamte Peripherie, LAN und zwei Monitore mit nur einem Kabel ans Notebook anzuschließen. Das bekommst du mit keinem integrierten Hub abgedeckt. Und ich würde mal behaupten, dass das so ziemlich der gängigste Use Case ist.
 
PS828 schrieb:
An den Kommentaren hier sieht man wieder gut warum TB teuer und niesche ist.

Es ist eine Wundertüte.. es wäre eine Dystopische Zukunft würden sämtliche Anschlüsse gleich aussehen aber nicht jeder Anschluss alles können.

An den USB Varianten sieht man dass es nicht funktionieren würde.. und wenn ich einfach nur ein Display anschließen möchte.. Wieso sollte man dafür TB nehmen wenn nicht einen klassischen Displayanschluss welche Sogar physisch stabilere Verbindungen ermöglichen.
Leider völlig daneben getippt ist mein Tip. "Einfach nur ein Display anschließen". Das ist aber gerade das Gerät das die höchsten Datenraten braucht, und damit die Anforderungen an das Interface definiert. Und für (6K)8K reichen die 40G nicht mal. Die 25.6G von DP1.4 auch nicht. Nicht mal bei 60 Hz. Und wie wär's dann nach 8K@60Hz mit 8K und 120 oder 144 Hz ? Oder für die die 3D VR Brille mit 144 Hz und 2 8K Bildern ?

Alle diese Anschlüsse über die hier geredet wird machen genau das Gleiche. Schnelle digitale Datenübertragung. Es ist krank die alle über verschiedene Schnittstellen abzuwickeln. Wohin das beim Netzwerk führt sieht man an dessen krankerweise immer noch üblicher Datenrate: 1G.

Ich kann Intel gut verstehen das sie künftig nur noch eine Schnittstelle an ihren (Consumer) Prozessoren haben wollen. Die dann auch die Möglichkeit bietet in die Zukunft vorzustoßen. Mit optischer Datenübertragung. Nicht für jedes Interface ne eigene Transceivertechnik, sondern ein (teurer) optischer Transceiver für alle gemeinsam.. Da sind dann endlich - gleichzeitig - noch höhere Datenraten als bisher - und - beliebig lange Kabel möglich.
Wie wär's mit 80G bei USB5 statt 40G heute bei TB3 und USB4, schon mal von DP2.0 mit TBx Protokoll gehört ? 77G - ist aber wohl wegen der technischen Schwierigkeiten mit dieser Datenrate bislang noch nicht auf dem Markt ..

Technisch gesehen ist das auch alles kein unlösbares Problem. Alle diese Schnittsttellen, sei es TB3, TB4, USB3, USB4, DP, PCIe sind von Intel definiert worden und liegen in der Implementation vermutlich sehr dicht beisammen. Der Hauptaufwand für die Implementierung dieser Schnittstellen die mit 20G Datenrate auf jeder der Lanes (2 Lanes macht dann die 40G) schlappe 5x schneller laufen als ein typischer Prozessor, mit seinen allenfalls 4 Ghz, liegt eh in den SERDESsen und den DMAs, von denen die ersten die 2 Bit @ 20G in z.B. 32 Bit @ 1.25G umsetzt. Das dürften aber die gleichen SERDES für alle diese Schnittstellen sein - wenn Intel nix verkehrt gemacht hat. Die einzige Schnittstelle die nicht ursprünglich von Intel kommt ist HDMI. Und die wird bei USB4 ausgespart .. bzw. aus DP Protokollgewandelt .. Und dann auf diesen handhabbarereren z.B. 1.25G Datenraten DMA und Protokollwandlung (= schlichter Header-Tausch ?) und Switcherei (wohldefiniert z.B. für PCIe) mit z.B. ner popeligen mikrokodierten Maschine ausführt.
 
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@senf.dazu auch nach mehrmaligem lesen habe ich nicht verstanden auf was du jetzt eigentlich hinaus willst?

Mein Punkt war dass wenn alle Anschlüsse gleich aussehen hintenrum wieder nur gepfuscht wird. Klar ist es möglich dass man alles in ein Interface Bringt aber wenn nicht jeder Anschluss alles kann geht das Chaos los. Was kann man wie wo anschließen? Keiner sagt einem das.

