News Mozilla: Neues Design für Firefox 57 mit Project Photon

Lessarium schrieb:
Anyway... Mozilla und Opera sind nichts weiter als Verräter an ihrer Kern-Nutzerbasis die mehr wollen als nur Chrome's Feature set. Aber fragt mal ob ein Chrome Nutzer einen Browser benutzen würde der mehr Funktionen haben würde. Die meisten würden soetwas "überladenes" nicht anrühren.

Vor allem ist es den meisten Usern völlig egal, ob sie das Aussehen komplett umstricken können. Mir gehts ähnlich, es gibt wenig, dass mir mehr egal sein könnte. Ob ich mit Edge, Firefox oder Chrome unterwegs bin, ist mir vom aussehen her völlig egal.

Der Browser muss vor allem erstmal flott sein. Alles andere kommt danach. Und wenn die alte API zu viele Entwicklungsressourcen bindet oder aus irgendwelchen Gründen die Performance einschränkt, oder moderne andere Plugins nicht mehr zulässt, muss man halt irgendwann umstellen. Und dann wird die evaluiert, wie viel welches Feature der alten API genutzt wurde und ob es sich lohnt, das mit in die Neue zu nehmen. Und bei den UI Modifikationen wird die Usergruppe ziemlich klein sein.

Das ist kein Verrat an irgendwem, dass ist schlicht wirtschaftliches Denken, um in Zukunft überleben zu können. Denn die paar Usern in der Nerd-Ecke, die das Ding ohne Ende modden, sind keine Userbasis mit der man langfristig am Ball bleiben kann.

Firefox war lange mehr oder weniger die einzige gute Alternative zum IE. Wie üblich bei OSS haben sich die Nerds, die mit in der Entwicklung waren, dann die Features reingepuzzelt, die sie gerne haben wollten - ist ja auch okay. Die breite Masse hat den FF aber nicht wegen der UI-Mods genutzt, sondern weil es die einzige Alternative zum IE war, die man kannte. Und der IE war besonders zu XP Zeiten halt echt schlecht.

Mittlerweile gibt es aber mehr und andere Alternativen, die die breite Masse mehr ansprechen. Hans-Peter von nebenan interessiert sich nicht für UI-Mods, ist ihm eh viel zu aufwändig. Aber guter Sync von allem (womit Chrome ja angefangen hat), dass ist etwas, was er merkt und mag.

So läuft das halt.

Ich werde der alten API Version auf der Arbeit auch nachtrauern. So gut wie mit Pentadactyl hab ich meinen Browser nicht genutzt, aber das wird es auch nicht auf die neue API schaffen. Ist halt so.
 
Suteki schrieb:
Mal einige Fragen in die Runde: Ist das beim Firefox immer noch so, dass sich nach einer Weile das Profil irgendwie zerschießt und man das neu machen muss?
Ist der Browser noch so hakelig wenn man z.B. mehrere Youtube-Tabs auf hat?
Kann man beim Sync Lesezeichen, Einstellungen, Verlauf und Add-Ons synchronisieren? Das hat mich bisher beim Chrome gehalten.

Ich fand die Performance vor 1 Jahr auch nicht so berauschend trotz guter Hardware.


Das mit dem Profil ist mir noch nie passiert.
Performance ist (grade mit vielen Tabs) imho chrome und co überlegen, seit es e10 gibt.
Sync gibt es schon lange und imho auch besser umgesetzt als bei chrome :) (und ich liefere google nicht gleich meine komplette historie frei haus ^^)
 
Autokiller677 schrieb:
Vor allem ist es den meisten Usern völlig egal, ob sie das Aussehen komplett umstricken können. Mir gehts ähnlich, es gibt wenig, dass mir mehr egal sein könnte. Ob ich mit Edge, Firefox oder Chrome unterwegs bin, ist mir vom aussehen her völlig egal.

Der Browser muss vor allem erstmal flott sein. Alles andere kommt danach. Und wenn die alte API zu viele Entwicklungsressourcen bindet oder aus irgendwelchen Gründen die Performance einschränkt, oder moderne andere Plugins nicht mehr zulässt, muss man halt irgendwann umstellen. Und dann wird die evaluiert, wie viel welches Feature der alten API genutzt wurde und ob es sich lohnt, das mit in die Neue zu nehmen. Und bei den UI Modifikationen wird die Usergruppe ziemlich klein sein.

Das ist kein Verrat an irgendwem, dass ist schlicht wirtschaftliches Denken, um in Zukunft überleben zu können. Denn die paar Usern in der Nerd-Ecke, die das Ding ohne Ende modden, sind keine Userbasis mit der man langfristig am Ball bleiben kann.

Firefox war lange mehr oder weniger die einzige gute Alternative zum IE. Wie üblich bei OSS haben sich die Nerds, die mit in der Entwicklung waren, dann die Features reingepuzzelt, die sie gerne haben wollten - ist ja auch okay. Die breite Masse hat den FF aber nicht wegen der UI-Mods genutzt, sondern weil es die einzige Alternative zum IE war, die man kannte. Und der IE war besonders zu XP Zeiten halt echt schlecht.

