Das „Anti-Melt-Kabel“ im Test: Die einfache Kabel-Lösung für das 12V-2×6-Stecker-Problem
Der 12V-2×6-Stecker hat konzeptionelle Probleme, die in Kombination mit den aktuellen Grafikkarten-Designs zu verschmorten Kabeln und beschädigten Grafikkarten sowie Netzteilen führen können. ComputerBase testet ein „Anti-Melt-Kabel“ von Cybenetics Labs, das effektiv dagegen vorgeht und dabei hoch kompatibel ist.
Berichte über Defekte am 12V-2×6-Stromstecker reißen nicht ab
Durchgeschmorte 12V-2×6-Stromstecker, beschädigte Grafikkarten und beschädigte Netzteile; Berichte darüber nehmen nicht ab und Ende 2025 hat es auch die (zugegebenermaßen jenseits aller Stecker-Spezifikationen betriebene) RTX 5090 FE der Redaktion erwischt.
Der 12V-2×6-Anschluss ist das Problem
Vor allem Grafikkarten mit einer hohen Leistungsaufnahme sind davon betroffen, allen voran die GeForce RTX 5090 und die GeForce RTX 4090. Doch auch 3D-Beschleuniger mit einer geringeren Leistungsaufnahme sterben so immer mal wieder; GeForce RTX 4080, GeForce RTX 5080 und Radeon RX 9070 XT gehören mit dazu. Ein System gibt es nicht. Einzig gilt: Je niedriger die Leistungsaufnahme ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass es zu einem Schaden kommt. Unwahrscheinlicher wohlgemerkt, nicht unmöglich.
Der Grund dafür liegt in problematischen Spezifikationen des Stromsteckers, viel zu geringen Reserven und einem PCB-Design, das nicht auf die Gegebenheiten des Steckers reagiert. Es ist möglich, dass einzelne Adern definierte Grenzwert in Bezug auf die Stromstärke (9,5 Ampere pro Ader) überschreiten und diese viel zu hohen Ströme dann für einen Defekt infolge viel zu hoher Temperaturen sorgen. Das ist zwar nur eine sehr vereinfachte Version von dem, was passieren kann, aber um das „warum“ soll es in dem Artikel auch nicht gehen.
Der Hardwareschaden tritt in den meisten Fällen nicht sofort ein, meistens sind Tage oder Wochen nötig, bis die Situation eskaliert. Besonders fies daran ist, dass dies auch passieren kann, wenn der Nutzer nichts falsch gemacht hat. Und man bekommt davon auch nichts mit – bis es eben zu spät ist.
Keine Heilung der Ursachen in Sicht
Nun kann stundenlang diskutiert werden, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn die Ursache des Problems gelöst würde. Sprich, ein anderer Stecker mit anderen Spezifikationen genutzt würde oder wenn die Hersteller ein anderes PCB-Design mit entsprechenden Schutzschaltungen benutzen würden. Ja, zweifelsohne wäre dies besser. Das wird aber offenbar nicht passieren. Ersteres sowieso nicht und letzteres vermutlich auch nicht. Zumindest deutet nichts darauf hin, dass dies irgendwann passieren wird.
Externe Lösungen sollen helfen
Stattdessen müssen andere Lösungen für das Problem her, die die Ursache zwar nicht beheben, aber die Symptome bekämpfen. In den letzten Wochen und Monaten hat sich diesbezüglich auch schon einiges getan. ASRock und MSI (SafeGuard+) bringen Netzteile auf den Markt, die den 12V-2×6-Stromstecker auf Ader-Ebene überwachen sollen. Das machen jedoch nur die teuren High-End-Modelle. Und wer kein neues Netzteil kaufen möchte, dem bringt dies ohnehin nichts.
Für diejenigen gibt es aber auch Lösungen. Aqua Computer hat den Ampinel angekündigt. Eine externe Hard- und Softwaremischung, die den Stromstecker kontrolliert, die Stromflüsse beeinflussen kann und dessen Sensoren ausgelesen werden können. Nach der Ankündigung des Tools ist seitdem aber nichts mehr geschehen.
Deutlich weiter ist dagegen Thermal Grizzly mit dem WireView Pro II. Auch das WireView Pro II wird zwischen Grafikkarte und Grafikkarten-Stromstecker gesteckt, um die Ströme sowie Temperaturen des Steckers zu kontrollieren. Geraten die Sensordaten aus den Fugen, gibt das Tool einen Alarm aus und kann den Rechner herunterfahren.
Darüber hinaus gibt es eine Software zum Auslesen der Sensordaten und Thermal Grizzly gewährt eine Garantie auf die Hardware: Wenn die Grafikkarte trotz Einsatz des WireView Pro II einen Stromsteckerschaden erleidet, sorgt Thermal Grizzly für die Reparatur oder einen Ersatz. Entsprechend ist das Gerät mit 120 Euro aber eben auch etwas teurer. ComputerBase wird das WireView Pro II in Kürze testen.
