3x GeForce4 Ti von Inno3D im Test: Günstigere Modellvielfalt

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Carsten Spille
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Templemark D3D

Der Templemark ist, genau wie der folgende Villagemark, ursprünglich ein Demonstrationsprogramm von PowerVR gewesen. Da er jedoch eine Menge aktuelle Features, wie Hardware-TnL, Bump Mapping und bis zu 6 Texturlagen in einem Durchgang unterstützt, eignet er sich auch gut als unabhängiger Benchmark, der garantiert nicht auf nVidia-Chips optimiert ist.

Templemark D3D
  • 1024x768:
    • GF4 Ti 4400
      130,2
    • GF4 Ti 4200-64
      119,4
    • GF4 TI 4200-128
      116,1
    • GF3 classic
      88,9
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Der Benchmark läuft leider nicht in anderen Auflösungen, also muss in diesem Falle ein einziger Wert ausreichen. Ohne großartige Polygonmengen wirken hier hauptsächlich die Speichercontroller und die generell zur Verfügung stehende Bandbreite, sowie das Entfernen nicht sichtbarer Flächen (HSR; Hidden Surface Removal) auf die erreichte Framerate. Diese hängt allerdings vom Chiptakt ab, und so ist auch zu erklären, dass sich die beiden Tornado GeForce4 Ti 4200 Karten kaum unterscheiden, die 4400er Variante sich aber recht deutlich absetzen kann, die sowohl einen höheren Speicher- als auch einen höheren Chiptakt hat. Sehr respektabel auch der Abstand, der sich zur GeForce3 schon gebildet hat in diesem Benchmark, der schon einiges vom Speichermanagement und dem HSR der Karte fordert. LMA-II schlägt offenbar gut an.

Villagemark D3D

Dieser Benchmark wurde von PowerVR entwickelt und dient ihnen dazu, die Vorzüge des Kyro2 zu verdeutlichen, da im VillageMark der Overdraw mit einem Faktor von bis zu 10 besonders groß ist. Die meisten Grafikkarten berechnen hier auch die Gegenstände, die durch andere verdeckt sind und daher eigentlich nur verschwendete Bandbreite bedeuten.

Villagemark D3D
  • 1024x768:
    • GF4 Ti 4400
      108
    • GF4 Ti 4200-64
      98
    • GF4 TI 4200-128
      96
    • GF3 classic
      63
  • 1152x864:
    • GF4 Ti 4400
      88
    • GF4 Ti 4200-64
      79
    • GF4 TI 4200-128
      77
    • GF3 classic
      53
  • 1280x1024:
    • GF4 Ti 4400
      69
    • GF4 Ti 4200-64
      62
    • GF4 TI 4200-128
      60
    • GF3 classic
      42
  • 1600x1200:
    • GF4 Ti 4400
      49
    • GF4 Ti 4200-64
      44
    • GF4 TI 4200-128
      42
    • GF3 classic
      30
Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)

Wer aufmerksam unser altes Review der Asus-Karten gelesen hat, wird feststellen, dass die neueren Treiber hier wieder einiges geraderücken. Zur Erinnerung, mit den 28.32er Treibern wurden in 1024x768 die 96 fps einer GF4 Ti4200 gerade einmal mit einer Ti4600 erreicht.

Auch interessant, wie sich durch den nunmehr gleichen Chiptakt die beiden Ti4200-Karten bis auf 2fps Unterschied angenähert haben und nicht, wie mit der emulierten Ti4200 (mit 225/250MHz), sich bis zu 6 fps beliefen. In diesem rein Overdraw-limitierten Szenario wird die GeForce3 von ihren Erben geradezu deklassiert, auch wenn sie in manchen Games noch einigermaßen mithalten kann, in der Zukunft wird diese Schere noch deutlich weiter aufklappen.