News KI-Chatbot: Italiens Datenschützer bremsen ChatGPT aus

Maviba schrieb:
Da sind zb die USA, Irland oder Großbritannien. Ganz zu schweigen von Japan oder Südkorea.
Selbst China, Russland und Nordkorea holen mit großen Schritten auf.
Unterschätze uns Italiener nicht, G7 Staat von Geburt auf, Gründer der Nato und der Europäischen Union seit der ersten Stunde. Asiaten und Amerikaner machen hier Urlaub.

Wir haben den Open-Source MC Arduino entwickelt, aber auch die modernste U-Boot-Klasse der Welt, U2-212b kann nur deshalb so tief tauchen, weil wir mit der Gemeinschaftsproduktion mit Deutschland bessere Tauchtiefen wollten, das Tyrrhenische Meer ist eben tiefer als die Nordsee, deutlich tiefer.

Hier im XIII. Bezirk Roms machen übrigens Chinesen die viertgrößte Gruppe an Zuwanderern aus Die mögen uns und unsere Sprache, erinnert sie stark an Mandarin.
 
Vom Chatbot könnten Minderjährige somit aus Sicht des Jugendschutzes für sie „ungeeignete Antworten“ erhalten.
Von Google nicht?

Die Teilnahmebedingungen vom Entwickler OpenAI würden die Nutzung zwar auf Personen ab 13 Jahren einschränken, doch fehlt eine Maßnahme zur Einhaltung dieser Regel.
Die Maßnahme zur Einhaltung, sowie auch zur Umgehung dieser Regel, sind die Erziehungsberechtigten. Eine Altersempfehlung reicht aus. Ein moderneres Bildungssystem könnte helfen.

Sam Altman, der CEO von OpenAI, hat über Twitter verkündet, dass man ChatGPT in Italien nicht mehr anbieten wird, obwohl sie glauben, dass sie alle Datenschutzgesetze befolgen.
Das wird in Italien jetzt folgendes werden: Lernen durch Schmerz!

Bright0001 schrieb:
Stimmt schon, aber welche überbezahlten Jobs hast du genau im Sinn?
Alles was von Jahre langen gelernten und frei verfügbaren Informationen (zB MINT Bereiche) abhängig ist. Je länger man benötigt hat die Informationen zu lernen, und je leichter sie zugänglich sind, desto wertloser wird der Beruf.

Solche "künstlichen Intelligenzen" verkürzen umso mehr, desto komplexer die Anforderung ist und umso länger ein Mensch für die richtige Antwort bräuchte. Aber wie gesagt, nur wenn die Info frei zugänglich ist. Simples Beispiel: Text oder Sprache in Fremdsprache und auch die jeweiligen Dialekte übersetzen, sprich Dolmetscher.

Das liegt in der "Natur" der Sache einer "künstlichen Intelligenz". Wir nehmen sie als solche nur war, wenn sie "schlauer" ist. Sie soll komplexe und zeitlich aufwändige Dinge vereinfachen. Es ist ein weiteres Stück Technik, das Menschen situationsabhängig schneller von A nach B bringen kann. Im Guten sowie im Schlechten.
 
Tagesmenu schrieb:
Vielleicht kommt die KI ja drauf, dass es den Menschen gar nicht braucht, wofür auch?

Die KI wird vom Menschen noch sehr Lange abhängig sein. Wer füttert sie denn mit Energie und Ersatzteilen?
Und solange noch ein Mensch in der Prozesskette ist sind wir für die KI nicht überflüssig.

Bis das Alles mal vollautomatisch läuft, inklusive Instandhaltung wird noch viel Zeit vergehen, leider.
 
Vom Chatbot könnten Minderjährige somit aus Sicht des Jugendschutzes für sie „ungeeignete Antworten“ erhalten.

Piecemaker schrieb:
Von Google nicht?

Ging's denn alleinig darum?