Heute geht es aber um ein anderes Produkt. Ein Produkt, was es so noch nicht zu kaufen gibt. Das an dieser Stelle als „Anti-Melt-Kabel“ bezeichnete Produkt von Cybenetics Labs, denn auch einen Handelsnamen hat es noch nicht.
Die Kabel-Lösung von Cybenetics Labs im Detail
Hard- und Software – Hand in Hand
Entwickelt wurde das Kabel von Aris Mpitziopoulos, der unter anderem auch das von ComputerBase in Grafikkarten-Tests eingesetzte Hardwaretool „Powenetics V2“ zur Messung der Leistungsaufnahme gebaut hat. Bekannter ist er jedoch für die Hardware-Seite Hardware Busters und noch einmal deutlich mehr für Cybenetics, das mittlerweile eigentlich auf jedem Netzteil als Zertifikat zu finden ist.
Auch das Anti-Melt-Kabel ist eine Kombination aus Hard- und Software. Die Hardware nimmt aber einen anderen Ansatz als bei den anderen Produkten von Thermal Grizzly und Aqua Computer. Denn das Kabel ist schlicht nur ein Kabel mit einer kleinen Box im Kabelstrang. An einem Ende gibt es einen 12V-2×6-Stecker, am anderen ist noch einer. Dazwischen ist noch eine schwarze Box mit einer kleinen LED verbaut, in der sich die Elektronik verbirgt und das war es dann auch. Ein Display oder einen Lüfter gibt es nicht.
Das Kabel passt auf alle Grafikkarten
Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Lösung günstiger zu produzieren sein sollte. Darüber hinaus ist das Kabel mit allen Gehäusen, allen CPU-Kühlern und allen Grafikkarten kompatibel. So passen zum Beispiel weder das Ampinel noch das WireView Pro II auf Nvidias RTX 5000 Founders Edition und auch auf einige wenige Custom-Designs nicht. Mit dem Anti-Melt-Kabel ist das kein Problem.
Auch große CPU-Kühler wie der Noctua NH-D15 G2 können in Kombination mit bestimmten Grafikkarten dazu führen, dass Ampinel oder WireView Pro II nicht nutzbar sind. Mit dem Anti-Melt-Kabel ist auch das kein Problem. Die Kompatibilität ist damit auf jeden Fall besser.
Das Kabel lässt sich einfacher verstecken
Hinzu kommt noch, dass das Kabel deutlich besser zu verstecken ist. Das WireView Pro II ist dagegen immer prominent im Weg und beeinflusst die Optik zwangsweise deutlich.
Zaubern kann das Kabel aber natürlich nicht: Eine große Einschränkung besteht darin, dass es direkt ans Netzteil angeschlossen werden muss. Der aktuelle Prototyp wird dabei mittels 12V-2×6 ans Netzteil angeschlossen, jedes native 12V-2×6-Netzteil ist entsprechend kompatibel. Setzt das eigene Netzteil dagegen auf zwei 8-Pin-Anschlüsse, ist entsprechend ein anderes Kabelende notwendig.
Apropos Prototyp: Das von ComputerBase getestete Kabel entspricht noch nicht völlig der finalen Variante, soll aber ihr sehr nahekommen. Funktional gibt es keinerlei Unterschied.
Der Marktstart steht in den Sternen
Das viel größere Problem ist allerdings: Bis dato konnte kein Partner beziehungsweise Distributor gefunden werden, mit dem das finale Produkt in Serie gefertigt und vertrieben werden kann. Insbesondere Distributoren sind vielmehr auf der Suche nach höherpreisigen Produkten, was aber nicht der Sinn der Entwicklung gewesen ist: Cybenetics Labs würde gerne nahe der Selbstkosten verkaufen. Ob das Kabel so in den Handel kommt, bleibt zur Veröffentlichung dieses Artikels also noch ungewiss.
Das Anti-Melt-Kabel im Praxiseinsatz
Das Anti-Melt-Kabel in Betrieb zu nehmen ist simpel: Das Kabel wird ganz normal an das Netzteil und an die Grafikkarte angeschlossen.
Mit oder ohne USB-Verbindung
Darüber hinaus kann die Elektronik-Box mittels USB Type-C an den Rechner angeschlossen werden – ob an USB 2, USB 3 oder Type-C, ob intern oder extern, das macht keinen Unterschied. Das Kabel ist nötig, um die Software zu konfigurieren und die Sensoren zu protokollieren. Wer das nicht möchte oder braucht, kann das Kabel trotzdem verwenden: Alle Warn- und Schutzfunktionen des Kabels funktionieren auch ohne USB-Verbindung zum Rechner. Genauso ist es möglich, die Grenzwerte mit Kabel in der Software einzustellen und dann das Kabel zu entfernen. Die eingestellten Werte werden dann übernommen.
