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News Schutz vor „Review-Bombing“: Nutzerrezensionen müssen auf Metacritic warten

Palomino schrieb:
Und warum muss das erklärt werden? Müssen die Menschen, Freunde und Arbeitskollegen in deiner Umgebung Dir auch ihre Neigung erklären? Es ist nunmal so, Elli ist lesbisch. Das muss man nicht erklären, niemand muss sich dafür schämen oder rechtfertigen. Weder im realen Leben noch in einem Spiel.
Joa Ne, und da waren plötzlich 60'000 homophobe Arschlöcher die nix mit dem Game zu tun hatten, die nix besseres zu tun haben als auf Metacriric ein Game negativ zu bewerten nur weil der Mainchar nun lesbisch ist.
Oder sind 44% aller TLoU II spieler einfach von Haus aus homophobe Arschlöcher?

Oder waren die Leute einfach nicht zufrieden damit wie die Story erzählt wurde?
Leider werden wir das nie erfahren...
 
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Haldi schrieb:
Oder waren die Leute einfach nicht zufrieden damit wie die Story erzählt wurde?
Da diese Leute ja größtenteils das Spiel scheinbar nicht gespielt haben (deswegen ja auch die Änderung auf 36h Verzögerung. Du kannst es nach wie vor negativ bewerten.):
Nein, diese Leute KÖNNEN gar nicht unzufrieden sein damit wie die Story erzählt wurde, da sie dafür das Spiel hätten spielen müssen.
Ergänzung ()

Cool Master schrieb:
Weil die ersten 36-72 Stunden die wichtigsten sind beim Verkauf. Wenn man also nur positives hört und kaum Kritik
Es steht jedem Kunden frei sein Konsumverhalten an derartige Änderungen anzupassen. Aber Geduld scheint bei Game-Releases iwie immer nicht zu existieren.

Und es steht ebenfalls jedem frei eine Konkurrenzseite zu metacritic zu nutzen oder gar selbst aufzubauen, die diese Restriktionen nicht hat.

Desweiteren verstehe ich die Aussage "wenn man nur positives hört und kaum Kritik" nicht - die positiven Bewertungen sind doch genauso erst 36h nach Release verfügbar?
 
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Möchte einer der Kritiker vielleicht einmal kurz erläutern, was eine Bewertung mit 0/10 Punkten praktisch übersetzt bedeutet? Und warum es tausende und abertausende davon gibt?
 
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Capthowdy schrieb:
gehst von falschen Voraussetzungen aus. Es wurden lange vor Release massenhaft echte Zwischensequenzen geleakt, die praktisch die gesamte Story offengelegt haben, inklusive dem Ending. Dadurch wurde ebenfalls bekannt, dass Naughty Dog/Sony alle Käufer im Vorfeld mit gefälschten Zwischensequenzen, die in diversen Trailern gezeigt wurden, absichtlich getäuscht hat. Mit diesen Informationen kann man sehr wohl eine Kritik schreiben, ohne es gespielt zu haben, gerade bei einem Spiel das zum Großteil von seiner Story lebt. Genau das haben viele eben bereits am Veröffentlichungstag getan, weil die Story durch den Leak bekannt war.

Du vergisst einen entscheidenden Punkt bei den Leaks. Es wurden Zwischensequenzen geleaked und es wurde bekannt, dass ein transsexueller Charakter im Spiel ist. Der Internet-Mob hat sich gegründet, weil die Leute dachten, dass Abby trans ist und man gezwungen ist, sie zu spielen. Das hat sich dann erst bei Veröffentlichung des Spiels als Quatsch herausgestellt, aber da war der Schaden schon entstanden. Mit anderen Worten: man kann eben nicht eine Rezension schreiben, ohne das Spiel gespielt zu haben.