Da ist es viel einfacher die Anschlüsse so zu lassen und die Form damit der Funktion zuzuordnen. Damit kommt jeder klar.. ob die Anschlüsse dabei im Hintergrund alle gleich funktionieren ist völlig nebensächlich.

Den Formen schaffen unterscheidbarkeit.

Außerdem würde ich kein Display mit einem wackeligen TB kabel anschließen wollen welches keine Klammern oder ähnliche Verankerung besitzt und zudem mechanisch nicht gerade Vertrauenserweckend wirkt und jedes mal rausfliegt wenn man den Monitor mal verschiebt, sei es jetzt auf PC Seite oder Monitorseite. Gerade dauerhafte Verbindungen sollten auch entsprechend befestigt werden können.

Und davon dass es eine proprietäre Technik ist habe ich noch nichtmal angefangen. Das Kostet Lizenz und verringert die Vielfalt.

Das kann keiner wollen zumal Intel auch nach Jahren durch ihre Politik eine breite Verbreitung dieses Ports erfolgreich verhindert hat.
 
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estros schrieb:
Ohne DisplayPort und HDMI Ausgänge ist das immer Mist. Niemand will am Laptop arbeiten, wenn er eine stationäre Dock hat.

Laut Video braucht man aktive Adapter hierfür. Muss man sich den Kauf gut überlegen.

Adjust It schrieb:
Das Weglassen von DP ist zwar wegen der Verzögerung der aktuellen Spezifikationstests verständlich, aber mehr als mühsam, denn Monitore mit TB-Anschluss sind leider noch nicht Standard. Es wäre schön, wenn's so wäre - und auch Fernseher auf diesen Anschluss wechseln würden.
was auch gerne übersehen wird: was passiert mit den 40W Verlustleistung? - werden die mit einem lauten Lüfter verteilt, oder glüht das Teil über die Rippen vor sich hin?
Ich verstehe nicht was ihr habt. An den Anschlüssen können ganz normale Monitore angeschlossen werden. USB-C auf DP bzw. USB-C auf HDMI Kabel dran und gut. Nur weil das ein Thunderbolt-Anschluss ist muss doch nicht zwingend Thunderbolt angeschlossen werden. Ansonsten hätten Nutzer aktueller MacBooks starke Probleme. Das ist Fluch und Segen zugleich: Der vielseitige Anschluss (USB-C) kann theoretisch alles. Sehen tut man es auf den ersten Blick aber nicht was er im jeweiligen Gerät unterstützt. Mit TB4 bist du auf der sicheren Seite, da kann alles aktuelle dran, auch Apples 6K Display was "nur" TB3 hat, aber TB4 natürlich abwärtskompatibel ist, bis runter auf TB1 (da dann mit Adapter weil ein anderer Stecker verwendet wird).

Und wo genau sollen 40 Watt Verlustleistung entstehen?! Nur weil das Netzteil BIS ZU 135 Watt liefern kann heißt es noch lange nicht, dass es das dauerhaft tut. Mein USB-C Netzteil liefert auch maximal 90 Watt. Das iPhone nimmt sich davon trotzdem maximal ca. 20 Watt.

PS828 schrieb:
Außerdem würde ich kein Display mit einem wackeligen TB kabel anschließen wollen welches keine Klammern oder ähnliche Verankerung besitzt und zudem mechanisch nicht gerade Vertrauenserweckend wirkt und jedes mal rausfliegt wenn man den Monitor mal verschiebt, sei es jetzt auf PC Seite oder Monitorseite. Gerade dauerhafte Verbindungen sollten auch entsprechend befestigt werden können.
Hast du USB-C überhaupt schonmal verwendet? Hält alles super. Außerdem hindert dich niemand daran ein Display ganz normal per Displayport (damit du deine "wichtige" Arretierung bekommst) auf Monitorseite anzuschließen. Siehe Kommentar oben.
 
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Außerdem ist in der Argumentation eines außen vor geblieben: Um bunte Bilder zu übertragen, belasten die den Bus zusätzlich; die GPU/iGPU schiebt die Daten ja wieder zurück, statt über eigene Verbindung, die exklusiv nur für Bild (und ggfls. Ton) vorgesehen ist, ans Wiedergabegerät zu schicken.

