Plötzlich Monitore no signal und Lüfter drehen auf bei Teillastbetrieb (kein neuer Rechner)

Wectonic

Cadet 1st Year
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1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 5800X (knapp 4 Monate alt)
  • Arbeitsspeicher (RAM): Corsair Vengeance LPX 32 GB (2x 16 GB) DDR4 3200MHz CL16 (8 Monate alt)
  • Mainboard: Gigabyte B550 Aorus Elite V2 (Rev1.4) (nagelneu)
  • Netzteil: BeQuiet Dark Power Pro 10 Modular 80+ Gold 650 Watt (über 8 Jahre alt)
  • Gehäuse: BeQuiet Dark Base 700
  • Grafikkarte: Gigabyte RTX 4070 Gaming OC (4 Monate alt)
  • HDD / SSD: 1x Samsung M.2 2 TB, 1x Samsung SATA SSD 256 GB, 1x Samsung SATA SSD 1 TB, 1x 4 TB HDD
  • Weitere Hardware, die offensichtlich mit dem Problem zu tun hat(Monitormodell, Kühlung usw.):

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Das System lief bald 4 Monate stabil und zuverlässig bis auf sporadische Resets (Monitor schwarz und Reboot vom System), die womöglich vom PBO kamen. Habe dort den CO etwas angehoben und seitdem hatte ich dazu kaum noch Probleme.
Seit letzten Donnerstag habe ich aber starke Probleme mit Monitoren, die plötzlich schwarz sind und auf "no signal" wechseln, Lüfter die maximal Aufdrehen, aber Ton läuft weiter (auch Discord) meistens, aber Maus, Tastatur und Mik sind tot. Manchmal rebootet sich der Rechner nach einiger Zeit dann selbst, aber meist würg ich ihn über den Power-Button ab und mache einen manuellen Reboot. Triggern kann ich das Problem besondern wenn ein Spiel läuft, ich einen Stresstest via FurMark laufen lasse, aber seltener crasht er auch einfach im Idle oder Netflix schauen.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Mit altem Mainboard viele verschiedene BIOS-Einstellungen probiert (aber nie PBO und XMP gleichzeitig aus) -> weiterhin Crashes
Neues Mainboard gestern eingebaut und direkt PBO gesetzt und XMP aktiviert -> Crashes
Mainboard auf neuestes BIOS geflasht -> keine Crashes (vorerst)
Habe bemerkt, dass der BIOS-Flash alle Einstellungen resetted hat und hab wieder PBO und XMP gesetzt -> Crashes
Einstellungen wieder auf default gesetzt -> Crashes
verschiedene PBO Einstellungen probiert -> Crashes
nur XMP aktiviert -> Crashes
nur PBO aktiviert -> Crashes
XMP und PBO vollständig deaktiviert -> keine Crashes

Memtest lief über Nacht 100% fehlerfrei durch.
CPU-Stresstest via Prime95 hat bisher keinen Crash ausgelöst.

Meine Vermutung gestern nach dem Umbau war nun das Netzteil, wofür ich auch schon ein Neues bestellt habe, aber nachdem ich stundenlang die BIOS-Einstellungen herumgetestet hab lande ich aktuell eher bei CPU/Arbeitsspeicher, aber können so neue Komponenten wirklich schon kaputt sein? Hauptsächlich verwende ich den Rechner zum Zocken, OC betreibe ich nicht außer halt XMP-Profil und auf der CPU lief ein PBO mit CO all cores negative 30 (instabil) und dann die meiste Zeit 25 und Rest auf Auto.

Und ja ich weiß es gibt dazu etliche Beiträge in verschiedenen Foren zu dem Thema, aber überall kommen andere Sachen raus wie Netzteil, Grafikkarte kaputt, fehlende Befestigungsschrauben vom Mainboard, .... und nichts davon bringt mich aktuell weiter.

Hoffe mir kann jemand hier helfen :/
 
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Also CPU-Stresstest und memtest86 laufen fehlerfrei. Egal, was Du an Speicher und CPU jenseits der defaults verstellst, es wird höchstens instabiler. Und immer Probleme, wenn Grafik mit von der Partie ist. (Deine seltenen Desktopabstürze lege ich erstmal in die "uv,co,pbo-verplant-zusätzlich-selbst-erzeugtes-Problem-Schublade".. ;-)
^^ Also liegt es nicht an cpu oder ram?

