Mit M6 und neuem Design: MacBook Pro soll die Dynamic Island erhalten
Erst stehen im März die neuen MacBook Pro mit M5-Pro/Max-Chip an, doch bereits wenige Monate später könnte Apple Modelle mit M6-Chip, Touchscreen-OLED und nun wohl auch der Dynamic Island vorstellen. Hierfür soll Apple auch an der Benutzeroberfläche werkeln.
Das berichtet zumindest der oftmals gut informierte Marc Gurman von Bloomberg. Die Dynamic Island soll damit die im Jahr 2021 mit dem M1 Pro eingeführte Notch ersetzen und stattdessen den als UI-Element in das OS integrierten Displayausschnitt aus dem iPhone 14 Pro integrieren. Der am MacBook zum Einsatz kommende Ausschnitt soll zudem kleiner ausfallen und als einfacher Hole-Punch rund sein. Am iPhone ist er bislang länglich, da hier auch Face-ID-Module untergebracht sind.
The Dynamic Island on the Mac will be built around a hole-punch-sized cutout for the computer’s camera. It’s smaller than the pill-shaped notch in current iPhones.
Bloomberg
Eine Reihe von Neuheiten erwartet
Die Gerüchte zur Dynamic Island reihen sich zum vermuteten Displaywechsel von IPS mit Mini-LED zu einem Touchscreen-OLED ein. Damit könnten Nutzer wie am iPhone mit der Island interagieren, indem sie physisch mit dem Finger auf sie drücken. Eine Umsetzung, um per Mauszeiger auf die Notch zu klicken, ist bislang nur mit Drittanbieter-Programmen möglich.
Neben einem Touchscreen-OLED, der bisher iPhone, iPad und Apple Watch vorbehalten ist, werden auch ein neuer M6-SoC in TSMCs brandneuem 2-nm-Verfahren sowie eine neue Benutzeroberfläche, die zwischen Touch- und Mauseingaben wechseln kann, erwartet.
- Dynamic Island statt Notch
- OLED statt IPS mit Mini-LED
- Touchscreen
- M6-SoC statt M5-Serie
- Neues UI
Vorstellung gegen Ende des Jahres
Die Vorstellung der neuen Modelle wird von Bloomberg bisher mit „Ende des Jahres“ angegeben, wobei es auch bereits Gerüchte gab, die einen Termin zu Beginn des Jahres 2027 für realistischer halten. Aktuell verkauft Apple noch MacBook Pros mit M4-Pro/Max-Chip, die M5-Pro/Max-Modelle werden erst kommende März-Woche erwartet. Die M6-Modelle werden von Bloomberg damit nur neun Monate nach Veröffentlichung der aktuellen Generation terminiert. So kurzfristige Hardware-Aktualisierungen waren in den vergangenen Jahren für MacBooks nicht mehr üblich, gleichwohl sie dadurch nicht ausgeschlossen sind.