Gut, bei eGPUs geht es nicht anders, wenn beim Laptop das interne Display verwendet werden soll, aber das halte ich für eine sehr teure Nischenlösung. Füs gleiche Geld kann man fast einen stationären Rechner hinstellen.
 
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Blutschlumpf schrieb:
Ich denke die ganzen Docks werden eh auf Dauer wieder vom Markt verschwinden wenn Monitore mit USB-C und Hub drin sich als Standard etabliert haben. Ist viel praktischer als ne separate Box.
Seh ich nicht. Weil grade für TB3/4 Docks der Aufpreis sehr hoch ist. Das werden die Hersteller von Monitoren kaum einfach so einbauen, sodass es der Kunde mitbezahlen muss auch wenn er es nicht braucht. Außerdem alle Kabel an den Monitor zu führen finde ich auch irgendwie nicht sehr praktisch. zB Netzwerk brauch ich nicht am Monitor. Mir persönlich ist da ein "Kästchen" was ich unter den Schreibtisch platzieren kann praktischer. Dort dann die gesamte Verkabelung machen und nur das auf dem Schreibtisch zu haben was ich auch brauche.
Nen USB4 Hub wird sich vielleicht noch durchsetzen. Wobei wenn du 100W nochmal über USB Bereitstellen willst das auch wieder ein größeres Netzteil bedeuten würde. Da sind die Kunden dann am meckern wieso der Monitor denn so dick ist, so schwer ist, und wenn das Netzteil extern wäre würde gemeckert werden dass es extern ist und nicht integriert.
ICH persönlich fände extern ja besser. Vielleicht sogar das ganze Optional mit verschieden dicken Netzteilen so kann sich jeder kaufen was er braucht und wenn das Netzteil kaputt geht muss man eben auch nur dieses austauschen...
 
PS828 schrieb:
Und davon dass es eine proprietäre Technik ist habe ich noch nichtmal angefangen. Das Kostet Lizenz und verringert die Vielfalt.
Das stimmt nicht (mehr) . Die Rechte wurden von Intel an das USB IF abgetreten, damit Thunderbolt Teil der USB4 Specs werden kann.
 
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@mkossmann aber so richtig frei ist es trotzdem noch nicht. Oder warum gibt's nach wie vor fast keine AMD Notebooks mit TB obwohl die OEMs verbauen dürfen was sie wollen? ;)
 
Also mir ist das auch ein Rätsel, dass es nicht direkt DP und HDMI Anschlüsse gibt. Platz wäre genug. Es ist doch bescheuert, an eine Adapterbox wieder Adapter anzuschließen.
Denn sind wir mal ehrlich: Wenn ein Monitor USB-C hat, dann ist meist auch ein Hub integriert.
USB 2.0 an der Front ist auch schade.
Aber alle TB4 Hubs scheinen diesem Trend zu folgen, keine ordentlichen Displayanschlüsse mehr einzubauen.
Für den Preis einfach traurig.
 
PS828 schrieb:
Mein Punkt war dass wenn alle Anschlüsse gleich aussehen hintenrum wieder nur gepfuscht wird. Klar ist es möglich dass man alles in ein Interface Bringt aber wenn nicht jeder Anschluss alles kann geht das Chaos los. Was kann man wie wo anschließen? Keiner sagt einem das.
Das du das meinst hab ich aus deiner Mail nicht begriffen sorry.

Aber ich hab gute Nachrichten für dich. Der Trick bei USB4 ist tatsächlich das mit jedem USB4 Anschluß eines Hubs "alles" gehen muß. Sagt der Standard. Du kannst z.B. deine Display an jeden Downstream Anschluß des Hubs stecken. Auch ist z.B. die Ausgabe von DP auf allen Ports verpflichtend. Für die Ports eines Computers gilt dasselbe. Verfügt der Computer über einen Displayausgang muß der wenn ich mich recht entsinne sogar zwingend auf USB4 verfügbar sein.

Da hat sich also was getan um's dem Nutzer - erstmals mit USB4 - einfacher zu machen.