Haldi schrieb:
Joa Ne, und da waren plötzlich 60'000 homophobe Arschlöcher die nix mit dem Game zu tun hatten, die nix besseres zu tun haben als auf Metacriric ein Game negativ zu bewerten nur weil der Mainchar nun lesbisch ist.
Oder sind 44% aller TLoU II spieler einfach von Haus aus homophobe Arschlöcher?
44% aller TLoU II Spieler? Der Anteil der Leute, die auf metacritic das Spiel in den Dreck ziehen sind null repräsentativ für die gesamten TLoU II Spieler. Genau darum geht es hier doch.
 
mgutt schrieb:
Ich habe jetzt schon zwei mal erklärt, [...]
Im Grunde hast Du gar nichts erklärt. Denn Du versuchst hier zwei völlig verschiedene Themen zu einem Thema (News) unter Einbeziehung deiner Meinung zu vermischen. Einige User haben Dich bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass es sich eben nicht eine klassische Spiele-Review, wie man es von Magazinen kennt, handelt. Juckt Dich nicht. Du arbeitest Dich munter weiter an deiner "Propaganda" ab.
 
Nach allem, was ich zu dem Spiel gesehen und gehört habe, muss es richtig scheiße sein.

Es macht schon bei Filmen/Serien ab einem bestimmten Grad keinen Spaß mehr, unsympathischen Charakteren zuzusehen, weil sie einem schlicht am Allerwertesten vorbei gehen.
Aber wenn man solche Charaktere dann auch noch spielen muss, ist es ein richtiger Abturn.
Das war schon bei GTAIV ein riesen Manko, aber hier scheinen sie es ja echt auf die Spitze getrieben zu haben.

Hinzu kommen Schock-Momente und "emotionale Szenen" mit dem Holzhammer, unnötig abartige Brutalität gegenüber lieb gewonnener Charaktere und süßer Tiere, und allgemein eine Story, die einfach nur "voll krass" sein soll.

Das Review Bombing bei TLoU2 ist leider absolut notwendig, da professionelle Reviewer ihrem Job nicht gerecht werden und das Spiel reihenweise als 10/10 bewertet haben.
Es ist richtig und wichtig, dass es zu so einer unangebrachten, Konsumenten-feindlichen Lobhudelei ein Gegengewicht gibt.
 
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USB-Kabeljau schrieb:
Nach allem, was ich zu dem Spiel gesehen und gehört habe, muss es richtig scheiße sein.
Hörensagen ist keine Grundlage um ein Review zu verfassen, das wäre stumpfes nachplappern. Wie auch, du könntest es ja spielen und es gefällt dir. Geschmäcker sind halt verschieden.
Du kann davon aber deine Kaufentscheidung abhängig machen.

USB-Kabeljau schrieb:
Es macht schon bei Filmen/Serien ab einem bestimmten Grad keinen Spaß mehr, unsympathischen Charakteren zuzusehen, weil sie einem schlicht am Allerwertesten vorbei gehen.
Das ist doch mal ein richtig guter Grund um ein Review zu schreiben. Du hast es erlebt und kannst aus eigener Erfahrung begründen, warum Du eine bestimmte Note vergibst und wieso Dir bestimmte Elemente nicht zusagen. Das hilft dann allen die es lesen sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.
 
Bonanca schrieb:
Desweiteren verstehe ich die Aussage "wenn man nur positives hört und kaum Kritik" nicht - die positiven Bewertungen sind doch genauso erst 36h nach Release verfügbar?

Ne die Presse darf nach wie vor direkt releasen. Die Änderung bezog sich ja nur auf MC nicht auf andere Seiten.
 
er will drauf hinaus, dass ein Review keine Rezension ist...
Cool Master schrieb:
Ne die Presse darf nach wie vor direkt releasen.
Darf der Kunde auch. Halt nicht auf Metacritic. Alle anderen Wege stehen ihm jedoch nach wievor offen...
 
Mustis schrieb:
Darf der Kunde auch. Halt nicht auf Metacritic. Alle anderen Wege stehen ihm jedoch nach wievor offen...
Und wie stellt MC sicher, dass der Spieletester nicht auch nur 5-10h Stunden spielt und von daher auch nicht mehr über die Story sagen kann, als jemand der bei MC eine Wertung abgibt?
Mit Glück hat er eventuell Zusatzmaterial/-infos, aber das hilft bei storylastigen games auch nicht. Zumal die Hersteller mit genau diesen Infos gerne kneifen.

