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Test: Wavemaster Two

von Jirko Alex

Einleitung

Bereits in unserem letzten Lautsprechertest [1] konnten wir uns davon überzeugen, dass Wavemaster durchaus gute und dabei vergleichsweise günstige Lautsprecher bauen kann. Das „Moody“ genannte Lautsprechersystem schlug zwar nicht die ganz große Welle, musste sich hinter den Branchengrößen wie Creative und Logitech aber keinesfalls verstecken. Grund genug, sich auch andere Systeme des Herstellers anzusehen – erst recht, wenn dieser quasi zeitgleich ein neues Produkt auf den Markt bringt.

Wavemaster Two im Vergleich mit einem 13-Zoll-Notebook
Wavemaster Two im Vergleich mit einem 13-Zoll-Notebook

Mit dem Wavemaster Two hat es daher ein sehr frischer Vertreter der Lautsprecherschmiede ins ComputerBase-Büro geschafft. Das 2.0-Set ist dabei deutlich teurer als bisherige Vertreter aus gleichem Hause, zielt aber auch auf eine anspruchsvollere Kundschaft ab. Statt eines typischen Satelliten-Subwoofer-Systems erhält der Käufer daher auch ein relativ erwachsen wirkendes Stereolautsprecherpaar, das bereits eine stattliche Größe aufweist. Hinter den üppigeren Dimensionen soll ausgefeilte Technik für die notwendige technische Ausgereiftheit sorgen, sodass Wavemaster beim Two mit zeitgemäßen Features wie einer Einschaltautomatik und einem zusätzlichen Netzanschluss etwa für Apples Airport-Express-Adapter werben kann. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass allzu viele technische Raffinessen auch gerne dafür verwandt werden, um über Schwächen hinwegzutäuschen. Die folgenden Seiten sollen klären, ob das auch hier der Fall ist oder ob sich das Wavemaster Two keine Blöße geben muss.

Testsystem

Das Wavemaster Two wird mit einer Creative X-Fi Platinum verbunden, wobei der Equalizer, die CMSS-Funktionen und andere klangbeeinflussende Maßnahmen deaktiviert werden. Darüber hinaus können die Lautsprecher auch an einen Onkyo TX-SR 606 angeschlossen werden. Als Vergleichsmöglichkeit dient ein 2.1-System von Nubert (2x NuLine 32, 1x AW 1000), das als eine Art Referenz herhalten soll.

Um die Klangqualität umfangreich und nicht nur anhand einer eingeschränkten Anzahl von Quellen beurteilen zu können, kamen auch in diesem Test mehrere Stereo- und Surround-Medien aus den Bereichen Musik, Film und PC-Spiele zum Einsatz. Es werden sowohl Blu-ray-Disks als auch DVDs, CDs und MP3/FLAC-Dateien verschiedener Qualität verwendet. Auf eine Auflistung aller verwendeten Titel wird aus Platzgründen verzichtet. In der Klangbeschreibung wird aber namentlich auf einzelne Titel eingegangen, sofern sie der Vermittlung bestimmter Charakteristika besonders dienen.

Testumgebung

Bei dem Raum, in dem alle Tests stattgefunden haben, handelt es sich um einen etwa 20 m² großen und 2,5 Meter hohen Raum in einem Berliner Neubau. Die Aufstellung der Boxen wurde entsprechend der üblichen Ausrichtung vorgenommen.

Technische Daten

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die die wichtigsten technischen Daten des Wavemaster Two sowie anderer, bereits getesteter Stereo-Lautsprechersysteme für den PC (2.0 sowie 2.1).

Modell Verstärker-
leistung
Anschluss-
möglichkeiten
Abmaße (cm)
(B × H × T)
Extras
2.0-Lautsprechersysteme
Wavemaster Two 60 Watt RMS (Gesamt)

2× 30 Watt
  • 2× Audio-In
  • USB-Ausgang
  • Netzausgang
18,0 × 25,6 × 20,5 MDF-Gehäuse
Standby-Automatik
Hercules XPS
2.0 10 Gloss
5 Watt RMS
(Gesamt)

2× 2,5 Watt
  • Mikrofon
  • Kopfhörer
  • Audio-In
6,5 × 23,5 × 6,8
Logitech X-140 5 Watt RMS
(Gesamt)