(wie gesagt - ich hab mal den USB4 Standard quergelesen - aber mein Verständnis ist nicht von praktischer Erfahrung getrübt.)
 
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senf.dazu schrieb:
Der Trick bei USB4 ist tatsächlich das mit jedem USB4 Anschluß eines Hubs "alles" gehen muß. Sagt der Standard. Du kannst z.B. deine Display an jeden Downstream Anschluß des Hubs stecken. Auch ist z.B. die Ausgabe von DP auf allen Ports verpflichtend. Für die Ports eines Computers gilt dasselbe. Verfügt der Computer über einen Displayausgang muß der wenn ich mich recht entsinne sogar zwingend auf USB4 verfügbar sein.
Und wird am Ende auch dazu führen dass das ganze unnötig teuer wird und als folge dessen dann dem "Premium" Sektor vorbehalten bleiben wird. Die Frage ist am Ende auch was ist einem diese flexibilität wert. zahlt man halt alles mit auch wenn man es am Ende dann gar nicht nutzt.
Wie wäre es eigentlich mit sowas simplen wie die Anschlüsse einfach farblich zu markieren. Und ein Stecker für alles, wie schon gesagt wurde, sind die Anforderungen unterschiedlich. Meinen USB Stick will ich mitunter einfach so abziehen können. Bei anderen Dingen wünsche ich mir allerdings ne Verriegelung. Dass man Geräte die man öfter mal abzieht in beide Richtungen anstecken kann ist praktisch. Bei Sachen die man genau einmal anschließt seh ich hingegen den Vorteil nicht wirklich.
Dadurch dass man sich die Lanes teilt hat man dann auch weitere Probleme wie dass USB nicht immer gleichschnell ist, kommt dann auf die Bandbreite drauf an die die Verbindung für die Bildausgabe für den Monitor braucht. Wenn dort alle Lanes benötigt werden, hat man nur noch USB2.0. Stiftet auch nur für Verwirrung. Ein "Fallback" auf USB3.0 wäre ja vielleicht noch Zeitgemäß gewesen.
Dass man die Anzahl an Kabeln und Steckertypen minimiert bin ich dafür. Aber nicht wenn dies auf Krampf geschieht und man dies der technischen Funktion unterordnet.

Am Ende willste nen Simplen Hub haben um paar USB Sticks und ne Festplatte anzuschließen. Wieso muss da die Technik drin stecken um auch an jedem Anschluss theoretisch ein 4K Monitor dran anschließen zu können?
Wenn ich nen Switch/Hub brauche kauf ich mir eben genau sowas. Hat man früher auch gemacht.
Das werden die Hersteller von Endgeräten eben auch genau wissen: Das Gerät wird unötig teuer und die Möglichkeiten werden nur von einem ganz kleinen Teil der Leute am Ende wirklich benötigt. Aber bezahlen müssen es alle mit, egal ob sie es brauchen oder nicht. Ergo kauft der Kunde woanders, bzw bringen die Hersteller solche Geräte eben gar nicht auf den Markt, weil es sich kaum lohnt. Und die die es gibt werden weiterhin teure Exoten sein. Nix mit großer durchsetzung am Markt.

Man hätte besser hingehen sollen und einfach USB3 in Displayport integrieren würde ein Kabel sparen schonmal. Klar wäre nicht das schnellste USB gewesen was es grad am Markt gibt. Aber für viele eben immernoch völlig ausreichend.

Zu meinem Monitor gehen DP und USB3 Kabel. Und die gehen dieselbe Strecke. Verlaufen genau parallel. Mir ist am Ende egal was es fürn Stecker ist. Aber cool wäre wenn ich wirklich nur ein Kabel dann verlegen müsste.
 
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Hellsfoul schrieb:
Also mir ist das auch ein Rätsel, dass es nicht direkt DP und HDMI Anschlüsse gibt. Platz wäre genug. Es ist doch bescheuert, an eine Adapterbox wieder Adapter anzuschließen.
Was ist so schwierig daran ein USB-C auf DP- bzw. HDMI-Kabel zu verwenden? Kein Adapter nötig.
 