Verstöße gegen Daten- und Jugendschutz​


Eingeleitet wurde die Untersuchung offenbar nach dem Datenleck, das kürzlich publik wurde. Manche Nutzer der kostenpflichtigen Pro-Variante erhielten zeitweise Einblick in Daten von anderen Konten. Die Informationen umfassten Angaben wie den Vor- und Nachnamen, die Rechnungsadresse sowie die letzten 4 Ziffern der Kreditkartennummer.

Für die massenhafte Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten, mit denen die KI „trainiert“ werden soll, fehle jegliche Rechtsgrundlage, so die Behörde. Es handele sich daher um eine „illegale Erhebung“. Kontrollen hätten zudem ergeben, dass Angaben von ChatGPT nicht mit den tatsächlich verarbeiteten Daten übereinstimmen. Was genau überprüft wurde und inwieweit man zwischen dem Training der Modelle und dem alltäglichen Betrieb des Chatbots unterscheidet, wird in der Mitteilung nicht klar.

Hinzu kommen die Mängel beim Jugendschutz. Es fehle eine Funktion, um das Alter der Nutzer zu überprüfen.

Abseits davon erscheint mir das doch sehr fragwürdig, sich darauf berufen zu wollen, dass andere eben dies doch auch so handhaben. Beim Kindel lasse ich das ja noch durchgehen, aber in deinem Alter solltest du es aber besser wissen...

mit frdl. Gruß
 
Ste-we schrieb:
Mein Anspruch ist, dass es keinen einzigen Unfall verursacht.

Wenn der Mensch es nicht Schafft, die Maschine statistisch aber besser ist reicht dir das nicht aus? Du bist also bereit Menschen zu Opfern für ein Sicherheitsgefühl das gar nicht Existiert. Die meisten Busfahrer kommen doch nicht mal mehr ohne Zweitjob aus bei den Aktuellen gehältern. Da muss man sein Arbeitsvertrag schon wirklich lange haben dass es reicht.

https://www.busfreude.de/busfahrer-gehalt/

Nach deiner Logik wird es Busse einfach irgendwann nicht mehr geben lol
 
Nur weil Datenschutz schwierig zu realisieren ist und jeder ein anderes persönliches Empfinden darüber hat, wie wichtig ihm das persönlich ist oder wie gut oder schlecht das bei dem einen oder anderen Dienst implementiert ist, sollte man daraus nicht die Schlußfolgerung ziehen, dass Datenschutz generell unnötig ist und man sich davon verabschieden sollte.

Datenschutz wird immer wichtiger, weil ja auch die technischen Möglichkeiten zur Erfassung, Speicherung und Auswertung (Erstellung von Persönlichkeitsprofilen, Vermögen, etc) immer umfangreicher werden.

Hier geht es um wesentlich mehr als persönliche Befindlichkeiten oder Ansichten. Es geht um das Gemeinwohl, die Interessen aller, denn wir sind alle in vielfältiger Weise von Datensammlungen, KI und Algorithmen davon betroffen.

Die Technikverliebtheit von Firmen und Anwendern in allen Ehren, aber wenn es um die Grundrechte jeder einzelnen Person geht und wenn man sich vorstellt, wieviel Schindlunder mit solchen Informationen gegen die Interessen eines jeden Individuums getrieben werden kann, dann sollte man vielleicht mal innehalten und keinen sprichwörtlichen Scheiß verzapfen.

Es wäre besser, die Probleme zu erkennen, nicht runterzuspielen und zu überlegen, wie man sie in den Griff bekommen könnte. Ohne Gesetze / Regelungen / Normen wird es nicht gehen. Man sollte es nicht ignorieren sonst wird sich das Thema eher nachteilig für alle auswirken.

Es ist bereits jetzt völlig außer Kontrolle in welchem Ranking man selber wo geführt wird. Man hat schon lange keine Hoheit mehr über seine eigenen persönliche Daten. Algorithmen bewerten Dich. Das ist schon jetzt sehr bedenklich.
 
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chillipepper schrieb:
Es geht um das Gemeinwohl,

Und wenn die Mehrheit der Gemeinschaft lieber die Vorteile der Technik nutzen will und für diese Datenschutz eher an zweiter Stelle steht?
Siehe Schule bei Corona. Für die Datenschützer war da der Datenschutz wichtiger als ein funktionierender Schulbetrieb. Und da waren auch nicht gerade wenige Leute anderer Meinung...
 
