Leseversuche einer 20 Jahre alten IDE HDD

nutrix schrieb:
Helft mir bitte mal auf die Sprünge, es gibt irgendwo ein Tool für Windows zur Imageerstellung von Datenträgern, wo man sogar das dd-Format als Ziel ausgeben konnte. Ich finde das gerade nur nicht mehr.
Bei aller Liebe, was willst du unter Windows mit einem DD Image. Möglichkeiten ein Arbeitsimage unter Windows zu erstellen, damit man damit später "arbeiten" kann gibt es hingegen natürlich genug, praktisch jedes Partitionierungstool besitzt da seine eigene Methode und Imageformat. Eines der bekanntesten "freien" Tools, dürfte DriveImage XML sein.
http://www.runtime.org/driveimage-xml.htm

Mein Lieblingstool zur Datenrettung war allerdings schon immer der UFS Explorer, der sich entgegen den Namen nicht auf UFS Volumes beschränkt.
https://www.ufsexplorer.com/products/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe vor kurzem noch meine alten HDD, so zwischen 15 und 30 Jahre alt, ebenfalls nach ein paar uralten Dateien durchforscht. Dabei habe ich diese HDDs aber nicht intern angeschlossen, sondern über einen externen USB-Adapter mit eigener Stromversorgung.

Dem Vorgänger von dem hier: https://www.amazon.de/Inateck-Adapt...37-90c6-acb129304645&pd_rd_i=B08BNPXSJ9&psc=1

Ich kaufe mir solche kleinen Helferlein immer am Black Friday, da kosten sie nur ein Appel und `n Ei vom sonst üblichen Verkaufspreis. Meistens kann ich dann irgendwann irgendwas damit anfangen.
 
nutrix schrieb:
Korrekt, war ich wohl zu schnell, und es funktioniert gut, habs gerade getestet. Hab ich bisher auch so noch nicht wahrgenommen geschweige denn verwendet.
Ich wollte schon sagen. 🙂
Konkret wusste ich es gestern nicht. Aber wie gesagt, habe ich das tatsächlich schon einmal gemacht. Z.B. auch mit Speicherkarten aus Kameras, die ewig in der Schublade lagen.

Bei reiner Neugier und nicht so wichtigen Daten, könnte man auch ohne Image arbeiten, direkt mit TestDisk. Das schätzt man je nach Wichtigkeit und Aufwand ab.

@xexex Der UFS Explorer kostet ja. Was kann die Testversion, ist die beschränkt? Dateigröße auf 768 kB beschränkt?
 
Wilhelm14 schrieb:
Was kann die Testversion, ist die beschränkt?
Steht ja da...
1694077972639.png


Wollte es mehr erwähnt haben, weil die Software wirklich gut ist. Vor allem wenn es um Handling von Platten aus irgendwelchen NAS Verbünden oder Fremdformaten geht.
1694077732553.png

1694077756641.png


Du wirst nicht viele Lösungen finden die mit ReFS formatierten Datenträgern was anfangen können oder Linux/NAS mdadm Volumes automatisch erkennen und einbinden können. Für 60€ ist das geschenkt, wenn man Daten findet und sie dann wiederherstellen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Wilhelm14
Ah, 60 EUR, ich habe da zuerst nur die 999 EUR gesehen.
Was heißt Anzahl der Computer 1*? Das Sternchen finde ich nicht. Ist das nur eine Vereinbarung oder wird die Installation an Hardware gekoppelt und mit einem Lizenz-Server abgeglichen?
xexex schrieb:
Bei aller Liebe, was willst du unter Windows mit einem DD Image.
Vielleicht missverstehe ich Dich an der Stelle, aber TestDisk unter Windows kann ein DD Image erstellen und auch laden/bearbeiten, ganz ohne Linux oder Bootmedien.
 
Wilhelm14 schrieb:
Ah, 60 EUR, ich habe da zuerst nur die 999 EUR gesehen.
Es gibt hier den Unterschied zwischen Pro und Standard und ich muss dir an dieser Stelle recht geben, die Standard ist mittlerweile stark beschnitten worden. Die 1000€ werden aber selbst bei der Pro nur für Firmen fällig.

Wilhelm14 schrieb:
Vielleicht missverstehe ich Dich an der Stelle, aber TestDisk unter Windows kann ein DD Image erstellen und auch laden/bearbeiten, ganz ohne Linux oder Bootmedien.
Für die einfachste Nutzung würde man schlichtweg ein VHD/VHDX Image erstellen, das lässt sich ohne jegliche Tools unter Windows einbinden. Natürlich können Spezialtools mit DD und anderen Imageformaten umgehen, es wäre unter Windows aber nicht das Format der Wahl.
 
Wozu jetzt VHDX? Wenn man mit TestDisk nicht auf dem Laufwerk direkt arbeiten möchte, erstellt man ein DD Image und arbeitet dann damit. Das geht doch alles direkt mit TestDisk und direkt unter Windows.
 
Wilhelm14 schrieb:
Ganz einfach, weis sich das Image dann unter jedem aktuellen Windows wie eine Festplatte einbinden lässt. Welche Tools man dann drauf loslässt bleibt einem selbst überlassen. Es ist einfach als mit DD zu hantieren und auf die direkte Unterstützung solcher Images zu hoffen.
 
Wilhelm14 schrieb:
Mmh, ich dachte immer, der Vorteil von dd wäre das rohe Kopieren,
Das "DD" steht für Disk Dump, es ist nichts anderes als blockbasiertes Image den man mit jedem beliebigen Tool genauso erstellen kann. Die Besonderheit ist schlichtweg, das Dateisystem und die Belegung wird nicht beachtet.

Die Frage danach ist doch, womit willst du später versuchen auf die Daten zuzugreifen? Mit Testdisk? Mit anderen Tools? Testdisk kann mit .dd Dateien direkt umgehen, andere Tools nicht unbedingt, Windows kann damit direkt nichts anfangen. VHD(X) Dateien lassen sich hingegen direkt wie eine Festplatte einbinden, technisch gesehen ist darauf dann Zugriff von (fast) allen Recovery Tools möglich.

Das soll nicht bedeuten .dd wäre irgendwie schlecht, man ist mit einem .vhd Image schlichtweg im Windows "Universum" flexibler.
 
Zurück
Oben