News US-Börsenaufsicht SEC plant Ermittlungen gegen OCZ

TheManneken schrieb:
r... bis zu 40% Rückläufer bei den Petrols? Soll das ein schlechter Scherz sein?

kein scherz sondern realität, meine ocz petrol und octane gehören zu den unglaublichen 40% / 30%. haben beide keine 3 Monate geschafft bis zum Totalausfall.
 
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TheManneken schrieb:
Die Schnellsten? Naja... welche denn?

zum Beispiel meine beiden Vertex 3, (64 und 128 GB) die hier seit rund 18 Monaten klaglos 24/7 unter Debian Linux laufen. Der Durchsatz, ermittelt mit hdparm --direct -Tt /dev/sdX:

für / :
/dev/sda:
Timing O_DIRECT cached reads: 978 MB in 2.00 seconds = 488.81 MB/sec
Timing O_DIRECT disk reads: 1374 MB in 3.00 seconds = 457.86 MB/sec

für /home:
/dev/sdb:
Timing O_DIRECT cached reads: 934 MB in 2.00 seconds = 466.67 MB/sec
Timing O_DIRECT disk reads: 1320 MB in 3.00 seconds = 439.83 MB/sec
 
War auch mit ocz RAM zufrieden DDR2 Platin 3200 hießen die Super zum ubertaktetn fur das doppelte verkauft, Dan 3 ocz Turbo 30 Gb innerhalb 1 Jahr kaputt gegangen und seit dem Enteucht
Hatten bei RAM bleiben sollen
 
Seid ihr alle noch bei Sinnen?

Ihr kommt hier mit irgendwelchen Statistiken und erzählt, wie schlecht OCZ ist, dabei habt ihr wahrscheinlich noch nie ein Produkt von denen besessen.

Ich nutze die OCZ Vertex SSDs seit der ersten Generation (hatte kurzzeitig auch mal ne Agility und ne Petrol) und keiner der SSDs hat auch nur irgendein Problem gemacht. Nach 13 OCZ SSDs kann ich ganz bestimmt sagen, dass diese SSDs vollkommen in Ordnung sind! Die Performance ist bisher immer exzellent gewesen und ging auch nach längererm Betrieb und stärkerer Nutzung nie in die Knie!

Bevor einer fragt, wieso ich so viele OCZ SSDs hatte:
Ich kaufe mir immer die neueste Vertexplatte und hatte auch kurz mal 3x 240GB Vertex 2 Platten im RAID am laufen. Eine 240GB Vertex 2 läuft sogar momentan in meinem Laptop seit längerem und das Problemfrei! Agility 1 sowie 3 und Petrols hatte ich mal zu Vergleichszwecken gekauft und mit dem 14Tage Rückgaberecht zurückgeschickt. Hier wollte ich mal den Unterschied zu den Vertexplatten rausfinden. War eigentlich hauptsächlich in der Schreib- und Leseleistung.

Im Moment hab ich ne Vertex 4 256GB am laufen, welche auch super läuft.

Um das ganze nur abzurunden, möchte ich mal darauf hinweisen, dass OCZ auch mal Ramspeicher hergestellt hatte. Soweit ich das in Erinnerung hatte, waren die Rams von OCZ einer der besten auf dem Markt! Einfach JEDER hatte sich die Dinger damals gekauft, weil die so gut waren!

Wer also sagt, dass dieses Unternehmen hoffentlich verschwindet, sollte mal darüber nachdenken, was er da "labert".. OCZ ist ein sehr guter Hersteller, der mir bisher fast nur gutes zukommen lassen hat! Die einzige schlechte Erfahrung war mal ein defektes 4GB OCZ ReaperX DDR2-1066 Kit. Das wurde aber auch rasend schnell direkt über OCZ ausgetauscht gegen ein funktionierendes (hatte 8Tage nach dem Absenden des defekten Kits, schon ein neues bekommen. DAS nenne ich Support!).
 
Meine Vertex 2 im Laptop läuft auch seit Release dieser ohne Probleme.
Haber aber noch die "guten" 34nm Flash-Chips drauf.

Es tut dem Konsumenten aber nie gut wenn ein Unternehmen, welches in Konkurenz mit anderen steht, eingeht.
 