Wectonic schrieb:
Gigabyte RTX 4070 Gaming OC
Eher daran? Vielleicht auch mit Verbindung mit NT? Haste ja schon bestellt.. wirste ja sehen. Empfohlene Verkabelung beachten, mehr kannste nicht tun.

Wectonic schrieb:
Das System lief bald 4 Monate stabil und zuverlässig bis auf sporadische Resets
Also lief es nie stabil, mal auf uv,co und pbo-Spielereien verzichten, bis das geklärt ist. defaults sind angesagt. xmp darfste bei der cpu gerne noch mit 2 riegeln und 3200'er speicher. ist noch im offz. Taktlimit der cpu. nochmals memtest wird nicht schaden. Sollte sicher sein, daß der Speicher stabil läuft, sonst grätscht der immer wieder dazwischen, egal was Du eigentlich untersuchen willst.
 
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Tatortreiniger schrieb:
Also CPU-Stresstest und memtest86 laufen fehlerfrei. Egal, was Du an Speicher und CPU jenseits der defaults verstellst, es wird höchstens instabiler. Und immer Probleme, wenn Grafik mit von der Partie ist. (Deine seltenen Desktopabstürze lege ich erstmal in die "uv,co,pbo-verplant-Schublade".. ;-)
^^ Also liegt es nicht an cpu oder ram?
Da die Crashes nur mit aktivem PBO oder XMP auftreten würde ich CPU und RAM weiterhin als Fehlerquelle in Betracht ziehen.

Tatortreiniger schrieb:
Eher daran? Vielleicht auch mit Verbindung mit NT? Haste ja schon bestellt.. wirste ja sehen.
GPU hab ich anfangs sehr stark in Betracht gezogen, aber würde ich aktuell auch eher rausnehmen, da es absolut random auch im Idle passiert.

Tatortreiniger schrieb:
Also lief es nie stabil, mal auf uv,co und pbo-Spielereien verzichten, bis das geklärt ist. defaults sind angesagt. xmp darfste bei der cpu gerne noch mit 3200'er speicher. ist noch im offz. Taktlimit der cpu.
Naja es lief großteils stabil^^ Die Resets hatte ich vllt. 1-2 mal in der Woche, nachdem ich PBO nochmal angepasst hab dann glaub gar nicht mehr.

Ohne PBO kann ich schon leben, aber ohne XMP ist halt schlecht. Und ist ja gut, wenn ich es aktivieren darf, aber dann crasht mir halt wieder der Rechner. Hab dort auch schon die 1,35V DRAM Spannung zusätzlich zum Profil manuell gesetzt, aber mir crasht dann trotzdem das System sobald Last drauf kommt.
 
Zeig doch mal 'nen Screenshot der eingestellten Werte, ryzen master z.b. oder cpu-z spd- und Speicherreiter oder am besten beides. Einmal drüber gucken, was eingestellt ist und ob es so passen muesste.

Naja, aber wenn der Speicher 3200 nicht mitmacht, obwohl er es muesste und die cpu den takt bei zwei Riegeln noch unterstützt. Dann liegt es gutmöglich doch am Speicher? Und bei 3200 hagelt es dann wahrscheinlich auch im memtest86 fehler?
 
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Tatortreiniger schrieb:
Zeig doch mal 'nen Screenshot der eingestellten Werte, ryzen master z.b. oder cpu-z spd- und Speicherreiter oder am besten beides. Einmal drüber gucken, was eingestellt ist und ob es so passen muesste.

Naja, aber wenn der Speicher 3200 nicht mitmacht, obwohl er es muesste und die cpu den takt bei zwei Riegeln noch unterstützt. Dann liegt es gutmöglich doch am Speicher? Und bei 3200 hagelt es dann wahrscheinlich auch im memtest86 fehler?
Die Screenshots mit gesetzten XMP oder ohne?
Memtest mit XMP kann ich später mal machen und vorauss. morgen nachliefern.

Azghul0815 schrieb:
Zuverlässigkeitsverlauf mal zeigen.
Evtl WHEA Fehler zu sehen?
Zuverlässigkeitsverlauf? WHEA-Fehler sind laut HWInfo bei 0.
Ergänzung ()

Update: hatte eben den Crash mit XMP und PBO aus... aber war jetzt 1-2h in Forza drinnen. Also XMP und PBO erhöhen das Risiko aber eliminieren es nicht.
 