2× 2,5 Watt
  • Kopfhörer
  • 2× Audio-In
19,9 × 24,1 × 12,4
Microlab B77 48 Watt RMS
(Gesamt)

2× 24 Watt
  • 2× Audio-In
15,4 × 26,6 × 22,1 MDF-Gehäuse
Höhen-Regler
Bass-Regler
2.1-Lautsprechersysteme
Creative A320 16 Watt Sinus
(Gesamt)

2× 4 Watt (Sat.)
1× 8 Watt (Sub.)
  • 1× Audio-In
Satelliten:
7,5 × 17,0 × 6,0

Subwoofer:
16,0 × 19,0 × 26,0
Hercules XPS
2.1 40 Slim
32 Watt RMS
(Gesamt)

2× 8 Watt (Sat.)
1× 16 Watt (Sub.)
  • Kopfhörer
  • 2× Audio-In
Satelliten:
5,8 × 23,5 × 7,2

Subwoofer:
16,5 × 24,0 × 20,5
Kabelfernbedienung
Logitech Z-523 40 Watt RMS
(Gesamt)

2× 9,5 Watt (Sat.)
1× 21 Watt (Sub.)
  • Kopfhörer
  • 2× Audio-In
Satelliten:
8,6 × 19,6 × 13,2

Subwoofer:
22,9 × 25,4 × 24,1
Speedlink
Forza 2.1
40 Watt RMS
(Gesamt)

2× 10 Watt (Sat.)
1× 20 Watt (Sub.)
  • Kopfhörer
  • 2× Audio-In
Satelliten:
8,5 × 19,5 × 9,0

Subwoofer:
24,5 × 25,5 × 32,9
Kabelfernbedienung
Höhen-Regler
Bass-Regler
Wavemaster
Moody
65 Watt RMS
(Gesamt)

2× 15 Watt (Sat.)
1× 35 Watt (Sub.)
  • Kopfhörer
  • Mikrofon
  • 2× Audio-In
Satelliten:
9,0 × 14,5 × 10,3

Subwoofer:
24,5 × 24,8 × 27,5
Kabelfernbedienung
Höhen-Regler
Bass-Regler
Abkürzungen: (Sat.) = Satellit; (Sub.) = Subwoofer; (Cen.) = Center-Lautsprecher
Achtung: Die Leistungsangaben beziehen sich auf unterschiedliche Messverfahren (RMS, Sinus) und sind damit nicht direkt miteinander vergleichbar! Auch sagt die Maximalleistung der jeweils verbauten Verstärker nichts über den Klang und auch nur bedingt etwas über die erreichbaren Pegel aus. Letztere hängen vor allem vom Wirkungsgrad der Lautsprecher ab, den allerdings nur sehr wenige Hersteller angeben.

Optischer Eindruck

Wavemaster hält sich mit dem „Two“ genannten Lautsprechersystem an einen sehr klassischen Aufbau: Das 2.0-System setzt auf zwei 2-Wege-Lautsprecherboxen, die ihrerseits auf einen 13-cm-Tiefmitteltöner und eine 2-cm-Hochtonkalotte vertrauen. Die Membranen werden dabei in einem MDF-Gehäuse untergebracht, das – nicht mehr ganz so traditionell – auf abgerundete Kanten und eine vollständige Ummantelung mit Klavierlack (schwarz oder weiß) setzt. Die Einpassungen für die Chassis sind selbst jedoch stets mattschwarz.

Die Verarbeitung sowohl des Gehäuses selbst, als auch aller sichtbaren Komponenten ist tadellos. Das zeigt sich nicht nur an sehr akkuraten Spaltmaßen und einem gleichmäßigen Lack, auch Steuerelemente wie der Drehknopf für die Lautstärke und das Ein- sowie Ausschalten am Hauptlautsprecher geben keinen Anlass zur Klage. Durch die hochwertigen Polklemmen für die Lautsprecherkabel und den ebenfalls sauber integrierten (und mit mindestens zehn Schrauben pro Box fast schon überfixierten) Bass-Reflex-Kanal wird dieser Eindruck abgerundet. An dem Wavemaster Two gibt es wahrlich nichts zu meckern, wenn es um die Verarbeitungsqualität geht – womit die beiden Lautsprecher am Ende nicht nur gut aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Staubanfällig ist das Klavierlackdesign aber dennoch.