Ist kein wirklicher Verlust, wenn diese Firma eingehen sollte. Ich konnte deren Produkte bisher sowieso nicht besonders ernst nehmen. Wenn SSDs, dann sicher nicht von OCZ. Zumindest habe ich keinen Bock für den vorprogrammierten Ärger mit ihren Schrott-SSDs zu zahlen.

Vlt. hatte ich nur Glück aber meine 3x 60GB OCZ Solid 3 SSD's verrichten seit der ersten Stunde problemlos ihren Dienst, also so viel Schrott können die nicht produzieren. Gleiches gilt übrigens auch für mein VeloDrive von OCZ und den OCZ Arbeitsspeicher in meinem 2. Rechner

Alles habe ich für nen Apfel und Ei bekommen :)
 
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Tja das ist der Lauf der Dinge !

Stark angefangen und dann stark nachgelassen :p

Ich hatte jedes Produkt das ich von denen jemals besessen habe mindestens einmal in der RMA.

DDR1 (2 Sets) und DDR2 (1 Set) Speicher ein Revo Drive und 3 verschiedene SSD Modelle.

Ja die sind ja so Hochwertig :evillol:
Die Supportabwicklung war zum teil von 3 Monatiger dauer !

Einzig und alleine 2 Netzteile von denen laufen seit jahren ohne Probleme...
 
Ich hätte auch kein Problem, wenn OCZ die Türen schließt.
Hatte 3 verschiedene Produktgruppen:
1) Netzteil -> Spulenfiepen und weniger Leistung als angegeben
2) 3x RAM -> 2x kaputt, 1x ganz aber lief mit den angegebenen Timings nur instabil
3) SSD -> Die Ausfallrate ist kein Kommentar mehr Wert

Von daher...
 
a-u-r-o-n schrieb:

Kommt das nur mir spanisch vor? Wenn ich mir "power supplies" ansehe dann hat Thermaltake die höchste Rückgaberate mit 2,36%. Allerdings hat von denen kein einziges NT zwischen 400 und 450 Watt mehr als 0% Rückgaberate und kein einziges NT zwischen 500 und 550 Watt eine Rückgaberate höher als 0,27%!? O_o also entweder versagen die nur im High-Watt-Bereich oder die Quelle ist murks.
 
eagle16 schrieb:
Stark angefangen und dann stark nachgelassen :p

Zumindest das ist erklärbar: OCZ hat am Anfang keine Produkte selbst hergestellt, sondern sie (wie z.B. auch Corsair) als OEM von anderen Herstellern bezogen. Je nach Produkt und Charge war dann die Qualität unterschiedlich. Tendenziell darf man aber bei solchen Herstellern nicht allzu viel erwarten, da ihre Marge kleiner ist und sie tendenziell rasch bei der Qualität zu sparen beginnen um den Profit zu retten. Vor einiger Zeit hat OCZ dann aber wirklich in die Entwicklung und Fertigung von SSDs investiert (vorher war ALLES eingekauft). Mit der Qualität ist es aber nur noch weiter runter gegangen. Kein Wunder: OCZ stellt keine Flash-Chips her. Die müssen das auf dem Spotmarkt einkaufen. Marge ist natürlich kleiner und je nach Situation am Markt bekommen sie eben nicht die besten Chips bzw. sie bemühen sich gar nicht erst drum, weil dann eben der Verdient wieder kleiner wäre (bei höherwertigen Flash-Chips). Prinzipiell können die Hersteller von Flash-Chips solche Konkurrenten wie OCZ beliebig ausschalten (wenn sie möchten). Man muss ihnen ja keine Ware liefern bzw. man kann sie preislich kaputt machen. Das war aber nicht der Fall. Wieso? Weil es eben verschiedene Qualitäten von Flash-Chips gibt. Die schlechteren verkauft man auf dem Spotmarkt (wo auch OCZ einkauft) und unter eigenem Namen gibt es nur Topqualität (man will sich ja den Ruf nicht versauen).