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marcel151 schrieb:
Was ist so schwierig daran ein USB-C auf DP- bzw. HDMI-Kabel zu verwenden? Kein Adapter nötig.
Ich muss mir ein neues Kabel kaufen und kann das alte wegwerfen. Gut für die Umwelt.
Ich kann mein Gaming Notebook nicht mehr per HDMI anschließen, falls ich das ab und zu benötige. Leider kommt der Thunderbolt Anschluss erst jetzt bei leistungsstarken Notebooks in Mode :-(
Bei den Preisen, was diese Docks kosten, will ich keine Kompromisse. Jedes 50€ USB-C Dock hat mehr Anschlüsse.
 
Bright0001 schrieb:
Ist es das? Bei jedem Monitorwechsel eine neue integrierte Box mitbezahlen, obwohl die alte noch tauglich gewesen wäre?

Auch von den Anforderungen seh ich das nicht wirklich gegeben: Mein Dock wurde hauptsächlich verwendet um die gesamte Peripherie, LAN und zwei Monitore mit nur einem Kabel ans Notebook anzuschließen. Das bekommst du mit keinem integrierten Hub abgedeckt. Und ich würde mal behaupten, dass das so ziemlich der gängigste Use Case ist.
Du hast heute in fast jedem Monitor schon nen USB3-Hub drin und die Monitore mit USB-C kostet jetzt nicht auch nicht mehr als gleichwertige Modell ohne USB-C.

Wie oft wechselst du denn den Monitor, dass ein externes Dock sich im Vergleich lohnen würde?
Ich hab den letzten etwas über 10 Jahre benutzt und mir 2020 nen neuen (32 Zoll WQHD vo HP) gekauft.
Der war günstiger als das Dock hier und kann USB-C (natürlich nur DP-Port Alternate Mode, kein TB), leider nur knapp 5 W PD.
Mit immer größer werdenden Monitoren wird aber auch das Phänomen Multi-Monitor wieder zurückgehen. Hab hier 32 Zoll neben 34 Zoll (UWQHD, Dell, vom AG) neben Notebook, das ist schon zu breit um damit sinnvoll zu arbeiten.
Wenn ich das auf Normalverbrauchermaß zurückbaue (die Std-Austattung wäre in dem Fall Notebook + 34 Zoll UWQHD), dann habe ich nur 1 Kabel am Notebook.
Am Monitor hinge dann Maus, Tastatur + Wired LAN, wobei letzteres bei vielen Usern vermutlich schon ne 50:50 Sache ist und die WLAN nutzen. Wireless Maus und Tastatur sind jetzt auch nicht undenkbar.
In der Kombi bräuchte ich dann ggf. noch USB auf RJ45 und / oder nen USB-Hub.
Macht als Kombigerät 17 Euro bei Amazon, also Peanuts verglichen mit nem TB-Dock.

Wie gesagt ist das Teil sicher super wenn man 2 Monitore mit USB-C hat und ein Notebook mit nur einem Port (welches mit der Kombi auch läuft).
Oder natürlich wenn man statt 2 USB-C Kabel zu stecken lieber 300 Euro ausgibt. ;)
Aber eine "da spar ich ..." Lösung sehe ich da jetzt definitiv nicht sobald TB ins Spiel kommt.
 
Blutschlumpf schrieb:
Du hast heute in fast jedem Monitor schon nen USB3-Hub drin
Stimmt zumindest laut Geizhals nicht.

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Blutschlumpf schrieb:
Wie oft wechselst du denn den Monitor, dass ein externes Dock sich im Vergleich lohnen würde?
So ziemlich mit jedem Projekt - zumindest außerhalb von Corona.

Blutschlumpf schrieb:
Mit immer größer werdenden Monitoren wird aber auch das Phänomen Multi-Monitor wieder zurückgehen.
Also meine Erfahrung in der Praxis ist die, dass man im Einkauf meistens die günstigen FHD-Monitore kauft, wo Dell drauf steht. Das gilt dann auch für die meiste Peripherie. Ob es bald eine Zukunft gibt, wo alle mit wireless Hardware (ohne eigenen USB-Empfänger) und stabilem WLAN unterwegs sind, falte ich die Hände zusammen. Aber Stand jetzt ist ein Dock, wo all dein Kram drin steckt, immer noch die beste Lösung. Und die Annahme, dass ein Notebook überhaupt zwei (fähige) USB-C-Aus-/Eingänge hat, ist auch schon optimistisch.