Die Grenzwerte und Warnungen können konfiguriert werden
Die Grenzwerte für die Schutzfunktionen lassen sich per Software auf dem Desktop konfigurieren. Unter dem Punkt „Over Current Trigger Point“ lässt sich die maximale Stromstärke der einzelnen Leitungen einstellen, bevor eine Warnung ausgegeben wird.
Einstellbar sind Werte zwischen acht und 12 Ampere, wobei zehn Ampere die Empfehlung bei einer GeForce RTX 5090 ist. In der aktuellen Software-Version sind werksseitig 12 Ampere als der Standard eingestellt. Wichtig ist dann noch die maximal erlaubte Temperatur unter dem Punkt „Over Temperature Trigger Point“. Zwischen 80 und 95 Grad sind dort konfigurierbar, 80 Grad ist dort ein sinnvoller Wert.
Wichtig sind ferner die Optionen für „Buzzer Warning Period“ und „Protection Kick In Period“. Ersterer gibt die Zeitspanne an, nach deren Überschreitung eines Grenzwertes ein Warnton über einen Buzzer im Kabel ausgegeben wird. Letztere bestimmt, nach welcher weiteren Zeitspanne das Kabel die Stromverbindung kappt. In beiden Fällen sind zehn Sekunden der Standardwert, was sinnvoll erscheint. Das sind die wichtigsten Funktionen der Software.
Wer nun auf „Apply“ drückt, braucht auch die Software nicht mehr. Sämtliche Schutzfunktionen werden im Kabel gespeichert, die Software ist nur optional. Zweifelsohne interessant an dieser ist jedoch die Überwachung des Kabels. Denn die Stromstärke aller sechs Leitungen und die Temperaturen an beiden Enden des Kabels sowie mittig in der Elektronikbox lassen sich in Echtzeit auslesen. Ungefähr alle 100 Millisekunden wird der Messwert aktualisiert, zehn Werte pro Sekunde gibt es also.
Logging inklusive Chartverlauf
Die Software hat auch noch weitere Funktionen: So gibt es auch Charts, die die Stromstärke und Temperaturen grafisch auswerten. Das funktioniert jedoch nur bedingt gut, denn die Grafiken sind sehr klein und lassen sich nicht vergrößern. Man erkennt also entsprechend wenig. Das soll sich zu einem späteren Zeitpunkt aber vielleicht noch ändern.
Interessanter ist da die Logging-Funktion. Denn sämtliche Messwerte lassen sich auf Wunsch in einem Log festhalten, der sich dann in der Software selbst angesehen oder optional als Excel-Datei exportiert werden kann. Das funktioniert auch bei längeren Messreihen einwandfrei.
Zu guter Letzt lässt sich noch einstellen, ob das Tool mit dem Windows-Start mitgestartet werden soll.
Das Anti-Melt-Kabel in der Praxis
So weit die Theorie, nun zur Praxis. Durch Drücken von „Open“ zeigt das Tool die Sensorik in der Software an. Wird nun ein Spiel gestartet, lassen sich in Echtzeit die Stromstärken und Temperaturen des Kabels beobachten. In Spielen steigen die Werte entsprechend an.
Abweichungen werden sofort signalisiert
Was nun nicht passieren sollte, ist, dass auf der rechten Seite der Software ein „Alarm“ angezeigt wird. Taucht dieser nur mal kurzzeitig auf oder auch kurzzeitig immer mal wieder auf, ist das noch kein Problem. Gerade bei einer GeForce RTX 5090 passiert dies regelmäßig, da die Stromstärken über die einzelnen Kabelstränge kurzzeitig immer mal wieder den maximal erlaubten Wert überschreiten. Das ist aber noch absolut ungefährlich und löst auch keine der Schutzfunktionen des Kabels aus.
Warnung bei Dauerhafter Grenzwertverletzung
Das ändert sich erst, wenn ein Wert dauerhaft überschritten wird. In dem Fall dauert es, solange kein anderer Wert konfiguriert worden ist, zehn Sekunden, bis der Buzzer einen dauerhaften Warnton ausgibt. Dabei muss man sich keine Sorgen machen, den Warnton zu überhören, denn er ist prägnant auffällig. Selbst unter einem Kopfhörer sollte man diesen eigentlich durchweg hören können.