Bei RAM-Modulen ist das auch nicht anders. Dort gibt es schon seit vielen Jahren die Einteilung in "Original Brand" (qualitativ sehr hochwertige Speichermodule vom Speicherhersteller, also z.B. Samsung-Module mit Samsung-Chips, Micron-Module mit Micron-Chips für OEM bzw. Crucial-Module mit Micron-Chips für Retail-Kanal etc.), "Major on Brand", d.h. also Speicherchips eines grossen Herstellers auf Markenmodulen (z.B. Kingston, Adata, Corsair, OCZ etc.) und eben auch "Noname" (wie z.B. Schrottspeicher von "Princeton" oder anderen Phantommarken bzw. Module ohne irgendwelche konkrete Beschriftung). Häufig sieht man dem SPD-EEPROM der Module auch ziemlich viel an. Gerade bei fehlenden oder falschen SPD-EEPROM-Einträgen darf man davon ausgehen, dass die Module minderwertig sind.

Von JEDEM qualitativ hochwertigen Speichermodule darf man erwarten, dass vom Hersteller ein Datenblatt verfügbar ist mit genauen Spezifikation und Angaben zu Timings. Zudem müssen die Einträge im SPD-EEPROM korrekt und vollständig sein. Es gibt noch weitere Kriterien, aber das würde den Rahmen dieses Posts sprengen.

Das c't-Magazin hat vor vielen Jahren schon sehr detailliert über die Praktiken im Speichergeschäft berichtet. Dazu gehört eben nicht nur der Arbeitspeicher, sondern eben mittlerweile auch Flash-Memory.

Während man bei "Original Brand" immer davon ausgehen kann, dass man qualitativ Top-Ware erhält, kann man bei "Noname" davon ausgehen, dass man wirklich Schrott erhält. Noname-Ware ist selten geworden. Der Ruf solcher Module hatte schon vor mehr als zehn Jahren stark gelitten. Bei "Major on Brand" gibt es die grössten Unterschiede: Eigentlich bedeutet "Major on Brand" nur, dass die Hersteller/Marken selber keine Chips herstellen, sondern einkaufen. Die Platinen werden dann anderswo hergestellt und bestückt. Firmen wie z.B. Kingston haben sehr lange Erfahrung in der Herstellung von Speichermodulen. Dort ist die Qualität meistens (mit Ausnahmen) sehr gut. Bei anderen (z.B. Corsair, OCZ etc.) ist es eine Wundertüte. Viele dieser "Brands" stellen gar keine Module her, sondern kaufen sie sonstwo ein und verkaufen sie unter ihrer Marke. Deshalb kann die Qualität stark schwanken. Je nach Herkunft und Qualität eben.

Gerade bei Corsair fällt mir die Wahl nicht leicht: Corsair verkauft z.T. recht gute Produkte, auch wenn alles eingekauft ist. Aber gerade bei ihrem Memory bin ich kritisch. Es ist wie der Kauf einer Katze im Sack. Die Herkunft der Module ist meistens schwierig bis gar nicht zu ermitteln.

Wie das Beispiel von Micron zeigt, ist es meistens sehr schwierig zu wissen, was man vor sich hat. Micron ist einer der grössten Speicherhersteller und in der Prozesstechnik sehr weit vorne dabei. Unter eigenem Namen verkauft man nur an Firmen (OEM-Geschäft z.B. mit PC-Herstellern). Für den Retail-Kanal hat man die Marke "Crucial" geschaffen. Crucial-Module sind also solche von Micron und sind "Original Brand", obwohl sie eben mit "Crucial" beschriftet sind. Gewisse Speichersorten verkauft man aber vor allem über den Retail-Kanal, z.B. sehr schnelle Module für "Enthusiasten". Beim Speicherhersteller Nanya gibt es eine ähnliche Situation: Dort gibt es die Marke "Elixir" für den Retail-Kanal (seltsamerweise werden diese Module aber auch an OEMs verkauft). Samsung verkauft soweit mir bekannt nur unter eigenem Namen (und nur an OEMs), hingegen verkauft man durchaus Speicherchips an andere "Major on Brand"-Hersteller, welche dann halt die PCBs der Module selber herstellen und mit den Chips bestücken.

Als Konsument hat man es nicht einfach. Man sollte aber dem Marketinggeschrei nicht zu viel glauben schenken und halt mal nachforschen, ob eine "Marke" wirklich auch selber was herstellt. Ein Markenname macht noch lange keinen Hersteller.
 
Hatte für etwas über ein Jahr ein gut funktionierende Vertex 2. Die ist mir dann abgeraucht. Kaum kam dann der Ersatz, hatte er nicht mal 2 Starts gehalten. Wirklich traurig. Bin nach dem Defekt auf Crucial M4 und Samsung 830 umgestiegen. Schauen wir mal.
 