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Mal die Grafikkarte ein/ausbauen und Stromversorgung der Graka peinlichst genau untersuchen. Ich hatte das auch und nachdem ich mal die Stromversorgung der Graka einfach ab/angestöpselt hatte, war es weg. Mag Zufall gewesen sein und isr auch nicht wirklich plausibel, aber einen Versuch ist es allemal wert. Im Zweifel bist Du nicht schlechter dran als zuvor
 
Wectonic schrieb:
Die Screenshots mit gesetzten XMP oder ohne?
ruhig mit. Das ist ja Szenario, was eigentlich laufen sollte. Und es geht ja darum zu gucken, ob da Fehler auftauchen oder nicht und man den Fokus als nächstes woanders hin verschieben kann. Mal die Quelle des Übels identifzieren. Eins nach dem anderen ausklammern. Und das geht nur, wenn der Speicher schonmal grundätzlich stabil läuft, also auch memtest86 mit xmp. Sonst dreht man sich wahrscheinlich im Kreis bei der Analyse.
 
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KeepCalm schrieb:
Mal die Grafikkarte ein/ausbauen und Stromversorgung der Graka peinlichst genau untersuchen. Ich hatte das auch und nachdem ich mal die Stromversorgung der Graka einfach ab/angestöpselt hatte, war es weg. Mag Zufall gewesen sein und isr auch nicht wirklich plausibel, aber einen Versuch ist es allemal wert. Im Zweifel bist Du nicht schlechter dran als zuvor
Also Stromversorgung der Grafikkarte ist ja auch ein Punkt der mich noch beschäftigt, weshalb ich ja auch schonmal ein neues Netzteil bestellt hab um das älteste Teile im Rechner zu ersetzen und auf Stand zu bringen.
Also hab wie gesagt gestern das Mainboard ersetzt wobei die Grafikkarte neu gesetzt wurde und hab sie überall nochmal nachgedrückt und muss bombenfest in ihrem Slot sitzen. Stromversorgung hab ich auch geprüft beim Einstecken, aber allerdings nicht die Verbindungen zwischen Adapter und Netzteil... das sollte ich mal machen bzw. überlege gerade noch für das neue Netzteil ein Verbindungskabel zu bestellen, damit ich diesen 12VHPWR-Adapter nicht mehr benötige und weniger "Sollbruchstellen" im System hab? Sinnvoll?

Tatortreiniger schrieb:
ruhig mit. Das ist ja Szenario, was eigentlich laufen sollte. Und es geht ja darum zu gucken, ob da Fehler auftauchen oder nicht und man den Fokus als nächstes woanders hin verschieben kann. Mal die Quelle des Übels identifzieren. Eins nach dem anderen ausklammern. Und das geht nur, wenn der Speicher schonmal grundätzlich stabil läuft, also auch memtest86 mit xmp. Sonst dreht man sich wahrscheinlich im Kreis bei der Analyse.
Memtest läuft gerade und bisher fehlerfrei. Screenshots kann ich dann danach machen, aber BIOS ist gerade komplett default außer die Auswahl auf das XMP-Profil (die Riegel haben auch nur ein Profil zur Auswahl)
 
Hab eben noch die Beobachtung machen dürfen, dass nach dem Starten eines Spiels ein GPU-Lüfter komplett am Abdrehen ist, laut HWMonitor war GPU Fan 0 in Normalbetrieb und Fan 1 auf 0 RPM. (eigentlich sind es 3 Lüfter, aber naja mehr wird nicht aufgelistet)
Nach einiger Zeit schoss Fan 1 kurz auf über 3600 RPM rauf und hat sich dann auf die gleiche RPM wie Fan 0 geregelt und es wurde wieder leiser und alles im Normalbetrieb. Temps waren jederzeit immer absolut ok.

und Rechner läuft jetzt länger als sonst stabil mit XMP und PBO auf Auto (default)
 
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Hab jetzt meine alte 1080 verbaut und keine Probleme bisher feststellen können.

Hab vor dem Umbau die Verbindungen der Kabel vom Netzteil zu dem 12VHPWR-Adapter kontrolliert und sah gut aus.

Würde sagen ist jetzt eine Frage zwischen GPU (neuestes und teuerstes Teil im ganzen Rechner :( ) oder die 4070 kommt mit dem Strom vom alten 650W Netzteil nicht klar, was für das Gesamtsystem auch wirklich knapp bemessen ist.

Was würdet ihr sagen? Am Mittwoch das neue Netzteil verbauen und dann nochmal die 4070 probieren? und wenn es wieder abstürzt dann einen RMA probieren? (Karte ist bei Mindfactory gekauft)
 
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