Amazon Kindle Scribe: Per USB übertragene PDF-Dateien nun be­schreibbar

Michael Schäfer
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Amazon Kindle Scribe: Per USB übertragene PDF-Dateien nun be­schreibbar
Bild: Amazon

Das Update 5.19.2 für den Kindle Scribe liegt bereits einige Tage zurück, doch da Amazon nur selten detaillierte Angaben zu Updates macht, kommen Neuerungen nur nach und nach ans Tageslicht. So auch bei der Änderung, bei der sich per USB übertragene PDF-Dateien nun ebenfalls bearbeiten und beschreiben lassen.

Bisher nicht ohne Amazon

Bisher mussten PDF-Dateien, die auf einem Kindle Scribe mit dem Stift beschreibbar sein sollten, zwingend über „Send to Kindle“ auf die Amazon-Server hochgeladen, dort konvertiert und anschließend an das E-Note gesendet werden. Das hat die Nutzung gerade in Unternehmen deutlich erschwert, da hier Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse eine wichtige Rolle spielen. Wer ein PDF stattdessen über die USB-Schnittstelle auf das Gerät brachte, konnte dieses lediglich betrachten, aber nicht bearbeiten.

Ohne Umwege direkt auf den Kindle

Die Kritik an dieser Einschränkung muss laut genug gewesen sein, dass Amazon seine Nutzer nun an den eigenen Servern vorbei agieren lässt. Mit der zuletzt verteilten Firmware-Version 5.19.2, die für alle Generationen des Kindle Scribe zur Verfügung steht, hat der Online-Händler seine bisherige Vorgehensweise geändert. PDF-Dateien, die per USB übertragen wurden, sind nun vollständig bearbeitbar.

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