Löblich ist auch die Ausstattung des Lautsprecherpaares. Zwar finden sich „nur“ zwei analoge Cinch-Eingänge an der Hauptbox des Wavemaster Two wieder; diese bietet dafür aber auch einen USB- sowie einen AC-Anschluss für den Stromhunger weiterer Geräte. Will man also etwa einen MP3-Player als Quellgerät nutzen, so kann dieser direkt über den USB-Anschluss des Wavemaster Two geladen werden. Gleiches gilt für Geräte, die auf einen Netzanschluss angewiesen sind – mehr noch: Apples Airport-Express-Basisstation (aber genauso gut auch ähnliche Gerätekonzepte) kann direkt an den Hauptlautsprecher des Wavemaster Two geklemmt und mit diesem verbunden werden. Das erleichtert die Verkabelung und versteckt zusätzliche Geräte, die sonst unschön im Sichtfeld liegen könnten.

Impressionen des Alltags

Klangeindrücke

Der Klang ist der wesentliche Punkt, auf den es beim Kauf von Lautsprechern ankommt. Dabei spielt auch die Erwartungshaltung des Hörers beziehungsweise potentiellen Käufers eine wichtige Rolle. Und gerade im Hinblick darauf muss man vorneweg festhalten, dass Wavemaster mit dem „Two“ ein optisch (und auch hinsichtlich des Preises) erwachsenes Lautsprechersystem im Sortiment führt. Entsprechend waren auch unsere Ansprüche an das System hoch – es sollte sich eben keine der typischen Schwächen von günstigen PC-Lautsprechersystemen leisten. Wie klang das Wavemaster Two also im Test?

Gut gefallen hat uns die Nüchternheit und Reife des Stereosystems. Das Wavemaster Two entsprach von Anfang an zumindest den Erwartungen an einen ausgeprägten Mitteltonbereich und allgemein einer ausgewogenen Abstimmung zwischen Hoch-, Mittel- und Tieftonwiedergabe. Obenrum nicht zu spitz, untenrum nicht zu dumpf – das sind auch Attribute, die das Wavemaster Two auf sich vereinen kann. Flankiert wird dieser Eindruck durch ein sehr gutes (weil nicht existentes) Grundrauschverhalten und eine hohe Pegelfestigkeit. Man kann sehr beherzt an dem Lautstärkeregler des Stereosets reißen und wird das Wavemaster Two dennoch nicht zu einer spitzen Wiedergabe oder einem übersteuernden Bass drängen können.

Beim Querhören verschiedener Genres und Stimmungen wird der gute Ersteindruck dann auch weitgehend bestätigt. Ob Klassiker von CCR, Tracy Chapman, Simon & Garfunkel und Rod Stewart oder neuere und andere Kost von Seed, Paul Kalkbrenner oder Austra – das Wavemaster Two gibt sich kaum eine Blöße. Vielmehr fallen immer wieder der gute Aufbau einer virtuellen Bühne nebst akkurater Detailwiedergabe einzelner Instrumente sowie ausgeprägte Qualitäten bei der Wiedergabe von (männlichem wie weiblichem) Gesang auf. Deutliche Schwächen offenbaren sich nicht.

Also alles in Butter? Fast. Es gibt dann doch eine Kleinigkeit, die das beinahe perfekte Gesamtbild zunichte macht: Es fällt nämlich immer wieder auf, dass der Bass des Wavemaster Two zwar „gut“, aber nicht so gut wie die restliche Wiedergabe ist. Obwohl keineswegs schwach, fehlen in danach lechzenden Stücken einfach der Druck und die Kontur. Es stellt sich das Gefühl ein, dass da noch mehr ginge, aber nicht kommt. Und das ist sehr schade, weil sich das System sonst keine nennenswerte Schwäche leistet. Es ist aber auch – und das muss man deutlich herausstellen – Kritik auf ziemlich hohem Niveau.

Stromverbrauch

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die gemessenen Strombedarfe sowohl des Wavemaster Two, als auch bereits getesteter und vergleichbarer Stereolautsprechersysteme. Der ermittelte Bedarf wird in den verschiedenen Betriebsmodi und im Vergleich zur ausgewiesenen Gesamtleistung angegeben.