Versteh mich aber nicht falsch, ich finde Docks ebenfalls lächerlich teuer und würde mir privat keins zulegen: Aber für den produktiven Einsatz ist das ne ziemlich feine Sache, und ich sehe nicht, wie diese in den nächsten 10 Jahren verschwinden werden.
 
Bright0001 schrieb:
Mein Dock wurde hauptsächlich verwendet um die gesamte Peripherie, LAN und zwei Monitore mit nur einem Kabel ans Notebook anzuschließen. Das bekommst du mit keinem integrierten Hub abgedeckt.
Ach Nein? https://geizhals.de/?cat=monlcd19wide&xf=11967_DisplayPort-Out~11975_Gb+LAN~14816_60

Zumindest Philips hat das bereits seit Jahren im Angebot, seit knapp eineinhalb Jahren ziehen da auch andere Hersteller nach. MST ist das Schlüsselwort. Du kannst bei 2 Monitoren auch (aktuell) auf 7 USB Ports kommen, so viel hast du höchstwahrscheinlich nicht permanent am Dock. Dann ist es nur noch eine Frage deiner Auflösung, auch hier wäre 2x 4K möglich oder 3 bei niedrigerer Auflösung. Wenn du jetzt tatsächlich die Bandbreite (Peripherie) benötigst ist es schon wieder ein anderes Thema. Geh jetzt mal eher von Maus, Tastatur, USB Stick, ... aus, was keine große Bandbreite benötigt. Da du das nicht näher ausführst geh ich auch von einem bestehenden TB3 Anschluss aus.

Persönlich wüsste ich nicht wozu ich mir noch ein Dock kaufen sollte (besitze ein TB3 Dock), spätestens wenn USB 4 im Monitor Einzug erhält und entsprechende Bandbreite zu Verfügung steht, hat sich das ganze vorerst für 0815 erledigt. Auch in der Firma werden mittlerweile Monitore mit integrierten Dock angeschafft, nachdem jetzt langsam alle nicht USB-C Endgeräte aussortiert sind (für die wurden bisher immer noch Hybrid-DisplayLink Docks pro Standort hingestellt).

Rach78 schrieb:
Wieso muss da die Technik drin stecken um auch an jedem Anschluss theoretisch ein 4K Monitor dran anschließen zu können?
Denkt doch mal über eure eigenen Anforderungen hinaus nach, es zwingt euch niemand das Teil zu kaufen.
Du hast 3 schnelle Anschlüsse. Es gibt z.B. Datenspeicher die per TB angebunden werden also dort wo Geschwindigkeit benötigt wird, darauf zielt das Dock höchstwahrscheinlich. Mir würde spontan Film einfallen, wo nicht jedes mal ein riesiges Technikmobil mit rumfährt. Bildschirm, Datenspeicher, Lesegerät, Notebook bekommst du auch in einem Kofferraum unter und hast den Vorteil den Computer quer übers Feld zu schleppen ... Es fallen schließlich immer mehr und größere Datenmengen an. Wie das in der Filmproduktion jetzt ausschaut kann ich nicht beurteilen, ich kann mir nur vorstellen das langes Warten auf irgendwas sehr schnell sehr teuer werden kann. Wenn ich mir die schnellsten CF Speicherkarten anschaue liegen die schon bei 1,7GB/s im lesen und da wirds halt schnell knapp mit normal USB. Irgendwo habe ich mal gelesen das auch NVMe SSD's in Kameras zum Einsatz kommen, die sind nochmal ne Schippe schneller und USB am Ende. Lesegerät vorausgesetzt.

Jedem 0815 Anwender reicht schon ein normales TB3 Dock, insofern er die Auflösung tatsächlich benötigt. Sonst halt USB Dock. Wenn sich der Anschluss in Zukunft noch weiter durchsetzt wirst du kein DP Anschluss mehr im mobilen Umfeld benötigen. So gesehen würde mich das null stören ob dort ein HDMI oder DP Port fehlt. Alles mit USB-C/TB wäre schon schön, dann entfällt auch diese Kabelsucherei endlich. Bis jetzt habe ich keine Probleme mit dem USB-C Anschluss gehabt.

