5/5 Risen 2: Dark Waters im Test : Überzeugende Oldschool-Kost

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Fazit

„Risen 2: Dark Waters“ bringt im Vergleich zum Vorgänger neben einigen Komfortfunktionen und mancher Vereinfachung vor allem ein neues, überraschend spannendes Setting mit sich. Spannend ist dabei aber weniger der etwas ausgelutschte Kampf gegen die Titanenlords, als vielmehr die Optionen und Inhalte, die die Ansiedlung der Handlung in der Karibik ermöglichen. Wir waren in dieser Hinsicht zu Beginn sehr skeptisch – es zeigt sich aber, dass der Titel von diesem mutigen Schritt nur profitiert.

Hinzu kommt entgegen mancher nicht unbegründeter Befürchtung eine technische Umsetzung, die sich insgesamt nicht zu verstecken braucht. Denn trotz mancher nerviger Grafikfehler: „Risen 2“ sieht gut aus und hat glücklicherweise nicht mit schwerwiegenden Bugs oder Abstürzen zu kämpfen.

Risen 2 im Test

Hierzu gesellt sich ein passables Questsystem und ein im Verlauf des Spiels langsam aber sicher attraktiver werdendes Kampfsystem. Dennoch wirkt der Testkandidat insgesamt auch mit Blick auf Details wie das Dialogsystem und Einflussmöglichkeiten in vielerlei Hinsicht etwas altbacken.

Diese Eigenschaft ist aber nicht per se negativ. Stattdessen hat man es hier mit dem maßgeblichen Bestandteil unserer abschließenden Empfehlung zu tun: Wer Lust auf ein ordentliches Rollenspiel mit Oldschool-Touch hat, wird mit „Risen 2: Dark Waters“ seine Freude haben.

Kopier- & Jugendschutz

„Risen 2: Dark Waters“ muss zu Beginn über Steam aktiviert werden und funktioniert auch danach als Spiel der Valve-Plattform nur in Verbindung mit dem entsprechenden Account. Dies hat zwar zum Vorteil, dass keine DVD im Laufwerk liegen muss und Patches automatisch und zeitnah aufgespielt werden; ein Wiederverkauf wird dadurch aber quasi unmöglich gemacht.

In Sachen Jugendschutz gilt es zu erwähnen, dass das Spiel von der USK die Einstufung „ab 12“ erhalten hat.

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