Ein Beispiel an der GeForce RTX 5090 Founders Edition mit einem bereits in Mitleidenschaft gezogenen Stecker:
Zum Schluss kappt das Kabel die Stromverbindung
Und auch wenn nicht, ist dies kein Beinbruch. Denn zehn Sekunden, nachdem der Warnton das erste Mal ertönt, greift die zweite Schutzfunktion, solange kein anderer Zeitraum eingestellt worden ist: Das Anti-Melt-Kabel kappt schlicht die gesamte Stromverbindung zur Grafikkarte. In dem Fall wird der Monitor dunkel, der Rechner funktioniert nicht mehr und die Leistungsaufnahme über das Kabel beträgt null. Auch die Lüfter stehen also still. Der Rechner bleibt an, aber das ist kein Problem.
Wer auf die Software verzichtet, bekommt den Alarm zwar nicht optisch mit, der akustische Warnton und das Abschalten der Stromversorgung funktioniert aber weiterhin.
Schlussworte
Das von Cybenetics Labs entwickelte „Anti-Melt-Kabel“ tut, was es soll und das sehr gut. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Auch dieses Kabel löst natürlich nicht die Ursache des Problems, aber es reduziert effektiv die Gefahr, dass es zu Lebzeiten der eigenen Grafikkarte ein Problem mit dem 12V-2×6-Stecker geben wird, das nicht rechtzeitig auffällt und zum Defekt der sündhaft teuren Grafikkarte und/oder des Netzteils führt.
Das Kabel geht dabei den minimalistischen Weg: Funktional wird absolut alles geboten, was es für einen guten Schutz benötigt. Auch hochwertigere Lösungen schützen die Grafikkarte nicht besser. Denn auch die Software kann alles, was es zur Konfiguration des Kabels und zur optionalen Überwachung benötigt.
Die Schutzmechanismen und Warnungen haben im Test gut und fehlerfrei funktioniert. Probeweise wurde auch kurzfristig die bereits zuvor in der Redaktion angeschmorte GeForce RTX 5090 FE ausprobiert, an der das Anti-Melt-Kabel sofort die zwei (sichtbar) zwar nicht komplett defekten, aber nicht mehr korrekt leitenden Kontakte im Stromstecker angezeigt hat. Bei längeren Lastphasen hätte das Tool sicherlich auch Alarm gegeben, doch einen weiteren Schaden wollte die Redaktion nicht provozieren.
Im Vergleich zum Thermal Grizzly WireView Pro II (Test folgt in Kürze) fehlen zwar einige Komfort-Features und eine Zusatzgarantie. Diese sind aber eben nur optional und bringen erst einmal keine zusätzliche Sicherheit.
Die Umsetzung als „einfaches Kabel“ hat dabei auch seine Vorteile: Das Anti-Melt-Kabel lässt sich deutlich besser im Gehäuse verstecken als die anderen Lösungen. Und es ist kompatibel mit absolut jeder 12V-2×6-Grafikkarte. Ob Custom-Design oder Founders Edition macht da keinen Unterschied. WireView Pro II gibt es hingegen vom Hersteller selbst schon in zwei Varianten für beide von Herstellern genutzten Stecker-Orientierungen, ist bei Grafikkarten mit gewinkeltem Anschluss (Founders Edition) oder Modellen mit sehr tief im Kühler sitzendem Stecker aber trotzdem gar nicht nutzbar.
Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass das Anti-Melt-Kabel Cybenetics Labs trotz der aktuell nicht erfolgreichen Suche nach einem Partner und Distributor doch noch auf den Markt kommt. Denn es ist die perfekte Minimallösung, die für einen umfangreichen Grafikkartenschutz benötigt wird. Alles weitere ist optionaler Komfort, gegen den per se nichts spricht, der aber eben nicht benötigt wird – und die Kompatibilität einschränkt.
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Der 12V-2×6-Stecker ist einfach nur Mist. Auch ich bin als privater Besitzer einer GeForce RTX 5090 davon betroffen und geheuer war mir der Stromstecker von Anfang an nicht. Entsprechend liege ich einmal im Monat unter dem Schreibtisch und messe die einzelnen Stromleitungen mit einem Amperemeter unter Last nach – kein Witz! Das ist nervig und schützt am Ende trotzdem nicht sicher vor einem Schaden, hier versprechen erst externe Helferlein wie das getestete Kabel oder Thermal Grizzly WireView Pro II sowie die angekündigten neuen Netzteile Abhilfe zu schaffen. Das ist für den Anschluss eine Schande.
Das getestete Kabel von Cybenetics Labs ist dabei vielleicht nicht die hübscheste, aber die am weitesten kompatible und am Ende auch eine ausreichende Lösung. Mehr braucht es nicht.
Ich hoffe daher, dass doch noch ein Partner für Produktion und Verkauf gefunden werden wird. Ein günstigeres und dennoch absolut ausreichendes Produkt wäre doch auch einmal schön zur Abwechslung.