Test Synology DS414j & QNAP TS-420 im Test

Fipsi16 schrieb:
Das DS414j wird es nicht für unter 300 € geben, zumindest wenn man dem Link zu eurem Preisvergleich glauben mag.

Im Preisvergleich sind heute die ersten Listungen aufgetaucht, allerdings ist der günstigste Preis (440 Euro) aktuell mit 2x 2TB. Der UVP liegt bei 299,95 Euro für ein System ohne Festplatten.
 
Frank schrieb:
Der UVP liegt bei 299,95 Euro für ein System ohne Festplatten.

dass die Hartwaren nicht gleich 30% günstiger werden.....war irgendwie ab seh bar :freak:
Wenn die owncloud + Kontakt mal richtig funktioniert..holt man sich so eine synology-Box.
 
Ich würde immer noch gerne wissen, wie die im Vergleich zum HP Pro Liant N54L den Preisunterschied rechtfertigen.
Nur über die Software?
Dann sollten sie meiner Meinung nach lieber HP Pro Liant Hardware Verkaufen mit einer angepassten Version ihrer Software drauf finde ich.
 
In Anbetracht des Preises finde ich die Übertragungsraten bei beiden Modellen doch recht erbärmlich. Ich habe mir nach reiflicher Überlegung, ob ich denn ein NAS kaufen soll oder selber zusammenstellen, eins selber konfiguriert mit einem Athlon A5350, AsRock AM1B-ITX und 4x 4TB HDDs. Dazu ein 300W 80+ Bronze Netzteil. CPU und Board liegen bei gerade einmal 70€ in Summe, RAM noch einmal 50€ das Netzteil lag bei 35€. Dazu noch einen USB Stick für das OS für n Zehner und wer nicht das alte ATX Case kaufen will der nimmt sich halt ein kleines schnuckeliges Case dazu.
Bei der Config habe ich in RAID 5 mit den 4TB WD Green und AES 256 Bit Verschlüsselung Datenübertragungsraten von 85-90MB/Sek. Preislich ist das ganze somit günstiger und FreeNas liefert doch deutlich mehr Funktionen (z.B. Owncloud)
 
semporn schrieb:
Preislich ist das ganze somit günstiger und FreeNas liefert doch deutlich mehr Funktionen (z.B. Owncloud)

Hast du bei deinem kabini-Apparat schon mal den Stromverbrauch über eine Woche lang gemessen? :freak:
Schaltet die kabini-asRock-Kombi auch bei nicht-anfrage die Platten ab?

#
So bist du für die kabini-asRock-Hartware auch gute 180 euro los und hast zum Schluss noch die ganze Parametrierarbeit, bis es mal richtig funkt.
Der Vorteil von der synology: du hast alles irgendwie schon fertig und für das Handttelefon gibt es auch gleich diverse Programme.
 
Nichts gegen Eigenbauserver (ich habe beides hier rumstehen), aber der Konfigurationsaufwand ist bei sochen Systemen meist um ein vielfaches höher als bei Fertigsystemen. Und der Funktionsumfang (inklusive Plex, Mail, LDAP und Cloudsync) dürfte für fast jeden Heimanwender ausreichen. Wieviel einem der zusätzliche Komfort wert ist muss jeder selbst entscheiden.
 
Bei mir geht es vor allem, um den Stromverbrauch und die Updates. Ich will mich nicht wie früher um Pakete und Fehler selber kümmern und das leistet der Support ja auch. Da schmiert nichts ab und man muss sich keine Gedanken, um Treiber machen. Und solange das stimmt, wird wahrscheinlich auch mein nächster NAS von Synology sein. Dass die Leistung aber erbärmlich ist, stimmt. Insbesondere die AES-Lesitung ist für mich echt eine Qual. Daher warte ich auch sehnsüchtig auf eine DS414+ mit Bay Trail Atom, der AES-NI mitbringt. Hoffentlich.

@Green Mamba: Ich schrieb Illusion. Also kannst du dir die Klugscheißerei grad sparen. Für ein Backup habe ich nicht das Geld.
 
Frank schrieb:
NAS-Systeme mit vier Festplatteneinschüben erfreuen sich gerade bei anspruchsvolleren Nutzern immer größere Beliebtheit. Die größten Absatzzahlen werden bei den kostengünstigen Einstiegsmodellen erzielt, weshalb wir mit der neuen Synology DS414j und QNAP TS-420 genau diese NAS-Systeme beider Hersteller gegeneinander antreten lassen.

Zum Artikel: Synology DS414j & QNAP TS-420 im Test

6+.png

Testtabelle schrieb:
RAID-Level: Einzellaufwerk, JBOD, RAID 0, RAID 1
RAID 5, RAID 5 + Hot Spare, RAID 6, RAID 6 + Hot Spare, ...

sicher? RAID-Calculator ... schon mal nachgerechnet?



für RAID6 brauch ich ja so schon 4 HDDs und die fünfte (Hot Spare) denk ich mir dann um die Ecke ins Regal?!


raid-6.png von https://www.icc-usa.com/raid-calculator
 
Zuletzt bearbeitet:
Weiß jemand, was bei solchen Systemen für eine Software läuft? Speziell der Mailserver des Synology würde mich dabei interessieren.
 
