News „Slow as hell“: Windows 10 on ARM läuft auf Raspberry Pi 3

@GGG107: Microsoft hat Windows für ARM auf einem Snapdragon 835 gezeigt. Dafür ist das gemacht. Nicht für nen Raspberry Pi 3, bei dem (warum auch immer) nicht alle Kerne genutzt werden.
Windows IoT hingegen sollte auch auf schwächeren Systemen laufen, aber da gibts idR auch keine Benutzeroberfläche, wie hier jetzt.
Da braucht deswegen eigentlich auch niemand über Microsoft herziehen
 
areiland schrieb:
[...]Völlig abseits der Mainstreamlösungen auf Linuxbasis.

Die IT-Welt ist merkwürdig geworden. Linux wird mit Mainstream in Verbindung gebracht :D
Ergänzung ()

Hellblazer schrieb:
@GGG107: Microsoft hat Windows für ARM auf einem Snapdragon 835 gezeigt. Dafür ist das gemacht. [...]

Die ARM64 ISA ist die Selbe.
Ergänzung ()

GIGU schrieb:
Ich sehe der Sinn und Zweck nicht mit solchen Basteleien seine Zeit zu verschwenden.[...]

Zeit verschwenden? Mit solchen Projekten im Portfolio kann man sich das Schreiben von Bewerbungen sparen.
 
GIGU schrieb:
Ich sehe der Sinn und Zweck nicht mit solchen Basteleien seine Zeit zu verschwenden.

Wenn jeder so denken würde säßen wir heute noch in Höhlen....das fände ich gerade zu dieser Jahreszeit nicht so dolle...
 
GGG107 schrieb:
Ich dachte das wäre doch genau auf Dinge wie den Pi ausgelegt.

Wie kommst du darauf ?
Windows 10 ARM ist momentan für Quallcom CPUs ab dem Snapdragon 820 ausgelegt wobei es ab dem 845 wohl Spezialeinheiten auf dem DIE für das übersetzen von X86 Befehlen geben soll.
Verglichen damit sind die 4 A53 Kerne mit 1,2 Ghz im Pi 3 sehr langsam.
Dazu kommt das hier aufgrund von Imkompatibilität nur einer der 4 Kerne läuft.

"Microsoft findet echt immer neue Wege sich total zu blamieren..."

Inwiefern blamiert sich Microsoft ?
"Nur" eine Halbierung der Leistung sind für einen Emulator gar nicht schlecht und da soll laut MS noch nachgebessert werden.

@Piktogramm

Das wäre so als würdest du dich beschweren das Assasins Creed Origins nicht vernünftig auf deinem Athlon 64 läuft immerhin ist die X86_64 ISA die selbe wie bei Ryzen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Piktogramm schrieb:
Die IT-Welt ist merkwürdig geworden. Linux wird mit Mainstream in Verbindung gebracht :D
Wenn es um Einplatinencomputer geht, ist Linux das Mainstream OS, das mit der Massgabe kommt: Installieren und loslegen.
Windows IoT bietet da wenigstens noch ein wenig Herausforderung an.
 
Für mich nicht von Belang da ich keinen Pi habe aber ich finde so etwas prinzipiell gut.
Damit hat man eine Wahl ermöglicht und das ist doch etwas guten? Praxistauglichkeit ist ja gegeben. Alltagstauglich? Nein auf keinen Fall aber der Weg dorthin ist nun gegeben.

Immer gibt es etwas zu meckern...lernt mal euch etwas zu entspannen und meckert lieber über sie Politik und versucht da Mal etwas zu ändern...aber nein..auch da wird nur gemeckert...da kann man schon froh sein wenn die Person überhaupt vom Wahlrecht gebraucht macht.
 
Apropos x86 Emulation..

Emulation von GUI-Anwendungen muss nicht zwingend langsam sein,
wenn es sich zu 90% um API-Aufrufe handelt.

Bereits in den 90ern liefen so Windows 3.1-Anwendungen
flüssig in Emulation auf Motorola 68000 CPUs.

Wenn solche Anwendungen nun trotzdem langsam laufen,
ist entwender der Emulator Murks oder die
Anwendung wurde einfach dahingeschludert. ;)


Im übrigen ist es werwunderlich, wenn MS einerseits 64-Bit bevorzugt,
aber dann selbst keine Mühe macht und die Win64-Emulation weglässt.

Man stelle sich folgendes vor: Man möchte als Programmierer endlich von Win32
wegkommen, aber Win64 wird von den "modernen", hippen Win10-Versionen einfach nicht unterstützt..
 
Nette Spielerei und Proof-of-Concept. Aber ernsthaft wer will schon Windows 10 auf Einplatinencomputern wie den RPi haben :p.

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@joshy337
Vergleichst du gerade wirklich Lösungen aus der 16bit Ära mit den heutigen x86 CPUs in Verbindung mit 32 / 64bit Betriebssystemen?
Ansonsten kann Microsoft nur 32bitigen x86er Code laufen lassen. Auf X86_64 gibt es noch bestehende Patente.