Bright0001 schrieb:
Also meine Erfahrung in der Praxis ist die, dass man im Einkauf meistens die günstigen FHD-Monitore kauft, wo Dell drauf steht.
Bei uns wird Computerseitig meist Lenovo gekauft. Der Docking Port der mit der 80er Gen eingeführt wurde, ist dieses Jahr schon wieder veraltet (siehe X1C/Y), wenn die klassischen mechanischen Docks genutzt werden. Was dann wieder in Problemen mit anderen Kollegen resultiert die ggf. mal an deinem Arbeitsplatz sitzen könnten, ja sowas kommt mal vor wenn man im Urlaub, auf Dienstreise oder einfach mal Krank ist.
Wenn ich mir jetzt ein USB-C Dock zur Hand nehme liegen wir im Einzelhandel bei 150€ + den Monitor/e. Wenn du den Link oben anklickst geht es bei 200€ los, Dell 250€. Bei uns stehen in Überzahl die WUXGA (U) Displays rum, also 280€. Ähnliche Modell ohne Dock kostet 250€ (U) bzw. 185€ (P). Wo das jetzt günstiger ist sich das Dock extra zu kaufen, ein zusätzliches Gerät zu haben das auf dem Tisch steht und unterhalten werden muss, muss mir ein BWL'er mal erklären. Ja man merkt, ich habe kein BWL studiert.
Hinweis: Der 2. Monitor muss kein Dock integriert haben! Einfachhalber werden bei uns alle Monitore mit Docks angeschafft, wenn die Wahl auf das integrierte Dock fällt, egal ob jetzt 1 oder 3 am Platz stehen.
 
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Also wenn man einen Riesenmonitor durch die Gegend schleppt, ob nun als Einzelteil oder irgendwo im Rack fest verbaut - da macht eine Workstation, in der alles restliche drin ist, anstelle eines Laptops, den Kohl nicht mehr fett.

Die schnellen, externen NVMe-SSDs kranken an ihrer Abwärtskompatibilität. M.W. gibt es keine, die USB und TB gleichzeitig kann, was zum Datenaustausch an Rechnern ohne TB zum Problem wird.
 
Rach78 schrieb:
Und wird am Ende auch dazu führen dass das ganze unnötig teuer wird und als folge dessen dann dem "Premium" Sektor vorbehalten bleiben wird. Die Frage ist am Ende auch was ist einem diese flexibilität wert. zahlt man halt alles mit auch wenn man es am Ende dann gar nicht nutzt.
Die hast aufgezählt: Monitor (DP), USB-Festplatte, USB-Stick. Und das man eigentlich nur für den Monitor Bandbreite brauchst. Was schlicht falsch ist. 4k@60 Monitor braucht so 12G..17G. Die max zwei an einem TB Kabel dann eben das doppelte. SSD Festplatten schaffen inzwischen 24..30G. (interne M.2 Festplatten werden standardmäßig mit 4xPCIe3 oder 4x8G angebunden) USB-Sticks werden mehr und mehr zu kleinen SSDs - und machen deswegen auch erst Spaß wenn sie ähnliche Raten schaffen. Netzwerkadapter mit 1GbE ersetzt man heute oft genug durch physischen Transport einer SSD oder eines USBSticks. Weil die eben keine Datenrate von 10G, 20G oder mehr können.

Ein USB4 Gerät transportiert über seinen Anschluß heute grundsätzlich alle Daten auch gleichzeitig. Display, PCIe, schnelles USB, keine Notwendigkeit für mehrere Kabel. Einen Displayport Monitor darf man auch anschließen - aber dann gibt's halt ein Displayport Signal. Also bietet USB4 genau das was du gern möchtest - ein Kabel für alles. Aber auf 40G beschränkt und auf die Kabellängen die im Augenblick mit Kupfer zu errreichen sind. Mußt nur einen USB4 Monitor kaufen und ein USBC-USBC Kabel verwenden.