Beachtet werden sollte, dass die Tabelle Lautsprechersysteme mit unterschiedlichen Verstärkerleistungen vergleicht und es damit keinen direkten Vergleich und auch keinen „Sieger“ geben kann. Interessanter ist vielmehr, inwiefern die jeweiligen Lautsprechersysteme an die ausgewiesene Gesamtleistung im Betrieb herankommen. Viele Hersteller tricksen in diesem Punkt nämlich maßlos, um dem Kunden beim Kauf ein „leistungsstarkes“ System vorzugaukeln, das im Endeffekt aber zu keiner Zeit in derartigen Leistungsregionen rangiert.

(Außerdem sei erwähnt, dass die Leistungsaufnahme allein kein Qualitätskriterium im Sinne der Pegelreserven oder gar Klangqualität ist. Hier spielen andere Faktoren mit hinein!)

Modell Gesamtleistung aus (Netzschalter) aus (alternativ) ein
(Min / Max)
2.0-Lautsprechersysteme
Wavemaster Two 60 Watt RMS 0,0 Watt 0,0 Watt 9,2 Watt / 28,6 Watt
Hercules XPS
2.0 10 Gloss
5 Watt RMS / 0,0 Watt 1,4 Watt / 4,5 Watt
Logitech X-140 5 Watt RMS / 0,0 Watt 0,4 Watt / 4,3 Watt
Microlab B77 48 Watt RMS 0,0 Watt / 4,0 Watt / 37,8 Watt
2.1-Lautsprechersysteme
Creative A320 16 Watt Sinus 0,0 Watt / 3,6 Watt / 12,5 Watt
Hercules XPS
2.1 40 Slim
32 Watt RMS 0,0 Watt / 4,9 Watt / 28,5 Watt
Logitech Z-523 40 Watt RMS 0,0 Watt / 2,3 Watt / 23,2 Watt
Speedlink
Forza 2.1
40 Watt RMS 0,0 Watt / 7,6 Watt / 33,4 Watt
Wavemaster
Moody
65 Watt RMS 0,0 Watt 0,0 Watt 8,3 Watt / 26,7 Watt
Abkürzungen: (Sat.) = Satellit; (Sub.) = Subwoofer; (Cen.) = Center-Lautsprecher
Achtung: Die Leistungsangaben beziehen sich auf unterschiedliche Messverfahren (RMS, Sinus) und sind damit nicht direkt miteinander vergleichbar! Auch sagt die Maximalleistung der jeweils verbauten Verstärker nichts über den Klang und auch nur bedingt etwas über die erreichbaren Pegel aus. Letztere hängen vor allem vom Wirkungsgrad der Lautsprecher ab, den allerdings nur sehr wenige Hersteller angeben.
gemessene Modi: Die Messung der Leistungsaufnahme erfolgte für das gesamte System. Unterschieden werden:
  • „aus (Netzschalter)“ – das System wurde via Netzschalter (zumeist am Subwoofer oder der Rückseite des Systems direkt am Netzteil) deaktiviert.
  • „aus (alternativ)“ – das System wurde über einen anderen als den Netzschalter deaktiviert (Kabelfernbedienung, Steuerung via Satellit).
  • „ein (Min / Max)“ – angegeben werden die gemessenen minimalen und maximalen Verbräuche im Betrieb.

Auffälligkeiten

Das Wavemaster Two wird mit einer „Airplay Ready“ genannten Funktion beworben, bei der es sich allerdings um nicht viel mehr als um einen durchgeschleiften Netzanschluss handelt. An diesen kann etwa Apples Airplay-Adapter angeschlossen werden, womit das Wavemaster-System leicht in ein (Apple-)Netzwerk integriert werden kann. Audiodaten werden dann über einen der beiden analogen Eingänge übertragen. Das Feature rangiert damit irgendwo zwischen „gut mitgedacht“ und „mit wenig Aufwand maximal werbewirksam“.