Imho der falsche Ansatz: Anstatt pauschal alle user als böse vorab zu verurteilen (= 36h lang mundtot auf MC machen), sollte MC dafür sorgen, dass alle ernstgemeinten/vernünftigen Kritiken wie gehabt möglich sind. Das kann man in gewissen Grenzen durch templates oder eben Kuratierung erreichen. Letzteres ist eben Aufwand, aber MC sollte mal überlegen, wie ihr Geschäftsmodell zustande kommt. Sollten nämlich aufgrund solcher Maulkorb-Maßnahmen immer weniger Wertungen abgegeben werden, macht das "meta" im Namen vielleicht bald nicht mehr viel Sinn ;)
 
Diese Verzögerung von Nutzer-Reviews ist gerade im Kontext von TLoU2 problematisch.
Hier wurden die Kunden ja effektiv darüber getäuscht, welche Inhalte sie zu erwarten haben.

Palomino schrieb:
Hörensagen ist keine Grundlage um ein Review zu verfassen, das wäre stumpfes nachplappern. Wie auch, du könntest es ja spielen und es gefällt dir. Geschmäcker sind halt verschieden.
Naja, ich beziehe mich ja nicht auf Meinungsaussagen.
Ich kenne jetzt die Inhalte des Spiels (sowohl durch Ausschnitte als auch durch Nacherzählung) und bilde mir daraus meine eigene Meinung. "Nachplappern" ist das also nicht.

Ich fühle mich nun aber auch nicht dazu berufen, diese irgendwo als "Review" zu posten.
Für ein Review sollte man den Content schon selbst konsumiert haben.
 
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Plexus schrieb:
Nö, das muss überhaupt nicht erklärt werden. Sie ist halt mit ner Frau zusammen, und jetzt?

Dir ist schon klar, dass es um eine Story geht? Man kann auch einfach den Hauptcharakter durch einen Roboter austauschen, natuerlich komplett ohne Erklaerung. Das ist halt schlechtes Storywriting und der Spieler/Zuschauer fragt sich zurecht was gerade passiert ist. Eine Story muss nachvollziehbar mit nachvollziehbaren Charakteren sein. Das ist vollkommen unabhaengig was das jetzt ist. Lesbisch, Roboter, Killer, etc.

Mustis schrieb:
Oder ihr beiden erfasst Inhalte nicht unter anderem weil ich gar nicht beachtet, was ich bereits alles geschrieben habe. Die ganze Diskussion um Ransomware wäre angesichts meines ersten Beitrages zum Beispiel obsolet.

Nah, ich habe die Diskussion verfolgt. Du hast eine vorgefertigte Meinung und wenn sie jemand nicht teilt und Loecher aufzeigt weichst du aus. Ist schade, aber ueber andere beschweren kann man sich dann nicht.

iSight2TheBlind schrieb:
Ich habe TLOU2 nicht gespielt, ich habe nichts zur Story gelesen (auch wenn der Teil schon in den Trailer angedeutet wurde!) - aber warum brauchst du eine Andeutung dass ein Charakter lesbisch ist?

Nennt sich Storywriting und dass der Spieler/Zuschauer sich mit dem Charakter identifizieren kann. Das ist bei jeder Charaktereigenschaft oder -entscheidung so.

iSight2TheBlind schrieb:
Kann er das nicht auch einfach so sein, ohne dass das vorher herausposaunt oder angedeutet wird?

Muss ein männlicher Charakter der sich in einem Spiel (oder Film oder sonstwas) später als homosexuell erkennbar zeigt vorher im Film rosa Hemden tragen und Prosecco trinken oder eine Lederkluft?

