AMD Notebook-APU mit bis zu 22 Kernen: Neue Details zu Zen 6 „Medusa Point“ durchgestochen
Neue Leaks zu den kommenden „Medusa Point“-Notebook-APUs von AMD deuten bis zu 22 CPU-Kerne an in der größten Ausbaustufe eines Ryzen 9 an. Einer monolithischen 10-Kern-APU würde hier ein weiteres 12-Kern-CCD zur Seite gestellt. Die Grafikleistung soll überschaubar bleiben.
Monolithische APU bildet die Basis
Wie der namhafte Leaker HXL (@9550pro) erfahren haben will, setzt sich der grundlegende Aufbau von Medusa Point wie folgt zusammen: Auf einem Chip werden I/O, vier reguläre Zen-6-Kerne, vier kompakte Zen-6c-Kerne und zwei Low-Power-Kerne zusammen mit insgesamt 8 CUs vom Typ RDNA 3.5+ vereint.
Diese monolithische APU bildet die Basiskonfiguration und soll mit seinen insgesamt 10 Kernen verschiedener Varianten von Zen 6 in den als Ryzen 5 und Ryzen 7 klassifizierten Produkten zum Einsatz kommen. Für die Flaggschiffmodelle unter dem Ryzen-9-Label soll dann ein weiteres 12 Kerne umfassendes CCD angebunden werden, welches mutmaßlich dem Desktop-Design entspricht und in dem vollwertige Zen-6-Kerne zum Einsatz kommen.
Medusa Point 1
— HXL (@9550pro) May 16, 2025
R5/R7=4C+4D+2LP+8CU RDNA 3.5+
R9=12C CCD+4C+4D+2LP+8CU RDNA 3.5+
APU=IOD👀
Damit kämen die größten Modelle der Mobile-Prozessoren auf eine beeindruckende Menge von CPU-Kernen, 22 an der Zahl. Möglich wird das durch die für Zen 6 vermutete höhere Dichte, die erstmals mehr als 8 Kerne pro CCD erlaubt. Bei der Grafikleistung gibt es in der durchgestochenen Konfiguration jedoch keine Fortschritte, ganz im Gegenteil. Bei den aktuell erhältlichen Zen-5-APUs unter dem Codenamen Strix Point werden bereits bis zu 16 CUs aus der RDNA-3.5-Generation geboten.