Das Betriebssystem ist ein Linux-Derivat. Unter der Haube des Mailservers läuft das allseits bekannte und oft eingesetzte Postfix. Es lässt sich im Gegensatz von einer Standalone-Postfix Installation, auch von einem Laien konfigurieren.
 
Der Mailserver eignet sich allerdings nur sehr eingeschränkt zur Verwaltung von Freemailkonten. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber soweit ich mich erinnere hat er keinen pop-connector, kann nur einen einzelnen Smarthost nutzen und ich weiß nicht, ob Domainsharing funktioniert.
 
Er kann nur mit einer Domain umgehen, das stimmt. Es sind beliebig viele Konten möglich. Man kann sehr wohl damit beliebige viele andere Mailkonten abräumen. Man kann die Mails vom Syno-Server dann per IMAP (S) oder POP (S) abrufen, auch über eine verschlüsselte Verbindung.
 
Ich kann der P/L von solchen NAS-System noch immer nicht viel abgewinnen.

Habe mich am Ende für ein N54L entschieden. Mit mehr RAM und Silent-Hardware liegt man dann zwar auch wieder bei 250€.
Dafür läuft Windows Server 2012RC2 sehr gut drauf und auch mit Verschlüsselung kann ich mit bis zu 112 MB/s schreiben/lesen mit 5x3.5" und 1x2.5" Platten.

Welche Softwarefeatures sind es denn bei einem Synalogy oder QNAP, welche denn den guten Ruf rechtfertigen?

Mailserver, Owncloud-Server (Kontakte, Kalender-Sync) - dafür miete ich mir lieber ein Webspace für 2€ im Monat, als eine lokale Lösung wo ich bei einem Brand alles verliere.

Für Sync und Backups gibt es geniale Windows-Tools wie Syncovery, wo ich kaum glauben kann dass Synology hier etwas besser machen könnte.

Und VPN kann meine Fritzbox von Haus aus.

Plex Media Server - hier wird ein NAS wohl kaum 1080p Material runterrechnen können um es z.B. bei Freunden und Verwandten per Stream anschauen zu können.

Welches Argument würde also in Sachen Features noch für Synalogy sprechen, mal abgesehen von "Plug und Play"?
 
Tja, addiere dann mal noch die Lizenzkosten für dein Betriebssystem Windows Server 2012RC2 oben drauf. Merkst du was?
 
@Green Mamba @Miuwa

Vielen Dank.

Wie sehr kann man denn das System umbiegen. Kann man für Postfix keine Relaymap einbinden und Fetchmail/Getmail als POP3 Conector laufen lassen?

Ich selber betreibe mehrere N54l mit Debian. Neben dem Preis und der Geschwindigkeit nervt eben doch das ewige konfigurieren über Konsole. Deshalb suche ich nach einer Vereinfachung.
 
Green Mamba schrieb:
Tja, addiere dann mal noch die Lizenzkosten für dein Betriebssystem Windows Server 2012RC2 oben drauf. Merkst du was?
0€ - bekommt man als Student kostenlos ;)
Zudem kann ich nicht behaupten, dass ich als Privatanwender auch nur ansatzweise den Feature-Umfang eines Windows Servers für ein NAS benötigen würde. Ich könnte so gut wie alles auch mit Windows 8 umsetzen. Oder halt Linux.

Synology lässt sich für meinen Geschmack die HDD-Slots zu gut bezahlen.
Sicherlich, wenn man den "Stundenlohn" für die Einrichtung und Konfiguration einer Eigenbaulösung dagegen rechnet, macht es wohl frühestens erst bei einem 8-Bay Sinn. Außer man braucht die größere Freiheit.
 
Warum seid ihr hier so preissensibel? 300 EUR für das Neueste Gerät am Markt... Bei Smartphones wird nicht so viel gemeckert, aber da muss spät. alle zwei drei Jahre ein neues her. :D
Mädels bleibt doch mal am Boden - die Preise für 2-4 Slots finde ich gar nicht wild. Zumal das NAS ja mehrere Jahre läuft und man (bei Synology) echt lange Updates bekommt.
 
Die wirklichen Kosten eines NAS sind ueber die Laufzeit die Stromkosten. 10W*2000 Tage (uebern Daumen 5 Jahre)*24/1000*0,30 =144. Wenn euer Standbyverbrauch 3mal so hoch ist, zahlt ihr ueber 5 Jahre fast 300€ drauf. Da habt ihr dir Syno wieder raus.
 
@hardwärevreag absolut richtig. Meine DS212 verbraucht im Standby 5,5Watt soviel dazu.
 
Zurück
Oben