Wochenrück- und Ausblick: Der Ruf von Windows 11 und teureres DSL bei der Telekom
Windows 11 hat sich von Anfang an schwer getan und die Situation wird immer schlechter. Der Copilot zieht bei den Nutzern überhaupt nicht – ganz im Gegenteil sogar, dass „AI überall“ nervt die meisten Nutzer. Und in vielen Fällen können die AI-Features nicht überzeugen. Eine entsprechende Analyse stand im Fokus der Woche.
Der Ruf von Windows 11 wird immer schlechter und schlechter
Der Ruf von Windows 11 leidet entsprechend immer mehr und ist mittlerweile auf dem Tiefpunkt angekommen. Da hilft es auch nicht, dass die Benutzerführung selbst nach diversen Updates immer noch eine Dauerbaustelle ist, die Kontopflicht immer restriktiver durchgesetzt wird und Windows-Updates immer mal wieder ganze Rechner lahmlegen.
Microsoft selbst scheint das Feedback zum eigenen Betriebssystem mittlerweile derart zu stören, dass ein Kurswechsel versprochen wurde – zumindest teilweise. So soll nicht nur die System- und die Gaming-Performance verbessert werden, sondern auch die Zuverlässigkeit von Windows 11 und die „Benutzererfahrung“. Diese Stichpunkte sollen nun im Fokus der Weiterentwicklung stehen. Und auch das Thema AI steht auf dem Prüfstand, denn bereits vorhandene Funktionen will man entschlacken oder sogar komplett entfernen. Der grundlegende AI-Kurs von Windows 11 soll aber beibehalten bleiben.
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Alte DSL-Tarife werden 2 € teurer
Bei den Meldungen ist die Telekom auf viel Aufmerksamkeit gestoßen: Die Preise älterer DSL-Tarife werden um zwei Euro angehoben, die Kunden werden entsprechend gerade informiert. In dem Kundenschreiben erklärt die Telekom, dass die Kosten insbesondere für Betrieb und Nutzung des Netzes sowie für Servicedienstleistungen gestiegen seien. Auf Nachfrage von ComputerBase hat die Telekom bestätigt, dass MagentaZuhause- und Call-&-Surf-Tarife beziehungsweise Tarifkonditionen, die vor April 2023 gebucht wurden, betroffen sind.
Die Steam Machine verschiebt sich (deutlich?)
Auch das Thema Steam Machine war hoch im Kurs, denn diese hat Valve offiziell vom ersten Quartal in das erste Halbjahr verschoben – und auch dieser Zeitraum ist nicht sicher. Der Preis bleibt dabei nach wie vor eine Unbekannte. Das Unternehmen hat verlauten lassen, dass die Preise vor allem für DRAM, NAND und weitere Komponenten dafür verantwortlich seien. Jetzt fertige Produkte zu bauen und angemessen zu bepreisen, ist derzeit kaum möglich. Valve wurde offensichtlich von der Preisexplosion bei DRAM und Co. kalt erwischt.
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Podcast
Im Podcast der Woche diskutieren Jan und Fabian über die Ergebnisse der großen Community-Jahres-Umfrage, an der erneut weit über 7.000 Mitglieder teilgenommen haben. Jan und Fabian blicken auf die wesentlichen Entwicklungen der Desktop-PCs der Community und finden neben der Fortsetzung bekannter Trends auch die eine oder andere Überraschung in den Ergebnissen.
Im Laufe der Woche werden mehrere Artikel auf ComputerBase erscheinen. Unter anderem wird die Upsampling-Artikelserie weitergehen, mit einer Premiere für Intels XeSS, das sich der Konkurrenz stellen muss.
Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!