Man kann auch mit Sicherheit davon ausgehen das über kurz oder lang die 40G durch die nächstschnellere Version abgelöst werden, z.B. ein USB5 mit 80G - das dann aber vielleicht schon mit optischen Kabel arbeitet - bei beliebigen Längen. Weil z.B. 8K Displays bereits mit den 40G nicht mehr klarkommen, für die Apple 6k Monitorauflösung reicht auch ein DP1.4 nicht mehr. DP2.0 ist zwar definiert (77G) aber es kommt und kommt nicht auf den Markt. Vielleicht wartet es ja auf USB5 mit 80G um eben nicht nochmal ein zum USB4/5 eigentlich inkompatibles Kabel einzuführen ? Und da braucht's dann eben nicht ein (teures) optisches Kabel für DP eins für USB, eins für Netzwerk, eins für eGPU, eins für ... Und da optische Kabel bzw. die dafür nötigen Transceiver die man entweder im Kabel oder im Gerät verbaut teuer sein werden - viel teurer als die paar Euro die man für einen 4 fach USB4 Hub-Chip braucht - mußten(!) die Schnittstellen alle zusammengefaßt werden. Da alle modernen Interfaces im gleichen Datenratenbereich liegen - kann man auch kostenmäßig nix gewinnen. Die TB3/4 Multiportchips von Intel kosten übrigens im 10€ Bereich. (Power geht extra).

Niemand hindert dich an einen der USB-C Ports deines Computers einen USB2 Hub (0.4G) oder einen 1GbE Netzwerkadapter anzuschließen - wenn's dir reicht. Aber für alles andere, sprich Datenraten von 10G oder einigen 10G gibt's jetzt halt USB4 ff. Das die Preise von USB4 Hubs äh Docks im Augenblick noch astronomisch sind ist ne Frage der Zeit. Könnte aber durchaus ne längere hochpreisige Zeit (bei wachsender Datenrate und Strippenlänge) werden wenn dann irgendwann die optischen Hubs/Switches kommen .. aber glücklicherweise wird man davon erstmal nicht so viel brauchen - die Monitore mit eingebauten Docks helfen halt mit.

Ein Wort zu den Kabeln mit Verriegelung .. Die USB-C Stecker sitzen recht fest in ihren Buchsen - es braucht schon etwas Kraft um die Verbindung zu lösen, die Stecker sitzen alles andere als locker drin. Auch wenn sie nicht wirklich verriegelt werden. Persönlich find ich den erreichten Kompromiß eigentlich sehr gelungen. Nicht zu fest nicht zu lose. Für ortsfeste Verbindungen hinterm Schrank zu Haus ganz ok.
Bei einer DP Steckerverriegelung ist's mir schon mal passiert das ich beim Rausziehen den Stecker zerlegt habe - weil die Verriegelung irgendwie vom Slotblech blockiert war. Und der Stecker nicht verschweißt war. Aber jeder wie er mag - vielleicht kriegen wir ja auch irgendwann noch verriegelte USB-C Stecker für die Profis .. So USB im AES-EBU Steckergehäuse oder so was. ;) Manche schwören aber auch auf MagSafe .. Eine Öse für Strapse am Gerät um das Kabel festzutackern hilft aber vielleicht auch.
 
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Nicht mal bei Oberklasse-Docking Stations wird garantiert / angegeben, ob 120 oder 144Hz bei WQHD unterstützt wird 🙄
 
Saiba schrieb:
Nicht mal bei Oberklasse-Docking Stations wird garantiert / angegeben, ob 120 oder 144Hz bei WQHD unterstützt wird 🙄
Warum auch? Kannst du selber nachrechnen ob die Bandbreite ausreicht. Zumindest bei den Lenovo TP TB3 Docks gibts Berichte das es auf UWQHD mit 144hz läuft. Jetzt berechnest du die Bandbreite die du benötigst und schaust welchen DP Standard du hast. Wenn die Bandbreite innerhalb des Standards ist passt es, sonst nicht.

wenn du nicht rechnen magst, suchst du nach einem Rechner oder einer Tabelle die dir das direkt anzeigt. Gibts sogar bei Wikipedia 😉
 
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