@Atent123
Das die 845er Spezialeinheiten zum Übersetzen von x86 zu ARM haben werden habe ich nirgends gelesen. Das wäre aber zu lustig, wenn man quasi eine CPU hätte, die CISC Code entgegen nimmt und ihn intern mit RISC-Befehlen abarbeitet. Naheliegend wäre dann auch gleich den Spaß "Pentium" zu nennen :D
 
Ich mein . . Die Sache mit Windows auf ARM ist schon cool aber . .
Ich hätte lieber gesehen, dass die sich ma um besseres Multi-Core Verhalten kümmern . .
Wenn das auf allen 4 der Kerne laufen würde, dann könnte man es wahrscheinlich nutzen.
 
joshy337 schrieb:
Man stelle sich folgendes vor: Man möchte als Programmierer endlich von Win32
wegkommen....

...dann kann man ja wunderbar UWP Apps programmieren und sie dann auch direkt für die ARM Plattform mitkompilieren. DIESE laufen dann auch auf einem Pi mit Windows 10 IoT.

Win32 ist hier doch nur eine Übergangslösung und die Emulation nicht Dauerlösung gedacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr interessante Entwicklung. Ich sehe darin auch deutlich mehr als nur Proof-of-Concept oder gar Zeitverschwendung.
Wenn es jetzt auf einem einzigen Kern bereits lauffähig ist, kann man sich ausmalen, wo die Entwicklung hin geht: Noch etwas Arbeit, bis alle 4 Kerne unterstützt werden, dann vielleicht nochmal zwei, drei Jahre warten, bis es einen Raspberry Pi 4 gibt und dessen Hardware vollständig unterstützt wird und schwups haben wir einen voll funktionsfähigen Windows-PC mit brauchbarer Performance zum Dumpingpreis. Wird natürlich niemals für anspruchsvolle Anwendungen oder gar Gaming tauglich sein, aber für jemanden, der außer den absoluten Basics (Word, E-Mail...) keine weiteren Ansprüche hat durchaus brauchbar.

Und bevor jetzt gleich wieder die ersten Schlaumeier kommen und darauf verweisen, dass man dafür kein Windows braucht, weil Raspbian + Libre Office oder ähnliches genauso gut arbeiten kann: Das ist richtig, aber es soll bekanntlich Leute geben, die (aus welchen Gründen auch immer) mit Linux nicht klar kommen und Windows bevorzugen. Grade im absoluten Low-End-Bereich, wo es nur darum geht, hin und wieder in Word einen Brief zu schreiben und die Leute darüber hinaus möglichst wenig mit PCs zu tun haben wollen, ist Linux oft eher ungünstig und die Performance eines Raspberry Pi wäre mehr als ausreichend.
 
Computerfuchs schrieb:
Noch etwas Arbeit, bis alle 4 Kerne unterstützt werden, dann vielleicht nochmal zwei, drei Jahre warten, bis es einen Raspberry Pi 4 gibt und dessen Hardware vollständig unterstützt wird und schwups haben wir einen voll funktionsfähigen Windows-PC mit brauchbarer Performance zum Dumpingpreis.

Hust.... Stick-PC.....Hust

Klar könnte man jetzt behaupten 110€ sind keine 35€, dafür benötigt man bei dem Stick auch keine Emulation, muss auch nicht noch ein paar Jahre warten und bekommt eine Windows Lizenz gleich mit.

Die günstigsten Barebones liegen da übrigens noch weit drunter und bringen Netzteil und ein Gehäuse schon mit.
 
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xexex schrieb:
Klar könnte man jetzt behaupten 110€ sind keine 35€
Das könnte man nicht nur behaupten. Genau das ist der Punkt, auf den ich mit meinem Beitrag raus wollte!
35 € vs. 110 € (oder meinetwegen auch 79 € für eine Barebone) ist ein gewaltiger Unterschied. Für einen Arbeitnehmer in Deutschland mit durchschnittlichen Einkommen natürlich kein Thema, aber für Sozialhilfeempfänger mit sehr knappen Budget durchaus von Relevanz. Von Menschen in Entwicklungsländern ganz zu schweigen.

Der von dir verlinkte Barebone für 79 € hätte mit seiner Celeron CPU mit 2x 1.04GHz im Übrigen wahrscheinlich sogar weniger Leistung als ein Raspberry Pi 3 (bezogen auf ein Betriebssystem, was auf beiden Systemen uneingeschränkt lauffähig ist - beim Vergleich mit dem im Artikel beschriebenen Zustand, wo das System ohne Treiber-Support mit Mühe und Not auf einem Kern irgendwie zum Laufen gebracht wurde, sieht die Situation natürlich anders aus, aber das ist wohl kein fairer Vergleich).
 
Zuletzt bearbeitet:
Und welche Software, (abgesehen vielleicht von ein paar UWP Apps), soll dann auf der schnarchlahmen ARM-Krücke laufen?
Es gibt bereits X86 Windows 10 Tablets mit 2/32 GB für ~80-90€.
Wozu sollte man sich da das Gefrickel mit dem RPI antun?
Langeweile vielleicht mal außen vor...
 