Mittlerweile gibt es aber mehr und andere Alternativen, die die breite Masse mehr ansprechen. Hans-Peter von nebenan interessiert sich nicht für UI-Mods, ist ihm eh viel zu aufwändig. Aber guter Sync von allem (womit Chrome ja angefangen hat), dass ist etwas, was er merkt und mag.

So läuft das halt.

Ich werde der alten API Version auf der Arbeit auch nachtrauern. So gut wie mit Pentadactyl hab ich meinen Browser nicht genutzt, aber das wird es auch nicht auf die neue API schaffen. Ist halt so.



Es ist ein Verrat an der Kernnutzerbasis. Projekte wie Vivaldi Oder Otter oder Qutebrowser zeigen deutlich dass man auch mit geek support existieren kann.

Man muss nur wollen. Mozilla hat sich jedoch fuer Chrome user entschieden.

Die Groesse eines Projekts ist auch nicht ausschlaggebend hierfuer. Aber auf den Willen kommt es an. Mozilla und Opera haben immer fuer power user entwickelt - Fakt ist aber man wurde gierig und wollte den selben Einfluss samt Bedeutung Von Google Chrome. Aber MIT dem kopieren eines Konzepts dass ultimativ erfolgreich ist gewinnt man dennoch nicht den Krieg. Mozilla und Opera verstehen dass jedoch nicht 😎

Mit so einer Aktion schafft man es nichtmal Chromes Marktanteil zu halbieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
Lessarium schrieb:
Es ist ein Verrat an der Kernnutzerbasis. Projekte wie Vivaldi Oder Otter oder Qutebrowser zeigen deutlich dass man auch mit geek support existieren kann.

Man muss nur wollen. Mozilla hat sich jedoch fuer Chrome user entschieden.
Bitte durch Fakten bestätigen.

Wie im Beitrag #31 geschrieben, gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Firefox und Chrome.

Project Servo zeigt eindrucksvoll wie performant die parallele Ausführung von Prozessen/Threads ist. Die Zukunft gehört der Parallelisierung (Nebenläufigkeit) von Prozessen/Threads, was mit dem bestehenden Kern und XUL nicht möglich ist. Was bei System on a Chip (SoC) bereits länger der Fall ist und in CPU Themen bis vor kurzem - vor Ryzen - immer gefordert wurde, ist dass die Anzahl von physischen Kernen/Threads sich erhöhen muss. Mit Ryzen sind jetzt 8 Kerne/16 Threads im Mainstrem angekommen. In den Themen wurde auch mehrfach gefordert, dass die Software dies unterstützen muss. Ziel ist es mit Quantum sukzessive Entwicklungen aus Mozillas Projekt Servo in Gecko zu integrieren. Dies geht aber nur, wenn der Kern entsprechend angepasst wird.

Es ist sehr komplex eine Anwendung für die Parallelisierung (Multitasking, Nebenläufigkeit) von Prozessen/Threads zu entwickeln, da bei der Parallelisierung Konflikte auftreten können. Aktuell kommt es bereits zu Problemen in Zusammenhang mit Add-Ons, die verschwinden, wenn das entsprechende Add-On deaktiviert wird. Das Risiko weiterhin in die Tiefen, wie dies mit XUL möglich ist, eingreifen zuzulassen und gleichzeitig Parallelisierung (Nebenläufigkeit) von Prozessen/Threads sicher zu stellen, ist extrem bzw. nicht möglich, da es schnell zu Konflikten kommt.
Konflikte wikipedia.org schrieb:
Der Kontext jedes Programmteils muss vor unerwarteter Veränderung durch andere Teile geschützt werden (Synchronisierung). Soll ein gemeinsamer Zugriff auf Daten realisiert werden, wobei zumindest eine Partei schreibend/verändernd zugreifen möchte, dann muss der Zugriff synchronisiert werden, bspw. durch gegenseitigen Ausschluss (Mutex) unter Benutzung von Monitoren oder von Semaphoren. Alternativ kann auch verlangt werden, dass bestimmte Aktionen von zwei Prozessen gemeinsam ausgeführt werden, mit so genannten Rendezvous. Eine weitere sichere Art der Kommunikation sind Warteschlangen. Diese Techniken lösen das Problem des gleichzeitigen Zugriffs auf Ressourcen, verhindern jedoch keine Verklemmungen (ganz im Gegenteil).
Bereits jetzt verursachen Add-Ons Performance-Probleme, Abstürze, usw. Dies würde sich durch Parallelisierung (Nebenläufigkeit) von Prozessen/Threads potenzieren. Dies ist auch der Grund warum dies in Chromium von Anfang an nicht vorgesehen wurde.