Das Wavemaster Two ist „Airplay Ready“
Das Wavemaster Two ist „Airplay Ready“ (Bild: Wavemaster)

Eine zweite Auffälligkeit ist die gut funktionierende, aber bei Weitem nicht mehr seltene Abschaltautomatik. Diese sprang in unseren Tests nicht nur zuverlässig auf jedes Eingangssignal an, sie sorgt auch tatsächlich dafür, dass das Wavemaster Two im ausgeschalteten Zustand nichts mehr aus der Steckdose zieht. Das ist löblich und sollte bei jedem Lautsprechersystem Standard sein.

Fazit

Das Wavemaster Two macht vieles, wenn nicht gar fast alles richtig. Optik und Verarbeitung stimmen, soweit man das im Rahmen unterschiedlicher Geschmäcker objektiv beurteilen kann. Auch in puncto Klang gibt sich das 2.0-System keine Blöße. Und zu guter Letzt wird sogar ein kleines Alleinstellungsmerkmal durch die ausgehende USB- und Netzstromversorgung geboten. Das würde für sich genommen eigentlich schon ausreichen, um alles über den noch recht jungen Wavemaster-Spross zu sagen. Und dennoch mussten wir etwas grübeln, als es um die Frage ging, ob sich das Wavemaster Two auch eine ComputerBase-Empfehlung verdient hat. Das hat vor allem mit der Einordnung der zwei großen Kleinen zu tun.

Wavemaster Two
Wavemaster Two

Positiv formuliert, verbindet das Wavemaster Two das Gute aus mehreren Welten. Als aktives Kompaktsystem passt es ohne Zusatzgeräte an jeden PC. Auch die Größe, Optik und die Anschlussmöglichkeiten sprechen für ein gutes, wenn auch nicht voll ausgestattetes PC-System. In dieser Rolle schlägt sich das Wavemaster Two sehr gut. Selbst, wenn mehr „als nur der Arbeitsplatz“ beschallt werden soll, merkt man dem 2.0-System die Gene eines echten (Hi-Fi-)Kompaktlautsprechers an: Pegelfestigkeit, Homogenität und die allgemeine Klangqualität sind auf einem gemessen am Preis hohen Niveau angesiedelt.

Negativ formuliert, könnte man das eben Gesagte aber mit dem sinnbildlichen Sitzplatz zwischen zwei Stühlen umschreiben. Das Wavemaster Two ist fast schon zu gut für den PC, aber etwas zu schwach fürs Wohnzimmer. Am Arbeitsplatz stimmt von der Bedienung bis zur Optik alles, außerhalb davon hätte man sich vielleicht noch eine Fernbedienung gewünscht. Oder eine optionale Dockingstation für Smartphones. Das hat was vom Alleskönner, der nichts richtig kann, aber solch' harte Worte sind dann doch unangebracht.

Und so bleibt es am Ende dem persönlichen Anspruch überlassen. Das Wavemaster Two kann für Viele ein idealer Begleiter sein. Wer von Allem etwas und das in einem guten Maße haben will, ist mit dem Stereosystem sehr gut bedient. Wer nur einige Ansprüche erfüllt haben will, diese aber dafür kompromissloser, der wird an anderer Stelle hingegen eher versorgt.

Wavemaster Two Produktgruppe Lautsprecher, 26.11.2012
  • Klang++
  • Verarbeitung++
  • Bedienung+
  • Ausstattung+
  • homogener Klang
  • gute Pegelfestigkeit
  • detaillierter Hochton
  • Abschaltautomatik
  • Höhen- und Bassregler
  • zwei analoge Eingänge
  • USB/Netz-Stromversorgung
  • Bass könnte kräftiger sein
  • keine Fernbedienung
  • keine digitalen Eingänge

Schlussbemerkung

Wir sind uns völlig darüber im Klaren, dass ohne hochwertige Messtechnik und schalloptimierte Räumlichkeiten, wie die großen Audio-Zeitschriften-Labore sie besitzen, keine absolut objektiven, messtechnisch optimierten Tests durchgeführt werden können, bilden uns aber ein, ein halbwegs geschultes Gehör zu besitzen, um ebenfalls aussagekräftig testen zu können. Unser Soundcheck soll dem geneigten PC-Audio-Freak dabei helfen, ein für ihn geeignetes Lautsprecher-System zu finden und ihn dazu einladen, eine kleine Reise in die große Welt der audiophilen Genüsse zu unternehmen. Nicht mehr und nicht weniger.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/2012-07/test-10-soundsysteme-unter-100-euro/
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