Bin Mal gespannt, ob WoA den pi jemals offiziell (oder auch nur inoffiziell) unterstützt. Prozessorleistung sollte eigentlich mehr als ausreichend sein - nur RAM ist ein bisschen knapp wenn man noch ne Anwendungen laufen lassen möchte, aber das ließe sich wahrscheinlich auch noch hinkriegen.

Andererseits sehe ich für MS keinen Anreiz die Platform zu unterstützen.
 
vel2000 schrieb:
Wozu sollte man sich da das Gefrickel mit dem RPI antun?
Langeweile vielleicht mal außen vor...
Heute würde ich mir das sicher nicht antun. Ist eher eine Zukunftsperspektive für etwas, was irgendwann in 2-10 Jahren mit etwas Glück vielleicht mal sinnvoll sein könnte. Sofern es irgendwann voll ausgereift (und mit ganz viel Glück vielleicht sogar offiziell von Microsoft supportet) sein sollte, wird es auch kein Gefrickel mehr sein. Dann könnte man das auch fix und fertig zusammengebaut mit vorinstalliertem Windows verkaufen, bzw. ein Image für die SD-Karte anbieten, was sich genauso einfach installieren lässt, wie heute Raspbian.
 
xexex schrieb:
...dann kann man ja wunderbar UWP Apps programmieren und sie dann auch direkt für die ARM Plattform mitkompilieren. DIESE laufen dann auch auf einem Pi mit Windows 10 IoT.

Win32 ist hier doch nur eine Übergangslösung und die Emulation nicht Dauerlösung gedacht.
Es ging um 32 vs 64 Bit. Eigentlich sind wir ja endlich soweit, dass man nur noch für x64 kompilieren und entsprechende binaries zum Download anbieten müsste aber dann macht einem WoA einen Strich durch die Rechnung.

Und ja, man könnte für Arm kompilieren - vorausgesetzt man will sich den zusätzlichen Aufwand antun und alle Abhängigkeiten sind kompatibel.
 
Computerfuchs schrieb:
Für einen Arbeitnehmer in Deutschland mit durchschnittlichen Einkommen natürlich kein Thema, aber für Sozialhilfeempfänger mit sehr knappen Budget durchaus von Relevanz. Von Menschen in Entwicklungsländern ganz zu schweigen.

Ach ich bitte dich! 100€ für einen PC inklusive Windows sind selbst für einen Sozialhilfeempfänger zu stämmen. Vermutlich bekommt dieser solche Kosten sogar erstattet.

In anderen Ländern sind die Preise auch anders. Hier mal ein Beispiel für einen PC-Stick aus China. Ich bin mir sicher wenn ich 5 Min gesucht hätte, würde ich auch eine rohe Platine für 50€ mit einer Atom CPU finden.

Miuwa schrieb:
Und ja, man könnte für Arm kompilieren

Das ist das Ziel! Die Win32 Unterstützung ist nur dafür da um die App Lücke zu schließen und soll so oder so irgendwann mal verschwinden. Auf Geräten die für Windows on ARM gedacht sind, werden vermutlich eh selten mehr als 4GB Speicher verbaut sein und selbst auf 8GB Geräten sind die 4GB die eine 32Bit Applikation auf einem 64Bit System zugewiesen bekommt ausreichend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Computerfuchs schrieb:
Der von dir verlinkte Barebone für 79 € hätte mit seiner Celeron CPU mit 2x 1.04GHz im Übrigen wahrscheinlich sogar weniger Leistung als ein Raspberry Pi 3 (bezogen auf ein Betriebssystem, was auf beiden Systemen uneingeschränkt lauffähig ist - beim Vergleich mit dem im Artikel beschriebenen Zustand, wo das System ohne Treiber-Support mit Mühe und Not auf einem Kern irgendwie zum Laufen gebracht wurde, sieht die Situation natürlich anders aus, aber das ist wohl kein fairer Vergleich).
Das ist nicht richtig. Der Celeron basiert auf einer Out-of-Order-Architektur und ist auch mit zwei Kernen schneller als die vier Cortex A53 des Raspberry Pi, die auf einer In-Order-Architektur beruhen. Der Takt des Celeron ist nebenbei noch nach oben variabel (sog. "Boost"). Davon abgesehen bietet der BCM-SoC nur eine USB-2-Schnittstelle für zusätzlichen Massenspeicher und anderes Gerät, was einen erheblichen Flaschenhals darstellt, der sich spürbar negativ auf die Anwendungserfahrung auswirkt. Die " interne" SD-Karte liest mit maximal 20 MiB/s - das ist wirklich langsam.

Ein "fettes" Betriebssystem wie Windows 10 bleibt auf dem RPi3 eine Spielerei, produktiv wird man das nicht nutzen WOLLEN.

Das Betriebssystem, das auf beiden System uneingeschränkt lauffähig ist, ist im Übrigen Linux. Das ist es im Zweifel immer. ;-)
 
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