Ach komm, du machst dich laecherlich. Ich habe nicht behauptet ein Charakter soll stereotyp sein. Das geht sehr viel unauffaelliger.

iSight2TheBlind schrieb:
Oder kann er auch einfach unauffällig (d.h. ohne ein "Schwul"-Schild über dem Kopf) sein Leben leben und irgendwann wenn das Spiel aus irgendwelchen Gründen auf sein Privatleben bzw. seine sexuellen Vorlieben eingeht halt einfach zeigen, dass er mit einem Mann zusammenlebt?

Gerne doch, muss halt gut geschrieben sein. Aber genau darum geht es doch. Ist es nicht gut geschrieben und nicht nachvollziehbar wird es als schlecht empfunden. Hier wird doch nur ein Fass aufgemacht, weil es sich um die sexuelle Orientierung handelt. Gibt genug Charakter die grottenschlecht geschrieben sind und die nicht nachvollziehbar sind.

iSight2TheBlind schrieb:
Was hat dich das ganze Spiel über davor denken lassen, dass er mit einer blonden Sexbombe zusammenlebt mit der er auf extrem heterosexuelle Weise Sex hat?

Einfach nur weil du das als "normal" empfunden hättest und deshalb gerne vorher Andeutungen für "unnormale" Dinge gehabt hättest?

Mal abgesehen davon, dass ich das Spiel nicht gespielt habe und auch nicht spielen werde da ich alles was ich bisher gesehen habe ziemlich langweilig fand, von was zum Teufel redest du? Soweit ich das weiss ist der Charakter im ersten Teil irgendwas um 14 oder sogar juenger? Also das Alter in dem sich die sexuelle Orientierung so langsam herauskristallisiert. Wenn man es da nicht hinbekommt das nachvollziehbar zu machen, dann sollte man vielleicht einfach das komplette Storywriter Team feuern.

iSight2TheBlind schrieb:
Der Aufschrei fußt doch einfach darauf, dass "weiße junge Gamer" gewisse Themen in ihren Spielen nicht haben wollen - und dann führt dieses Thema sogar noch dazu, dass ihnen eine potenzielle Wi**svorlage auf die sie sich schon lange gefreut haben (In Teil 1 war Ellie ja noch minderjährig und jetzt in Teil 2 wäre es endlich legal und moralisch vertretbar gewesen!) wegfällt - da ist man dann schon mal angepisst und lässt die sexuelle Frustration und Unsicherheit eben via Review Bombing raus.

Ah, "weisse junge Gamer", da haben wir die Boesen identifiziert. Und natuerlich sind die alle homophob, klar, absolut logisch. Und natuerlich wollen die Ellie nur als Wichsvorlage nutzen. Na wenn das nicht mal ein astreines Feindbild ist. Ich mein, besser outen kann man sich eigentlich nicht und natuerlich sind dann alle andere Erklaerungen falsch, aus Prinzip. Nennt man fanatische Ideologie, Gratulation. Wer weiss, vielleicht wollen selbst die boesen "weissen jungen Gamer" auch nur gute Stories haben.

Photographil schrieb:
Dann eben diskriminierend....

Wenn man schon rumschreit, dann bitte richtig.

Palomino schrieb:
Und warum muss das erklärt werden? Müssen die Menschen, Freunde und Arbeitskollegen in deiner Umgebung Dir auch ihre Neigung erklären? Es ist nunmal so, Elli ist lesbisch. Das muss man nicht erklären, niemand muss sich dafür schämen oder rechtfertigen. Weder im realen Leben noch in einem Spiel.