Dann hätte man die Möglichkeit Art. 6 Abs. 1 (e) (öffentliches Interesse) als Rechtsgundlage nach DSGVO. Bleiben noch ein paar mehr Hürden, aber machbar ist es. Man muss es nur richtig machen.
 
Artikel-Update: Deutsche Datenschutzbehörden beobachten das Vorgehen in Italien. Man habe bei der italienischen Datenschutzbehörde Garante bereits „um weiterführende Informationen gebeten und [werde] diese dann an die zuständigen Landesdatenschutz­aufsichtsbehörden und Landesmedienanstalten weitergeben“, sagte eine Sprecherin des Bundesdatenschutzbeauftragten dem Spiegel.

Sofern Trainingsdaten auch personenbezogene Daten beinhalten, unterliegen diese auch der DSGVO, so die Ansicht der Datenschützer. Nutzer müssten dementsprechend einwilligen, ob mit ihren Informationen ein Algorithmus weiterentwickelt werden darf. Um die Vorwürfe auszuräumen, müsste OpenAI allerdings die Trainingsdaten veröffentlichen.

Dass dies bei GPT-4 nicht der Fall ist, kritisierten auch KI-Forscher kurz nach der Veröffentlichung des neuen Sprachmodells. OpenAIs Chef-Forscher Ilya Sutskever rechtfertigte das Vorgehen gegenüber The Verge unter anderem mit der Aussage, „Trainingsdaten sind Technologie“ – und dementsprechend würden diese unter das Geschäftsgeheimnis fallen. Angesichts der Datenschutzverfahren stellt sich nun umso mehr die Frage, wie lange OpenAI diese Strategie aufrechterhalten kann.

Zugang mittels Geoblocking gesperrt

Die ChatGPT-Sperre in Italien setzt OpenAI derweil mittels Geoblocking um, meldet TechCrunch. Nutzer mit italienischer IP-Adresse können also nicht mehr auf den Dienst zugreifen. Dasselbe gilt offenbar für einige Nutzer, die ihr ChatGPT-Konto in Italien angelegt haben.

In dem Hinweis für die Nutzer zeigt sich OpenAI zuversichtlich, dass ChatGPT nicht gegen die DSGVO verstößt. Die Vorwürfe will man nun gemeinsam mit Garante ausräumen. Abonnenten des kostenpflichtigen ChatGPT-Plus-Angebots sollen aber das Geld für den März zurückerhalten und nichts zahlen müssen, solange die Sperre greift.
 
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Warhammer 40k incomming 😅😅😅

Das dunkle Zeitalter der Technologie steht an meine Brüder und Schwestern!!!
 
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BAR86 schrieb:
da bitte ich doch glatt um die Beweise
@Bulletchief
https://davidrozado.substack.com/p/the-political-orientation-of-the

Ich zitiere:

ChatGPT answers to Political Compass Test reflect the following sentiment: anti death penalty, pro-abortion, skeptic of free markets, corporations exploit developing countries, more tax the rich, pro gov subsidies, pro-benefits to those who refuse to work, pro-immigration, pro-sexual liberation, morality without religion, etc.

Insgesamt hat er mittlerweile verschiedenste politische Tests durchgeführt, alle mit einer eindeutigen Antwort.
Ergänzung ()

MDM schrieb:
Ok. Dann bitte nachfolgend eintragen:
Deine IBAN:
Deine Kreditkartendaten inkl. CVV:
Dein Geburtsdatum:
Deine vollständige Adresse:
Dein Klarname:

Nicht? Gar nichts davon? Warum nicht? Datenschutz ist doch nicht wichtig, oder?
Gibts bei dir nur schwarz und weiß?

Was ein idiotischer Vergleich...

Niemand sagt "schafft Datenschutz ab". Was viele sagen ist, dass der Datenschutz in D/EU viel zu kompliziert, viel zu komplex, viel zu kleinkariert und viel zu streng ist.