Heute hat OCZ von der NSADAQ Zeit bis zum 28.02.2012 bekommen um die Zahlen für das am 31.08.2012 abgelaufene Quartal abzugeben. Das ist eine gewaltige Verzögerung und erinnert sehr an das typische Verhalten windiger Firmen vor einer Insolvenz, wie gerade bei WGF.

Man hält die Zahlen zurück um noch nach allen möglichen Strohhalmen zu greifen, denn wenn die Katze aus dem Sack ist, gäbe es sonst keine Alternativen mehr. Wer sich an der Börse auskennt, der sieht das nicht zum ersten mal.
 
MIt den neusten SSD Modellen sollte es doch wieder aufwärts gehen.
 
@deo,
"Ist der Ruf erst ruiniert..." ;)

Zudem ist die Produktpalette ein kleines bisschen breiter als nur die paar SSDs ;)
 
Die Vector ist aber teuer und für das Geld gibt es auch die Samsung 840Pro, die in fast allen Reviews vor der Vector landet und von einem sehr zuverlässigem Hersteller mit einem guten Image stammt. Viele so Vector dürfte OCZ also nicht verkaufen und wenn OCZ etwas retten kann, dann müssen es massive Verkäufe des Barefoot3 an andere SSD Hersteller sein.

Bisher hat nur noch kein anderer Hersteller eine SSD mit dem Barefoot3 angekündigt. Die wird natürlich auch das Risiko einer Insolvenz von OCZ abschrecken und da beißt sich die Katze dann wieder in den Schwanz und der Abwärtsstrudel kommt nicht zum Stehen.
 
Ehrlich gesagt, finde ich es nicht gut, wie Samsung den SSD Markt dominiert. Das führt zur Konzentration und am Schluss gibt es nur noch wenige Große, die den Markt aufteilen und die Entwicklung kommt zum Stagnieren. Bei den Festplatten tut sich seit Jahren kaum etwas. Man will aber auch nichts schlechteres kaufen, nur damit kleinere Hersteller überleben.
 
Wie kommst du denn darauf, Samsung würde den SSD-Markt dominieren? Was ist denn mit Crucial, Intel, Kingston, ADATA, Corsair und merkwürdigerweise immer noch OCZ? Es gibt doch massig Wettbewerb im Markt der SSDs... ;)

Und zu den HDDs: klar, eine Revolution wird man da wohl nicht mehr erleben. Dennoch werden sie immer noch immer größer, schneller und günstiger, leiser...
 
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Es sind doch schon jetzt nur noch 4 Firmen, die für den SSD Markt von Bedeutung sind und es werden auch nie mehr werden: Die vier NAND Hersteller die zusammen fast das ganze NAND produzieren. Davon ist Samsung die Nummer eins, Toshiba zusammen mit SanDisk (Flash Forward) und IMFT (Micron mit Intel) streiten sich um den zweiten Platz und Hynix ist die Nummer 4.

Auch bei den Controllern gibt es nicht viele Anbieter. Samsung hat seine eigenen Controller, Marvell und Sandforce verkaufen ebenfalls größere Mengen von Controllern mit hoher Performance. Hynix hat LAMD gekauft, aber es gibt wie vom Indilinx Barefoot3 bisher nur ein Modell dem Controller.

Toshiba hat früher nur umgelabelte JMicrons als eigene angeboten und jetzt wohl eigenen, aber eine nichts wirklich tolle Performance haben die nicht und wohl nicht zuletzt deshalb findet man Toshibas SSDs nur auf dem OEM Markt. Die alten Indilinx Barefoot spielen wie JMicron und PHISON nur bei Budget SSDs eine Rolle, weil die Performance bescheiden ist. Intel hat nur noch im Enterprise Segment SSDs mit eigenen Controllern im Angebot aber in dem Segment gibt es ja viele, sonst unbekannte Controller.

Der Markt befindet sich also schon jetzt in der Konsolidierungsphase und es werden nur wenige Hersteller bleiben. Das war bei HDDs nicht anders und bei Autos auch nicht. In den 1920ern gab es rund 1000 Hersteller in Deutschland, wovon viele nicht mehr als ein ein paar Exemplare eines Modells gebaut haben, oft in Lizenz.
 
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