Ausser, dass es einen kleinen Unterschied zwischen dem realen Leben und einem Spiel/Film gibt. Im realen Leben sind die meisten Menschen doch recht authentisch und man sieht durch Beobachtung gewisse Charaktereigenschaften, wie ein Mensch sich verhaelt, etc. Man kann sich auch mit anderen Menschen unterhalten und mehr Informationen bekommen und im Endeffekt versteht man den Menschen und kann viel nachvollziehen. Und oft genug faellt dann auch die sexuelle Neigung auf. Und in einem Spiel/Film erwartet man das gleiche. Ausser, dass es nur sehr wenig Zeit dafuer gibt es dem Spieler/Zuschauer darzulegen. Jetzt kommt es auf den Storywriter an wie gut das ganze ruebergebracht wird und wie es Spieler/Zuschauer nachvollziehen koennen und es fuer sie Sinn macht. Ist das Storywriting schlecht dann empfindet man die Person eben als null-dimensional was gerade bei Spielen unpraktisch ist, da eine gewisse Identifikation noetig ist. Was daraus folgt ist eben, dass das Spiel als schlecht empfunden wird. Aber so wie es scheint ist das ja nicht das einzige Problem, sondern dass eben viele Sachen wenig Sinn machen oder nicht nachvollziehbar sind. Ist es so schwer das zu differenzieren?
 
Kacha schrieb:
Nah, ich habe die Diskussion verfolgt
Nein hast du nicht. Deswegen kannst du auch diese Löcher etc. nicht belegen/bennnen sondern fabulierst sie pauschal herbei. Grade die Sache mit der Ransomware hatte ich in Post 1 von mir in diesem Thread klar als Ausnahme benannt.
 
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@Kacha

1. Welche Relevanz besitzt die sexuelle Orientierung einer Protagonistin in Bezug auf die erzählte Geschichte/den Plot in diesem konkreten Beispiel, dass eine Erörterung dieser Banalitat geboten wäre?
2. Die Protagonistin mit ihren charakterlichen Merkmalen, Stärken, Schwächen und Beweggründen wird im Laufe beider Spiele in Breite und Tiefe vorgestellt. Warum stellt die sexuelle Orientierung (welche, ich wiederhole, in keinem Bezug zur Kernhandlung steht) hierbei ein Problem dar? Sollte man den Schreibern auch vorwerfen, dass das Lieblingsessen der Akteure sowie die Gründe, aus welchem es sich um die jeweilige Lieblingsspeise handelt, nicht per 30-minütiger Rückblende erläutert werden? Wie steht es mit den Schlafgewohnheiten? Ist es von Bedeutung, ob die Hauptcharaktere Seiten-, Bauch- oder Rückenschläfer sind?
 
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Kacha schrieb:
Dir ist schon klar, dass es um eine Story geht? Man kann auch einfach den Hauptcharakter durch einen Roboter austauschen, natuerlich komplett ohne Erklaerung. Das ist halt schlechtes Storywriting und der Spieler/Zuschauer fragt sich zurecht was gerade passiert ist. Eine Story muss nachvollziehbar mit nachvollziehbaren Charakteren sein. Das ist vollkommen unabhaengig was das jetzt ist. Lesbisch, Roboter, Killer, etc.

Hättest du eigentlich auch so einen Aufriss gemacht, wenn sie in Part II mit einem Typen zusammen gewesen wäre? Wär das auch überhaupt nicht nachvollziehbar für dich gewesen, da sie ja in Teil 1 keine Erklärung dafür geliefert hat?
 
Mustis schrieb:
Nein hast du nicht. Deswegen kannst du auch diese Löcher etc. nicht belegen/bennnen sondern fabulierst sie pauschal herbei. Grade die Sache mit der Ransomware hatte ich in Post 1 von mir in diesem Thread klar als Ausnahme benannt.

Alles was nicht passt ist Ausnahme, ok.

Otsy schrieb:
1. Welche Relevanz besitzt die sexuelle Orientierung einer Protagonistin in Bezug auf die erzählte Geschichte/den Plot in diesem konkreten Beispiel, dass eine Erörterung dieser Banalitat geboten wäre?

Sie ist genauso, wie in deinem Punkt, ein charakterliches Merkmal.