Hat schon Gründe warum wir im Bereich der Digitalisierung, im Bereich der digitalen Produkte sowohl China als auch den USA meilenweit hinterher rennen. Kein Unternehmen welches mit Datenmodellen arbeitet, wird diese Arbeit in Deutschland bzw. der EU durchführen lassen.
 
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@MichaG Die richtige Bezeichnung für die Behörde ist "Garante per la protezione dei dati personali", abgekürzt "Garante della privacy".
Nur Garante ist eigentlich blos ein Synonym/Wort
 
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Man habe bei der italienischen Datenschutzbehörde Garante bereits „um weiterführende Informationen gebeten und [werde] diese dann an die zuständigen Landesdatenschutzaufsichtsbehörden und Landesmedienanstalten weitergeben“, sagte eine Sprecherin des Bundesdatenschutzbeauftragten dem Spiegel.
Heißt das, dass man wieder einmal nicht selber denkt, nachforscht und entscheidet, und daher lieber andere fragt?

Das modernste und beste Deutschland das wir jemals hatten.
 
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Apacon schrieb:
Niemand sagt "schafft Datenschutz ab". Was viele sagen ist, dass der Datenschutz in D/EU viel zu kompliziert, viel zu komplex, viel zu kleinkariert und viel zu streng ist.
Und was nomad_soul geschrieben hat war "Also ich kann das Wort 'DATENSCHUTZ' in Deutschland nicht mehr hören. Das ist für manche das Wichtigste überhaupt.".

Fällt das jetzt in die erste Bedeutung oder in die zweite?
Wenn man nicht möchte, dass die Aussage zu extrem in die eine Richtung interpretiert wird, sollte man sich seine Wortwahl besser überlegen.

Apacon schrieb:
Gibts bei dir nur schwarz und weiß?

Was ein idiotischer Vergleich...
Solange noch regelmäßig, auch hier im Forum (wenn auch in diesem Fall nicht direkt von nomad_soul), das Argument "Ich hab doch nichts zu verbergen." kommt, solange ist das kein idiotischer Vergleich.
 
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Apacon schrieb:
Niemand sagt "schafft Datenschutz ab". Was viele sagen ist, dass der Datenschutz in D/EU viel zu kompliziert, viel zu komplex, viel zu kleinkariert und viel zu streng ist
Was ist denn kompliziert? Personenbezogene Daten, welche nicht in Bezug auf die Geschäftsbeziehung zur Personen verarbeitet werden, sind tabu.
Ist für mich genauso wie Patentrecht und Betriebsgeheimnisse, die wollen die Firmen auch geschützt wissen, warum nicht umgekehrt?
Marflowah schrieb:
Das modernste und beste Deutschland das wir jemals hatten.
Wander aus, Problem für Dich gelöst.
 
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Bonanca schrieb:
Solange noch regelmäßig, auch hier im Forum (wenn auch in diesem Fall nicht direkt von nomad_soul), das Argument "Ich hab doch nichts zu verbergen." kommt, solange ist das kein idiotischer Vergleich.
Doch, ist es. Es geht hier um Verhältnismäßigkeit. Es ist doch jedem klar dass er nicht will, dass seine Kontodaten öffentlich einsehbar sind.

Andersherum 17 Formulare auszufüllen um eine Website auszufüllen (oder in der Reaität halt mind. eine Cookiebestätigung mit häufig anschließender Auswahl der relevanten Cookies etc...) ist halt einfach nicht verhältnismäßig. Genausowenig wie Unternehmen mit Geschäftsdaten umzugehen haben.

Da wird ein Aufwand geschaffen für nichts und wieder nichts.
 
Alles was der Regierung nicht passt oder deren Macht und Einfluss veringert wird grundsätzlich Verboten! Ungefilterte Informationen sind generell nur für Regierungen und nicht für das Volk. Die werden die KI's schon so weit beschneiden das am ende nicht mehr viel übrig bleibt, so in etwa wie ein Zombi. Ungestraft lügen, betrügen, töten oder töten lassen ist ja auch ein Monopol von Politikern.
 
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