Aktuell läuft bei mir Firefox 55.0a1 unter Windows 7 / 10 64-bit mit bis zu 12 (Main, GPU, 10 Content) Prozessen und er läuft ohne Probleme. Alle Kerne/Threads meines i7 werden genutzt.


Lessarium schrieb:
Mit so einer Aktion schafft man es nichtmal Chromes Marktanteil zu halbieren!
Das schafft keiner mehr. Im Prinzip haben alle bereits verloren, da Alphabet Inc. / Goolge ihre Marktmacht ausnutzten uns sie keiner daran hindert hat. So ist Chrome unter Android meist vorinstalliert oder wurde/wird als Crapware installiert und als Standard-Browser eingestellt. Dies sorgt dafür, dass er verwendet wird, da nur wenige einen anderen Browser installieren. Interessant dabei ist, dass es den meisten egal ist, ob der Browser anpassbar ist und es Add-Ons gibt. Er wird verwendet wie er ist, so wie den meisten auch der Datenschutz egal ist.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Aufm Smartphone ist Firefox genauso Müll, da taugt eigentlich nur Opera Mini etwas. Aber aufm Desktop ist Chrome halt einfach besser und der Grund, weswegen ich nach vielen Jahren von FF weg bin.
 
Suteki schrieb:
Mal einige Fragen in die Runde: Ist das beim Firefox immer noch so, dass sich nach einer Weile das Profil irgendwie zerschießt und man das neu machen muss?
Ist der Browser noch so hakelig wenn man z.B. mehrere Youtube-Tabs auf hat?
Kann man beim Sync Lesezeichen, Einstellungen, Verlauf und Add-Ons synchronisieren? Das hat mich bisher beim Chrome gehalten.
Nein, nein, ja.

Lessarium schrieb:
Anyway... Mozilla und Opera sind nichts weiter als Verräter an ihrer Kern-Nutzerbasis die mehr wollen als nur Chrome's Feature set.
Theatralischer ging es nicht mehr?

Hauro schrieb:
Das schafft keiner mehr. Im Prinzip haben alle bereits verloren, da Alphabet Inc. / Goolge ihre Marktmacht ausnutzten uns sie keiner daran hindert hat. So ist Chrome unter Android meist vorinstalliert oder wurde/wird als Crapware installiert und als Standard-Browser eingestellt. Dies sorgt dafür, dass er verwendet wird, da nur wenige einen anderen Browser installieren. Interessant dabei ist, dass es den meisten egal ist, ob der Browser anpassbar ist und es Add-Ons gibt. Er wird verwendet wie er ist, so wie den meisten auch der Datenschutz egal ist.
This.
Ergänzung ()

Just a Chrome clone...

http://i.imgur.com/ljjlqb4.jpg
 
Ich wünsche mir einen schnellen schlanken Browser in seiner Core-Version.
Firefox ist ganz schön träge geworden.
 
Das traurigste ist eigentlich, dass das neue Design jetzt angekündigt wurde und man nun leider noch lange warten muss, bis es produktiv zum Einsatz kommt.
 
Am neuen Design gibt es für mich bisher nichts auszusetzen. Es sieht für mich weitestgehend nur nach einem neuen Skin aus. Das Problem für mich beim Firefox ist viel mehr, dass Prioritäten falsch gesetzt werden. Anstatt sich um die Performance zu kümmern, kommt nur neuer Schnickschnack hinzu. Man sollte zunächst darauf hinarbeiten, dass die Performance endlich mal mit Browsern wie Chrome oder Opera mithalten kann. Die schlechte Performance ist der Grund, weshalb ich vor vielen Jahren mal vom Firefox abgesprungen bin.
 
Peter Griffin schrieb:
Anstatt sich um die Performance zu kümmern, kommt nur neuer Schnickschnack hinzu. Man sollte zunächst darauf hinarbeiten, dass die Performance endlich mal mit Browsern wie Chrome oder Opera mithalten kann. Die schlechte Performance ist der Grund, weshalb ich vor vielen Jahren mal vom Firefox abgesprungen bin.
Nochmal:
Das Photon UI Refresh ist Teil von Quantum. Hierzu gehört sukzessive Teile aus Servo in Firefox zu integrieren. Der Webrender wurde integriert, ist aber noch nicht aktiv. Der Compositor ist bereits in Firefox Nightly Version 52 integriert worden. Es wird also mit hoher Priorität an der Performance gearbeitet.

Jeder Informatiker weiß, das es spezialisierte Entwickler für die verschieden Komponenten, wie Oberfläche, Logik, usw., gibt. D.h. dass die Oberfläche von anderen Entwicklern umgesetzt wird wie die Render-Engine.
 
Ich finds schade dass es bei Chrome nicht möglich ist wie beim FF die URL Bar als Dropdown aufzuklappen.

Die Addons welche ich bisher gefunden habe waren alle mehr oder weniger Gefrickel...
 
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