Otsy schrieb:
2. Die Protagonistin mit ihren charakterlichen Merkmalen, Stärken, Schwächen und Beweggründen wird im Laufe beider Spiele in Breite und Tiefe vorgestellt. Warum stellt die sexuelle Orientierung (welche, ich wiederhole, in keinem Bezug zur Kernhandlung steht) hierbei ein Problem dar? Sollte man den Schreibern auch vorwerfen, dass das Lieblingsessen der Akteure sowie die Gründe, aus welchem es sich um die jeweilige Lieblingsspeise handelt, nicht per 30-minütiger Rückblende erläutert werden? Wie steht es mit den Schlafgewohnheiten? Ist es von Bedeutung, ob die Hauptcharaktere Seiten-, Bauch- oder Rückenschläfer sind?

Weil die Orientierung genauso ein Merkmal des Charakters ist und zudem eine schlechte Einfuehrung die Immersion zerstoert. Das geht mit allem daher, dass man aus irgendeinem Grund reinbringt. Die Liebglingsspeise kann genauso wichtig sein, je nachdem was fuer eine Story es ist. Beim Film Ratatouille zum Beispiel ist es wichtig genau das zu erklaeren bei dem Kritiker.

Plexus schrieb:
Hättest du eigentlich auch so einen Aufriss gemacht, wenn sie in Part II mit einem Typen zusammen gewesen wäre? Wär das auch überhaupt nicht nachvollziehbar für dich gewesen, da sie ja in Teil 1 keine Erklärung dafür geliefert hat?

Wenn es davor nicht klargewesen waere oder gegensaetzliches angedeutet wurde, ja. Wenn es absolut belanglos fuer die Story waere braeuchte man die Eigenschaft auch nicht erwaehnen. Wird sie aber erwaehnt sollte man es richtig machen, um was auch immer es sich handelt. Mal davon abgesehen, dass die meisten Menschen aus gutem Grund hetero als "normal" ansehen, da die Verteilung hetero zu homo nunmal bei 90% zu 10% steht. Uebrigens nicht nur beim Menschen, sondern so gut wie allen Tieren genauso. Ueber die Gruende kann spekuliert werden. Teilweise wird davon ausgegangen, dass es ein Mechanismus zur Kontrolle des Populationswachstums ist. Damit die Population nicht zu schnell waechst und ihre eigenen Ressourcen, in der Regel Nahrung, aufbraucht und wieder das grosse Sterben beginnt.
 
@Kacha

Um meine Frage nahezu 1:1 zu wiederholen: Welche Relevanz besitzt dieses Merkmal in Bezug auf die Kernhandlung des Titels? Eine höhere als ihre grammatikalischen Fähigkeiten? Eine geringere als das Alter, in welchem sie zum ersten Mal auf einem Bein gehüpft ist? Was verleitet dazu gerade dieses eine, für die Handlung und den Plot irrelevante Attribut derart zu gewichten?

Zur zweiten Teilantwort: Die Protagonistin trägt in Part II in Teilen andere Kleidungsstücke als im ersten Teil. Ist von Bedeutung woher diese stammen, warum sie sie trägt oder wann sie in ihren Besitz gelangten? Ihre Kleidung ist nämlich ähnlich Bedeutsam in Bezug auf den Plot wie es ihre romantische Beziehung zu einem Menschen gleichen Geschlechtes ist.

Edit: Wir sprechen hier immernoch über das konkrete Beispiel 'The Last Of Us Part II'.
 
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Kacha schrieb:
Mal davon abgesehen, dass die meisten Menschen aus gutem Grund hetero als "normal" ansehen, da die Verteilung hetero zu homo nunmal bei 90% zu 10% steht.

Gut an der Stelle bin ich dann mal raus. Du denkst dir irgendwelche Zahlen aus, die sich mit einer Minute googlen widerlegen lassen, insb. für junge Leute:

https://www.telegraph.co.uk/news/20...neration-z-identify-exclusively-heterosexual/

https://yougov.co.uk/topics/lifestyle/articles-reports/2015/08/16/half-young-not-heterosexual
 
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Kacha schrieb:
Mal davon abgesehen, dass die meisten Menschen aus gutem Grund hetero als "normal" ansehen, da die Verteilung hetero zu homo nunmal bei 90% zu 10% steht.
Wenn du schon rumschreist, dann doch bitte richtig...
 
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